Umfrage: Bitte helft mir bei meiner Bachelorarbeit

Re: Umfrage: Bitte helft mir bei meiner Bachelorarbeit

Beitragvon Alex1 » Di 22. Jul 2014, 17:16

Wie lange geht die Umfrage noch?
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Umfrage: Bitte helft mir bei meiner Bachelorarbeit

Beitragvon Kobe » Di 22. Jul 2014, 17:20

Alex1 hat geschrieben:
Wie lange geht die Umfrage noch?


Die Umfrage wird voraussichtlich bis Anfang August online sein.
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Re: Umfrage: Bitte helft mir bei meiner Bachelorarbeit

Beitragvon Vanellus » Di 22. Jul 2014, 21:45

Hallo Kobe,
werden die Antworten von E-Mobilisten denn getrennt von Noch-nicht-E-Fahrern ausgewertet? Bei Nicht-Kennern ist die Gewichtung der Kriterien häufig eine ganz andere als bei Erfahreneren.
Bei den Dreier-Alternativen hatte fast stets jede der drei Alternativen mindestens ein K.o.-Kriterium (zu knappe Reichweite, zu hoher Preis, zu lange Ladedauer). Dabei gibt es doch auf dem Markt bessere Lösungen. Meist hätte ich keines der drei alternativen Autos je gekauft!
Gruß,
Vanellus
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Re: Umfrage: Bitte helft mir bei meiner Bachelorarbeit

Beitragvon MarkusD » Mi 23. Jul 2014, 06:08

Eine Conjoint-Analyse?
Alles klar, hier geht es nicht um Fakten, sondern um Psychologie.

Für dieses Beispiel hier: Es soll nicht das Auto gekauft werden, das am besten ist, sondern nur das, das am besten erscheint.
Läuft letztendlich darauf hinaus, welche Eigenschaften mit dem Marketing-Geschwurbel besonders hervorgehoben werden, auch wenn diese für den Alltagsgebrauch irrelevant sind.
Damit kann mann vielleicht noch naive Umstieger über den Tisch ziehen, aber keinen, der schon ein E-Auto fährt oder sich intensiv damit beschäftigt hat.

Ein reines E-Auto mit nur 200km (Ideal-)Reichweite würde ich mir nicht kaufen, da ich damit im Winter nicht zu meinem Metzger und wieder nach Hause komme, es sein denn, ich lege einmal einen mehrstündigen Stopp an öffentlichen Schuko-Steckdose in der Pampa (mehr oder weniger) ein ... In der Gegend gibt es aktuell noch nichtmal 11kW-Lademöglichkeiten.

Das E-Auto, das ich mir kaufen werde, muß folgende Eigenschaften haben:
- Platz mindestens wie mein Ampera
- E-Reichweite 300km und mehr
- Schnellladefähig, vorzugsweise mindestens 22kW AC oder so in der Art wie Tesla. Oder CCS, wenn dieses zu dem Kaufzeitpunkt mal wirklich flächendeckend zur Verfügung steht (hier derzeit nur mit ChargeNow bzw. für Kunden, aber eigentlich auch zu weit weg), Chademo ebenfalls (da gibt es hier in der Umgebung gar nichts)
- Preislicher Bereich: maximal 30000-45000 Euro inkl. Akku, je nach Ausstattung

Ich will kein E-Auto nur für die Stadt, ich will ein richtiges E-Fahrzeug für den Alltagsgebrauch. Und ich will auch kein weiteres langstreckentaugliches (in aller Regel dann benzingetriebenes) Fahrzeug haben.
Solange aber die E-Reichweite noch künstlich beschränkt wird, weil die verantwortlichen Leute glauben, daß E-Autos nur in der Stadt gefahren werden, wird das nichts, fürchte ich.

Gruß
Markus
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Re: Umfrage: Bitte helft mir bei meiner Bachelorarbeit

Beitragvon Deef » Mi 23. Jul 2014, 08:28

@ Kobe - danke für Deine Antworten. Trotzdem wird dem Nichtauskenner suggeriert, dass Deine möglichen Angaben zu Reichweite und Ladedauer sich im Rahmen des maximal möglichen bewegen. Sowohl Reichweite als auch Ladedauer hinken aber dem technisch machbaren und teilweise kaufbaren WEIT hinterher.
Mittlerweile weiß man doch, dass sich Massen erst für die E-Autos interessieren werden, wenn die magischen 250km geknackt werden und Autos bis 300km angeboten werden. Genau deshalb werden sie ja auch nicht angeboten.
Die elektrische B-Klasse fährt wohl reale 150km weit, während die Reichweite für den Denza in China mit 300km angegeben wird.
Man WILL ES HIER EINFACH NICHT UM NICHTS VERKAUFEN ZU MÜSSEN.
Ich fand die Fragen - vor allem im ersten Teil - auch doof gestellt. Das man sich mit "doll" oder "wenig" und mit EINER Antwort dazu äußern sollte wie sehr man das eine oder das das andere wichtig findet erschließt sich mir einfach nicht.
Könntest Du vielleicht noch etwas klarer erklären wie das gemeint ist?
Gruß, Deef
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Re: Umfrage: Bitte helft mir bei meiner Bachelorarbeit

Beitragvon eDEVIL » Mi 23. Jul 2014, 09:19

Ich habe das teil doch mal angeklickt und kann nicht recht erkennen, welchen Sinn solche Fragstellungen machen sollen

Wie wichtig sind Ihnen die oben genannten Eigenschaften eines Elektroautos?
Sehr unwichtig unwichtig Weder unwichtig noch wichtig wichtig Sehr wichtig
Preis (26.000 Euro bis 38.000 Euro)
Motorleistung (85 PS bis 160 PS)
Maximale Reichweite (140 Kilometer bis 200 Kilometer)
Ladedauer mit Haushaltsstrom/mit Starkstrom (8 Stunden/1,5 Stunden oder 10 Stunden/2,5 Stunden)
Range Extender zur Verlängerung der Reichweite um etwa 150 Kilometer (Ja oder Nein)
Durchschnittlicher Verbrauch pro 100 km (14 kWh/3,50 Euro oder 22 kWh/5,50 Euro)


Das ist dann wie die Frage: "Wollt Ihr Pest, Cholera oder eher Syphilis? :roll:

p.S. Ist das Arbeit rein an der Hochschule der in einem Unternehmen?
Frei gewählt oder von Prof/Unternehmen?
P.P.S. Im iron kommen keine Grafikfehler
Dateianhänge
umfragegrafikfehler.gif
Grafikfehler im Chrome Browser
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
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Re: Umfrage: Bitte helft mir bei meiner Bachelorarbeit

Beitragvon Torwin » Mi 23. Jul 2014, 10:04

Habe abgebrochen, konnte keine Auswahl finden, die für mich passend wäre.
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Re: Umfrage: Bitte helft mir bei meiner Bachelorarbeit

Beitragvon Kobe » Do 24. Jul 2014, 16:54

Hallo zusammen,

ich möchte noch einmal auf einige Fragen und Kritiken eingehen.

Vanellus hat geschrieben:
werden die Antworten von E-Mobilisten denn getrennt von Noch-nicht-E-Fahrern ausgewertet? Bei Nicht-Kennern ist die Gewichtung der Kriterien häufig eine ganz andere als bei Erfahreneren.
Vanellus


Nein, werden sie nicht. Mann hätte eventuell einen zweiten Fragebogens erstellen können, welcher einige Details der Elektromobilität weniger spezifisch erklärt. Dann wäre es allerdings schwierig, eine genügend große Anzahl an Teilnehmern zu finden, um eine gewisse Validität zu gewährleisten. Die Art der Fragestellung würde dadurch auch nicht verändert, da sowohl "E-Anfänger" als auch erfahrene E-Mobilisten im gleichen Markt für Elektrofahrzeuge agieren.

MarkusD hat geschrieben:
Eine Conjoint-Analyse?
Alles klar, hier geht es nicht um Fakten, sondern um Psychologie.

(...)
Läuft letztendlich darauf hinaus, welche Eigenschaften mit dem Marketing-Geschwurbel besonders hervorgehoben werden, auch wenn diese für den Alltagsgebrauch irrelevant sind.
Damit kann mann vielleicht noch naive Umstieger über den Tisch ziehen, aber keinen, der schon ein E-Auto fährt oder sich intensiv damit beschäftigt hat.


Bei einer Conjoint-Analyse geht es in erste Linie um Marktforschung. Psychologie spielt dabei eventuell auch eine Rolle, aber Fakten sind definitiv Bestandteil. Ich weiß nicht, wie vertraut du mit den Ergebnissen von Conjoint-Analysen bist, aber ich glaube nicht, dass hier der richtige Ort für eine Grundsatzdiskussion über Sinn und Unsinn dieser Art der Marktforschung ist.

Deef hat geschrieben:
Ich fand die Fragen - vor allem im ersten Teil - auch doof gestellt. Das man sich mit "doll" oder "wenig" und mit EINER Antwort dazu äußern sollte wie sehr man das eine oder das das andere wichtig findet erschließt sich mir einfach nicht.
Könntest Du vielleicht noch etwas klarer erklären wie das gemeint ist?


Diese Fragen dienen der besseren Beurteilung der späteren Auswahl- oder Bewertungsentscheidungen. Sie sind nicht bestimmend in dieser Umfrage, können aber eventuell die ein oder andere Entscheidung erklären.

eDevil hat geschrieben:
p.S. Ist das Arbeit rein an der Hochschule der in einem Unternehmen?
Frei gewählt oder von Prof/Unternehmen?


Wie bereits erwähnt ist die Arbeit rein an einer Universität, ich arbeite mit keinem Automobilhersteller oder -zulieferer zusammen.


Zudem wurden häufig die "unrealistischen" Werte bei Reichweite und Ladedauer bemängelt. Diese Werte beruhen größtenteils auf Herstellerangaben, bzw. anderen Tests, welche einem regulierten Schema nachgehen. Nissan beispielsweise gibt für den (obgleich veralteten) Leaf eine Ladedauer von 10h an einer 220V-Steckdose und eine Reichweite von etwa 199 Kilometer an. Renault erreicht mit dem Zoé nach NEFZ eine Reichweite von 210 Kilometer. BMW schafft mit dem i3 bis zu 160 Kilometer und lässt ihn in 6-8h zu 80% (nicht 100%!) wieder laden.
Dies sind nur einige Beispiele. Es ist vielleicht möglich, dass einige Fahrer hier im Forum längere Reichweiten schaffen, allerdings ist dies für mich schlecht nachweisbar und als Quelle in einer Bachelorarbeit leider nur schwach vertrauenswürdig.
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Re: Umfrage: Bitte helft mir bei meiner Bachelorarbeit

Beitragvon rolandk » Do 24. Jul 2014, 17:28

Kobe hat geschrieben:
Nissan beispielsweise gibt für den (obgleich veralteten) Leaf eine Ladedauer von 10h an einer 220V-Steckdose und eine Reichweite von etwa 199 Kilometer an. Renault erreicht mit dem Zoé nach NEFZ eine Reichweite von 210 Kilometer. BMW schafft mit dem i3 bis zu 160 Kilometer und lässt ihn in 6-8h zu 80% (nicht 100%!) wieder laden.
Dies sind nur einige Beispiele. Es ist vielleicht möglich, dass einige Fahrer hier im Forum längere Reichweiten schaffen, allerdings ist dies für mich schlecht nachweisbar und als Quelle in einer Bachelorarbeit leider nur schwach vertrauenswürdig.


Nur das die 230V Steckdose nicht Maß aller Dinge ist. Das ist hier genau das Problem. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Jeder Nissan- und besonders Zoefahrer wird nicht an einer Schuko-Steckdose laden, wenn es nicht UNBEDINGT sein muss. Aber gerade bei den deutschen Fabrikaten geht es teilweise gar nicht anders, weil deren Infrastruktur für die neuen Stecker nicht oder kaum vorhanden ist.

Für erfahrene E-Fahrer die das Fahrzeug häufig brauchen ist sowas ein K.O. Kriterium. Da kann ein Wagen ansonsten noch so toll sein. Wenn der nur Schnarchladung (230V) anbietet, wird man den Wagen nicht kaufen.

Und solche Umfragen machen damit andere Fahrzeuge schlechter als sie sind, weil der Frager immer noch nach dem alten Verbrennerschema fragt und sich letztlich nicht darüber bewusst ist, was primär wichtig ist.

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Re: Umfrage: Bitte helft mir bei meiner Bachelorarbeit

Beitragvon idriss23 » Do 24. Jul 2014, 17:43

Also ich habe diese Umfrage abgebrochen. Ich kann es verstehen, wenn man diese Umfrage einem breiten Publikum zugänglich machen will, aber dann soll man bitte doch auf die Genauigkeit der Fragestellungen achten. Wie Roland schon sagt: HIER WERDEN ÄPFEL MIT BIRNEN VERGLICHEN!
Ich schätze wirklich deine Bemühungen Kobe, aber ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass du nicht bei einem Automobilunternehmen deine Bachelorarbeit machst. Das wirkt für mich alles andere als objektiv und frei von Einflüssen der Wirtschaft. Außerdem sind die Attribute schon teils veraltet siehe zB die Studie von e-mobil bw im I-net. Ich hoff wirklich, dass dein Professor den guten Willen der Arbeit erkennt und dir trotz dieser teilweise gravierenden Fehlleistungen eine ansatzhalber gute Note gibt, da man erkennt, dass du dir über das Thema schon Gedanken gemacht hast ( leider die falschen).

p.s.: Auch ich bin kein Freund von Conjoint-Analysen aber jeder soll es so machen, wie es ihm am liebsten ist.

Bis dahin, Grüße Idriss
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