453er Probefahrt gemacht und dann danach

Re: 453er Probefahrt gemacht und dann danach

Beitragvon Welker66 » Di 7. Nov 2017, 06:37

Georg hat geschrieben:
Der ED soll als Zweitwagen angeschafft werden,
wieviel Tage bei uns sind so Kalt,
ehrlich gesagt, sehr wenige,
Meine Pendlequote mit dem Rad liegt seit 28Jahre bei 97% der Arbeitstage.(22Km Gesamt)

Die Reichweite hat er mit 50Km angegeben.
Klar wenn man sich gerne auf der linken Spur austobt, kann das schon hin kommen.
Da ja ich, wir zum Cabrio tendieren ist ja eher das rum cruisen , gemütlich fahren im Focus.
Und wenn dann der Nachwuchs soweit ist auch in den Genuss von Vernunft und Unvernunft kommen kann.

Die Angabe der Reichweite von 50 Km zeugt von Null Ahnung, oder er will keinen verkaufen.
Smart ED Bj 7/2015 black, meiner seit 8/2016 mit schnarch Lader, aber trotzdem glücklich ;)
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Re: 453er Probefahrt gemacht und dann danach

Beitragvon mcb » Di 7. Nov 2017, 07:11

Ihr (georg) könntet ja mal einen 453 (am besten das Cabrio) für eine Woche zum testen mieten (falls es einen Vermieter in Eurer Gegend gibt).
Die Winterreichweite wird sicher noch geringer als die bei den momentanen Temperaturen, aber selbst wenn es beim Fahren damit knapp werden sollte, kann man (frau) mit Geschwindigkeitsreduzierung und etwas weniger heizen immer so viel raus holen das es für die Strecke reicht. Die Erfahrung haben die meisten hier schon gemacht.
cu Marco
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Re: 453er Probefahrt gemacht und dann danach

Beitragvon Dachakku » Di 7. Nov 2017, 08:00

Welker66 hat geschrieben:
Die Angabe der Reichweite von 50 Km zeugt von Null Ahnung, oder er will keinen verkaufen.


Mein Reden, der will eine 90PS Luftpumpe verkaufen. Jede Wette, "zufällig" hat er einen auf dem Hof oder im Vorlauf ..
Mindestens jedoch hat er mehr Marge oder Provision auf dem Benziner...

Der Verkäufer hat den ED so extrem übertrieben schlecht geredet dass man schon von Vorsatz und gezielter "Steuerung" ausgehen kann. Eine "normale" Dummheit wurde vom Verkäufer um 100% überschritten.

Das Problem ist dass die Kunden den Verkäufern alles glauben und niemals(!) eine böse Absicht vermuten würden....
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Re: 453er Probefahrt gemacht und dann danach

Beitragvon Georg » Mi 8. Nov 2017, 17:11

sodele,
erst mal den Schreck verdaut.
ich lese noch hier im Forum noch intensiv mit und somit ja bestens infomiert.
Danke an euch.
Egal was ich mir kaufe, meistens kaufe ich Richtig.
Wir kaufen uns normal nicht den Müll von Morgen.
Es bleibt spannend,
wie sieht es mit dem Wertverlust nach 1 Jahr aus?
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Re: 453er Probefahrt gemacht und dann danach

Beitragvon Dachakku » Mi 8. Nov 2017, 17:39

Georg hat geschrieben:
wie sieht es mit dem Wertverlust nach 1 Jahr aus?


Astronomisch - so wie bei jedem Neuwagen. Den geringsten Wertverlust in Euro hast du bei einem Dacia, Lada, Suzuki Alto, etc. für 7990,- Euro . Alles andere ist Luxus und kostet. ;)
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Re: 453er Probefahrt gemacht und dann danach

Beitragvon Fatzkiste » Mi 8. Nov 2017, 19:29

Georg hat geschrieben:
wie sieht es mit dem Wertverlust nach 1 Jahr aus?


...da Ihr so gerne rechnet...

...evtl. ist ein Leasing die wirtschaftlichere Variante. In meinem Falle ist das so, weshalb ich das erste Mal überhaupt, lease.

Mit knapp 6.000€ Anzahlung, komme ich auf mt. 171€ Leasingrate für einen ED Coupe Passion mit electric green Paket u.v.m. auf 4 Jahre und 18.000km/jährl. . Wobei ich von den 6.000€ keinen Cent aus eigener Tasche zahle. Da sind all die Gutschriften drin, die ich in meinem vorherigem Posting schon erwähnte. Ich zahle also 8.208€ für die Nutzung eines 26.000€ teuren Fahrzeuges. Beim Kauf wäre der Restwert ca. 12.800€ nach den vier Jahren. Rechnerisch ergäbe sich beim Neukauf für mich ein Verlust von mindestens 1.000€.
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Re: 453er Probefahrt gemacht und dann danach

Beitragvon Hazi » Do 9. Nov 2017, 13:17

Meine Frau hat einen Smart ED Bj. 2013. Seit 3 Jahren fährt sie täglich damit ca. 80 km (mit Zwischenladen). Wir haben eine typische EV-Karriere hinter uns. Vor dem Smart-ED Kauf Megaskepsis und Horrorszenarien, wer rettet mich wenn ich ohne Strom auf der Autobahn liegenbleibe, wo tanke ich denn überhaupt unterwegs, etc. Nach dem Kauf erstmal dran gewöhnen und jetzt streiten meine Frau und ich, wer den fahren darf, da keiner in der C-Klasse fahren will. Wir haben 2 Ladekarten um die Gegend abzudecken, tanken aber zu 80% zuhause. Wir sind super zufrieden. Nicht den Fehler machen und Verkäufer, Nachbarn oder Freunde fragen, die raten natürlich alle ab wegen den ach so vielen Problemen die es gibt. Wie schon meine Vorredner beschrieben haben: Den Wagen 2 Tage ausprobieren und sich dann ein Urteil bilden. Ihr werdet dann das SDG nicht los… (=SmartDauerGrinsen). Die vielen Vorteile will ich nicht wiederholen, aber aktuell hat mein Nachbar seinen Verbrenner-Motor für 3.700 Euro reparieren lassen (mit 80.000 km drauf). So etwas bleibt Dir beim EV erspart. Es gilt der alte Leitspruch: EV fahren ist Anfangs teuer und wird dann immer günstiger. Beim Verbrenner ist es anders herum.
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Mercedes-Benz C350e (seit 8/2016) als Erstwagen
Tesla Model 3 reserviert
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Re: 453er Probefahrt gemacht und dann danach

Beitragvon Dachakku » Do 9. Nov 2017, 16:26

Hazi hat geschrieben:
Es gilt der alte Leitspruch: EV fahren ist Anfangs teuer und wird dann immer günstiger. Beim Verbrenner ist es anders herum.



Gar nicht übel, so betrachtet habe ich es noch nicht, aber vermutet, zumal sich ja auch die anderen gesamten gesparten Kosten wie Inspektion, Öl, Steuer, Benzinkosten (höher als Stromkosten) addieren.

@ Inspektion
Wer aus der Garantie ist kann selbst mit 2 linken Händen den Reinluftfilter wechseln. Ein Blick auf die Bremse und das war es mehr oder weniger schon. Alle 2 Jahre eine Trocknerpatrone eindrehen und wer Lust hat kann die Bremsflüssigkeit wechseln.

Fertig.

PS:
Beim 451 Benziner aus den ersten Baujahren werden jetzt und in den kommenden Jahren viele Owner ganz große Augen bei der Rechnung machen wenn lt. Serviceplan bei/ab 100-120Tkm eine Ventilspielprüfung oder Worst Case, eine Einstellung nötig ist. Und die Turbokrümmer zerlegen sich momentan im Alter reihenweise ...
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