Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

StVO
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EV-Verkäufer hat geschrieben:Es ist auch völlig egal wie etwas rechtssicher beschildert oder am Boden markiert oder sonstwie gekennzeichnet wird, solange es jedem Menschen, der befähigt ist ein Kraftfahrzeug zu führen, also mindestens lesen kann, erkenntlich gemacht wird, dass der Parkplatz ein Ladeplatz ist.
Im Grunde hast du Recht. Für verkehrsrechtliche Sanktionen bzw. Abschleppen braucht man die aber. Sonst könnte man nämlich auch abschleppen, wenn ein E-Fahrzeug schon zu 70% vollgeladen ist und jemand in absoluter Ladenot angefahren kommt. Das kann es dann auch nicht sein.
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

Kevin Gelato
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ecopowerprofi hat geschrieben: Genau das ist Bestandschutz. Ändert sich ein Gesetz oder Vorschrift, dann dürfen alle Vornahmen, die vor der Änderung statt gefunden haben, nicht benachteiligt werden. Wenn man sich ein neues Kennzeichen dafür besorgen muss, dann ist das eine unangemessene Benachteiligung.
Wie erklärst du diesen sogenannten Bestandsschutz mit der Umwelplakette. Wo man sich einen Aufkleber besorgen muss und abhängig von der Schadstoffklasse trotzdem nicht mehr in einige Innenstädte fahren darf. Auch wenn man dort Anwohner ist und mit seinem Auto nicht mehr nach Hause fahren darf.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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EV-Verkäufer hat geschrieben:...aber gefühlt verhalten sich die .... Mitbürger immer eigennütziger im Umgang mit Ladeinfrastruktur. Das gilt für Fahrer von Elektroautos, wie für die von thermisch angetriebenen Fahrzeugen. Emphatie scheint nicht mehr zum Selbstverständnis einer modernen und aufgeklärten Gesellschaft zu gehören, sofern wir in solch einer überhaupt noch leben....
Bin vollkommen Deiner Meinung!
Du hast es auch sehr gewählt ausgedrückt - denn ich würde einfach schreiben (und hab ich vermutlich auch das eine oder andere mal hier im Forum schon gemacht):
Gut xx % der Mitmenschen (hier für xx einfach eine beliebige Zahl deutlich größer 50 einsetzen!), egal ob Verbrenner- oder E-Fahrer, sind einfach Egoisten und/oder Ar.....cher!
:twisted:
Seit 11.2015 Leaf Tekna 24kWh (EZ 03/2015), 127.000 gefahrene Kilometer,
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seit 07.2020 Leaf Tekna 40kWh (EZ 10/2019), 3.700 gefahrene Kilometer
In der Pipeline: Sono Sion 8-)

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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Kevin Gelato hat geschrieben:Wie erklärst du diesen sogenannten Bestandsschutz mit der Umwelplakette.
Muss jeder zusätzlich zum Kennzeichen haben (auch Fahrzeuge mit E-Kennzeichen) und dafür muss das Kennzeichen nicht getauscht werden. Es ist in einem Gesetz geregelt. Dort wird die Gesundheit mit der Zugangsberechtigung abgewogen. Kann man also gar nicht vergleichen. Alleine die Tatsache, dass an Ladesäulen, die mit dem Zusatzkennzeichen Z1010-66 versehen sind, Fahrzeuge ohne E-Kennzeichen nicht laden dürften, begründet die Nichtigkeit der Unterscheidung zwischen textliche und symbolische Zusatzschilder.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
3x Renault ZOE, Stromtankstelle ecoLOAD 22kW mit Typ2 öffentlich und kostenlos 24/7

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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ecopowerprofi hat geschrieben:Alleine die Tatsache, dass an Ladesäulen, die mit dem Zusatzkennzeichen Z1010-66 versehen sind, Fahrzeuge ohne E-Kennzeichen nicht laden dürften, begründet die Nichtigkeit der Unterscheidung zwischen textliche und symbolische Zusatzschilder.
Den Satz kann ich so nicht nachvollziehen ... meintest Du "Wichtigkeit"?
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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Ersetze "Nichtigkeit" vielleicht durch "Unwirksamkeit". Das Zusatzzeichen Z1010-66 (Symbol) unterdem "P"-Schild Z314 bedeutet dass eigentlich Fahrzeuge ohne E-Kennzeuchen dort nicht parken und damit auch nicht laden dürfen, wenn es an der Ladesäule montiert wurde. Dies kann ja nicht sein.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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In HH läuft dazu eine Klage gegen ein Ticket wegen Laden ohne E Kennzeichen.
Wenn ich es recht im Kopf habe hat HH die ersten beiden Instanzen verloren und überlegen nun, wie es weiter geht.

Gesendet von meinem D6603 mit Tapatalk
Gruß Bernd
Ab 19.06.19 Hyundai Kona EV, 25,000 km
Seit 02.15-11.19 Leaf Tekna: 108.000 km Erfahrung :-)
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

yxrondo
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ecopowerprofi hat geschrieben:
Kevin Gelato hat geschrieben:Wie erklärst du diesen sogenannten Bestandsschutz mit der Umwelplakette.
Muss jeder zusätzlich zum Kennzeichen haben (auch Fahrzeuge mit E-Kennzeichen) und dafür muss das Kennzeichen nicht getauscht werden. Es ist in einem Gesetz geregelt. Dort wird die Gesundheit mit der Zugangsberechtigung abgewogen. Kann man also gar nicht vergleichen. Alleine die Tatsache, dass an Ladesäulen, die mit dem Zusatzkennzeichen Z1010-66 versehen sind, Fahrzeuge ohne E-Kennzeichen nicht laden dürften, begründet die Nichtigkeit der Unterscheidung zwischen textliche und symbolische Zusatzschilder.
Ehrlich, ich kann dein Denkweise in kleinster Weise nachvollziehen!
Merkst Du nicht das Du mit deiner Meinung völlig daneben liegst? Ein Gesetzesbuch unter dem Kopfkissen reicht nicht aus um angebliches Wissen zu verbreiten.
Ioniq Premium schwarz, seit dem 30.05.18 abgasfrei unterwegs, und ab 02/21 zusätzlich mit e-niro Vision 64kw

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

zoppotrump
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Falscher Thread.
Diese Schilder und E-Kennzeichen Diskussion wird schon hier geführt: oeffentliche-ladeinfrastruktur/der-korr ... 5-130.html

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

DaHiTi
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EV-Verkäufer hat geschrieben:Auf dem Weg in mein Osterwochenende habe ich am vergangenen Samstagnachmittag gegen 17.45 Uhr ein rotes Tesla Model S am Schnelllader der Lübecker Stadtwerke stehen sehen.

https://www.goingelectric.de/stromtanks ... -80/12988/

Beim Vorbeifahren erkannte ich ein wenig ernüchtert sofort, dass dieses am fest installierten Typ 2 Kabel angeschlossen wurde, an dem mit 43 kW geladen werden kann. Schade, denn man kann dort auch sein eigenes Typ 2 Kabel an einer Ladedose anschließen und 22 kW Ladeleistung erhalten. Der Anschluss mit 43 kW kann dann parallel betrieben werden. Der Fahrer hat so zu laden aus reiner Bequemlichkeit heraus entschieden. Es ist völlig eindeutig welcher Anschluss angesteckt wird und via Touchscreen aktiviert werden muss. Mutmaßlich zu faul das eigene Kabel aus dem Kofferraum zu holen. Und das nicht besser wissen zu können, ist für mich nicht diskutabel, weil zur Benutzung eines technischen Gerätes Mindestkenntnisse erwartet werden können. Immerhin hat der Fahrer die Ladestation gefunden, ohne das diese in seinem Navigationssystem zu finden wäre oder in einem handelsüblichen, kommerziellen Verzeichnis angeboten wird. Also sind sehr wohl gewisse Hintergrundinformationen vorhanden. Aber der Kreis schließt sich, denn...

...heute, am darauffolgenden Montag, stand das Fahrzeug gegen 10.15 Uhr immer noch unberührt dort. Eine eindeutige Begrenzung der Park-/Ladedauer ist natürlich ausgeschildert.

An einem Osterwochenende über 500 km elektrisch zurück zu legen ist dank ignorantester Autofahrer, die aus reiner Bequemlichkeit und bloßem Eigennutz Ladestationen auf Autobahnraststätten zuparken, schon aufregend genug.
Aber Fahrer von Elektroautos, die öffentliche und um keinen Zweifel aufkommen zu lassen, eindeutig beschilderte Ladeinfrastruktur zuparken, sind das Allerletzte. So ein Verhalten ist völlig unentschuldbar. Da lasse ich überhaupt keine Diskussion zu. Ich kann dieses Schöngerede nicht mehr hören. Es ist auch völlig egal wie etwas rechtssicher beschildert oder am Boden markiert oder sonstwie gekennzeichnet wird, solange es jedem Menschen, der befähigt ist ein Kraftfahrzeug zu führen, also mindestens lesen kann, erkenntlich gemacht wird, dass der Parkplatz ein Ladeplatz ist. Und im Zweifel wird halt nicht geparkt. Jedes andere Verhalten ist, unter dem Deckmantel der gefühlten Entschuldbarkeit, immer absichtlich.

Ich parke auch nicht vor der Zapfsäule, schließe ab und gehe im Tankstellen-Bistro frühstücken, auf die Toilette und danach noch gemütlich eine Zigarette rauchen. Und das obwohl nicht mal ein offensichtlicher Hinweis darauf vorhanden wäre, dass ich dies nicht dürfe. Warum nicht? Weil es zum allgemeinen Selbstverständnis gehört es nicht zu tun.

Auf der Autobahnraststätte Lüneburger Heide West musste ich heute mehr als ein dutzend Mal den weiteren Ladeplatz verteidigen, weil sich in allen Fällen mit purer Absicht vor die Ladestation gestellt wurde. Als ich glaubte es würde nicht besser, erlebte ich zwei Damen in einem Audi A3, die die Beschilderung erst nach dem Abstellen des Motors erkannten und selbständig umgeparkt haben. Ich habe mir gedacht, gehst du die fünf Meter herüber und sagst einfach mal Danke. Ganz ehrlich, dass tat beiden Parteien gut. Hinter meinem Rücken wurde die Ladestation binnen weniger Sekunden wieder zugeparkt. :cry:

Ich fahre nun schon im siebten Jahr elektrisch, die Infrastruktur ist ein Traum, wenn ich das mit meinen Reisen 2012, 2013, 2014 vergleiche, aber gefühlt verhalten sich die deutschen Mitbürger immer eigennütziger im Umgang mit Ladeinfrastruktur. Das gilt für Fahrer von Elektroautos, wie für die von thermisch angetriebenen Fahrzeugen. Emphatie scheint nicht mehr zum Selbstverständnis einer modernen und aufgeklärten Gesellschaft zu gehören, sofern wir in solch einer überhaupt noch leben.

Nichts von dem was ich hier kritisiere gehört in irgendeiner Form relativiert, weil ich nur beklage was eindeutig falsch gemacht wird. Von shit happens kann keine Rede sein.

Danke, dass ich mir das heute von der Seele schreiben durfte. Jetzt kann die Krone gerichtet und wieder durchgestartet werden. :D

Heue war er weg.
Ich durfte seinetwegen auch über das Wochenende verteilt ne gute Stunde länger laden als gewollt.
Laut Anzeige stand er Sonntag abend bereits über 50 Stunden an der Säule mit 120 kWh geladen (nicht schlecht :lol: ) Bedeutet also gute 60 Stunden am Montag :roll:
Habe den Besitzer bereits ein mal getroffen und drauf hingewiesen, dass er von mir aus die Säule hinter dem Stahltor so lange belegen kann, wie er will.
Mal sehen, wann ich ihn wieder treffe...
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