Ladesäulenpranger ohne große Diskussion (Falschparker, sonstige Mißstände) aber mit Foto

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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

GregorLeaf
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Rita hat geschrieben: billigen Rangierwagenhaber..... und schwupps steht die Karre paar Meter weiter
... und der Besitzer verklagt dich wegen dem kleinsten Kratzer auf Schadensersatz ...
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

SamEye
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mein Vater hat solche Spezialagenten immer selbst abschleppen lassen; Kosten? "who cares?!" :lol: hat sich dann nach dem zweiten oder dritten Vorfall in der Nachbarschaft herumgesprochen (gegenüber unserer Hauses sind in einem Industriedenkmal viele kleine Firmen mit entsprechender Fahrzeuganzahl untergebracht und auch die beiden Fotos suggerieren ein kleineres Wohngebiet) und die Einfahrt war wieder dauerhaft frei. Ist allerdings nun auch schon gut 20 Jahre her, aber irgendwelche "Rückanzeigen" hat es nie gegeben. Vermutlich waren die Besitzer der Fahrzeuge froh, dass sie nur die Taxikosten zum Abstellplatz der Fahrzeuge zu zahlen hatten...

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

HajoR
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Erstmal herzlichen Dank für Eure vielfältigen Beiträge zu meiner blockierten Ladesäule:

1. habe mich wegen der zugeparkten Einfahrt an das zuständige Polizeirevier der Freien und Hansestadt Hamburg gewandt, nicht über die "110" sondern die mir ebenfalls bekannte Amtsleitung.
2. Die "Zitate" sind die Zusammenfassung der Reaktion des Polizeibeamten auf mein Hilfeersuchen, die Polizei hat (leider erfolglos) versucht mit dem Blockierer telefonisch Kontakt aufzunehmen. Die Interpretation der Rechtslage ist zwar unangenehm, aber völlig korrekt.
3. Zum Thema Selbsthilfe (Rangierwagenheber): habe vor etwa einem Jahr einen Anhänger abgekoppelt und entfernt, der ebenfalls meine Einfahrt versperrte (die Polizei hatte damals wegen "wichtiger Einsätze" keine Kapazitäten). Ergebnis war eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung durch den Anhängerbesitzer. Da ich damit gerechnet hatte, konnte ich der Staatsanwaltschaft mit Hilfe einer umfangreichen und absolut astreinen Fotoanlage nachweisen, dass die angezeigte Sachbeschädigung (Abriss des Anhängerkabels) durch mich nicht stattgefunden hat.
4. Der Besitzer des roten BMW wohnt etwa 100 m weiter auf der anderen Strassenseite. Konnte Ihn nach diversen Klingelversuchen und Durchfragen bei Nachbarn finden, wecken (er hatte geschlafen und war deshalb nicht ans Telefon gegangen) und letztendlich zum Wegfahren bewegen. Er wohnt mindestens seit 2008 dort, seitdem wohne ich nämlich in dieser Strasse. Er behauptet, er habe die Gehsteigabsenkung nicht gesehen (!!!!!), obwohl er schon mehrfach direkt neben meiner Ausfahrt geparkt hat (wenn nämlich der E-Berlingo oder vorher der Sprinter auf dem Hof stand).
5. Wie gesagt: es fehlen mir die Worte....

Gruss
HajoR
(Gefahrgut)-Transporte und Dienstleistungen
Seit Oktober 2017 ausschließlich elektrisch in und um Hamburg unterwegs.
Citroen Berlingo Electric (150 x 120 x 110 cm, 490 kg Nutzlast)

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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Eine interessante Möglichkeit ist auch die Aufforderung zu einer Unterlassungserklärung durch einen Anwalt.
Da gibt es Spezialisierte, die Sich die Kosten beim Verursacher holen.
Kosten sind höher als beim Abschleppen!
Vielleicht, wenn jemand zum 2.Mal da steht.
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 18 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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ladesaeulenpranger.jpg
Danke, lieber Stinker, dass Du den letzten von sechs Ladeplaetzen zuparkst. (Auf den anderen standen vier Maxus EV80 und ein Tesla.)

Hatte noch einer der freundlichen ADAC-Karten dabei, die ich dem Stinker dann unter den Wischer geklemmt hab.
"ZE/ID"-gemaesses Reisen!

R135 Z.E. 50 Intens / CCS (03/2020)
ID.4 Pro Performance 1st Max (03/2021)

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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Den Platz hätte ich aber auch nicht als Ladeplatz erkannt :roll:

Oder ist auf dem Boden / vor dem BMW noch eine Markierung ?

Das Schild, zwischen den beiden Parkplätzen, würde ich aufgrund des Pfeiles nach links nur den linken Plätzen zuordnen :shock:

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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Sehe ich in diesem Fall genauso wie Frank, meiner Meinung nach ist das kein Ladeplatz sondern ein normaler Parkplatz.
Kia e-Niro - 64 Kwh - Vision - Weiß + LED Paket , 11 KW Lader und Plus Paket. 09/2020

Opel Ampera e Ultimate 02/2020

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

SamEye
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auf Grund dessen, dass es sich bei dem Schild auch um kein offizielles Verkehrszeichen handelt, war hier vermutlich der Wunsch nach Ladeplätzen der Vater des Gedanken... leider, wie so oft, schlecht umgesetzt....

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

kirovchanin
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Danke für die weiteren Erkläuterungen, HajoR.

Zu Punkt 3: Ärgerlich, du hast aber vorbildlich reagiert.

Es gab ja auch ein Gerichtsurteil, wo es sogar für in Ordnung befunden wurde, dass ein Einfahrtbesitzer ein fremes Auto geöffnet, die Handbremse gelöst und weggeschoben hatte (wodurch auch noch die Automatik kaputt ging!).

1.300 Euro Schaden, aber das Selbsthilferecht des Anwohners wurde anerkannt und der Zuparker blieb auf den Kosten sitzen:

https://www.t-online.de/auto/recht-und- ... aubt-.html

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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Weiss noch nicht ob es schon veröffentlicht ist, kann nix finden.

E-Auto-Parkplatz – sofort abgeschleppt

Ab jetzt wird abgeschleppt - wer seinen Diesel oder Benziner auf einem Parkplatz mit Ladesäule für Elektrofahrzeuge parkt. wird abgeschleppt - ohne Wartefrist

In dem Klageverfahren seiner Kanzlei ging es um Abschleppkosten und Verwaltungsgebühren in Höhe von rund 175 Euro, heißt es weiter.
Die Klägerin hatte ihren Benziner auf einer von zwei freien Parkbuchten in abgestellt.
Eine Politesse merkte das und beauftragte sofort ein Abschleppunternehmen.
Viel zu schnell, meinte die Klägerin und außerdem habe auch noch ein weiterer Elektroparkplatz zur Verfügung gestanden.
Dem hat das Gericht im Urteil widersprochen:
Laut Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen rechtfertigt das Parken auf diesen Flächen dieses strenge Vorgehen, ähnlich wie bei Behindertenparkplätzen.

Anders verhält es sich, wenn dort ein E-Auto parkt. dessen Ladevorgang abgeschlossen ist
Man könne davon ausgehen, dass das "harte Vorgehen" dann nicht angemessen sei weil das Auto bis Erreichung der Ladegrenze berechtigt abgestellt war.
Der Fall dürfte dann vergleichbar sein mit einem abgelaufenen Parkschein, bei dem das Abschleppen nicht ohne Weiteres zulässig ist.

AZ:16K 508/19 VG Gelsenkirchen
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