Es geht los

Re: Es geht los

Beitragvon HPH1 » Di 14. Feb 2017, 22:30

Tika hat geschrieben:
In jedem Fall wird es den e-Golf Facelift hierzulande deutlich eher zu kaufen geben als das Model 3. Und jeder hat andere Ansprüche und Vorlieben. Ansonsten aber kennen wir weder den genauen Preis des Model 3, noch die Standardausstattung. Und wie, zum Teufel, kommst du auf 7500 € für einen Satz Winterreifen?



Hallo Tika !
Ich habe nicht Winterreifen sondern Winterräder geschrieben.
Tesla Deutschland Konfigurator Model S, Winterräder 21 Zoll 7.500,-€
Gruß
Hans-Peter
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Re: Es geht los

Beitragvon Jochen_145 » Di 14. Feb 2017, 22:54

Elektro-Bob hat geschrieben:
Eine Probe- oder Testproduktion dient eigentlich nicht dazu, um Prototypen auzubauen, die getestet werden sollen, sondern mit einem Produktionstest wird die Produktion bzw. der Produktionsprozess selbst getestet, oder glaubt Ihr, Autos in Serie zu bauen funktioniert immer gleich auf Anhieb problemlos ?


Das kenne ich aber anders:
Wo sollen denn sonst die ganzen Erprobungsträger und Komponententestfahrzeuge herkommen ?
Die werden nicht alle per Hand gebaut ..

Und auf Modulträgern kann man auch keine Serienfahrzeuge entwickeln.
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Re: Es geht los

Beitragvon Jochen_145 » Di 14. Feb 2017, 23:06

kwkWhtyp2 hat geschrieben:
Wenn man sich anschaut, welchen Wasserkopf Volkswagen hat, was die an Leuten brauchen um ein Autolein zusammenzuschrauben... :roll:

Für den Aufwand kan Tesla, bekannt für extreme automation, einiges ins Auto packen um auf einen Preis vom aktuellen E-Golf (.. :lol: :lol: ..) anzubieten.


Ihr glaubt wohl auch, dass bei Tesla ein Regentanz um den Hexenkessel gemacht wird und dabei Autos aus den Wolken fallen..

Man, man, man soviel Teslabrille kann man ganricht aufhaben, dass man die Realitäten so verkennt.

VW schaft es sogar Fahrzeug für deutlich unter 10k€ auf low-price-märkten zu verkaufen. Da findet man Tesla wahrscheinlich NIE.
Wie hoch muss der Automatisationsgrad sein, damit ein Fahrzeug in der Herstellung weniger als 5k€ kostet ?
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Re: Es geht los

Beitragvon Elektro-Bob » Di 14. Feb 2017, 23:22

Jochen_145 hat geschrieben:
Elektro-Bob hat geschrieben:
Eine Probe- oder Testproduktion dient eigentlich nicht dazu, um Prototypen auzubauen, die getestet werden sollen, sondern mit einem Produktionstest wird die Produktion bzw. der Produktionsprozess selbst getestet, oder glaubt Ihr, Autos in Serie zu bauen funktioniert immer gleich auf Anhieb problemlos ?


Das kenne ich aber anders:
Wo sollen denn sonst die ganzen Erprobungsträger und Komponententestfahrzeuge herkommen ?
Die werden nicht alle per Hand gebaut ..

Und auf Modulträgern kann man auch keine Serienfahrzeuge entwickeln.


Sicher macht das jeder OEM ein wenig anders. Die Phase, die ich meine, findet erst statt, wenn das Auto fertig entwickelt ist, also die ganzen Tests alle abgeschlossen sind. Einzelne Module kann man doch schon mit modifizierten Serienfahrzeugen, die es schon gibt, testen, oder ? Komplette Neuentwicklungen natürlich nicht. So kenn ich das.

Was ich sagen will: Es gilt nicht nur das Produkt zu testen sondern auch den Prozeß.
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Re: Es geht los

Beitragvon Priusfahrer » Mi 15. Feb 2017, 10:42

Es gilt aber auch die unter Serienbedingungen produzierte Fahrzeuge zu testen. Die Entstehung eines Fahrzeuges unter Prototypbedingungen und unter Nullserienbedingungen unterscheidet sich ja doch etwas. Insbesondere die QS spielt da eine wichtige Rolle.
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Re: Es geht los

Beitragvon harlem24 » Mi 15. Feb 2017, 12:13

Wenn die jetzt erst anfangen würden, Erprobungsträger aka Prototypen zu bauen, dann hätten sie ein ziemliches Problem.
Dann würden sie wahrscheinlich gute 18 Monate hinter dem Zeitplan hängen und das glaube ich nicht.
Ich denke, dass es sich um die Nullserienfahrzeuge handelt, mit der die Produktionslinie so eingestellt wird, dass dann im Sommer in ordentlicher Qualität produziert werden kann.
Warten wir ab, was EM im Investorcall dazu sagt, der Termin ist ja nicht ohne Grund so gelegt worden.
Gruß

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Re: Es geht los

Beitragvon Twizyflu » Mi 15. Feb 2017, 15:51

harlem24 hat geschrieben:
Wenn die jetzt erst anfangen würden, Erprobungsträger aka Prototypen zu bauen, dann hätten sie ein ziemliches Problem.
Dann würden sie wahrscheinlich gute 18 Monate hinter dem Zeitplan hängen und das glaube ich nicht.
Ich denke, dass es sich um die Nullserienfahrzeuge handelt, mit der die Produktionslinie so eingestellt wird, dass dann im Sommer in ordentlicher Qualität produziert werden kann.
Warten wir ab, was EM im Investorcall dazu sagt, der Termin ist ja nicht ohne Grund so gelegt worden.


Ja so wirds wohl auch sein!
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Re: Es geht los

Beitragvon Karlsson » Mi 15. Feb 2017, 16:15

So zaghaft, wie sich die Alternativen entwickeln, scheint Model 3 immer interessanter zu werden.

Für mich persönlich zwar frühestens 2023 als Gebrauchtwagen, falls der Kofferraum da nicht auch zu klein wird, aber immerhin - von den Alternativen sind mir noch nicht mal die Modellnamen bekannt.
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Re: Es geht los

Beitragvon Tika » Mi 15. Feb 2017, 22:58

HPH1 hat geschrieben:
Ich habe nicht Winterreifen sondern Winterräder geschrieben.
Tesla Deutschland Konfigurator Model S, Winterräder 21 Zoll 7.500,-€

Sorry für die Ungenauigkeit, natürlich meinte ich auch Winterkompletträder.
Ich hatte halb erwartet, dass du auf den Preis für die 21" Pirellis anspielst (und dabei die etwas kleineren für 2800€ unerwähnt lässt - damit die Preisdifferenz schön groß erscheint?). Nur, nachvollziehen kann ich das nicht, was du hier genau vergleichst, und warum. Willst du ernsthaft 21" Pirelli Performance Winterreifen für das Model S mit einem Satz 15" oder 16" Winterräder für den e-Golf vergleichen? Oder willst du auf das Model 3 ableiten, mit dessen zu erwartenden kleineren Reifen und geringeren Anforderungen an Vmax? Selbst wenn das für dich Sinn macht, warum würdest du dann nicht die Möglichkeit in Betracht ziehen, irgendwelche anderen passenden Winterräder woanders zu kaufen?
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Re: Es geht los

Beitragvon Jochen_145 » Mi 15. Feb 2017, 23:30

Elektro-Bob hat geschrieben:
Die Phase, die ich meine, findet erst statt, wenn das Auto fertig entwickelt ist, also die ganzen Tests alle abgeschlossen sind.

Wenn alle Tests abgeschlossen sind, ist SOP und Verkauf.
Einzelne Module kann man doch schon mit modifizierten Serienfahrzeugen, die es schon gibt, testen, oder ?

Richtig einzelne Module, aber nicht das komplette Fahrzeug, was es letztendlich zu validieren gilt.

Was ich sagen will: Es gilt nicht nur das Produkt zu testen sondern auch den Prozeß.

Ja richtig, aber den Output dieses Prozesses gebrauche ich, um das Produkt zu erproben.

Mit einem handgebrauten Prototyp gebrauche ich keinen Dauerlauf, NHV oder ähnliches durch zu führen.
Dazu gebrauche ich das "fertige Auto". Und das habe ich frühstens, wenn die Serienproduktion anläuft und die Nullserien-Fahrzeuge zu Verfügung stehen.

Wenn die jetzt erst anfangen würden, Erprobungsträger aka Prototypen zu bauen, dann hätten sie ein ziemliches Problem.
Dann würden sie wahrscheinlich gute 18 Monate hinter dem Zeitplan hängen und das glaube ich nicht

Da kommst du mit 18 Monaten wohl kaum hin, ausser du möchtest auf chineischen Qualitätsnivau entwickeln..
Dann wird aber niemand >35k€ für nen Tesla hinlegen..
Die Nullserie sollte möglichst 18 Monate vor SOP vorhanden sein, damit mindestens eine Wintererprobung, eine Sommererprobung und den Dauerlauf durchführen kann..
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