RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon Alex1 » Sa 14. Mär 2015, 13:54

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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon climenole » Mo 16. Mär 2015, 12:14

Ich spreche auch bei meiner Rechnung außerdem nicht davon, ZUSÄTZLICH 13 Mio. in die Hand zu nehmen, sondern dass man das Geld, was man zur Förderung in die Elektromobilität steckt (und dass das mehr als 13 Mio. an Forschungssubventionen, "Schaufenstern" etc. bisher waren, davon gehe ich jetzt einfach mal aus!!!), BESSER in Ladestationen an den Autobahnen investierte.
Der politische Wille zur Gestaltung ist ja bereits formuliert: "blabla.... 2020 ..... 1 Mio. Elektroautos... blabla".
Nur leider ist er nicht DA!!!
Zuletzt geändert von climenole am Mo 16. Mär 2015, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon kai » Mo 16. Mär 2015, 16:56

Ganz ehrlich:

Wir wissen alle das sich eine Triple Schnelladestation nie rechnet. Auch wissen wir das 50kw / 43kw Ladespeed für die nächste Generation schon wieder zu klein dimensioniert sind.

Also machen wir das ganz einfach:
Der Staat entwickelt ein Modell wo Geld jährlich herauskommt um
- ca. 5000 Schnellader (3-fach mit 100kw DC Option ) Immer 2 pro Standort und MIT DACH und LICHT
- und den Strom / Betrieb zu subventionieren.

Und das Geld kommt z.B. aus den Raffinerien. Die sind ja EEG und Netzentgeldbefreit. Dann eben nur noch zur Hälfte. Und aus der Mineralölsteuer. Und vielleicht aus einem Teil einer verpflichtenden City-Maut für Stinker.

Fertig.

Schon haben wir eine Infrastruktur und ein Betreibermodell und ein Anreiz für die Bevölkerung E-auto zu fahren.

Ich denke alle Abrechnungsmodelle sind einfach zu teuer und unnötig für die paar Autobahnlader. Ist eben Service. Der Kunde wird eh was essen/trinken wenn er 30 Minuten da rumhängt.

Gruß

Kai
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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon graefe » Mo 16. Mär 2015, 19:15

kai hat geschrieben:
...Also machen wir das ganz einfach:
Der Staat entwickelt ein Modell wo Geld jährlich herauskommt um
- ca. 5000 Schnellader (3-fach mit 100kw DC Option ) Immer 2 pro Standort und MIT DACH und LICHT
- und den Strom / Betrieb zu subventionieren.

Und das Geld kommt z.B. aus den Raffinerien. Die sind ja EEG und Netzentgeldbefreit. Dann eben nur noch zur Hälfte. Und aus der Mineralölsteuer. Und vielleicht aus einem Teil einer verpflichtenden City-Maut für Stinker.


Reine Umverteilung. Halte ich nicht für besonders intelligent und für noch weniger fair. Und seien wir noch mal ehrlich: Infrastruktur, die durch den Staat unterhalten wird - das wird nie etwas. Wenn die Dinger nach 10 Jahren mal stehen ist vermutlich die Hälfte kaputt und jede Reparatur benötigt 2 Wochen. Alte Regel: Was der Staat anpackt, wird immer Murks.

Ich denke alle Abrechnungsmodelle sind einfach zu teuer und unnötig für die paar Autobahnlader. Ist eben Service. Der Kunde wird eh was essen/trinken wenn er 30 Minuten da rumhängt.


Das halte ich schon für viel interessanter: Kostenlos Laden (denn wie Du geschrieben hast: damit lässt sich eh kein Geld verdienen) und das Geld beim Verkonsumieren verdienen. Meinetwegen noch den Ladestrom von irgendeiner der x Steuern und Umlagen befreien o/u reduzierten USt-Satz von 7% (weniger Steuern ist immer "innovativer" als neue Belastungen).

Läuft bei den Tankstellen doch kaum anders: da wird das Geld auch mit dem Shop verdient, denn die Marge beim Kraftstoff ist mau.

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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon Alex1 » Di 17. Mär 2015, 10:47

Nanana, Graefe!

Wie man bei der Bahn sieht, hat der Murks erst angefangen, als man unbedingt privatisieren wollte. In England hatte man das besonders heftig spüren können.

Beim Trinkwasser war das genauso: Privatisiert, Tafelsilber verscherbelt, dünn gespart, Preise massiv angehoben.

Neoliberale Fantasien bringen in der Realität nur den Großkonzernen Vorteile.
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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon joa » Di 17. Mär 2015, 13:17

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