10 Monate Smart ed und die Kosten

Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

Beitragvon molab » Di 25. Feb 2014, 17:21

foxada hat geschrieben:
...wollte nur einen sehr realen Beitrag zu den Kosten leisten.

Klar, das ist ja auch in Ordnung.
foxada hat geschrieben:
Der Strom der Fotovoltaikanlage ist niemals umsonst

Was ist schon umsonst. Mir ging es auch nur um laufende Kosten und ich weiß selber, dass der Smart an meinem Gesamtkonzept nicht das teuerste war. Ich habe auf meinen Anlagenteilen auch 20% SonderAFA etc. - das macht gut was aus, würde hier aber zu weit führen. Gerechnet ist es jedenfalls und nicht nur schöngerechnet. KWK-Strom ist bei mir deshalb nahe Null, weil ich kaum mehr Gas brauche, der Strom nebenbei anfällt und ich ihn sonst für 3,x ct / kWh (EEX) einspeisen würde. PV einzuspeisen bringt mir zwar knapp 29ct/kWh, aber selbst verbrauchen effektiv 39ct/kWh (nicht gekaufte kWh plus mit 14ct vergüteter Eigenverbrauch). Dein Panel war versichert, nehme ich an?
foxada hat geschrieben:
Mein Bedarf an Investitionen in den Umweltschutz ist jedenfalls auf immer vorbei.

Das ist schade. Mir würde am Ende ein Nullsummenspiel schon reichen, aktuell sieht's allerdings besser aus. Reich wird man damit aber natürlich auch nicht, aber wer will das schon.
foxada hat geschrieben:
Ich kenne keinen Politiker/in,der/die auch nur annähernd so viel privates Geld in diesem Bereich investiert hat,aber viele ,die uns noch Geld für unsinnige Projekte und Gesetze abknüpfen wollen!

Auch klar - aber das taten sie doch immer und werden es immer tun. Ärgert mich nicht mehr. Freue mich statt dessen daran, dass mein Haus demnächst das Netz im Fall eines Stromausfalls abwirft und einfach selbst weitermacht. Die Software für den SMA ist da und kostet nichts extra, aber ich muss ein paar Schütze und Relais verbauen lassen - und die paar 100 EUR werden sich mangels Stromausfall vermutlich tatsächlich nie rechnen, geben mir aber ein gutes Gefühl.
BildSmart ED3 Cabrio, Rekupaddel, SHZ, TFL, etc.; Lader: RTP Bettermann + HausBus
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Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

Beitragvon foxada » Mi 26. Feb 2014, 10:27

Ich beglückwünsche all diejenigen,die durch Batteriesponsoring oder kostenloses Stromtanken ihren Smart ed zu Minikosten bewegen. Meine Milchmädchenrechnung ergibt leider die realen Kosten.

Gerne hätte ich eine Förderung genommen,man wollte mich als nicht Ballungszentrumbewohner auch nicht als Vergleichsprojekt dabei haben und hat meine Bewerbung abgelehnt, auch gibt es hier keine kostenlose Stromtankstellen oder Parkplätze für E-Fahrzeuge.

Fazit: Smart ed fahren auf dem Land macht zwar relativ Spass,ist aber real teurer als mein Hauptfahrzeug.
Für meine Solaranlage habe ich auch alle Steuermöglichkeiten genutzt, bei Anlage des Kapitals in Aktien hätte ich aber bei Verkauf heute meine Stromkosten für die nächsten 20 Jahre verdient und das Kapital noch!
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Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

Beitragvon erichabg » Mi 26. Feb 2014, 11:03

Vielleicht hättest Du einfach vor dem Kauf rechnen sollen, wenn Du Wert drauf legst, dass sich das rechnet?
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Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

Beitragvon Spüli » Mi 26. Feb 2014, 11:13

foxada hat geschrieben:
Fazit: Smart ed fahren auf dem Land macht zwar relativ Spass,ist aber real teurer als mein Hauptfahrzeug.
Für meine Solaranlage habe ich auch alle Steuermöglichkeiten genutzt, bei Anlage des Kapitals in Aktien hätte ich aber bei Verkauf heute meine Stromkosten für die nächsten 20 Jahre verdient und das Kapital noch!


Bei Deiner geringen Fahrleistung ist jedes Auto unverhältnismäßig teuer. Beim EV mit Batteriemiete ist der größte Brocken dann aber auch sauber kalkulierbar. Daher habe ich ja auch zum Kaufakku gegriffen. Auf der Bank bringt das Geld zur Zeit auch nichts.

Wenn sich Deine PV-Anlage nicht rechnet, hat Du entweder ein bescheidenes Dach oder Dich beim Kauf über den Tisch ziehen lassen. Üblich ist eigentlich eine recht gute Rendite, gerade bei den noch recht hohen Vergütungen vor ein paar Jahren. Und auch nach 20 Jahren ist die Anlage ja nicht verschwunden.
Gruß Ingo
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Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

Beitragvon smarted » Mi 26. Feb 2014, 11:26

foxada hat geschrieben:
Ich beglückwünsche all diejenigen,die durch Batteriesponsoring oder kostenloses Stromtanken ihren Smart ed zu Minikosten bewegen. Meine Milchmädchenrechnung ergibt leider die realen Kosten.


Deine Rechnung ist wirklich eine Milchmädchenrechnung. Wir kommst Du darauf? Egal! Guck Dir die Realität einmal an.

Dies sind alles meine realen Kosten und ich habe keine Grundausstattung im Smart ed. Die Stromkosten sind meine realen Stromkosten, die mich auch zu dem Kauf des ED geführt haben. Dies sind alles bekannte Größen vor dem Kauf. Einzig die Reparaurkosten sind geschätzt. Außer der Batterie wird kaum etwas kaputt gehen. Jedenfalls war es bei meinem Smart cdi so.

Aber selbst wenn ich als Stromkosten 0,28€ annehme, erhöht sich der Gesamtkilometerpreis nur auf 0,40€.
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Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

Beitragvon sonnenschein » Mi 26. Feb 2014, 14:03

@smarted:
wie kommst du auf 11.000€ Benzinkosten?

Oder ist der Strompreis falsch?

Irgendwie kann ich grade nicht glauben das der unterschied so groß sein soll...
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Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

Beitragvon AQQU » Mi 26. Feb 2014, 14:14

@smarted: Ist Strom auf 1 Jahr und Benzin auf 10 Jahre gerechnet?
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Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

Beitragvon sonnenschein » Mi 26. Feb 2014, 14:25

Kommt mir auch so vor. :?
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Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

Beitragvon Spaßbremse » Mi 26. Feb 2014, 15:15

4,5 Cent pro Kilowattstunde Strom?
Es grüßt der Norman

Nur noch elektrisch unterwegs. :D
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Re: 10 Monate Smart ed und die Kosten

Beitragvon smarted » Mi 26. Feb 2014, 15:36

Habe ich mich verrechnet? Nein, oder? Soweit ich sehe nicht. Ich muss nur eins dazu sagen, die Liste ist von Juni 2012, da waren noch 1,72€ -1,80€ für Benzin je Liter normal.

Wie man in dem Excelsheet sieht, fahre ich 10.000km im Jahr. Daher belief sich die Berechnung wie folgt:

10000km /100 * 6,2 Liter * 1,80 € * 10 Jahre = 11.160€

Zum Strom: Ich habe eine PV Anlage, die bereits abgeschrieben (5 Jahre) ist. Ich weiss, viele haben sie erst nach 18 bis 20 Jahren bezahlt, aber ich habe sie mit Barmitteln selbst gebaut und die Module gab es im Verbund mit einer Order eines Containers aus China. Die 4,5 cent sind auf 20 Jahre Laufzeit gerechnet und somit "eingefroren". Da die Einspeisevergütung = Bezugskosten sind (Fertigstellung Frühjahr 2010), verbrauche ich also 100% der erzeugten Energie kostenneutral. Somit muss ich den Stromspeicher nicht hinzurechnen (dies ist nur ein Hobby von mir!)

Aber wie gesagt, bei 0,28€ je kWh würde sich dies an den Gesamtkosten je km auch nur wenig ändern, nämlich um 4 eurocent.

Berechnung Stromkosten:

10000km /100 * 18 kWh * 0,045€ * 10 Jahre = 810€
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