eGolf kann an Stationen größer 200 A nicht laden

Re: eGolf kann an Stationen größer 200 A nicht laden

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ich auch....eine Stellungsnahme habe ich zum Thema noch nicht wahrgenommen

Damals bei Nissan wurde mir empfohlen, doch bei einem Projektpartner nachzufragen, ob unserer Japanleaf V2g kann. Er bestätigte meine Befürchtung...nein nur in Japan.
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Re: eGolf kann an Stationen größer 200 A nicht laden

Naheris
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Blue shadow hat geschrieben: So einfach ist es nicht...nur weil der Ankündigungsweltmeister etwas verkündet und den Buhmann wo anders verortet macht es Ihn nicht unschuldig. Dieses Verhalten hat leider bei VW tradition ....siehe leugnen ea189
Erstens hast Du keine Belege. Die einzige Primärquelle mit Aussagekraft hat das Problem bei den Säulen verortet. Keine Primärquelle hat widersprochen. Deine Aussage ist somit nur eine Meinung, und nach der derzeitigen Faktenlage eine verleumnerische.

Zudem halten frühere Versäumnisse oder Fehler nicht als Begründung für eine neue Sachlage her.
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Blue shadow hat geschrieben: Auffällig ist doch, das mehrere Hpc Hersteller die gleichen Probleme am egolf verursacht haben. Haben sie die gleiche Software oder Module verbaut? Glaube ich nicht. Unabhängig voneinander haben sie Alle die gleichen Fehler gemacht....HAHA
Die brauchen keine unterschiedlichen Module, die müssen einfach nur alle nicht auf Rückwärtskompatibilität des CCS 1.0 Protokolls geachtet haben, als sie 2.0 implementierten. Und schon kommt es aus demselben Grund bei allen Herstellern zu demselben Problem. In diesem Fall ist das Problem zum Beispiel, dass der e-Golf nur ein Byte für den Ladestrom (A) sendet, wohingegen CCS 2.0 vielleicht zwei Byte erwartet und mit einem nicht umgehen kann. Oder die Säulen senden ihre Ladestrom-MEnge in zwei Byte und der e-Golf kann das nicht verarbeiten. Zwei einfache Beispiele, warum es an der Software der Säulen liegen könnte.

Solche Probleme sind in der IT absolut typisch wenn neuere Systeme nach neueren Protokollen mit alten Systemen interagieren müssen. Dafür gibt es sog. Integrationstests, die man aus Zeit- und Kostengründen häufig auslässt. Zu testen ist dabei übrigens nicht das alte System (der e-Golf) - das ist schon produktiv - sondern das neue System (also die HPCs).

Die Aussage der Primärquelle deckt sich mit dieser recht einfachen und häufigen Erklärung. Laut VW ist ja die Umsetzung von CCS 1.0 in den neuen Säulen misslungen. Natürlich kann der e-Golf dann daran nicht mehr laden - es gab ihn ja vor 2.0. Da es alle fast alle HPC-Hersteller und Anbieter ohne zu murren umgesetzt haben spricht auch dafür, dass es ein solches Problem war. Denn wäre es ein anderes Problem hätte VW aufgrund einer Falschumsetzung mitwirken müssen. Und ob das dann weniger Aufwand gewesen wäre als den Fehler aus der Ladesteuerung zu programmieren sei dahin gestellt.

Der e-Golf ist übrigens bei Weitem nicht der einzige Fahrzeug mit Ladeproblemen an CCS. Verglichen mit einigen anderen BEV ist der e-Golf aber ein Musterknabe. Ich konnte bereits an Säulen laden, welche ein Ampera-e Fahrer mit der Begründung "die geht nicht an. Viel Glück!" verlassen hat. Dito für einen i3. Mein Laden startete bereits an hier als defekt markierten Säulen, und ich konnte auch an AC-Ladepunkten laden, welche von Zoeistas als definitiv kaputt markiert wurden.

Das das Lademodul vom e-Golf schlecht ist wird hier nur von Personen verbreitet, die einen Hass auf VW haben und es einfach gerne so hätten. Es sind eigentlich nur Personen, welche selber noch nie eine e-Golf gefahren haben dürften und das sicherlich auch nicht machen, weil ja vorne VW drauf steht.
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Zudem ist da noch etwas sehr interessantes: die Ladeprobleme des e-Golf sind inzwischen fast überall behoben. Ladeprobleme mit anderen BEV gibt es weiterhin. Warum werden die nicht behoben? Kann es sein, dass sich VW doch etwas mehr um ihre Altfahrzeuge kümmert als es einige hier gerne wahrhaben? Denn irgendjemand muss ja den HPC-Hersteller und Anbieter dazu gebracht haben diese Probleme zu beheben. Ganz alleine werden die das sicher nicht gemacht haben. VW ist ja nicht der einzige Eigentümer von Ionity... (faktisch sind sie das nicht mal. Porsche und Audi sind Gesellschafter).

Fakt ist: das Problem des e-Golf wurde praktisch behoben, genau wie Nissan auch ihr Rapidgate praktisch eliminiert hat. Und wenn ich an die Klagen von Fahrern anderer BEV denke, dann ist das doch eine gute Sache.
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didi007 hat geschrieben: P.S. VW macht keine Fehler. Wenn dann sind es die Zulieferer/Dienstleister. Das erklärt auch die VW-Arroganz bei diesem Thema.
Ich habe eine schriftliche Erklärung von VW vorliegen, dass der zweite Liegenbleiber wegen defektem Akku ihr Fehler war. Daher haben sie mir auch den kompletten Akku getauscht.

Die Erklärung zum Ladeproblem an HPC habe ich selber nicht schriftlich, aber die Mail dazu bei meinem Techniker lesen dürfen. Dieser erklärte genau das oben, was hier im Forum und auf dem e-Golfer-Forum auch schon mehrere Male als VW-Antwort gepostet wurde.

Und erneut: das Problem hat sich fast überall erledigt. Nur Fastned scheint noch nicht zu klappen. Hier wird viel Wind um ein behobenes Problem gemacht. Das wäre so, als würden wir uns heute noch über die Ladeprobleme der 43er Zoe an EnBW-Ladestationen aufregen.
Heute: e-Tron 55 / Gestern: Leaf ZE1+, I-Pace, Kona, eGolf Mk-2, Model S AP1, Passat GTE Mk-1 / Morgen: ?
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Re: eGolf kann an Stationen größer 200 A nicht laden

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Pardon, aber die Zoe hat bislang rein garnix mit DC und CCS zu tun....außer das die Zoes Triplelader abschiessen können ....und Nissan hat allenfalls die Zügel gelockert beim Rapidgate.

Grundsätzlich prima ist, daß nach der Ursache geforscht und der Fehler erkannt wurde.

Bislang kenne ich nur vom Egolf dieses Protokollproblem. Wer weiss schon genau, warum es beim Laden zu abbrüchen oder anderen Fehlern kam. War es die App oder Rfid...Server down. Pins verbogen?

Ich hatte zum Beispiel mit Innogy ein Phenomen, daß die neue App streikte und die alte Wunder bewirkte. Verstehen tue ichs nicht.

Und meine Lebenserfahrung in Bezug auf Verhalten in Vergangenheit läßt mich skeptischer (gebranntes Kind) auf VW blicken. Gebrauchen kann VW keinen Skandal in Bezug zur Emobiltät...ich Rate zur Ehrlichkeit. Eine Stärke von VW ist ja Software....
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Re: eGolf kann an Stationen größer 200 A nicht laden

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Die brauchen keine unterschiedlichen Module, die müssen einfach nur alle nicht auf Rückwärtskompatibilität des CCS 1.0 Protokolls geachtet haben, als sie 2.0 implementierten.
Sorry aber das ist Quatsch, denn andere CCS 1.0 Autos (z.B. i3) sind grundsätzlich in der Lage an den HPC Säulen >200A zu laden (vereinzelte Probleme haben hiermit nix zu tun, der eGolf konnte bis zum Software Workaround an diesen Säulen überhaupt nicht laden).

VW hat offensichtlich das CCS Protokoll etwas eigenwillig implementiert, anders ist es nicht zu erklären warum nur der eGolf betroffen ist.
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Re: eGolf kann an Stationen größer 200 A nicht laden

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Was mir richtig unangenehm Erscheint...der Vw Konzern ist doch die treibene Kraft im CCS Orchester...wer wagt es den Dirigenten zu widdersprechen?

https://www.charinev.org/membership/mem ... charin-ev/

Wäre mal Interessant zu wissen, ob ein Ioniq 2017 am Hpc vor dem Vw -bug- update laden konnte...

Ein Freund baut gerade Privat einen Hpc im Rheintal auf...vielleicht kann ich ein paar Firsthand-Infos von Alpitronic erfahren.
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Re: eGolf kann an Stationen größer 200 A nicht laden

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Verhält sich der e-up auch so bockig?
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Re: eGolf kann an Stationen größer 200 A nicht laden

wdegolf
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Wenn es ein Problem beim Protokoll gibt, dann ist es nur logisch, dass es bei AĹLEN gleichen Autos und ALLEN Säulen eines bestimmten Herstellers nicht geht. Das ist das Beste, was einem passieren kann - denn dann kann man es leicht analysieren und korrigieren. Das ist wohl hier passiert. Ende gut, alles gut!

Re: eGolf kann an Stationen größer 200 A nicht laden

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Nö...ich suche noch den Schuldigen.
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Re: eGolf kann an Stationen größer 200 A nicht laden

didi007
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Naheris hat geschrieben: Und erneut: das Problem hat sich fast überall erledigt. Nur Fastned scheint noch nicht zu klappen. Hier wird viel Wind um ein behobenes Problem gemacht. Das wäre so, als würden wir uns heute noch über die Ladeprobleme der 43er Zoe an EnBW-Ladestationen aufregen.
Das Problem ist nicht erledigt, da nur die Symptome partiell gelindert wurden. Die Ursache ist weiterhin die Ladeeinheit im eGolf und die ist halt falsch programmiert. Es ist ehrenswert, dass Du für VW in die Presche springst, aber das ist leider kontraproduktiv. Das Problem ist eben nicht behoben und in der Zukunft wird die Bereitschaft der Hersteller -angesichts der zunehmenden Relativierung des eGolf- zur Korrektur deutlich schwinden. Ich finde das Verhalten von VW unmöglich.
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Re: eGolf kann an Stationen größer 200 A nicht laden

Naheris
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Ich glaube, ich verstehe Dein Argument gerade nicht richtig. Oder meinst Du wirklich, dass das Problem auch dann noch besteht, wenn es für die eigentlichen Nutzer des Fahrzeugs nicht mehr existiert, nur weil der von Dir ohne Belege frei definierte Schuldige das Problem nicht so behoben hat, wie Du es als nicht Betroffener für Richtig hältst?

Ich lade gerade an einem HPC und kann diese Einschätzung nämlich irgendwie gerade nicht teilen. :mrgreen:
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