Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Misstände mit

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  • i3Prinz
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Totaler Blödsinn... Schon mal was von Verhältnismäßigkeit gehört?
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Misstände mit

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Stimme ich zu. Das schlimmste Parkvergehen ist laut Bußgeldkatalog die Behinderung von Rettungsfahrzeugen durch Parken und kostet 60€, da kann man nicht das Zuparken einer Ladesäule als höheres Vergehen ansehen. Wenn die Städte ihre Beschilderung korrekt machen würden wäre ein zusätzlicher Eintrag im Bußgeldkatalog völlig überflüssig, dann würden die Stinkerfahrer im absoluten Halteverbot stehen und man wäre jederzeit berechtigt, das Ordnungsamt zu rufen.
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Misstände mit

TeeKay
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Es spricht ja nichts dagegen, die anderen Tatbestände auch deutlich zu verteuern. Der Bußgeldkatalog ist ein Witzeheft. In Frankfurt ist es teilweise billiger, einen Parkplatz nicht zu bezahlen und einen Strafzettel zu riskieren. Wer mehrere Tage unbezahlt parkt, kommt auf jeden Fall billiger bei weg. Denn mehr als einen Strafzettel pro Vergehen kann es nicht geben. Derzeit sind die Transaktionskosten der Strafeintreibung höher als die Strafe. Mein erster Chef parkte vor dem Büro grundsätzlich unbezahlt, weil das selbst bei täglicher Kontrolle und Ausstellung eines Strafzettels billiger war als das Bezahlen des Parkplatzes. Kontrolliert wurde aber nichtmal täglich.

Und wieso gilt das Schwarzfahren in der S-Bahn, Schaden 2,60, als Leistungserschleichung, die 40 Euro (bald 60) kostet? Das unbezahlte Parken ist ebenso eine Leistungserschleichung, die oft höhere Einnahmeausfälle als 2,60 Euro erzeugt, aber nur mit 10 Euro geahndet wird.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Misstände mit

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  • i3Prinz
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Umgekehrt wird doch ein Schuh daraus: Das Niveau für Parkgebühren ist viel zu hoch, weil die Städte gierig sind. Und soll mir bloß keiner kommen, das würde nur der Verkehrssteuerung dienen...
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Misstände mit

TeeKay
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Dann schau dir mal an, was die Herstellung eines Parkplatzes in der Innenstadt inklusive Grundstückserwerb kostet. Parkplätze sind oft zu billig.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Misstände mit

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  • i3Prinz
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Parkplätze entlang von Straßen sind eh da, da wird gar nichts 'extra' hergestellt...
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Misstände mit

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Als Denkzettel dürfte es shcon ausreichen, das abgeschleppt werden würde. Da ist die Strafe vom Ordnungsamt ja eher ein symbolsicher AKt.

Es muß aber auch unmißverständlich sein. Viele Ladesäulen sind ja nur für aufmerksame Mitmenshen als solche erkennbar bzw. wenn es nicht verboten ist dort zu aprken, wird es bei knappen Parkraum einfach gemacht.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Misstände mit

TeeKay
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i3Prinz hat geschrieben:Parkplätze entlang von Straßen sind eh da, da wird gar nichts 'extra' hergestellt...
Nein, sie sind nicht eh da. Bei jeder neu gebauten oder sanierten Straße werden die Parkplätze mit gebaut. Eine Straße ohne Parkplätze kann 5-6m schmaler sein.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Misstände mit

Hamburger Jung
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TeeKay hat geschrieben:. Mein erster Chef parkte vor dem Büro grundsätzlich unbezahlt, weil das selbst bei täglicher Kontrolle und Ausstellung eines Strafzettels billiger war als das Bezahlen des Parkplatzes.
Da hat er aber Glück, dass er mich nicht kennengelernt hat ;-)

Es gibt tatsächlich Spezialisten, die denken, dass ein tägliches Ticket günstiger als ein Parkplatz bzw. die Parkgebühren sind.
Bei mir geht es dann so;

1. Ticket wird verdoppelt, da Vorsatz. Wenn dann weiter so geparkt wird;
2. Bussgeldstelle erhöht den Satz auf 60 Euro, was ein Punkt zur Folge hat. Ergo kann man dort acht Mal noch parken, dann ist der Lappen weg.
3. Schreiben an die Führerscheinstelle mit der Bitte um Überprüfung der charakterlichen Eignung zum Führen eines KFZ.
Kurz um, der Idiotentest kann gemacht werden, incl. der Kosten.

Alle Punkte habe ich in meiner Dienstzeit schon erlebt, wobei Punkt 2 da noch mit der alten Punkteregelung war.
Das nur einmal am Rande.

Ansonsten nervt mich die Rechtssprechung auch. In Hamburg kenne ich nicht eine Ladesäule, wo das VZ 283 (Haltverbot) steht.
Gerade in Gegenden wo massiv Parkdruck herrscht, sind diese (natürlich) immer zugeparkt.
Da muss der Gestzgeber wirklich einmal tätig werden.

LG HH Jung

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Misstände mit

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  • i3Prinz
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Die Straßen werden von den Anwohnern bezahlt, die Einnahmen aus den Parkgebühren kommen aber nur dem Stadtsäckel zugute...
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