Knatter-Rezension

Knatter-Rezension

Beitragvon Spürmeise » So 28. Sep 2014, 15:40

http://bernhardhaeussner.de/blog/126_Smart_Fortwo_Electric_Drive:_Erster_Eindruck_und_Testfahrt

Meinung dazu: Das 'Knattern des Benziners' kann er doch leicht per MP3 abspielen lassen. Das hört er dann nur drinnen (falls Fenster zu) und belästigst die Anwohner nicht. Was nicht so leicht zu simulieren ist, ist natürlich der fehlende Abgasgestank. Vielleicht ein Faß Benzin auf den Rücken binden und einen Docht hineinhalten.
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Re: Knatter-Rezension

Beitragvon ATLAN » So 28. Sep 2014, 17:01

Leute gibts.... :lol:

Offenbar ist er noch nie mit einem Fahrzeug der oberen Mittelklasse \ Oberklasse (mit)gefahren, ansonst würde ihn die Abwesenheit von penetranten Motorgeräuschen nicht so irritieren, und er wüsste das als Qualitätsmerkmal zu schätzen...

MfG Rudolf
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Re: Knatter-Rezension

Beitragvon Greenhorn » So 28. Sep 2014, 17:05

Warum stellst Du diese eine Aussage so dar, als ob der Artikel negativ wäre?
Er schreibt am Ende- am liebsten hätte ich ihn nicht wieder her gegeben.

Er beschreibt doch super, wie es vielen ergeht. Erst Skepsis und dann begeistert.
Gruß Bernd
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Re: Knatter-Rezension

Beitragvon spark-ed » So 28. Sep 2014, 17:11

Ich kann ja noch verstehen, daß manch einer dem Sound einem grossvolumigen V8 oder eines Ferrari V12 aus nostalgischer Verbundenheit etwas abgewinnen kann. Aber dem Geplärre eines normalen PKWs nachzuheulen, da frage ich mich doch was in manchen Köpfen vorgeht.

bernhardhauessner hat geschrieben:
Trotz der schnellen Beschleunigung kommt aber eher Carrera-Bahn-Fahrspaß auf: Die hohe Bauform macht das Kurven-Fahren unangenehm und es fehlt einfach das Rattern und Knattern des Benziners. Hier machen die kleinen Schwächen und Unbequemlichkeiten des Ottos den Charme gegenüber dem steril-monotonen Elektro aus – es gibt z.B. keinen Auspuff. Ich muss den Tacho im Auge behalten, damit ich nicht zu schnell fahre, denn das Gehör bietet hier kaum einen Anhaltspunkt. Die Akustik eines Wagens macht doch viel aus. Später auf der Überlandfahrt tritt eine weitere Spaßbremse zu Tage: Bei 125 km/h ist Schluss und mangels Fahrgeräuschen sind hohe Geschwindigkeiten ungefähr so aufregend, wie im ICE zu sitzen. Das Fahrgefühl dümpelt irgendwo zwischen Kart und Straßenbahn.


Habe letztens versucht, einen Bekannten von den Vorzügen eines Elektroautos zu begeistern. Ablehnende Antwort:
"Nee, der hat ja Automatik. Automatik fahre ich grundsätzlich nicht - ich muss schalten können" :wand:

Wenn der geistige Horizont der breiten Masse nicht mehr technisches "Einfühlungsvermögen" hergibt, kann man machen was man will.
Die meisten Leute sind nach >100Jahren Zerknalltechnik scheinbar genetisch darauf geprägt. Anders kann ich mir das nicht erklären
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