Ladesäulenpranger ohne große Diskussion (Falschparker, sonstige Mißstände) aber mit Foto

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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

Solarmobil Verein
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Helfried hat geschrieben:Ich bin froh, dass Wien den Missbrauch der Lader durch Plug Ins und andere Altautos restriktiv bestraft.
Das hast du weiter oben aber noch anders geschrieben. 15 Minuten nach Ladeende gibt's ein Ticket. Offenbar - so verstehe ich deine Aussage - auch für BEVs.
Das macht einen Destination-Lader als solchen untauglich.
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Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

Helfried
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Solarmobil Verein hat geschrieben:Das hast du weiter oben aber noch anders geschrieben. 15 Minuten nach Ladeende gibt's ein Ticket.
Natürlich werden alle Autos entfernt(!), nicht nur alte. Sorry, wenn ich das nicht gut ausgedrückt habe. Die Autos werden auf so eine Art Müllhalde gebracht. Man kann sie aber gegen gutes Geld wieder auslösen. :)

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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  • nightmare
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Solarmobil Verein hat geschrieben:Ob das der Kinobetreiber auch bestens findet, wenn ich ihm sage, daß ich genau wegen solcher Maßnahmen nicht mehr bei ihm ins Kino gehe?
Immer wieder der gleiche egoistische Mist!
Wechseln wir doch mal die Perspektive.
"Ob das der Kinobetreiber auch bestens findet, wenn ich ihm sage, das der von der ARAL-Tanke meint ich dürfe, mit meinem Verbrennder und eingestecktem Tankrüssel, nicht drei Stunden an der Tanksäule stehen um ins Kino zu gehen."
Hier werden Dinge gefordert die an Absurdität recht beispiellos sind.
Nicht jede Ladesäule die unter 50kW hat ist ein Destinationstation. Destinationstation sind die die vom Betreiber für seine Kunden aufgestellt wurden, wie in Parkhäuser, Einkaufszentren oder Kino usw..
An öffentlichen Ladesäulen weit über den aktiven Ladevorgang zu "PARKEN" find ich nicht ok.
Das grundlegende Problem ist das es zu wenige Langsamlader gibt. Für den Kinobesuch würde mir ein 7,4kW-Lader reichen. Selbst mit 3,7kW hätte meine ZOE nach 3h fast 50% geladen.
Somit an alle: Nehmt einfach ein wenig Rücksicht auf Andere.
Seit Aug. 2017 eine gebrauchte ZOE / Pendle 130KM täglich / z.Zt. noch keine Lademöglichkeit bei der Arbeit

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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Solarmobil Verein hat geschrieben: Wer solche Regeln aufstellt, hat nichts, aber auch gar nichts verstanden. Wer solche Regeln befürwortet, lügt sich selbst an. Und erklär' das mal einem, der auf E umsteigen will, daß er sich derart einschränken muß.
Mag sein, dass ich noch wenig Ahnung habe, trotzdem mache ich mir Gedanken darüber.
Da ich derzeit Verbrenner fahre und plane als nächstes Fahrzeug ein E-Auto zu nutzen, zähle ich mich mal zu den Umsteigern dazu.

Als Destination-Charger verstehe ich ebenfalls wie nightmare "Destinationstation sind die die vom Betreiber für seine Kunden aufgestellt wurden, wie in Parkhäuser, Einkaufszentren oder Kino usw.. " Oder wenn bei z.B. 10 Parkplätzen 5 mit nem Lader versehen sind.

Wenn deine Säule am Kino, vom Kino ist, ok. Wenn das die einzige Säule in der Gegend ist, würde ich es nicht so gut finden, wenn da länger als (zum Laden) nötig geparkt wird.
Solange Ladepunkte noch eher knapp sind, finde ich sollte man sie möglichst frei (für Ladende) halten.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

Solarmobil Verein
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Du hast es nach wie vor nicht verstanden.
nightmare hat geschrieben:Wechseln wir doch mal die Perspektive.
"Ob das der Kinobetreiber auch bestens findet, wenn ich ihm sage, das der von der ARAL-Tanke meint ich dürfe, mit meinem Verbrennder und eingestecktem Tankrüssel, nicht drei Stunden an der Tanksäule stehen um ins Kino zu gehen."
Das wird dem Kinobetreiber herzlich egal sein. Da wird eher der Tankstellenpächter Einspruch einlegen.
Dein Vergleich hinkt noch nicht einmal ...
nightmare hat geschrieben:Hier werden Dinge gefordert die an Absurdität recht beispiellos sind.
Tatsächlich?
Ich möchte einen Destination-Lader auch einfach nur auch als solchen verwenden können.
nightmare hat geschrieben:Nicht jede Ladesäule die unter 50kW hat ist ein Destinationstation.
Aha. Und woran erkenne ich das?
Wenn man Helfried glauben kann, dann gibt es in Wien wohl kaum bis keine Destination-Charger - wegen der Beschilderung zur eingeschränkten Standzeit.
nightmare hat geschrieben:Somit an alle: Nehmt einfach ein wenig Rücksicht auf Andere.
Na, ich werde die Kinobesucher mal um Rücksicht bitten, wenn der Film angehalten wird, weil ich umparken muß, weil die Stadtoberen das Prinzip "Destination-Lader" nicht verstanden haben.
Merkst du langsam was?

Wenn jemand schnell laden will, weil er schnell weiter will, dann soll er bitteschön auch an einen Schnelllader gemäß Definition gehen. Bis einschließlich 22kW ist es kein Schnelllader. Alles andere ist eine künstliche Beschränkung und mach das E-Fahren sicher nicht attraktiver. Gerade für Um- und Neueinsteiger nicht.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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Sehe ich, sogar aus Betreibersicht, anders.
Jeder genutzte Ladepunkt bringt die Sache voran. Und wenn dort ein Fahrzeug länger steht, dann ist es eben so.
Wenn jetzt noch jemand laden will, dann zeigt es doch nur, dass Bedarf für weitere Ladepunkte besteht.
Solange Ladepunkte noch eher knapp sind, finde ich sollte man sie möglichst frei (für Ladende) halten.
Ist das wirklich so?
Ich kann mich nicht erinnern, dass alle von mir überwachten Ladepunkte zeitgliche belegt waren. Aktuell gibt es deutlich mer Ladepunkte als Fahrzeuge (bestimmte Hotspots ausgenommen bzw. Gebiete wo einfach noch gar keine Lademöglichkeit errichtet wurde).
ciao
Tom
http://www.aich.de BMW i3 11/2013 bis 8/2016 (60Ah), ab 8/2016 (94 Ah), ab 1/2018 i3s

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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Solarmobil Verein hat geschrieben:Wenn ich nach Nürnberg ins Kino fahre, nehme ich das PHEV (ist im Winter auch mit dem BEV streckenmäßig seeeeehr knapp). Und weil ich natürlich in meinem Ort lautlos fahren will, läuft der Rex dann ggf. eben in Nürnberg, wo es auch so dämliche Maximalstandzeiten hat, die für Kinobesuche untauglich sind.
In Nürnberg sind die acht Cinecitta-nahen Ladeparkplätze mittlerweile aber mit "Parkscheibe 4 Stunden" beschildert. Die frühere Regelung mit 3 Stunden war eindeutig zu knapp, und scheint in Zukunft nur an Ladesäulenstandorten in Wohngebieten, und dann nur tagsüber, angewendet zu werden.
Zuletzt geändert von mweisEl am Mi 14. Nov 2018, 09:45, insgesamt 1-mal geändert.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

stelen
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Als Dienst-PHEV-Fahrer sehe ich das etwas differenzierter. Ich hatte da auch schon vor einer Weile ein Video zu gemacht. IMHO müssen wir bei den PHEV zwischen vor der 0,5% Versteuerung und danach unterscheiden.

Davor haben so Leute wie ich einen PHEV trotz seiner Unzulänglichkeiten genommen, weil sie davon überzeugt sind / waren und ein BEV einfach noch nicht passte. Danach werden mit Sicherheit einige dazu kommen, denen E-Fahren völlig wurscht ist und die nur wegen der persönlichen Einsparung auf einen PHEV umsteigen.

Von daher sehe ich auch keine "Monsterblockaden" auf die Ladesäulen zukommen. Die Frage ist nur was ist eine Blockade? Wenn ich meinen PHEV leer anstecke kann ich locker ins Kino gehen, denn da muß schon ein ziemlich langer Schinken laufen, damit er bis zum Ende des Films voll ist.

Allerdings muß ich -einfach aufgrund des kleinen Akkus- recht häufig anstecken, wenn ich elektrisch fahren will und ich laufe dann auch gern mal ein paar m mehr dafür. Bin ich dann ein Blockierer? Nö eigentlich nicht, denn ich bin immer noch schneller weg, als ein ebenfalls nur 1-phasig ladender Ampera oder Kona.

Letzte Woche waren wir in der Eifel und ich hatte die Übernachtungen extra so gelegt, das Säulen in der Nähe oder gar am Hotel sind. Bei einem davon sagte ich dann an der Rezeption, das sie mir Bescheid sagen sollten, falls noch zwei E-Autos kämen, damit ich meinen Wagen wegsetzen kann. Das Mädel schaute mich an wie ein Weltwunder: So was wäre noch niemals vorgekommen, es käme so alle paar Wochen mal ein E-Auto Fahrer, das wäre es dann aber auch. Deshalb habe ich auch den Wagen einfach Abends angesteckt und Morgens wieder abgestöpselt, ohne auch nur annähernd ein schlechtes Gewissen zu haben.

Auf der einen Seite wird argumentiert, das PHEV Lug und Betrug wären, auf der anderen Seite sollen sie sich aber auch auf jeden Fall von Ladesäulen fern halten, da paßt irgendwas nicht ganz zusammen. Klar ist für mich natürlich, das ich mich mit meinem Lahmlader an keinen Triple stelle, aber normale AC-Säulen nehme ich mit wann und wo immer es geht und zahle bei zeitabgerechneten Säulen soagr ein x-faches der 3-Phasen-Fahrer.
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Meine Website rund um PHEV und E-Mobilität allgemein: v60-hybrid.de

Re: Ladesäulenpranger, Falschparker, sonstige Mißstände mit

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Helfried hat geschrieben:In Wien hast du nach dem Vollladen 15 Minuten, dann wird das Auto abgeschleppt. Funktioniert bestens.
Niemand bei klarem Verstand (oder dem es mit viel Geld und 2-3 Teslas egal sein kann) würde sich das Risiko aussetzen, an so einer hinterhältigen Ladesäule zu laden. Schließlich kann der Ladevorgang schon mal abbrechen, aus diversen Gründen. Das ist vermutlich auch die Absicht die hinter dieser "Infrastrukturmaßnahme" steckt.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

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mweisEl hat geschrieben:In Nürnberg sind die acht Cinecitta-nahen Ladeparkplätze mittlerweile aber mit "Parkscheibe 4 Stunden" beschildert. Die frühere Regelung mit 3 Stunden war eindeutig zu knapp, und scheint in Zukunft nur an Ladesäulenstandorten in Wohngebieten, und dann nur tagsüber, angewendet zu werden.
Ah, gut zu wissen, muß ich mir mal wieder angucken.
Mal sehen, ob das dann auch mit einem Besuch der Restaurants noch klappt. Man kann ja ein klein wenig "mogeln".
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