Ladesäulenpranger ohne große Diskussion (Falschparker, sonstige Mißstände) aber mit Foto

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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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StVO hat geschrieben: .
DAS ist "Förderung der Elektromobilität" in Deutschland.
Leider ja. Die Beamten des Verkehrsministeriums wurden ja 5 Jahre lang mit der unmöglichen Gestaltung der "diskriminierungsfreien Ausländermaut" beschäftigt, da blieb für Randthemen fast nichts übrig.
Seit 30 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

zoppotrump
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Ich verstehe die Kritik ehrlich gesagt nicht, da es beide Schildervarianten in Deutschland gibt: Für alle Elektroautos und nur für welche nach dem EmoG.
So kann jede Stadt punktuell entscheiden, was sie fördern möchte.
Passt doch, oder wo ist mein Denkfehler?

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

Hellkeeper
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eve hat geschrieben: Hamburg Hbf. Person stieg aus und entfernte sich.
Was passiert eigentlich, wenn man das Fahrzeug (egal ob von DriveNow oder car2go) ansteckt, die Miete beendet (was zumindest laut DriveNow möglich ist) und wenig später 100% erreicht werden? Kommt da ein Mitarbeiter oder bleibt der Wagen bis zum nächsten Mietvorgang dort stehen?

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

abiesalba1
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Wagen bleibt stehen.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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zoppotrump hat geschrieben: Ich verstehe die Kritik ehrlich gesagt nicht, da es beide Schildervarianten in Deutschland gibt: Für alle Elektroautos und nur für welche nach dem EmoG.
So kann jede Stadt punktuell entscheiden, was sie fördern möchte.
Passt doch, oder wo ist mein Denkfehler?
Der Denkfehler liegt darin, dass man glauben könnte, dass das eine bewusste Entscheidung sei. Und es werden die falschen Konsequenzen daraus gezogen.
Wenn alle das Thema so richtig verstanden hätten, wären beispielsweise Phantasiekennzeichen, wie das "e-Auto mit +/- in den Rädern" schon lange ausgestorben. So schafft man zudem keine Rechtssicherheit sondern Verwirrung ersten Grades.

SüdSchwabe.
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

zoppotrump
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SüdSchwabe hat geschrieben:
Der Denkfehler liegt darin, dass man glauben könnte, dass das eine bewusste Entscheidung sei. Und es werden die falschen Konsequenzen daraus gezogen.
Du gehst also davon aus, dass es keine bewusste Entscheidung ist?
Bei uns im Ort schon, behaupte ich mal, denn die "besten Plätze" sind EmoG und die weiter weg sind dann für alle E-Autos. Das ergibt IMHO Sinn.

Und selbst wenn es keine bewusste Entscheidung irgendwo ist, denke ich nicht, dass man deshalb das Schild kritisieren kann, denn das kann nichts dafür. Es hätte grundsätzlich die Chance richtig angewendet zu werden.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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StVO hat geschrieben: Elektrofahrzeuge ohne E-Kennzeichen, die tatsächlich laden (erkennbar am Ladekabel / aktivem Ladevorgang) dürfen auf einer so gekennzeichneten Flächen (Steckerauto) hingegen nicht stehen - es handelt sich daher um eine Ordnungswidrigkeit, die in einigen Städten auch verfolgt wird.
Das würde ich nicht akzeptieren. Elektrofahrzeuge müssen bekanntlich geladen werden. Dafür sind die Ladesäulen da. Da zieht der §16 OWiG. Habe ich selbst schon wegen einer anderen Ordnungswidrugkeit (Sonntagsfahrverbot) durchgezogen und Recht bekommen. Es handelt sich einfach um die Abwägung verschiedene Rechtsgüter hier "anderes Rechtsgut".

Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG)
§ 16 Rechtfertigender Notstand


Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Handlung begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Handlung ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.
Da würde ggf. sogar eine Revision beim BGH wg. einer Grundsatzentscheidung möglich sein.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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zoppotrump hat geschrieben:
SüdSchwabe hat geschrieben:
Der Denkfehler liegt darin, dass man glauben könnte, dass das eine bewusste Entscheidung sei. Und es werden die falschen Konsequenzen daraus gezogen.
Du gehst also davon aus, dass es keine bewusste Entscheidung ist?
In den allermeisten Fällen gehe ich davon aus, dass da eher "aus Zufall" irgendeine "E-Auto Beschilderung" hin geschraubt wird. Nicht wissend, was denn da die Konsequenzen sind.
Bei uns im Ort schon, behaupte ich mal, denn die "besten Plätze" sind EmoG und die weiter weg sind dann für alle E-Autos. Das ergibt IMHO Sinn.
Diese Evidenz erklärt nicht, warum überall die seltsamsten Schildkombinationen zu finden sind.
Und selbst wenn es keine bewusste Entscheidung irgendwo ist, denke ich nicht, dass man deshalb das Schild kritisieren kann, denn das kann nichts dafür. Es hätte grundsätzlich die Chance richtig angewendet zu werden.
Ich kritisiere nicht das Schild. Wie kann man ein Ding kritisieren. Das EmoG und wie die Beschilderung in der StVO verankert sind, sind ziemlich braindead. Das führt ja zu dem Chaos.

SüdSchwabe.
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

StVO
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ecopowerprofi hat geschrieben: Das würde ich nicht akzeptieren. Elektrofahrzeuge müssen bekanntlich geladen werden. Dafür sind die Ladesäulen da. Da zieht der §16 OWiG.
Im Einzelfall (absolute Ladenot) mag das ggf. zutreffend sein. Wie die durchzuführende Abwägung der Rechtsgüter ausgeht, lässt sich schwer einschätzen - vor allem wenn die OWi dann verfolgt wird, wenn das Fahrzeug hinreichend bzw. vollständig aufgeladen ist.

Für die von dir angeführte "Gefahr" gibt es ja vermeintlich die verbalen Zusatzzeichen nach StVG. Die Konsequenz wäre: Ladesäulen müssten immer mit den verbalen Zusatzzeichen beschildert werden, reine EmoG-Parkplätze ohne Ladesäule hingegen mit dem "Steckerauto". Nun wird ja aber den verbalen Zusatzzeichen die Rechtsgrundlage abgesprochen und da beißt sich die Katze wieder in den Schwanz.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit Foto

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Auch Björn ist von der Beschilderung in Kempten verwirrt:
BjKem.png
https://youtu.be/lEtXyfnekFM?t=83

Übrigens, offenbar gibt es keine aktuellen Bilder zu den Beschilderungen im GE-Verzeichnis. Wobei, die Parkplatz-Beschilderungen könnte könnte man vielleicht auch formalisiert hinterlegen (dann werden beim Öffnen des Eintrags die Verkehrszeichen-Symbole erzeugt, wie unpassend sie auch sein mögen).
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