Neuer Smart - Rekuperation

Re: Neuer Smart - Rekuperation

Beitragvon Dachakku » Sa 18. Mär 2017, 11:33

pedder55655 hat geschrieben:
Keine Antwort ist für immer gültig. Bisher ging das nur bei Automatik-Getriebe, indem der Tempomat bei Bergabfahrten einen Gang runter geschaltet hat. Der Effekt ist natürlich begrenzt, aber durchaus nützlich. Habe ich selbst in meinem '11 er Octavia so gehabt.
Aber die Autos und die Technik ändern sich. Heutige Autos (auch Verbrenner) können tatsächlich aktiv bremsen (siehe http://m.mercedes-benz.de/de_DE/distronic/detail.html). Wahrscheinlich nicht alle, aber wohl immer mehr.



Sehr gut erkannt.

Guter Beitrag mit der Automatik. Ist aber "Verzögern" und keine Betriebsbremse. Weit entfernt eine Reku. Sehr gut erkannt und differenziert. So gehört sich das. Es ist schon ein Unterschied ob die ABS Pumpe im Spiel ist oder nicht....

@ Aktiv Bremsen

Jo, das ist aber eine DISTRONIC (plus) und kein Tempomat. Wir beide können lesen ;) Auch "Abstandswahrender Tempomat" genannt. Der Begriff Distronic (Plus) hat sich aber durchgesetzt.

Volvo nennt es: "Geschwindigkeits- Abstandsregelsystem mit Bremsassistent pro" oder so ;) Alter Falter ...

NUR HIER kommt die Betriebsbremse ins Spiel in dem die ABS Pumpe mehr oder weniger Druck aufbaut.

Ggf. könnte man als Faustregel sagen: Abstands-Radarsensor = Betriebsbremsen möglich, aber nicht ohne Ausnahme.

Gruß, Heiko


PS: Aber zurück zum Smart !

Wenn der eine Radargestützte Tempomat- Reku hat, dann würde ich auch erwarten dass das System einen (City) Notbremsassistenten hat.
Immerhin ist der Radarsensor ja schon verbaut. Ich konnte dahingehend aber noch nichts lesen.

Aber die Modellpflege kommt :twisted:
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Re: Neuer Smart - Rekuperation

Beitragvon pureev » Sa 18. Mär 2017, 11:52

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Re: Neuer Smart - Rekuperation

Beitragvon Dachakku » Sa 18. Mär 2017, 11:54

Das ist doch eine Hausnummer. Und das in der Grundausstattung. Nicht übel. Woanders kostet das ein kleines Vermögen - oder ist in der Kleinstwagenklasse gar nicht verfügbar.

Hab mich mit der Ausstattung noch nicht so beschäftigt weil er eh (noch) nicht in mein Beuteschema fällt.
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Re: Neuer Smart - Rekuperation

Beitragvon Ecotopia » Sa 18. Mär 2017, 12:00

Hallo zusammen,

da ich mich für einen Forfour ED interessiere, habe ich in den letzten Tagen viele der spärlichen Infos gewälzt, die man aktuell bekommt. Ich glaube das Verständnis für die "radargestützte Rekuperation" beim neuen Smart ED geht hier etwas auseinander. Meines Wissens ist dieses in keinster Weise mit einer "Distronic" zu vergleichen, sondern funktioniert unabhängig vom Tempomat und auch nur, wenn dieser nicht aktiviert ist.

Ergo: entweder ich fahre mit eingeschaltetem Tempomat ohne radargestützte Rekuperation, oder ich fahre "selbst" und die Stärke der Rekuperation wird dann in Abstimmung mit den Infos vom Radar in 5 Stufen automatisch gewählt. Einzig im Eco-Modus ist immer die stärkste Reku-Stufe eingestellt.

Btw: in meiner aktuellen MB E-Klasse (ohne Distronic) bremst das Fahrzeug bei eingeschaltetem Tempomat auf abschüssiger Straße zunächst mit der Motorbremse (und schaltet ggf. den einen oder anderen Gang zurück) und, wenn das nicht reicht, auch mit der mechanischen Bremse. Es hält also beliebig steiler Straße die eingestellte Geschwindigkeit und wird nicht schneller.

Gruß, Sebastian
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Re: Neuer Smart - Rekuperation

Beitragvon mstaudi » Sa 18. Mär 2017, 12:14

Dachakku hat geschrieben:
mstaudi hat geschrieben:
Stimmt in allen Belangen. Was Dachakku schreibt ist Blödsinn. "Bremsen" mit Tempomat können auch Verbrenner.



Was du schreibst ist reine Dummheit, Tresenschläue ? Du kennst offensichtlich nicht den Unterschied zwischen Tempomat und Distronic, bzw. ähnlichen (Radar!) Systemen wie die bei Daimler betitelte Distronic.

KEIN reiner Tempomat kann beim Verbrenner bremsen. Schon gar nicht beim Smart (Verbrenner) . Renault kann es nicht, ein 2008er DB W204 kann es nicht und ein 2008er Focus II auch nicht.

Es wäre sehr hilfreich wenn du Fahrzeuge und deren System benennen könntest.
Bis jetzt erkenne ich nur Dunning-Kruger bei dir. Von Fachkompetenz weit entfernt.
...
Gruß, Heiko

Du hast aber die Anführungsstriche gesehen, die ich beim "Bremsen" hingemacht habe? Ich habe kein Bock mit dir zu streiten... du hast in allem recht und ich meine Ruhe :lol: Und ja, Serpentinen mit Tempomat 8-) :lol: :lol: :lol:

Gruß, mstaudi
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Re: Neuer Smart - Rekuperation

Beitragvon Helfried » Sa 18. Mär 2017, 12:15

Ecotopia hat geschrieben:
Es hält also beliebig steiler Straße die eingestellte Geschwindigkeit und wird nicht schneller.


Das wäre aber fatal, wenn der Fahrer gar nicht merkt (weil alles automatisch geht), wie dauerhaft und stark das Auto bremsen muss bei längerer Bergabfahrt.
Speziell bei manuellen Schaltgetrieben, wenn der Fahrer nicht ans Zurückschalten denkt, weil der Wagen ja brav konstant schnell fährt.
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Re: Neuer Smart - Rekuperation

Beitragvon mstaudi » Sa 18. Mär 2017, 12:34

Nicht mit Schaltgetriebe... /edit: manuell meine ich. Nicht dass mich Herr Dachakku wieder so beschimpfen muss ;)
Zuletzt geändert von mstaudi am Sa 18. Mär 2017, 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neuer Smart - Rekuperation

Beitragvon mstaudi » Sa 18. Mär 2017, 12:39

Das ist ja auch ein Grund warum das autonome Fahren meist mit Elektroautos verknüpft wird. So ein E-Antrieb lässt sich halt viel besser regeln als ein Automatikgetriebe, bei dem der entsprechend Gang erst eingelegt werden muss. Auch Doppelkupplungsgetriebe sind da nicht perfekt.
Gruß, mstaudi
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Re: Neuer Smart - Rekuperation

Beitragvon Ecotopia » Sa 18. Mär 2017, 12:45

Helfried hat geschrieben:
Das wäre aber fatal, wenn der Fahrer gar nicht merkt (weil alles automatisch geht), wie dauerhaft und stark das Auto bremsen muss bei längerer Bergabfahrt.
Speziell bei manuellen Schaltgetrieben, wenn der Fahrer nicht ans Zurückschalten denkt, weil der Wagen ja brav konstant schnell fährt.


Naja, was wäre die Alternative? Für das manuelle Getriebe kann ich nicht sprechen, aber die Automatik wählt ja bereits den passendsten Gang mit idealer/höchster Motorbremswirkung. Selbst wenn ich manuell eingreife kann ich nicht mehr machen, als die Systeme bereits ohne mein Zutun. Der wesentliche Anwendungsfall sind meines Erachtens eh Fernstraßen, bei einer Passabfahrt mit Serpentinen etc. wäre es mir zu viel des Guten, ständig am Tempomathebel zu hantieren, weil ich nicht konstant fahren möchte (in Kurven langsamer, auf Geraden schneller).
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Re: Neuer Smart - Rekuperation

Beitragvon Dachakku » Sa 18. Mär 2017, 13:45

@ Automatik

Ja, die Schalten zurück. Motorbremse.:

Geschwindigkeitsregelanlagen wurden in Automobilen erstmals 1958 als Cruise Control bei Chrysler eingesetzt, in Europa erstmals 1962 bei Mercedes-Benz.

Die ersten Systeme wirkten nur auf die Gasbetätigung. Eine Weiterentwicklung besteht aus dem aktiven Bremsen des Fahrzeuges bei Bergabbetrieb. Bei Automatikgetrieben wird hierbei eine niedrigere Fahrstufe gewählt, um die Motorbremswirkung zu nutzen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Tempomat

Möglicherweise war der Begriff: "Bremsen" von mstaudi technisch betrachtet fehlinterpretiert, ok, Motorbremsen ist auch Bremsen im Volksmund - aber als "Blödsinn" muss er meine korrekten Ausführungen nicht betiteln. "Was Dachakku schreibt ist Blödsinn. "Bremsen" mit Tempomat können auch Verbrenner."


@ Serpentinen

Was ist so abwegig schöne Bergstrecken mit Tempomat (hoch) zu fahren ? "Muss" man auf den Geraden beschleunigen wenn die Strecke und Aussicht gut ist ?
Nein, man kann z.b. beim Hoch fahren ~40 km/h einstellen und fährt die auch in den Kurven, entspannt bis zum Pass. Wo ist das Problem. Habe ich schon mal gemacht. Wenn ich diese Strecken im Cabrio genieße bin ich im Urlaub. BERGAB kann der Smart, oder die ZOE das per Reku genau so, wie man hört. Mein Verbrenner leider nicht, der fängt das Rennen an :cry:

Wenn ich auf dem Motorrad unterwegs bin fahre ich aber definitiv anders 8-) :twisted:
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