1/2 Jahr MX - Eine Zwischenbilanz

Re: 1/2 Jahr MX - Eine Zwischenbilanz

Beitragvon Helfried » Sa 14. Okt 2017, 08:21

Blue shadow hat geschrieben:
einmal tauchte die anzeige 40 kwh pro 100 km auf...da habe ich den wagen schnell wieder zurück gebracht

Was genau meinst du mit einmal?
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Re: 1/2 Jahr MX - Eine Zwischenbilanz

Beitragvon Blue shadow » Sa 14. Okt 2017, 10:06

Beim einschalten und auf den ersten metern sind diese werte sichtbar....vermutung heizung für fahrer und batterie.

Da wir sehr viele kurze strecken fahren....alles andere als optimal

Im vergleich zum japanleaf bestimmt 1/3 mehr verbrauch in unserem alltag.
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Re: 1/2 Jahr MX - Eine Zwischenbilanz

Beitragvon wp-qwertz » Sa 14. Okt 2017, 10:36

Blue shadow hat geschrieben:
Moin,

Was sagt die buchführung über den verbrauch? Ist es möglich die werte geladene, rekupierte, verheizte menge anzeigen zu lassen?

Ich durfte am WE den mini tesla von daimler ausgiebig prüfen....einmal tauchte die anzeige 40 kwh pro 100 km auf...da habe ich den wagen schnell wieder zurück gebracht


also, 35 -40kWh/100km schaffe ich auch: wenn ich den hänger dran habe :D
ansonsten zu deiner frage: weiß ich gar nicht so genau...

ich weiß, dass ich einen tourenreport habe, da ist aber mW nicht die rekuperation drin.
ich glaube, du musst einfach noch einmal vorbei kommen und dir das persönlich anschauen :lol:
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Re: 1/2 Jahr MX - Eine Zwischenbilanz

Beitragvon Blue shadow » So 15. Okt 2017, 18:01

Das mache ich gern...die b klasse hatte ich von der wupper...bin dann gleich bei tesla vorbei...ob sie mir den SC freischalten könnten...kleine klitsche mit viel zu wenigen ladeplätzen...
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Re: 1/2 Jahr MX - Eine Zwischenbilanz

Beitragvon volvocoupe » Do 2. Nov 2017, 13:13

Also eine Zwischenbilanz wollt ich noch nicht ziehen, nachdem ich die erste größere Tour hinter mich gebracht habe. Das Model X ist einfach eine Wucht, es ist in schönes und bequemes Auto, bei dem es auch Schattenseiten gibt. Erst mal die positiven Seiten:
Wie gesagt ein luxuriöses Fahrzeug, das viel Spaß macht. Die Unabhängigkeit durch das eigene Ladenetz ist ein immenser Vorteil! Ich hab mit dem kleinen E-Up die Fahrt durch die ganze Republik bis nach Berlin schon hinbekommen, aber das ist eine Zitterpartie! Du weißt nicht, welche Ladesäulen wirklich noch frei sind, wenn abgerechnet wird, wie das vor sich geht, und ob es überhaupt klappt. Das sind Unwägbarkeiten, die einen erfahrenen E-Nutzer nicht abschrecken, aber nicht angetan sind neue Nutzer zu schaffen. Und mit dem Tesla such ich mir den SuC, fahr dort hin und lade, aus die Maus.
Ja, im Osten ist das Ladenetz noch nicht sooo ausgebaut. In Dresden muss man erst mal 30km nach Leipzig, um für die Fahrt zu laden. Der nächste SuC auf meinem Weg war in Wernberg-Köblitz, das sind annähernd 300km, da muss er fast voll laden, was dann doch eine ganze Stunde in Anspruch nimmt. Denn wirklich "schnell Laden" macht mein Fahrzeug nur die ersten 20 Minuten, dann geht die Ladeleistung schon reichlich in den Keller. Und wenn man auf der Autobahn "sachte mitschwimmt" dann ist man gleich bei 350 bis 400 wh/km Verbrauch. Und dann ertönt irgendwann die Stimme "bitte fahren Sie unter 110km/h, sonst werden Sie ihr Ziel nicht erreichen". Will sagen, dass der Verbrauch schon reichlich über dem liegt, was da angeggeben ist. Aber so lange man es nicht übertreibt, ist auch das alles kein Problem.
Was allerdings vollkommen unten durch ist, ist die Navigation. Es ist unsäglich die Umfahrung München auf der Autobahn zu nutzen. Da gibt es viel bessere Wege, die aber mit der angebotenen Navigation nicht nutzbar sind. Dass da immer die kürzeste Route angegeben wird stimmt nicht, dass die schnellste Route angegeben wird stimmt auch nicht. Da ist noch eine Menge zu tun. Was allerdings unverständlich ist, weil es diesbezüglich schon wesentlich bessere Lösungen gibt.
Und da bin ich bei der nächsten Kritik: Mit Regensensor gesteuerte Scheibenwischer hatte ich in meinem vorherigen VW schon seit Jahren. Bei Tesla wird das vorgegaukelt, ist aber nicht implementiert. Das kann jeder, nur Tesla nicht? Gut, dass ich mir die 10.000€ für das autonome Fahren gespart habe, da ist vermutlich auch noch Wüste. Und das finde ich bedauerlich, dass so wirklich kleine Baustellen, die eigentlich keine Arbeit bedeuten, das Image so runterziehen.
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Re: 1/2 Jahr MX - Eine Zwischenbilanz

Beitragvon wp-qwertz » Do 2. Nov 2017, 20:49

volvocoupe hat geschrieben:
1) ...Denn wirklich "schnell Laden" macht mein Fahrzeug nur die ersten 20 Minuten, dann geht die Ladeleistung schon reichlich in den Keller.

2)Und wenn man auf der Autobahn "sachte mitschwimmt" dann ist man gleich bei 350 bis 400 wh/km Verbrauch.

3) Und dann ertönt irgendwann die Stimme "bitte fahren Sie unter 110km/h, sonst werden Sie ihr Ziel nicht erreichen". ...

4) Was allerdings vollkommen unten durch ist, ist die Navigation. ...Da ist noch eine Menge zu tun. ...

5) Und da bin ich bei der nächsten Kritik: Mit Regensensor gesteuerte Scheibenwischer hatte ich in meinem vorherigen VW schon seit Jahren. ...

6) Gut, dass ich mir die 10.000€ für das autonome Fahren gespart habe, da ist vermutlich auch noch Wüste. ...


danke für deine rückmeldung!
ein paar realtionen meinerseits:

1) da ich den zoe gewohnt war, sind für mich alles über 43kW auch noch hübsch schnell.
klar geht es nicht von 0 - 100% mit 96kW und toll wäre das. aber so richtig in den keller (für mich alles unter 40kW) geht es bei mir eigentlich ... muss ich noch mal genau drauf achten, aber ich meine später als schon nach 20min...

2) was heißt denn bei dir sachte mitschwimmen, sodass du dann auf deine 350-400Wh/ km kommst?
bei mir heißt das 120km/ h und da bin ich bei deinen werten erst, wenn ich im winter einen hänger ziehe und/ oder die ganze zeit berg auf fahre...

3) wirklich? du hast da eine stimme, die dir das sagt? ich habe das nur als kleinen schrift-hinweis. kann ich das mit der stimme einstellen?

4) navi bringt mich zum ziel, ist aber wirklich deutlich schlechter als das vom zoe :!: das ist erstaunlich schlecht, dafür, dass es vom angeblichen alleskönnen gugel kommt

5) da bin ich froh drum, keinen zu haben. hier habe ich einfach noch keinen zuverlässigen erlebt, der mir die wischer auch so wischen lässt, wie ich es mag.
das einzige was mich stört, ist, dass die dinger nicht mal anhalten, wenn ich anna ampel stehe :D dann könnten sie wenigstens deutlich langsamer wischen und/ oder am besten stoppen!

6) dito. da ist noch sehr viel luft nach oben :D
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Re: 1/2 Jahr MX - Eine Zwischenbilanz

Beitragvon Tolotos » Do 2. Nov 2017, 21:16

Die Navigation bei Tesla ist von Navigon. Der Routenverlauf wird im großen Schirm nur über die Google Karte gezeichnet. Die Zoe nutzt TomTom.
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Re: 1/2 Jahr MX - Eine Zwischenbilanz

Beitragvon volvocoupe » Fr 3. Nov 2017, 10:20

Nun, ich bin halt auch verwöhnt vom E-UP mit CCS. Da geht das mit der anfänglichen Ladeleistung von A-O. Ist jetzt nicht vergleichbar, wenn man 15KW in 20 Minuten lädt. Aber mein Gesicht wurde immer länger, als beim Tesla zwar mit 120kw begonnen wurde, aber nach etwa 20 Minuten dann kontinuierlich auf unter 80 gesunken ist.
Naja, auf der Autobahn in Bayern schwimmt man nicht mit 120, eher mit 140-150, wenn nicht gerade unglaublich viel Nordlichter unterwegs sind, die heftig blinken und die Fahrspuren blockieren. :twisted:
Deshalb auch der Verbrauch von 350-400 wh/km. Ob ich tatsächlich da eine Audioansage hatte, oder nur den Hinweis, kann ich wirklich nicht mehr sagen.
Der Regensensor in meinem alten Verbrenner funktionierte einwandfrei, hat auch beim Ampelhalt Pause gemacht bzw. reduziert, war auch einstellbar. Also das sind Dinge die schon ewig lange Standard sind, das muss man nicht neu erfinden! :!:
Und ja, die Navi-Software ist vermutlich von Navigon, die ist auch in meinem E-Up. Aber da funtioniert das etwas besser, obwohl dort auch immer die jämmerlichen Hilferufe ertönen: "Bitte wenden, bitte wenden sie jetzt, bitte sofort wenden,......" obwohl es dazu keinerlei Anlass gibt. Kenne die Strecke jetzt wieder, vom Beginn der Navigation (über 80km) sinkt die Ankunftszeit auf meinem Weg um rund 20 Minuten. Und das hat nichts, aber auch gar nichts mit der Geschwindigkeit zu tun. Es ist einfach die kürzeste und schnellste Strecke, die mir das Navi nicht gestatten will.
Mit besser meine ich die Einstellmöglichkeiten, die mir im Tesla einfach fehlen. Und wenn ich das mit direkten Zielen umbiege, da ist halt dann das Problem, dass ich die Lademenge schätzen muss, was dann auch prompt zu Umwegen mit zusätzlichem Ladestop führt.
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Re: 1/2 Jahr MX - Eine Zwischenbilanz

Beitragvon Helfried » Fr 3. Nov 2017, 10:31

volvocoupe hat geschrieben:
Ist jetzt nicht vergleichbar, wenn man 15KW in 20 Minuten lädt.
...

Deshalb auch der Verbrauch von 350-400 wh/km. Ob ich tatsächlich da eine Audioansage hatte, oder nur den Hinweis, kann ich wirklich nicht mehr sagen.


Manchmal ist es schon nicht leicht zu erkennen, was man glauben darf und was nicht.
Der Volkswagen lädt echt nur mit 15kW?
Der Tesla spricht mit dem Fahrer wegen irr hohen Verbrauchs?
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Re: 1/2 Jahr MX - Eine Zwischenbilanz

Beitragvon volvocoupe » So 5. Nov 2017, 18:21

Mensch Helfried!
In den E-UP passen rund 15KW wenn er fast leer ist, oder sollen das 15kwh sein? Und dafür brauche ich an der CCS rund 20 Minuten. Und dass mein MX mit mir spricht ist schon normal, aber ob das bei dem Verbrauch tatsächlich der Fall war kann ich jetzt nicht mehr sagen. Aber irre hoch ist der Verbrauch auch nicht. Wenn man seeeeehr gemäßigt fährt, sind 230 bis 250 wh/km möglich. Aber wenn Du halt auf bayerischen Autobahnen mitschwimmen willst, dann geht es auf 350-400 hoch. So sollte man mit Energie nicht umgehen, lässt sich aber nicht immer vermeiden.
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