ELECTRICchallenge1000km 11./12.5.2018 Singen-St.Peter-Ording

Re: ELECTRICchallenge1000km 19./20.5.2018 Singen-St.Peter-Or

Beitragvon i_Peter » So 1. Apr 2018, 22:25

PowerTower hat geschrieben:
Für alte Hasen wäre es spannender, wenn man frei fahren dürfte

Was genau meinst Du mit "frei fahren"? Das man die Strecke frei wählen kann ?
Die Strecke will ich nicht vorschreiben, nur Start und Ziel. Und die Einschränkung auf Ad hoc Ladung oder gratis Ladung an öffentlichen Ladepunkten.

PowerTower hat geschrieben:
Man kann zeigen, dass es prinzipiell ohne Verträge geht und welche Nachteile das mit sich bringt, oder man führt so einen Test unter realistischen Bedingungen durch.

Was meinst Du mit "realitischen Bedingungen"?
Dass jeder seinen Kartenstapel und verschiedene Apps frei einsetzen kann ?
Das wäre doch langweilig und gibt keine neuen Erkenntnisse, ob es auch ohne diese Hilfsmittel möglich ist.

Auf jeden Fall Danke für Deine Hinweise und vielleicht antwortest Du mir noch, ob ich Dich richtig verstanden habe.
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Re: ELECTRICchallenge1000km 19./20.5.2018 Singen-St.Peter-Or

Beitragvon 300bar » So 1. Apr 2018, 22:45

i_Peter hat geschrieben:
Dass jeder seinen Kartenstapel und verschiedene Apps frei einsetzen kann ?
Das wäre doch langweilig und gibt keine neuen Erkenntnisse, ob es auch ohne diese Hilfsmittel möglich ist.

Was ist der Erkenntnisgewinn? Das auch ein älteres Hilfsmittel verwendet werden kann?
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Re: ELECTRICchallenge1000km 19./20.5.2018 Singen-St.Peter-Or

Beitragvon i_Peter » So 1. Apr 2018, 22:47

Fluencemobil hat geschrieben:
Du hast vergessen zu erwähnen, das man Paypal und / oder Kreditkarte + das alte Handy braucht.
Nur Handy und ec Karte duerfte ja noch nicht funktionieren.

Maestro-Karte (und Handy) werden bei Ad-hoc nur von einem Säulenbetreiber akzeptiert, EWE, glaube ich. EnBW akzeptiert auch kein PayPal. Aber bei allen funktioniert Visa/Master-Kreditkarte per Ad-hoc Web-App. Und das Handy MUSS nicht alt sein.

Fluencemobil hat geschrieben:
Wenn es für die Allgemeinheit einen Mehrwert geben soll, würde ich voll starten, alle Karten und alle Lademöglichkeiten erlauben.

Wie schon an anderer Stelle gesagt: relativ langweilig, unfair und viele haben es schon gemacht.

Fluencemobil hat geschrieben:
Wenn dann noch ein i-pace mitmacht, sehen die deutschen hersteller besonders alt aus. Da dürfte es nicht mal fürs Treppchen reichen. :lol:

Wird der iPace überhaupt schon ausgeliefert bis Mai ?
Und selbst wenn: er könnte an den vorhandenen 50kW-Ladern nicht schneller Laden als Ioniq, eGolf oder Zoe und Co.
Allerdings verbraucht er mehr auf 100km, müsste also länger laden ...
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Re: ELECTRICchallenge1000km 19./20.5.2018 Singen-St.Peter-Or

Beitragvon PowerTower » So 1. Apr 2018, 22:48

Mit frei fahren meinte ich, dass jeder die Zugänge nutzt, die er möchte. Und ja, freie Streckenwahl natürlich auch, das stand ja aber eh nicht zur Debatte. ;) Und das bedeuten auch die realistischen Bedingungen, denn irgend eine Karte hat wohl jeder Teilnehmer einstecken. Und wenn die Nutzung verweigert wird, ist das eben nicht realistisch.

Oft genug habe ich es erlebt, dass ich per Intercharge QR laden wollte und die mobile Website dann meinte, ich solle doch zur App wechseln. Damit wäre die Challenge an dieser Stelle schon zu Ende. Welche Erkenntnisse gewinnen wir also daraus? Es ist nicht besser, es ist nicht günstiger, es spart weder Zeit noch Nerven. Wenn alles andere nicht funktioniert, nehme ich die Ad-hoc Lösung gern als Plan C. Aber nicht um der Welt zu zeigen, wie toll das doch mit der E-Mobilität so funktioniert. Ja, mit EC- und Kreditkarte klappt das an entsprechenden Stationen schon nicht schlecht, wenn sie es denn anbieten.

Ich wünsche dir bei deinem Projekt viel Erfolg und werde die Tour, so sie denn stattfindet, gern verfolgen. Wenn du Otto Normal erreichen willst, benötigst du jedoch etwas mediale Aufmerksamkeit. Wenn du am Ende fünf verschiedene Ad-hoc Zugänge genutzt hast, wird der geneigte Autofahrer ebenso abwinken.
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Re: ELECTRICchallenge1000km 19./20.5.2018 Singen-St.Peter-Or

Beitragvon i_Peter » So 1. Apr 2018, 22:58

300bar hat geschrieben:
i_Peter hat geschrieben:
Dass jeder seinen Kartenstapel und verschiedene Apps frei einsetzen kann ?
Das wäre doch langweilig und gibt keine neuen Erkenntnisse, ob es auch ohne diese Hilfsmittel möglich ist.

Was ist der Erkenntnisgewinn? Das auch ein älteres Hilfsmittel verwendet werden kann?

Das es mit einem großen Kartenstapel sowie vielen Apps und den entsprechenden Fahrstromverträgen funktioniert, haben schon viele nachgewiesen.
Jetzt möchte ich zeigen, dass es auch ohne einen einzigen Fahrstromvertrag funktioniert, 1000km quer durch Deutschland zu fahren. Das schränkt die Anzahl der Ladepunkte ein, weil eben nicht alle Ladepunkte an der BAB direct/ad-hoc ladefähig sind.

Was meinst Du mit "älteres Hilfsmittel" ?
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Re: ELECTRICchallenge1000km 19./20.5.2018 Singen-St.Peter-Or

Beitragvon 300bar » So 1. Apr 2018, 23:05

i_Peter hat geschrieben:
Was meinst Du mit "älteres Hilfsmittel" ?

Mit was werdenv direct/ad-hoc ladefähige Ladestatioen aktiviert?
Brieftauben.. ;)
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Re: ELECTRICchallenge1000km 19./20.5.2018 Singen-St.Peter-Or

Beitragvon Nordlicht » So 1. Apr 2018, 23:14

Deine Idee der add hoc Ladung ist genau das, was die Reporter falsch machen. Reinsetzen und losfahren funktioniert kaum - außer mit SuC...
Wer in einem E-Auto unterwegs ist, der muss halt die Strecke im Voraus planen. Dazu gehört neben der Streckenentfernung auch noch das Höhenprofil der Strecke zu beachten.
"Frei fahren" bedeutet, dass man alle relevanten Dinge der Route frei für sich plant und somit die Ladesäulen, die benötigten Zugänge (Karten oder Apps) und alles andere kalkuliert.

Wir sind nach einem scheiß Artikel vom NDR mal die Strecke Goslar - Timmendorfer Strand nachgefahren. Leaf 1, I3 94A und ZOE R240 waren am Start und dadurch, dass ich auf die BAB verzichtet habe, kam ich trotz des kleinsten Akkus und der geringsten Ladeleistung nur kurz nach dem I3 ins Ziel.
Das ging allerdings nur, weil ich alles vorher plante und verschiedene Streckenführungen abwog...

Einen Unterschied zwischen R90 und Q210 habe ich übrigens mal selber getestet. Auf der Strecke Kiel - Laathen - Niederlande - Bremen - Kiel ging übrigens in beiden Kategorien (Schnelligkeit und Kosten) ganz klar die Q210 als Siegerin heraus. Es kommt halt immer noch eher auf die Ladeleistung drauf an als auf Akkugröße.

Was ich mitnehme ist vor allem das, dass es früher ein größeres Abenteuer war als heute. Es ist ein ganz normales Auto , mehr nicht...

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Re: ELECTRICchallenge1000km 19./20.5.2018 Singen-St.Peter-Or

Beitragvon i_Peter » So 1. Apr 2018, 23:25

PowerTower hat geschrieben:
Oft genug habe ich es erlebt, dass ich per Intercharge QR laden wollte und die mobile Website dann meinte, ich solle doch zur App wechseln. Damit wäre die Challenge an dieser Stelle schon zu Ende. Welche Erkenntnisse gewinnen wir also daraus?

Eine Erkenntnis hast du ja nun schon gemacht: nicht alle InterCharge-Ladepunkte sind Ad-hoc/direct-ladefähig.
Welche sind es eigentlich genau ? Nun, z.B. die, die ich auf der Karte an A81/A8 eingezeichnet habe. Und weitere an anderen Strecken. Das macht es spannend !

PowerTower hat geschrieben:
Ich wünsche dir bei deinem Projekt viel Erfolg und werde die Tour, so sie denn stattfindet, gern verfolgen. Wenn du Otto Normal erreichen willst, benötigst du jedoch etwas mediale Aufmerksamkeit. Wenn du am Ende fünf verschiedene Ad-hoc Zugänge genutzt hast, wird der geneigte Autofahrer ebenso abwinken.

Danke für die Erfolgswünsche, kann man immer gebrauchen.
Ich will erst einmal genügend Verrückte finden, die sagen: ich bin dabei !
Mediale Aufmerksamkeit während der Tour wäre schön. Mir reicht es aber schon, wenn es sich hier bei GE herumspricht.
Wenn es dann geklappt hat, können wir aber auch die Probleme beschreiben:
- warum sind nicht alle Intercharge Ladepunkte Ad-hoc/direct-fähig ?
- warum ist die Ad-hoc/direct-Ladung teilweise teurer als Fahrstromverträge dritter (auch solcher OHNE monatliche Gebühren).
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Re: ELECTRICchallenge1000km 19./20.5.2018 Singen-St.Peter-Or

Beitragvon mara » So 1. Apr 2018, 23:50

Hab nur wenig schlechte Erfahrungen beim Laden...aber Ad Hoc gehört dazu...z.b. Schnarchlader in Meersburg ich will Ad Hoc starten kein handyempfang ich lauf wie ein Depp halbe Stunde im 100m Radius um die Säule keine Chance kein wlan...am Handy Edge mit timeout *hass* der Lacher wenn ich es erzähle.

Da erntet meine böse RFID Karte mit FLAT für 15 euro im Monat EnBW und Allego Lader for free ..mit 2000 km gefahren im Monat fürs Geld eher immer ah ok krass...und keine Steuer...schon cool so ein E-Auto bei den Leuten.

:-D LG mara
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Re: ELECTRICchallenge1000km 19./20.5.2018 Singen-St.Peter-Or

Beitragvon i_Peter » Mo 2. Apr 2018, 00:13

Nordlicht hat geschrieben:
Deine Idee der add hoc Ladung ist genau das, was die Reporter falsch machen. Reinsetzen und losfahren funktioniert kaum - außer mit SuC...
Wer in einem E-Auto unterwegs ist, der muss halt die Strecke im Voraus planen. Dazu gehört neben der Streckenentfernung auch noch das Höhenprofil der Strecke zu beachten.

Nordlicht hat geschrieben:
Was ich mitnehme ist vor allem das, dass es früher ein größeres Abenteuer war als heute. Es ist ein ganz normales Auto , mehr nicht...

Widerspricht sich das nicht irgendwie ? Funktioniert kaum ... heute kein größeres Abenteuer mehr ?
Bei ELECTRICchallenge1000km ist es jetzt wieder ein Abenteuer: welcher Ladepunkt ist Ad-hoc-/direct-fähig ? Schaffst du es, den Ladevorgang per Handy zu starten, bevor das Auto wieder abschaltet ? Für welche Geschwindikeit reicht die geladene Energie bis zur nächsten Säule ?

Nordlicht hat geschrieben:
"Frei fahren" bedeutet, dass man alle relevanten Dinge der Route frei für sich plant und somit die Ladesäulen, die benötigten Zugänge (Karten oder Apps) und alles andere kalkuliert.

Nun gut, in diesem Sinn bedeutet die ELECTRICchallenge1000km für Dich eine besondere Herausforderung: schaffst du es auch ohne RFID-Karten und Apps (und den dazugehörigen Verträgen ? Hast Du den Mumm, diese Herausforderung anzunehmen ?

:twisted:
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