Ist der Smart ED ein Erfolgsmodell?

Re: Ist der Smart ED ein Erfolgsmodell?

Beitragvon graefe » So 3. Apr 2016, 10:21

DonDonaldi hat geschrieben:
Klar greenwashing und klar auch CO2 Bilanz zum positiven verbessern. Aber gerade um Letzteres zu erreichen muss man doch auch verkaufen. Und zwar zwingend!

Genau so isses. Das wird von den Verschwörungstheoretikern gerne übersehen.
Im Smart steckt viel Herzblut und das Ziel, ein wirklich gutes Elektroauto zu bauen. Dies wurde m.E. auch voll erreicht (im Gegensatz zum BED, wo offensichtlich niemand Bock auf etwas gehabt hat und planlos Technik von extern eingekauft und in eine B-Klasse geworfen wurde).

@poolcrack: Ich musste bei der lokalen BMW-NL mit drei E-Mails regelrecht um ein Angebot für den i3 betteln. Als es da war, fehlte dann z.B. die Innovationsprämie oder der Hinweis, das Business-Paket zu nehmen (anstatt Profi-Navi und erw. Smartphoneanbindung als einzelne Option). Gefühlt maximales Desinteresse vom Verkäufer! Zum Glück kam dann die Ankündigung des Updates durch Krüger und die Sache war für mich zunächst erledigt. ;) Ein Stuttgarter iAgent war dagegen sehr engagiert und hilfreich. Es kommt eben immer auf die Person an.

@DonDonaldi: Auch bei einem Elektroauto kann genug kaputtgehen (siehe Tesla)

@foxada: Was heißt da "überteuert"? Die Technologie ist neu und teuer, Hersteller verdienen derzeit an Elektroautos weniger als an Verbrennern (das ist ja das Problem). Und es gibt durchaus Szenarien, bei denen sich ein Elektroauto für den Besitzer rechnet. Ich gehöre leider nicht dazu. :?

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Re: Ist der Smart ED ein Erfolgsmodell?

Beitragvon twiker01 » So 3. Apr 2016, 10:27

Man muss sich in die Rolle des Herstellers versetzen um die Strategie zu verstehen. Ich glaube die war ziemlich klug. Die Masse sollte erst mit einem neuen Modell als 2- und 4-Sitzer kommen.
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Re: Ist der Smart ED ein Erfolgsmodell?

Beitragvon Poolcrack » So 3. Apr 2016, 10:33

@graefe:
Kann schon sein, dann habe ich eben beim Smart Center drei Nieten abgekriegt und bei der BMW Niederlassung einen Volltreffer. Daraus kann man keine Tendenz ableiten, ist mir schon klar. Allerdings habe ich diese Erfahrung auch von anderen Interessenten gehört. Auch das ist statistisch nicht relevant ;-)
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Re: Ist der Smart ED ein Erfolgsmodell?

Beitragvon Spüli » So 3. Apr 2016, 10:55

Moin!
Seitdem die Marke Smart wieder voll bei Mercedes integriert ist, geht es eigentlich bergab. Wesentliche Aufgabe ist es die CO2-Bilanz des Konzern in den Griff zu bekommen.

Schlechte Händler, Verkäufer und Werkstätten gibt es eigentlich überall. Man muß einfach gucken welcher Marke man das geringste Misstrauen entgegenbringt. Ich habe schon bei der Kaufentscheidung einfließen lassen, das es hier eine sehr gute freie Smart-Werkstatt gibt. Da war ich dann auch schon vor Ablauf der Garantie als Kunde. Nichts wird mich wieder in den Glaspalast zu den ahnungslosen Meistern bringen.
Gruß Ingo
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Re: Ist der Smart ED ein Erfolgsmodell?

Beitragvon Karlsson » So 3. Apr 2016, 11:03

foxada hat geschrieben:
Einen Smart ed muss man sich leisten wollen. Er ist völlig überteuert, und mit Leihbatterie und der geringen km-Leistung pro Ladung im Vergleich mit einem Verbrenner doppelt so teuer.

Haben einen für unter 11.000 gekauft mit 3 Phasen Lader und Mietakku.
Der Verbrenner ist billiger, aber der hatte keinen Reiz und die Kosten sind doch eigentlich auch ziemlich überschaubar.
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Re: Ist der Smart ED ein Erfolgsmodell?

Beitragvon foxada » So 3. Apr 2016, 12:28

Unser Smart ed hat mit Mietbatterie über 20T€ gekostet und ist damit doppelt so teuer wie der Verbrenner,also überteuert.

Ohne Zweifel ist der ED eine ideales Auto für meine Frau und sie will ihn nicht tauschen(außer gegen das neue Model).

Die CO² Bilanz ist mir so lange egal,wie der Rest der Welt sich einen Dreck darum kümmert.Für meinen Dickschiff Verbrenner muss ich sogar Strafsteuern bezahlen, ein völlig idiotisches System, während in Indonesien der Urwald abgebrannt wird um Palmöl Plantagen anzulegen und das völlig unnötige E5/E10 zu produzieren.
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Re: Ist der Smart ED ein Erfolgsmodell?

Beitragvon DonDonaldi » So 3. Apr 2016, 12:30

Aber was unserer Meinung nach immer vergessen wird sind die möglichen z.T. horrend hohen Folgekosten beim Verbrenner. Wir haben unseren A2 für knapp 18k im Alter von 1,5 Jahren mit 15.000km gekauft und in den etwas mehr als 10 Jahren annähernd 10k in außerplanmäßige Reparaturen (also keine Leuchtmittel, Reifen, Bremsen, Öl und dergl.) "Investieren" müssen.
Hätten wir damals den ED zu den heutigen Bedingungen gekauft hätte uns das auch geholfen und wir hätten sicher extrem viel gespart bzw. uns erspart ;)

Und das wird zu wenig berücksichtigt. So wie auch 4 Sitze für ein Pärchen eigentlich schon zu viel sind und auch Ressourcen verschwendet. Die paar male wo wir einen Kofferaum wirklich brauchten hätte Carsharing locker gereicht.

Deswegen denken wir nicht das man sich den ED leisten wollen und können muss. Auch wenn er gegen einen gebrauchten Smart für 4-5k antritt denke ich muss er diesen Vergleich nicht per se scheuen. Auf 10 Jahre gesehen kann sich das auch sehr stark relativieren.

Und wenn Smart bei Mercedes voll integriert ist das v.a. wegen der CO2 Bilanz dann sollte man erst Recht alles tun um ihn schmackhaft und auch erfolgreich zu machen. Und die Akku Miete von 65€ ist bei 30.000km für uns schon ein Anreiz ganz im Vergleich zu Renault.

Bei 3k Preisunterschied werden wir uns den 22kw Lader wohl oder übel verkneifen müssen :(
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Re: Ist der Smart ED ein Erfolgsmodell?

Beitragvon DonDonaldi » So 3. Apr 2016, 12:31

@graefe
Der Tesla ist aber m.E. auch voll mit teurem Schickimicki das ist doch eine andere Hausnummer als der ED.

@foxada
Aber von dem Verhalten in Indonesien profitieren die konventionellen Kunden allesamt. Strafsteuern auf Dickschiffe kann man so oder so sehen aber der Vergleich mit Indonesien einem Schwellenland hinkt für mich dennoch.
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Re: Ist der Smart ED ein Erfolgsmodell?

Beitragvon graefe » So 3. Apr 2016, 15:08

DonDonaldi hat geschrieben:
@graefe
Der Tesla ist aber m.E. auch voll mit teurem Schickimicki das ist doch eine andere Hausnummer als der ED.

Naja, wenn Du eine Sonnenblende als Schickimicki bezeichnest, die auseinanderfällt, weil aus billigstem Plastik... :D Guck Dir das Video an.

Du solltest Dir nur den Zahn ziehen, dass beim Elektroauto nix kaputtgehen kann, weil ja kein Verbrenner drin ist. Ansonsten ist genug da, was kaputtgehen kann, von so speziellen Dingen wie HV-Batterie + deren Klimatisierung, 22kW-Ladegerät und ICCB spreche ich da noch gar nicht.

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Re: Ist der Smart ED ein Erfolgsmodell?

Beitragvon rollo.martins » Mo 4. Apr 2016, 10:35

foxada hat geschrieben:
Unser Smart ed hat mit Mietbatterie über 20T€ gekostet und ist damit doppelt so teuer wie der Verbrenner,also überteuert.

Ohne Zweifel ist der ED eine ideales Auto für meine Frau und sie will ihn nicht tauschen(außer gegen das neue Model).

Die CO² Bilanz ist mir so lange egal,wie der Rest der Welt sich einen Dreck darum kümmert.Für meinen Dickschiff Verbrenner muss ich sogar Strafsteuern bezahlen, ein völlig idiotisches System, während in Indonesien der Urwald abgebrannt wird um Palmöl Plantagen anzulegen und das völlig unnötige E5/E10 zu produzieren.

Hmm, der ed hat aber eine bessere Grundausstattung als der Verbrenner (ist glaubs der Passion). Ich kam beim Kaufpreis (mit 10 Prozent Rabatt, aber Schnelllader) auf eine Differenz von etwa 3000 Franken, also 2700 Euro, wenn ich richtig gerechnet habe. Steuer spare ich pro Jahr 500, und für die ersten zwei Jahre sparte ich die Versicherung, damit hab ich die Differenz am Ende wohl etwa draussen, würde ich meinen. Benzin und Batteriemiete würde ich etwa gleich hoch ansetzen.
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