Auffahrunfall bei Smart ED, Schaden prüfen?

Auffahrunfall bei Smart ED, Schaden prüfen?

Beitragvon scorpion32 » Mi 22. Jul 2015, 07:28

Hallo zusammen,
heute morgen fuhr meine Frau mit Ihrem SmartED wie gewohnt zur Arbeit.
Plötzlich fährt ihr bei einer Ampel ein anderer Wagen hinten drauf. Mit dem bloßen Auge ist wohl kein Schaden zu erkennen,
jedoch werde ich den Wagen bei Smart in München prüfen lassen. Schließlich kann es auch verdeckte Schäden geben und bei der Batterie gehe ich da lieber auf Nummer sicher.

Gibt es Erfahrungen von Eurer Seite bei einem solchen Ereignis? Was würde ihr prüfen lassen?

Grüße
Scorpion
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Re: Auffahrunfall bei Smart ED, Schaden prüfen?

Beitragvon smarted » Mi 22. Jul 2015, 09:32

Das kann die Werkstatt sehr genau feststellen, ein geübter Leihe aber auch. Wenn man weiß, worauf man bei den Autos schauen muss, sieht man es.

Wenn die Zelle etwas abbekommen hat, steht die Verschrottung an. Aber bis die sich verformt, muss einer richtig krass plan drauffahren. Anders sieht es bei den Ecken aus.
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Re: Auffahrunfall bei Smart ED, Schaden prüfen?

Beitragvon Flünz » Mi 22. Jul 2015, 09:38

Einen Anwalt für Verkehrsrecht würde ich in jedem Fall aufsuchen. Da der andere eindeutig Schuld hat, zahlt die gegnerische Versicherung. Und man hat keinerlei Formularkramscherereien.
120 Kühe weniger ergeben 120 Kilometer mehr Reichweite :D
(Q210 -> Q90 = 135km -> 255km)
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Re: Auffahrunfall bei Smart ED, Schaden prüfen?

Beitragvon smarted » Mi 22. Jul 2015, 09:44

Flünz hat geschrieben:
Einen Anwalt für Verkehrsrecht würde ich in jedem Fall aufsuchen. Da der andere eindeutig Schuld hat, zahlt die gegnerische Versicherung. Und man hat keinerlei Formularkramscherereien.


Das würde ich nicht tun. Solange die Sache klar ist, solltest Du das nicht tun. Wenn der Gegner sich dann pissig ist, beruft er sich auf die Schadensminderungspflicht Deinerseits. Man muss bei klaren Fällen nicht gleich eine Anwaltsgruppe auffahren. Wenn es nicht weiter geht, natürlich gern.
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Re: Auffahrunfall bei Smart ED, Schaden prüfen?

Beitragvon HubertB » Mi 22. Jul 2015, 10:33

Flünz hat geschrieben:
Einen Anwalt für Verkehrsrecht würde ich in jedem Fall aufsuchen. Da der andere eindeutig Schuld hat, zahlt die gegnerische Versicherung. Und man hat keinerlei Formularkramscherereien.


Da kann man leider nicht von ausgehen.
Ich hatte den Fall schon. Kackdreiste Falschaussage vom Unfallgegner, Richterin wollte den Fall schnell vom Tisch haben, schwupss hatte ich eine Mitschuld an der Backe.
Da ich allein im Auto saß hatte ich leider die Arschkarte, daran hat auch das Knöllchen für den Unfallgegner nichts geändert.
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Re: Auffahrunfall bei Smart ED, Schaden prüfen?

Beitragvon smarted » Mi 22. Jul 2015, 10:42

HubertB hat geschrieben:
Da kann man leider nicht von ausgehen.
Ich hatte den Fall schon. Kackdreiste Falschaussage vom Unfallgegner, Richterin wollte den Fall schnell vom Tisch haben, schwupss hatte ich eine Mitschuld an der Backe.
Da ich allein im Auto saß hatte ich leider die Arschkarte, daran hat auch das Knöllchen für den Unfallgegner nichts geändert.


Wie gesagt, wenn es sich in diese Richtung entwickelt (und es zu Streitigkeiten kommt), ist ein Anwalt Pflicht. Wenn ich aber jemanden hinten drauf fahre und die volle Schuld anerkenne (denn alles andere finde ich Schwachsinn!) und der Gegner mir gleich einen Anwalt auf den Hals hetzt, würde ich den Geschädigten auf Schadungsminderungspflicht "hinweisen", natürlich auch per Anwalt. Das finden Richter besonders nett und ich habe es schon 2x durchgezogen. Übrigens ist das dann kostenpflichtig für den Geschädigten!

Die Gerichte haben besser zu tun, als klare Schuldfragen zu klären, nur weil jemand meint, für jeden Scheiss einen Anwalt einzuschalten.
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