RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon climenole » Fr 13. Mär 2015, 13:21

430 BAB Raststätten mal 30k Euro der Triplelader macht 13 Mio. Euro! (inkl. meiner 0,1 Mio. Forschungshonorar für diesen Post!) ;)
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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon eDEVIL » Fr 13. Mär 2015, 13:26

Einmal Tripple ist etwas wenig. Mit nebenkosten würde ich da min. 100k EUR pro Standort rechnen, wenn man es richtig machen will. Zu den Raststätten müssen sich noch weitere Standorte "gesellen" 1000 Standorte wären eine gute Basis, um das "d" in Leidmarkt in ein "t" zuverwandeln...
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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon climenole » Fr 13. Mär 2015, 13:42

Aber mit einem pro Raststätte wäre wenigstens ein (zugegebenermaßen ausbaubarer) Anfang gemacht, der bis jetzt nicht annähernd am Horizont ist!!!
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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon Alex1 » Fr 13. Mär 2015, 14:31

Raststätten PLUS Autohöfe sind für die Schnelllader ein Muss. Dort kann man auch ruhig was berechnen, da kommen genug kWh pro Zapfvorgang zusammen.

Die Gemütlichlader (bis 22 kW) gehören in/vor die Einkaufs-, Stadtzentren, Restaurants oder Freizeitparks. Und zwar kostenfrei. Denn da werden der Werbeeffekt, die Lärmminderung und die bessere Luft die Stromkosten weit übertreffen.

Die Schnarchlader sind was für Hotels.
Herzliche Grüße
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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon Alex1 » Fr 13. Mär 2015, 17:26

Frage 14 ist nicht stimmig: Was trage ich ein, wenn ich das Auto 4, 5 oder 6 Tage pro Woche nutze? Ist "mehr als 3 Tage/Wo" schon "täglich"?

Zu Frage 16 habe ich die selbe Anmerkung wie mein Vorposter. Der Durchschnitt ergibt sich ja ganz elegant durch eine Division der Jahres-km durch 365... Ich fahre häufig über 200 km am Tag, also trage ich das so ein, auch wenn das keineswegs der Durchschnitt ist. Der läge irgendwo bei 50.

Frage 21 ist auch wieder nicht stimmig:
- "voll" ist kein Kriterium. Entscheidend ist, wieviel km ich mit zB 1 Minute Ladung fahren kann:
- Wenn ich im Hotel übernachte, darf das "Vollladen" (definiert von mir als 200 km Reichweite) schon 9 Stunden dauern,
- Wenn ich im Restaurant esse, darf das "Vollladen" eben auch diese Stunde dauern,
- Wenn ich eine mehrstündige Sehenswürdigkeit besuche, darf das "Vollladen" auch eben mehrstündig dauern,
- Wenn ich "Strecke machen" will, darf das "Vollladen" auch gerne in 5 Minuten beendet sein.

Ob dienstlich oder privat, das ist dabei egal. Ich hab halt jeweils "eine Stunde" angegeben, aber nur, damit was eingetragen ist... :?

Kriterien der Säule: "Hier fühle ich mich (auch zu späterer Stunde) sicher vor Kriminalität, während mein Auto lädt." Was soll ich eintragen, wenn mir das egal ist? Ich nahm "trifft nicht zu" :?

"Anforderungen an den Ladestandort":
- 1: "Verlässlichkeit" muss auch heißen:
- 24/7 Verfügbarkeit,
- Barrierefreies Zapfen (ohne umständliche Karten).
- 2: Säulen oder Zapfen? Übliche Säulen haben 2 Zapfen. Zur Zeit reichen meist 2 Zapfen (eine Säule), optimal wären 4 (2).
- 3: Wo ist Typ 2, der Europastandard, der mit 48% der bei weitem häufigste Stecker in D?!?

Hier noch eine Kopie meines Endkommentars:

Wenn für jede Umfrage eine Säule aufgestellt würde, würde die Sache Sinn machen.

Aber immerhin, je mehr Leute sich damit beschäftigen, umso besser.

Ein Tip für den Mastervater (oder wie nennt man das heute?): Eine Typ-2-Säule mit 2 Zapfen á 22 kW kostet heute gerade noch ca. 1.100 Euro - kaufen und aufstellen! Aber bitte auf dem öffentlich zugänglichen Gelände! Oder ist das in der Forckenbeckstraße/RWTH Melaten Nord eine Solche?

Daran ließen sich sicher mehrere Masterarbeiten anschließen über das Ladeverhalten - vor allem, wenn die Säule hier im GE-Verzeichnis eingestellt ist und ordentlich öffentlich beworben wird. Und dann sollte sich das Institut mindestens ein EV zulegen, damit es nicht wie der Papst übers Kindermachen urteilt.

Und die Pedelecs nicht vergessen!
Herzliche Grüße
Alex
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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon rolandk » Fr 13. Mär 2015, 17:49

Alex1 hat geschrieben:
- 3: Wo ist Typ 2, der Europastandard, der mit 48% der bei weitem häufigste Stecker in D?!?


ja, das wunderte mich auch.... oder eigentlich wundert es mich nicht, wird doch alles daran gesetzt CCS als Typ2 zu bezeichnen.

Deswegen interessiert mich auch die Auswertung: "Alle wollen nur CCS..., für Typ2 interessiert sich niemand"

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Zuletzt geändert von rolandk am Fr 13. Mär 2015, 17:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon e-lectrified » Fr 13. Mär 2015, 17:50

climenole hat geschrieben:
430 BAB Raststätten mal 30k Euro der Triplelader macht 13 Mio. Euro! (inkl. meiner 0,1 Mio. Forschungshonorar für diesen Post!) ;)


So hätte ich meine Steuergelder gerne angelegt (und die 100.000 Euro dir von Herzen gegönnt) :!: :!: :!:
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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon graefe » Sa 14. Mär 2015, 10:40

e-lectrified hat geschrieben:
So hätte ich meine Steuergelder gerne angelegt (und die 100.000 Euro dir von Herzen gegönnt) :!: :!: :!:


Ja, Du bist Dir zufällig immer schön selbst der Nächste:
1) Du magst Elektroautos: also bist Du für finanzielle Subventionierung aus Steuergeldern - natürlich nicht wegen Deinem Portemonnaie, sondern wegen der Umwelt und so
2) Jetzt braucht Dein E-Auto Strom: also bist Du für den Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur mit Steuergeldern - natürlich nicht für Dich, sondern für die Heerscharen von Elektroautos auf dt. Strassen
3) Dein Auto hat eine Chademo-Buchse: also müssen die zu schaffenden Ladesäulen auf jeden Fall einen entsprechenden Anschluss haben - natürlich nicht weil der Hersteller, für den Du Dich entschieden hast, zufällig darauf setzt, sondern weil das einfach das tollste Ladesystem ist

Ganz toll, wie Du unter dem Deckmantel des "Allgemeinwohls" über das Geld anderer zu Deinem persönlichen Vorteil verfügen willst. :roll:

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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon e-lectrified » Sa 14. Mär 2015, 11:04

Äh lieber Graefe,

ich weiß ja nicht, was du nimmst, aber du solltest definitiv weniger davon nehmen!

1) Ja, ich mag Elektroautos und ja ich bin für finanzielle Subventionierung der Infrastruktur, die Sinn macht. Übrigens steht da die Forenmehrheit hinter mir!

2) Natürlich brauche ich nicht allein Strom und nur so kann eine Subventionierung mit Steuergeldern Sinn machen.

3) Ich sage ja im Gegensatz zu den CCS-Jüngern nicht, dass man den CCS-Standard bei den Ladesäulen weglassen soll, sondern schlichtweg, dass CHAdeMO nicht ausgelassen werden darf, weil ein großer Teil der europäischen EVs darauf angewiesen ist. Der schönste Standard ist Teslas Standard, aber Tesla war so schlau eine eigene (bessere) Infrastruktur aufzustellen und ist auf Subventionierung nicht wirklich angewiesen.

Was daran jetzt verwerflich sein soll, verschließt sich mir als Normalsterblichem. Aber du hast da sicher eine wunderbar plausible Erklärung...

Und wenn du schon dabei bist: erkläre mir doch, was an der Nutzung der Steuergelder für sinnlose Forschung besser sein soll als der Vorschlag von climenole.
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Re: RWTH Studie - Standorte für Schnellladesäulen

Beitragvon joa » Sa 14. Mär 2015, 13:36

Puh, Graefe,

Deine Replik an e-lectrified ist aber schon ein bisschen unter der Gürtellinie.

1. Kein E-Auto-Besitzer hier hat doch Fördermittel bekommen und hat aber TROTZDEM ein E-Auto gekauft. Förderungen hätten aber evtl. (ich schreibe nur "evtl.", weil man über den Punkt natürlich diskutieren könnte, was aber in anderen Threads schon hinreichend getan wurde und wird) den Vorteil, dass die E-Auto-Verbreitung etwas vorankommen würde (wenn wir uns aber über dieses ZIEL (nicht über die Methoden, dieses Ziel zu erreichen), auch nicht einig sind, weiß ich auch nicht mehr).

2. Steuergelder sind für Projekte im Bereich E-Mobilität schon genug verbraten worden, egal. ob e-lectrified oder ich oder wer auch immer das gut finden oder nicht. Wenn dem aber so ist, dann doch bitte so, dass man auch was davon hat und nicht nur für sinnlose Studien oder diskriminierende Protektions-Säulen.

3. Ich bin auch für Chademo-Schnelllader, obwohl ich eine Zoe fahre. Hilft mir, zu erkennen, wo ICH mir da selbst der nächste bin! Autos mit Chademo-Anschluss gibt es und sie werden auch weiterhin gebaut, also sollen sie auch schnellladen dürfen. Für mich ist das so einfach (zu einfach?).

Ansonsten: ich bin ja noch nicht sooo lange (und auch nicht sooo häufig) im Forum und durchschaue daher nur zum Teil, wer mit wem nicht kann (vielleicht interessiert es mich auch nicht sooo), aber könnt Ihr solche Animositäten, wenn's denn sein muss nicht einfach per PN austauschen? Das Internet fördert und unterstützt das anonyme Auskotzen. Das kann man als erwachsener Mensch doch erkennen und muss sich dem nicht unterwerfen.

Grüße, Joachim
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