Wer hat Erfahrung mit Smart Fortwo electric drive?

Re: Wer hat Erfahrung mit Smart Fortwo electric drive?

Beitragvon BuzzingDanZei » Fr 26. Apr 2013, 13:59

Die 12V Batterie musst du nicht laden. Meines Wissens wird die doch bei allen aktuellen Elektroautos von der großen Batterie versorgt und somit aus der Steckdose (indirekt) automatisch geladen. Oder willst du ihn überwintern?!?

molab hat geschrieben:
Und das WIchtigste: Viel segeln, auch in der Stadt. Geht am Besten mit den Paddels, weil man dann weder einen sensiblen Fuß braucht, noch ständig zwischen D und N hin- und herschalten muss, man segelt durch die Paddels viel mehr. "-" habe ich jetzt meistens an.


Nachdem wir für die Abholung des Smarts insgesamt 1500km mit Hänger gefahren sind, habe ich zumindest gestern nach Mitternacht noch schnell eine kleine Runde gedreht. Alleine schon bei dieser kurzen Zeit empfand ich die Paddels als extrem praktisch um effizienter zu fahren. Man kann sehr schnell zwischen Segeln und Reku-Stufen hin und her wechseln.
Hab ich vorher nicht so wahr haben wollen, aber das ist wirklich sehr cool - da muss ich defintiv meine Meinung revidieren, als ich äusserte, dass das Spielerei ist und man ja auch den "Schaltknüppel" nutzen kann um zu segeln. Definitiv ein MUST-HAVE wenn man einen ED kauft!

Schade das sowas mein ZOE nicht hat. :(
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Re: Wer hat Erfahrung mit Smart Fortwo electric drive?

Beitragvon smarted » Fr 26. Apr 2013, 14:11

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Definitiv ein MUST-HAVE wenn man einen ED kauft!

Schade das sowas mein ZOE nicht hat. :(


Das müsste echt bei jedem eAuto Serie sein.

PS: Die 12V Batterie wird glaube nur via DC DC Wandler geladen (ich denke 1500W gehört zu haben), wenn das Auto aktiv ist. Man hört auch immer die Hochvolt-Trennung *klack*
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Re: Wer hat Erfahrung mit Smart Fortwo electric drive?

Beitragvon foxada » Fr 26. Apr 2013, 16:00

die Paddels habe ich nicht bestellt,da dies Auto für meine Frau vorgesehen ist zum Kurzstrecken-Einkaufen in einem sehr kleinen Kurort.Rekuperation kann man ihr mit Sicherheit nicht vermitteln,ich versuche ihr seit 2006 das Wannenbad wg Solar-WW-Anlage irgendwo um Mittag schmackhaft zu machen--keine Chance!
In der BA wird einer leeren 12V Batterie viel Raum gegeben,das muss einen Grund haben.Deshalb möchte ich das Ladesystem genau wissen.







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Re: Wer hat Erfahrung mit Smart Fortwo electric drive?

Beitragvon smarted » Fr 26. Apr 2013, 16:18

ich versuche ihr seit 2006 das Wannenbad wg Solar-WW-Anlage irgendwo um Mittag schmackhaft zu machen--keine Chance!


Oh, dann habe ich wohl Glück. Hier wird die WAMA und der Geschirrspühler nur bei "Licht" aktiviert.
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Re: Wer hat Erfahrung mit Smart Fortwo electric drive?

Beitragvon PowerTower » Fr 26. Apr 2013, 17:54

Die 12V Batterie wird über den DC/DC Wandler versorgt. Das funktioniert zum einen während der Fahrt und zum anderen wenn das Auto geladen wird. Damit ist sie so gut wie immer voll. ;) Das ist auch wichtig, denn wenn die 12V Batterie leer ist, dann ist das Auto tot. Da kann der Traktionsakku noch so voll sein, das bringt dann leider nichts mehr.

Kann mir mal bitte einer die Vorteile der Reku Paddels näher bringen? Hab schon oft gelesen, dass die ein "must have" sind, aber warum? Man kann doch auch segeln (= vom Gas gehen) und die Reku in der Stärke stufenlos über das Bremspedal nutzen (in dem Bereich bevor die mechanische Bremse wirkt). Ich bin noch keinen Smart gefahren und kann mir daher nicht so recht vorstellen, wozu das dienen soll, daher bitte mal erklären. :) Danke.
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Re: Wer hat Erfahrung mit Smart Fortwo electric drive?

Beitragvon molab » Fr 26. Apr 2013, 18:32

PowerTower hat geschrieben:
Kann mir mal bitte einer die Vorteile der Reku Paddels näher bringen? Hab schon oft gelesen, dass die ein "must have" sind, aber warum? Man kann doch auch segeln (= vom Gas gehen) und die Reku in der Stärke stufenlos über das Bremspedal nutzen (in dem Bereich bevor die mechanische Bremse wirkt). Ich bin noch keinen Smart gefahren und kann mir daher nicht so recht vorstellen, wozu das dienen soll, daher bitte mal erklären. :) Danke.


Kurze Antwort: Nein. Fahr selbst mal Probe :-) Sonst fragst Du nachher noch, was der "Grinsen kostet"-Knopf unterm Gaspedal ist.

Lange Antwort: Dein Think geht offenbar in den Segelmodus, wenn Du den Fuß vom Gas nimmst und rekuperiert erst, wenn Du das Bremspedal drückst. Bremst Du stärker, löst Du irgendwann mal die Bremshydraulik aus und die Klötze nähern sich den Scheiben. Das entspricht beim Smart grundsätzlich der Einstellung "D-". Schwierigkeit: Den Punkt finden, an dem die Bremsklötze gerade noch nicht ausgelöst werden. Beim Smart haben die das ziemlich seamless gemacht vom Bremspunkt her, heißt Du spürst das im Fuß nicht (ist gleich zu Beginn guter Gegendruck da, obwohl nur rekuperiert wird - ergibt eine schön dosierbare Bremse, aber es ist eben schwer, den Übergang zum echten Bremsen zu finden).

In Einstellung "D" (Mitte - standard, wenn man keine Paddels hat) wird schon leicht rekuperiert, wenn man ganz vom Gas geht. Um zu segeln, muss man also den richtigen Punkt am Gaspedal finden oder auf N stellen. Will man stärker rekuperieren, muss man bremsen. Jetzt musst Du schon zwei Punkte finden: Den Segelpunkt am Gas und den Bremsauslöspunkt der Bremse. Andererseits eine ganz nette Kompromisseinstellung, man muss bergab etc nicht immer gleich auf die Bremse. Motorbremse wie beim Verbrenner quasi.

In Einstellung "D+" liegt die gesamte Reku auf dem Gaspedal. Bremspedal ist Bremse und sonst nichts. Bremspunkt also kein Thema mehr. Den Segelpunkt zu treffen ist allerdings echt schwer, weil der Bereich im Gaspedalweg natürlich sehr schmal ist. Wer ständig damit fährt, segelt praktisch nicht. Zum Abbiegen und vor Ampeln aber genial, eben weil man sich keinen Gedanken um den mechanischen Bremspunkt machen muss.

Ich fahre meist mit einer Mischung von D- und D+. Und das verbrauchstechnisch recht erfolgreich :-)

Noch ein Wort zu N: Kann man machen, ist aber unbequem. Man segelt de facto weniger, weil man sonst ja alle paar Sekunden zwischen D und N wechseln müsste. D- erhält den Kraftschluss, einfach Gas geben oder weg lassen.

Hat Daimler so auch im SLS und in der B-Klasse. Finde ich eines der wirklich gelungenen Details am Smart. Neben vielen anderen, wie dem geringen Mehrgewicht, der Wasserkühlung/-wärmung für Batterie/Lader/Motor, etc. pp., die sich denke ich langfristig positiv bemerkbar machen und für mich auch den gefühlten Mehrpreis z.B. zum ZOE rechtfertigen - der IMHO nicht ordentlich konstruiert ist (Lader, 1500kg Gewicht auf Clio-Fahrwerk, ...)
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Re: Wer hat Erfahrung mit Smart Fortwo electric drive?

Beitragvon PowerTower » Fr 26. Apr 2013, 18:54

Danke für die Erklärung. Dann hab ich also nach Smart Definition eine einprogrammierte Mischung aus D- und D. Segeln beim Gas wegnehmen, Reku beim bremsen und Tempomat-Reku (ohne Pedalnutzung) beim bergab fahren. Ich geb dir Recht, dass es einigermaßen schwierig ist den Punkt am Bremspedal zu finden, an dem die mechanische Bremse einsetzt.

Stärkere Reku wäre zwar manchmal ganz schick, aber unabhängig von der Stärke der Reku muss man ja in vielen Fällen trotzdem die mechanische Bremse mit nutzen, denn die Reku wird ja immer schwächer, je langsamer das Auto rollt. Man rollt also ohne mechanische Bremse für gewöhnlich "übers Ziel hinaus". Aber auf den letzten metern vor der Ampel ist die Reku eh so schwach, dass man die paar Watt Verlust verschmerzen kann.
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Re: Wer hat Erfahrung mit Smart Fortwo electric drive?

Beitragvon molab » Fr 26. Apr 2013, 19:01

PowerTower hat geschrieben:
Stärkere Reku wäre zwar manchmal ganz schick, aber ...

Naja, auch wenn ich zügig an eine rote Ampel ranfahre, schaffe ich es mit D+ fast anzuhalten. Die mechanische Bremse bremst dann vielleicht noch von 5 km/h oder so bis zum Stillstand. Die Reku kann in der Kiste schon so stark sein, als wenn Du in einem Verbrenner bei 40 in den 2. Gang runterschaltest. Ich schaue bei D+ in der Stadt schon hinter mich, damit mit keiner auffährt.

Tempomat habe ich nicht, der steuert sonst natürlich auch mit, klar.
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Re: Wer hat Erfahrung mit Smart Fortwo electric drive?

Beitragvon BuzzingDanZei » Sa 27. Apr 2013, 21:59

molab hat geschrieben:
und für mich auch den gefühlten Mehrpreis z.B. zum ZOE rechtfertigen - der IMHO nicht ordentlich konstruiert ist (Lader, 1500kg Gewicht auf Clio-Fahrwerk, ...)


Du weißt aber, dass das teilweise Bauteile vom stärkeren Clio sind? Und hinten sind es sogar Fahrwerksteile vom Megane!

Ich bin heute den ganzen Tag Smart ED gefahren und es war saugeil! Das Auto hat einen enormen Fahrspaß, der meiner Meinung zur Hälfte den Reku-Paddeln geschuldet ist. Das macht einfach enorm Fun, damit präzise und dabei simpel effizient zu fahren! Außerdem finde ich das Fahrwerk wirklich gut und hatte totalen Spaß damit um die Ecken zu flitzen! Der Schub ist auch sehr geil!

Alles in allem muss ich gestehen, dass ich Sorge habe, ob mir der Smart nicht sogar mehr Spaß macht als der ZOE! :-D
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Re: AW: Wer hat Erfahrung mit Smart Fortwo electric drive?

Beitragvon molab » Sa 27. Apr 2013, 22:47

Ja, weiß ich. Kann ja sein, dass die Clio Vorderachse die 500 kg Mehrgewicht langfristig aushält. Aber Zweifel habe ich halt. Hab schon zu viele ausgeschlagene Traggelenke vorn gesehen, allerdings bei anderen Marken (Sharan mit Passat-Fahrwerk etc.). Hinten ist es weniger kritisch. Abwarten, so teuer sind die Ersatzteile ggf ja auch nicht.

Fahrspaß: Kann ich gut nachvollziehen :-)
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