12 V Batterie Tiefentladen - Lösungsmöglichkeiten?

Re: 12 V Batterie Tiefentladen - Lösungsmöglichkeiten?

Beitragvon foxada » Do 24. Apr 2014, 13:13

smarted hat geschrieben:
Es gab gerade vor wenigen Tagen einige Updates. Beim "Anstecken" der Stardiagnose sucht die Software alle nötigen Updates. Lasst Euch dieses Protokoll zeigen. (Ausdruck!) Lasst Euch nicht abwimmeln. Das Updates ist sehr zeitintensiv.


wenn das doch so einfach wäre.Ich wollte bei Abholung nach der Pflege das Batterietestprotokoll. -Test nicht gemacht,da dies einen ganzen Tag dauert (obwohl ich dies bei der Anmeldung zur Pflege ausdrücklich gefordert habe. Von einem Zeitbedarf über 3 Stunden war keine Rede!).

Nach der Beschwerde bei Mercedes-Leasing wurde ich wieder an die Ahnungslosen im Smart-Center verwiesen und die haben nun angeblich herausgefunden,dass kein Test gemacht werden kann,da die Software fehlerhaft ist und alles neu gemacht werden muss.Zeitdauer unbekannt!
Ich habe aber nach Leasingvertrag Anpruch auf 41,6Ah Kapazität, was lt Vertrag bei der jährlichen Wartung mit einem Diagnosetool festgestellt wird.Unterschreitet die Batterie diese Kapazität wird der Vermieter die Batterie reparieren oder austauschen.Für diese Zeit steht mir einkostenloses Ersatzfahrzeug zu(auch zur Not ein Verbrenner)
Das Commodul update ist angeblich aufgespielt,aber ein Sycro mit der Webseite ist immer noch nicht möglich.Die Beschwerde bei der Smarthilfe bis heute ohne Antwort.
Mein Smartmeister hat mir versichert,die 12V Batterie würde bei jeder HV Batt-Ladung aufgeladen.Hab ich ihn da falsch verstanden?
Zum Glück fährt das Teil aber sonst immer noch ohne Mängel,ein Defekt wäre bei diesem Hersteller wohl ein Supergau!
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Beitragvon smarted » Do 24. Apr 2014, 13:58

Vielleicht kann ich Dich bei einer Sache beruhigen. Dein Akku hat in jedem Fall die >80%. Da müsste schon direkt etwas Defekt sein, wenn nicht.
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Re: 12 V Batterie Tiefentladen - Lösungsmöglichkeiten?

Beitragvon EisDave » Di 29. Apr 2014, 10:44

Also ohne dass eines der Fahrzeuge im Smart Center war hätte der Meister alle Änderungen durchgeschaut in den aktuellen Softwareversionen und hätte keine Info gefunden zu einer Änderung des Ladeverhaltens. Trotzdem werde ich morgen ein Fahrzeug in das Smart Center bringen und die wollen Vor Ort mal schauen, mit der Eröffnung eines Falls direkt dem auf die Spur gehen.
Zur Rückmeldung, der Smart mit der neuen größeren Batterie hält sehr gut durch, allerdings ist über das Wochenende ein weiteres Auto den 12-V-Batterietot gestorben. Heute morgen wurde es wieder in das Sharing-System integriert, mal sehen wann der nächste Smart aussteigt...


@foxada: Das Com-Modul Problem hatte ich mit allen 5 Autos, wurde nach mehrmaliger Beanstandung ohne Auto in der Werkstatt behoben, dass Problem lag am Standort des VH-Servers!
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Re: 12 V Batterie Tiefentladen - Lösungsmöglichkeiten?

Beitragvon foxada » Di 29. Apr 2014, 15:18

@ EisDave
Danke für die Info. Gibt es da eine Vorgangsnummer?
Ich warte seit 5 Tagen auf eine Antwort, man wollte mich gleich wieder in die Werkstatt der Ahnungslosen schicken.
Die haben aber keinen Zugriff auf meine Homepage, da GoogleChrome Browser nicht vorhanden-die spielen mir den Stromer nur wieder kaputt!
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Re: 12 V Batterie Tiefentladen - Lösungsmöglichkeiten?

Beitragvon Ing_Driver » Mi 7. Mai 2014, 21:57

Hallo Leute,

Ich muss mich mal wieder melden.
Es wird ja eine Menge Halbwissen verbreitet - da sollte ich mal ein paar Fakten zusammen tragen.
Der User Smarted hatte es bereits richtig beschrieben, es gibt ein entsprechendes Feature welches das Nachladen der 12Volt Batterie aus der Traktionsbatterie bzw. bei Laden an der Steckdose versorgt.
Mit einem SW-Updated welches seit Ende letzten Jahres bei den Werkstätten verfügbar ist funktioniert diese Feature recht zuverlässig.
Das Fahrzeug lädt immer seine 12Volt Batterie sobald das Fahrzeug aktiv ist (Zündung an) bzw. während dem Laden an der Steckdose. Zudem kontrolliert das Fahrzeug in periodischen Abständen die 12Volt Batterie im Stand (Fahrzeug aus) um dann bei Unterschreitung von einer Schwelle entsprechend Energie aus der Traktionsbatterie in die 12Volt Batterie zu schieben.
Die Fahrzeuge der Car2Go Flotte haben durch höhere Ruhestromverbräuche von der Windshield Unit kürzere periodische Zeitintervalle. Sollte der Batterie SOC unter 30% fallen ist das "autonome" Nachladen deaktiviert. Der Grund liegt darin begründet, dass eine 12Volt Batterie schneller getauscht werden kann als eine tiefentladene Traktionsbatterie. Die 12Volt Batterie ist auch wesentlich günstiger. Fremdstart funktioniert übrigens auch wie beim Benziner. Das Feature des Nachladen der 12Volt Batterie wurde nicht entwickelt für eigenes "Verschulden" wie etwa wenn zusätzliche 12Volt Verbraucher im Fahrzeug einbaut werden oder wenn das Innenraumlicht angelassen wird.
Smart ED Brabus (Neues SW update erhalten)
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Re: 12 V Batterie Tiefentladen - Lösungsmöglichkeiten?

Beitragvon dreamfish86 » Mi 7. Mai 2014, 23:23

Hallo,

das beschriebene Problem ist doch nicht neu. Nur bei EVs fallen die 12V-Batterien i.d.R. wesentlich kleiner aus, da hier kein elektrischer Anlasser mit mehreren hundert Ampere versorgt werden muss.

Ob und wann die 12V-Batterie geladen wird (bei Zündung an, Laden) lässt sich ja ziemlich leicht mit einem Multimeter feststellen.

Was mir persönlich aber überhaupt nicht gefällt, ist der Gedanke, daß das Auto periodisch den Ladezustand überwacht (wie macht man das eigentlich verlässlich bei einer Blei-Säure-Batterie ohne eigenes BMS) und womöglich ein autarkes Nachladen initiiert. Das Nachladen über den DC/DC-Konverter würde es erfordern, daß der Bordcomputer den Trennschütz der HV-Batterie schließt, wir hier also plötzlich und unerwartet 400 Volt im Fahrzeug haben. Ein Schelm wer Arges dabei denkt, ... Pech nur, wenn das passiert, wenn ich gerade irgendwo schraube. Ich muß (möchte) mich darauf verlassen, daß bei abgeschalteter Zündung hier außerhalb des Batteriegehäuses keine gefährlichen Spannungen anliegen.

Man stelle sich einen BMW X5 vor, der nachts um halb 4 auf dem Hof seinen Verbrenner-Motor startet, um die Starterbatterie nachzuladen. Da müsste dann - wenn ich die Motorhaube öffne, gemäß Maschinenrichtlinie - ein riesen Warn-Piktogramm sein: "Achtung! Automatischer Anlauf". Deshalb hoffe ich, daß das hier beschriebene alles nur Science-Fiction ist.

Ich würde es bei einem einfachen Tiefentladeschutz belassen, der die 12V-Batterie vor einer destruktiven Tiefentladung schützt, einfach alles abklemmt, außer die Versorgungspannung für den Bordcomputer. Denn sobald Hochspannung verfügbar ist, hat sich das Problem ja bereits erledigt.

Eine andere Frage stellt sich mir in diesem Zusammenhang aber: Wir sind Lichtjahre in der Batterie-Entwicklung vorangekommen, bauen die modernsten, hoch-kapazitivsten Traktionsbatterie in die EVs, aber schleppen immer noch eine Bleibatterie für die 12V-Schiene mit rum. Wenn da kein Platz für eine grüßere ist, oder es Gewichtsgründe hat, warum nimmt man nicht ein NiMH, die bei gleicher Größe und 1/3 Gewicht die doppelte Kapazität hat? Ich denke daran, daß ich vielleicht irgendwo mal anhalte und einfach nur Lüftung und Musikanlage mal ne halbe Stunde anlassen möchte, ohne Kopfschmerzen zu bekommen.
Oder was ist eigentlich mit der Warnblinkanlage? Gibt es da nicht irgendwelche Mindestzeiten, wie lange die blinken können muß? Ich glaub' z.B. der C-Zero hat nur eine 20 Ah-Batterie, gemittelte Leistung der WBA: 60 Watt. Das sind 5 A. Naja, wird wohl 1,5 Stunden halten :D

LG Peter
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Re: 12 V Batterie Tiefentladen - Lösungsmöglichkeiten?

Beitragvon molab » Do 8. Mai 2014, 03:09

Boah, irgendwas ist immer, oder?
Dein HV-Problem ist keins. Wenn Du an irgendeinem Auto ernsthaft schrauben willst, nimmst Du eh minus von der 12V ab und Ruhe ist.

Eine Bleibatterie bekommt man gerade noch ohne BMS gemessen (Gesamtspannung wird kritisch) - sag mal, weißt Du überhaupt wozu ein BMS genau ist?

Ich finde gut, dass die 12V-Probleme beim Smart nicht (mehr) auftreten können. Könnten andere Autos wohl auch gut gebrauchen, so ein Update - wie man lesen kann.
BildSmart ED3 Cabrio, Rekupaddel, SHZ, TFL, etc.; Lader: RTP Bettermann + HausBus
Eigenstromladung: PV: SMA/Solarwatt 3,2kWp; KWK: EcoPower 1.0; Puffer: SMA SI 6.0, Pb 30(15)kWh nur für KWK
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Re: 12 V Batterie Tiefentladen - Lösungsmöglichkeiten?

Beitragvon Hasi16 » Do 8. Mai 2014, 10:35

+ 1

Ich weiß auch nicht, warum alle (vermeintlichen) Nicht-Elektroniker an Starkstromleitungen, HV-Batterien uvm. herumschrauben möchten.
Ich will mal sehen, wie er seine Idee vom NiMH-Akku bei -20 Grad Außentemperatur noch findet. Oder haben sich die Hersteller bei der Nutzung von Blei-Säure-Akkus wohl was gedacht? *kopfschüttel*
Hasi16
 

Re: 12 V Batterie Tiefentladen - Lösungsmöglichkeiten?

Beitragvon dreamfish86 » Do 8. Mai 2014, 12:36

-1

Leute wie molab und Hasi16 sind der Grund, warum es hier im Forum schon recht bald keinen Spaß mehr macht, zu diskutieren. Ich weiß schon, was ein BMS ist und über meine Ausbildung oder berufliche Tätigkeiten braucht ihr euch nicht eure Köpfe zu zerbrechen.

Darüber hinaus lese ich hier mit. Ihr braucht also nicht so über mich zu schreiben, als wäre ich nicht hier.

Dem Themen-Titel nach geht es hier um L ö s u n g s m ö g l i c h k e i t e n ! Nicht darum, die vorgefasste Meinung von zwei EV-Experten zu akzeptieren oder abgewatscht zu werden.

Bei allem, was man der Autoindustrie vorwerfen kann, was in puncto EV nicht bis zum Ende durchdacht wurde, hat man doch offenbar etwas viel entscheidenderes komplett vergessen: Die Käufer!
dreamfish86
 

Re: 12 V Batterie Tiefentladen - Lösungsmöglichkeiten?

Beitragvon Hasi16 » Do 8. Mai 2014, 12:49

dreamfish86 hat geschrieben:
Das Nachladen über den DC/DC-Konverter würde es erfordern, daß der Bordcomputer den Trennschütz der HV-Batterie schließt, wir hier also plötzlich und unerwartet 400 Volt im Fahrzeug haben. Ein Schelm wer Arges dabei denkt, ... Pech nur, wenn das passiert, wenn ich gerade irgendwo schraube.


Wenn DU irgendwo am Auto schraubst, wo 400 Volt anliegen könnten, dann bist du tot, wenn dort Spannung anliegt. DC kennt zudem keinen Nulldurchgang.
Ich weiß nicht, warum man bei solchen Aussagen noch diskutieren soll. Das ist gefährlich! Allein so was zu schreiben und andere auf dumme Ideen zu bringen macht mich fassungslos!

Ich wollte dir nicht auf den Schlips treten, aber bitte überdenke mal die Aussage "wenn ich gerade irgendwo schraube"! An der 12 Volt Leuchte werden garantiert nie 400 Volt anliegen, egal ob der HV-Akku gerade den Akku nachläd oder nicht.

Und zu meiner Aussage: Es gibt hier genug Spinner, die an 22 kW-Wallboxen oder Ladesteckern rumfrickeln und so Leib und Leben von Unwissenden in Gefahr bringen können! Das ist kein Spaß und solche Diskussionen sollte man auch nicht spaßig führen.

Ein Vormieter von mir dachte sicher auch mal "ich weiß das ja und bringe niemanden in Gefahr, wenn ich die Stromleitung auf dem kürzesten Weg quer verlege". Ganz toll.

Viele Grüße
Hasi16
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