Zwei Drittel der US-Händler stellen Verkauf des Smart ein

Re: Zwei Drittel der US-Händler stellen Verkauf des Smart ei

Beitragvon Hellkeeper » Sa 19. Aug 2017, 23:21

Wie kann man überhaupt schon Werte für den Winter haben, wenn der Neue erst ausgeliefert wurde?
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Re: Zwei Drittel der US-Händler stellen Verkauf des Smart ei

Beitragvon MineCooky » Mo 21. Aug 2017, 08:41

Nein, da wird nichts frei. Die USA sind kein großer oder überhaupt nennenswerter Markt für die smart. EDs gibt's da erst recht kaum.
Stolzer Fahrer seines Smart EDs, ohne 22kW-Lader. Warte zum neuem Smart guckend mit dem 3Phasigen-Ladekabel.
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Re: Zwei Drittel der US-Händler stellen Verkauf des Smart ei

Beitragvon graefe » Mo 21. Aug 2017, 09:18

Fatzkiste hat geschrieben:
...ein Problem des ED ist, dass er für große Metropolen eine zu geringe Reichweite hat. Der reale Aktionsradius von 60 Km (im Winter womöglich gar nur 50 Km) ermöglicht es nicht, sicher innerhalb einer Metropole vom Ausgangspunkt (bsp. Zuhause) zum Ziel und zurück zu fahren.

Der Smart hat für seinen Einsatzzweck eine ideale Reichweite. Ich halte es für einen normalen Nutzer fast unmöglich, diese in einer Stadt für o.g. zwei Strecken an einem Tag abzufahren.
Selbst der Streetscooter hat nur eine NEFZ-Reichweite von 80km.
BMW i3 (94Ah), Smart (451) ED Cabrio mit 22kW-Bordlader
kein Model 3 reserviert
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Re: Zwei Drittel der US-Händler stellen Verkauf des Smart ei

Beitragvon Dachakku » Mo 21. Aug 2017, 14:53

graefe hat geschrieben:
Der Smart hat für seinen Einsatzzweck eine ideale Reichweite.


Wenn wir von Deutschland reden gebe ich die 100% Recht. Aber in den USA wird in der Regel mehr als 13,5km gependelt.
Smart Cabrio Brabus Exclusiv ED

Und wenn ich über's Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker:" Schau dir das an, nicht mal schwimmen kann der."
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Re: Zwei Drittel der US-Händler stellen Verkauf des Smart ei

Beitragvon zitic » Mo 21. Aug 2017, 22:15

Die Reichweite ist für die Essenslieferdienste in D weniger das Problem. Das sind dann eher die Kosten. Gleiches gilt für Pflegedienste. Habe da im Rahmen von EV mit vielen gesprochen. Selbst in extremen Land-Szenario würde das mit umgerechnet 7 SmartED und 2 Benzinern funktionieren.

Verfolge das mit dem Smart und der City-Ausrichtung nun auch schon lange. Die Benziner-Smart-Fahrer, die ich da sprechen konnte hatten allesamt keine Pendelstrecken von 30 km hin und zurück. Da spielt dann als Argument für den Smart meist kultig, relativ günstig (Verbrenner), klein(Parken etc.) die Rolle.

Das es andere Bedürfnisse gibt, keine Frage. Aber wir halt noch nicht bei den eierlegenden Wollmilchsäuen angelangt.

Die alte Akkuzelle hatte ja wohl technisch extrem gute Werte. Aber sie war auch extrem teuer. Da kann LG billiger liefern und man verdient vielleicht auch was am ED. Da is dann aber wahrscheinlich keine Kapazitätssteigerung drin. Der Akku ist klein. Da kriegt man keine 40 kWh rein wie im ZOE. Und der muss dann schon Abstriche bei der Leistungsdichte machen. Gewisse Leistung braucht man aber auch für den 22 kW-Lader und noch mehr für den Motor. Also kann man da nicht unendlich abgeben um die Kapazitätdichte weiter hochzuschrauben.

Erstrangig waren beim aktuellen sicherlich die Kosten um ihn rentabel zu machen und den Preis nicht noch weiter vom Benziner zu entfernen.

Dass da mehr Reichweite nicht so viel Priorität hat, zumal das ja wirklich ein Auto mit spezieller Klientel und Ausrichtung ist, wie kaum ein anderes, ist da nicht völlig unnachvollziehbar.

Das der Smart in den USA abseits größerer Städte noch kleinere Verbreitung hat, ist ja schon wegen des generellen Autogeschmacks nachvollziehbar.
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Re: Zwei Drittel der US-Händler stellen Verkauf des Smart ei

Beitragvon zitic » Mo 21. Aug 2017, 22:34

Auch wenn da die Pendelentfernung generell größer, heißt das nicht, dass diejenigen, die dort Smart fahren überhaupt in das Pendlerschema fallen. Ob 30% mehr da den Kohl fett machen, darf bezweifelt werden. Zumal der Wagen dadurch nicht günstiger würde. Der hohe Preis des Smart dürfte im Billigautoland ohnehin noch ausschlaggebender sein.

Kann mir auch vorstellen, dass das für dieses spezielle Auto gar nicht so schlimm für Daimler ist, wenn sich das Händlernetz da ausdünnt. Wird vielleicht bis jetzt halt oft standardmäßig mit angeboten. Aber was wird Smart(der ja ohnehin nicht so überragend läuft) auf dem platten US-Land ohnehin groß verkaufen?
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Re: Zwei Drittel der US-Händler stellen Verkauf des Smart ei

Beitragvon Fatzkiste » Di 22. Aug 2017, 21:28

AlterAmi hat geschrieben:
Fatzkiste hat geschrieben:
Der reale Aktionsradius von 60 Km (im Winter womöglich gar nur 50 Km)

Wo hast Du denn den Blödsinn her?

Aktionsradius ist von mir wohl irreführend, wenn auch im eigentlichem Wortsinne korrekt, verwendet worden . Ich kann mit dem ED entweder 120Km in eine Richtung fahren, und dann ist er leer, oder ich kann mit ihm maximal 60 Km in eine Richtung fahren um wieder zum Ausgangspunkt zurück zu kommen. Das ist für mich der Aktionsradius innerhalb eines Kreises. 120Km sind für mich kein Aktionsradius sondern die maximale Streckenlänge.
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