e-smart mit 230V Powerbank laden?

e-smart mit 230V Powerbank laden?

Beitragvon Oliten » Sa 20. Jan 2018, 18:35

Liebe Elektro-Profis,

da ich in einer Dachgeschosswohnnng im 5. Stock wohne,kann ich einen esmart nicht zuhause laden. Nun habe ich im Internet große Powerbank-Akkus mit 230V und Schulo-Anschluss gefunden.Dieser https://www.amazon.de/gp/aw/d/B06VVJHZW1/ref=cm_cr_srp_mb_bdcrb_top?ie=UTF8 z.B hat 400Wh und folgende technische Details:

DC-Ausgänge
4× USB Anschlüsse: 2× 5V 2.1A und 2× 5V 1A
1× 12V Car Port: 120W max.
2× DC Port: 12V je 3A max.
KFZ Starteranschluss mit einem Startstrom von 200-400A@12V

AC Ausgänge:
2x Schukosteckdose mit Ausgangsspannung: 220V 50Hz
Gesamtleistung: 300W (reine Sinuswelle)
Leistungsspitzen: 600W

Könnte man diesen z.B. auf den Beifahrersitz stellen und den Smart damit laden?Wenn ja,wieviel Prozent würde man damit aufladen können? Meint ihr sowas ist als Notlösung,wenn die öffentliche Säuke mal besetzt ist sinnvoll?

Besten Dank
Nina
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Re: e-smart mit 230V Powerbank laden?

Beitragvon Fluencemobil » Sa 20. Jan 2018, 18:41

Ich schätze mal das du dann 40-50 mal zum Auto gehen musst.

Die meisten schukoladeteile haben auch eine Mindestanforderung von 6-10A. Da wäre die Spitzenleistung von 600W zu wenig.
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Ich empfehle einen Batteriemietvertrag bei Renault mit einer Rechtsschutzversicherung zu kombinieren.
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Re: e-smart mit 230V Powerbank laden?

Beitragvon Oliten » Sa 20. Jan 2018, 18:54

Würde mir auch nir darum gehen,vielleicht 10-20% zu laden, quasi als Notfaöögerät.
Die powerbank hat ja auch einen 230V-Anschluss.Würde der funktionieren?
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Re: e-smart mit 230V Powerbank laden?

Beitragvon kepppfeff-ZOE » Sa 20. Jan 2018, 18:57

Das kannste vergessen, die kleinstmögliche Ladeleistung über Typ2 liegt laut Norm bei 1,4 kW (6A x 230V). Einige Elektroautos können noch ein bisschen weniger, aber mit nur 300 Watt gibt sich der Smart ganz sicher nicht zufrieden!

Und selbst wenn es ginge, würden die 400 Wattstunden gerade mal für 2 % der Smart-Akkukapazität reichen (und dabei habe ich die Wandlungsverluste des Wechselrichters und des Fahrzeug-Ladegeräts noch gar nicht mitberücksichtigt).

Also: lieber etwas mehr Reserve im Akku lassen, wenn du Angst hast, an der nächsten Ladesäule keinen Strom zu bekommen ;)

Freundliche Grüße Michi
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Re: e-smart mit 230V Powerbank laden?

Beitragvon ZZTop » So 21. Jan 2018, 10:05

Genau meine Frage: was möchtest du mit einer 400Wh=0,4kWh Batterie bei einem Smart ED? So viel Kapazität hat der alte Akku meines alten E-Bikes. Wenn das Laden funktionieren würde, kämst du damit je nach Verbrauch 2-4km weit.

Informiere dich zum Beispiel über Chargemap, wo du in der Nähe deiner Wohnung laden könntest. Vielleicht gibt es auch eineTiefgarage in deiner Nähe. Dann kannst du dort über einen ggf vorhandenen Stromanschluss über Nacht laden.

Apropos: dass nicht jeder TG Stellplatz von Haus aus einen Stromanschluss hat, ist ein Witz.
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Re: e-smart mit 230V Powerbank laden?

Beitragvon MineCooky » Mo 22. Jan 2018, 07:51

@Oliten,
ich weis das ist als mal etwas unübersichtlich, daher versuche ichs mal etwas zu vereinfachen:

Der Smart hat einen Akku mit 17,6kWh (17.600Wh) und lädt mit dem Ziegel ab Werk mit mindestens 6A (1.380W). Selbst wenn Du Dir einen Ladeziegel baust der runter geht auf Deine 600W, ist nicht sicher das das Auto das mit macht. Mal davon abgesehen das schon der Ladeziegel ein Projekt für sich selbst werden könnte.
Dazu kommt das Du mit 400Wh maximal 2% nachladen würdest.

Mir gefällt die Idee und das Du da quer denkst. Nur so kommt man voran. Aber in diesem Fall bist Du leider auf dem Holzweg.
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Re: e-smart mit 230V Powerbank laden?

Beitragvon Gino1170 » Mo 22. Jan 2018, 19:16

Ein Start-up Unternehmen hat Akku-Anhänger entwickelt die das Auto während der Fahrt Laden können:

https://bvb-innovate.com/mobilebattery/

Allerdings gibt es glaube ich bisher kaum Elektroautos die einen Anhänger ziehen dürfen....
Smart forfour ED bestellt 18.08.17. Endabnahme 29.01.18. In Empfang genommen am 1.3.
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Re: e-smart mit 230V Powerbank laden?

Beitragvon tango » Mo 22. Jan 2018, 19:30

Die Anhängekupplung könnte man wohl noch am ehesten anbauen. Vor allem erlauben aber die Fahrzeuge keine externe Ladung des Akkus während der Fahrt. insbesondere bei Wechsel- oder Drehstrom ist das praktisch ausgeschlossen.

Wenn man einen Gleichstrom-Zugang zum Akku hat, dann könnte es zumindest technisch funktionieren, aber für Verbraucher dürfte das unerreichbar sein.

ein Grund, warum eine Ladung während der Fahrt nicht geht: Dann könnte man bei eingestecktem Kabel von der Ladesäule wegfahren, was bei akuter Ladung dann einen recht ansehnlichen Schade erzeugt: Kabel gerissen oder aus der Dose gerupft. unter Spannung könnte auch ein ordentlicher Funken gezogen werden, bis halt der FI anschlägt.
Gruß

tango

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Re: e-smart mit 230V Powerbank laden?

Beitragvon Fire » Di 23. Jan 2018, 10:38

Die Idee mit dem Anhänger finde ich grundsätzlich nicht schlecht. Die 2x im Jahr in denen man in den Urlaub fährt und längere Strecken durchfahren will, könnte man so einen Anhänger mieten, optional vielleicht sogar noch mit etwas zusätzlichem Stauraum um auch mit einem kleineren Auto alles Gepäck transportieren zu können das man im Urlaub braucht.

Allerdings ist es technisch wie gesagt heute nicht möglich. Hier müsste man mit den Herstellern zusammenarbeiten und z.B. bei der Anhängekupplung einen DC Anschluss bieten der dann als Erweiterung des Akku erkannt wird.
Zuerst müssten die Hersteller generell mal Anhängerkupplungen erlauben ;-)

Ich schätze bei der heutigen Art der Umsetzung hat man immerhin den Vorteil überall laden zu können und etwas weniger oft auf eine Säule angewiesen zu sein, so richtig cool ist es aber nur wenn man das wie oben erwähnt komplett integriert.
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Re: e-smart mit 230V Powerbank laden?

Beitragvon Schiggo.Lino » Sa 10. Mär 2018, 17:13

Fluencemobil hat geschrieben:
Ich schätze mal das du dann 40-50 mal zum Auto gehen musst.

Die meisten schukoladeteile haben auch eine Mindestanforderung von 6-10A. Da wäre die Spitzenleistung von 600W zu wenig.



Ich beschäftige mich auch seit einiger Zeit mit dem e.smart.....

Brauche in der Regel nur 20....50 km

Das reicht normalerweise ja aus

ABER...1 x pro Monat brauche ich 120 km.....was ja sicherlich im Sommer auch ausreichen sollte, nur fahre ich die strecke im Sommer eh meistens mit dem Motorrad....

ABER....IM WINTER.....also gerade dann wenn zum eine das Licht früher eingeschaltet wird und Energie verbraucht, wenn die Batterien zudem nicht volle Kapazität haben, man zusätzlich auch nicht frieren möchte und Heizung anmacht....

Wie schaut es dann aus, diese 3...4 x im Winterquartal....

Ich dachte daran in den Kofferraum einen Benzingetriebenen Generator zu stellen.

Ich habe auf halber Strecke eine Pause von 2...4 stunden....in der der ganerator im Kofferraum von mir aus ...rödeln... kann, einen Abgasschlauch und das ladekabel nach aussen gelegt durch einen fensterspalt....

So hat man in der Wartezeit gleich mehrere fliegen mit einer klappe geschlagen. ...

Die bis dahin vermutlich nur noch um die 40...50 Prozent geladene Batterie um 20...30 Prozent nachgeladen....so das es für die heimfahrt reichen dürfte. ... und die Abwärme des Gerätes nach 2...3...4 Stunden dürften im Auto Temperatur erzeugt haben, so daß man nicht sofort mit Batteriestrom aufwärmen muss....bzw. erst später und entsprechend schwächer elektrisch auf Kosten derReichweite zuheizen muss.

https://www.holz-metall.info/shop1/artikel6961.htm 6KW....für rund 1400 Euros

Klar ist das ein ...teures... nachladen, wenn man für rund 6....8 stunden generator betrieb 10...12 Liter Superbenzin verbraucht um damit eine volle Akku Ladung zu bekommen...

Aber....2....3....4 x Pro Jahr in den Wintermonaten. ... (und dann ja auch nicht 6...8 stunden...sondern nur 2..3 stunden....also nur 3,5....6 liter Superbenzin).

Das wäre doch super....den ohne Heizung im Winter wollen wir ja auch nicht wirklich...und so hätte man in der Wartezeit dann gleich beides erledigt....dem geringeren Batteriekapazität durch die Kälte, dem höheren Verbrauch durch Heizung und andere im Winter mehr genutzte Verbraucher und dem Wärmeproblem gleichzeitig ein Schnäppchen geschlagen.

___________________________


Ich verstehe sowieso nicht, warum Smart nicht gleich einen Platz für ein Solches Aggregat einplant...inkl Schnell Anschlüssen zum Heizungssystem für die Abwärme und einem entsprechenden Auslass für die Abgase.

....und dann etwas derartiges als Zubehör anbietet.

Denn wenn es abnehmbar ist, und nicht im Fahrbetrieb genutzt werden kann, könnte man das ganze als...Ladung... spazierenfahren ....müsste es nicht mal beim TÜV mit checken lassen....

Kann es im Sommer in den Keller stellen (oder dann nur nutzen wen wirklich gelegentlich längere Fahrten anstehen) und ansonsten den stauraum auch anderweitig nutzen....

6kw....stromerzeuger kosten im Handel rund 1200...1800 Euro...

Ausserdem gibt es geräte, die man per SMS mit Start oder Stop.Befehl starten kann .... (wenn man z.b. 8 Stunden an der Arbeit ist, aber nur das Nachladen von 2...3 Stunden Generator Laufzeit für die Heimfahrt benötigt...und es ausserdem beim einsteigen warm haben will).

Wenn smart so etwas in größeren Mengen ankauft...sicherlich unter 1000 Euro...und mit den entsprechenden Anschlüssen am Auto dann in der Aufpreisliste für 1999 wäre das für viele Fahrer interessant.

Schließlich ist die hauptnutzung vieler PKW der weg zur Arbeit....

Während man dort ist hat auch dort das Auto Zeit rum zustehen und ggf. bei einem zu langen Anfahrtsweg Zeit genug um Energie vom Stromgenerator nachzuladen...

Es ist doch besser 80 Prozent der strecke mit elektroenergie aus der heimischen Steckdose zu fahren und 20 Prozent mit der aus dem Notstromagragat aus Benzin umgewandelten Energie....als 100 Prozent mit Benzin oder Diesel

Was noch dazu kommt.....ein Notstromagragat verwandelt einen erzeugten Gleichstrom erst noch in Wechselstrom....

mit Wechselstrom laden aber Elektroautos viel langsamer...bzw. im Elektroauto wandelt ein zweiter Inverter den vom inverter im Notstromagragat erst in Wechselstrom verwandelten Strom dann wieder zurück in Gleichstrom, weil die Batterie ja mit Gleichstrom auflädt.

Würde man den Anschluss im Smart also erst nach dem Inverter direkt an das gleichstromladegerät für die Smart.Batterie anschließen können, würde das zusätzlich Ladezeiten sparen und so die nachladen deutlich effektiver machen.

...und wie schon geschrieben....mit 3...4 Handgriffen (hereinstellen, Ladestecker anstöpseln, heizungs.schnellverschlüsse anklipsen) aus.und einbaubar bedeutet ja auch noch das man die zusätzlichen Kilos nicht ständig mit sich herumfahnen muss....

Ein direkter Anschluss an das Gleichstrom Netz nach dem im Auto eingebauten Inverter, bedeutet auch man könnte dort im Sommer wenn das heizen nicht auch gebraucht wird, stattdessen eine batterie,Erweiterung anschließen....

...oder wer im Winter zwar nicht die zusätzliche Reichweite benötigt, aber es trotzdem nicht zu Lasten der Reichweite auf die Heizung verzichten möchte....könnte statt einem Generator etwas ähnliches wie eine Thermoskanne...für die Wärme Versorgung an den wasser kreislauf der Fahrzeugheizung anschließen.

Auch solche Systeme die noch nach 2...3 tagen den wasser kreis lauf in einem Auto mit Verbrennungsmotor viel schneller erwärmen lassen gibt es ja bereits...

Somit hätte der hersteller 3 zubehörvarianten....

A.) Reiner Heinzungsergänzer.....nach Thermoskanne Prinzip

B.) zusatzbatterie für Reichweitenverlängerung

C.) für Winter Betrieb den per SMS.Start steuerbaren Stromerzeuger der auch noch als Standheizung vorwärmt...

Vorteile....über...Vorteile

Wenn ein Elektroauto eine solche Ecke für verschiedenartige Zubehörteile hätte....
Zuletzt geändert von Schiggo.Lino am Sa 10. Mär 2018, 18:06, insgesamt 3-mal geändert.
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