Tatsächliche Reichweite von 77km

Re: Tatsächliche Reichweite von 77km

Beitragvon MineCooky » Di 7. Aug 2018, 08:19

andre280e hat geschrieben:
Ich würde mal salopp sagen, träum weiter. (Ironie an) Wieso auch, sein Auto fährt doch noch(Ironie aus)


Das fürchte ich auch, hab aber manchmal solche Anwandlungen das ich doch noch auf was positives hoffe und doch lieder nochmal nachfrage.
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Re: Tatsächliche Reichweite von 77km

Beitragvon Isomeer » Di 7. Aug 2018, 09:38

andre280e hat geschrieben:
Wieso auch, sein Auto fährt doch noch(Ironie aus)


Mal ganz ohne Ironie oder Quatsch: Mir wäre ein aktuell 70km fahrender ED noch lieber als ein Benziner-Ersatzwagen. Zumindest im Sommer.
Unfall/Totalschaden oder länger dauernde Reparatur und dann wieder einen Benziner fahren zu müssen wäre für mich Höchststrafe.
Hatte als Leihwagen mal einen 44 mit 70PS (oder so ähnlich) und da fahre ich lieber Pedelec.
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Re: Tatsächliche Reichweite von 77km

Beitragvon net1st » Di 7. Aug 2018, 14:17

Habe ja aktuell ein ganz ähnliches Problem. Warte auch ca. 1 Monat auf die Ersatzbatterie.
Leihwagen war "natürlich" offiziell keiner verfügbar.

Ich wollte nach den gut 2 Tagen "Fehleranalyse" im SC bis zum Wechseltermin meinen 44 wieder mitnehmen und damit fahren. Auch bei mir sind es immerhin noch etwas unter 70km Reichweite. Besser als nichts.
Ironischerweise musste man erst prüfen, ob ich den mitnehmen darf, denn offiziell ist es ja ein "Werkstattfall", der vor Ort repariert werden muss... Hat dann letztlich aber doch geklappt.

Auch kurios: In einem durchschnittlich großen SC gibt es bis dato wohl nur 1-2 Personen, die befugt (geschult) sind einen HV-Batteriewechsel durchzuführen. Also richtet sich der Termin nicht nur nach der mangelnden Verfügbarkeit der Ersatzbatterie sondern grob auch nach der Urlaubsplanung dieser Person(en).

Sofern die Batterie als "defekt" deklariert wurde, sehen die Richtlinien wohl erstmal vor, dass ein Spezialbehälter geordert werden muss. Von denen (inkl. Transport) es in D nur eine geringe Anzahl gibt. Erst wenn dieser Behälter bereit steht und der sachgemäße Transport gewährleistet werden kann, darf die neue Batterie verbaut werden.
Hintergrund ist schon klar (tatsächlich beschädigte Batterie mit Umweltgefahren). Tatsächlich gibt es jedoch auch die unversehrte und ungefährliche Batterie, die defekt ist, weil eine oder mehrere Zelle nicht mehr genügend Leistung liefern.

Leider Indizien, dass man sich auch bei smart noch nicht wirklich auf die Elektromobilität vorbereitet und ausgerichtet hat.
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Re: Tatsächliche Reichweite von 77km

Beitragvon MineCooky » Di 7. Aug 2018, 14:31

net1st hat geschrieben:
Auch kurios: In einem durchschnittlich großen SC gibt es bis dato wohl nur 1-2 Personen, die befugt (geschult) sind einen HV-Batteriewechsel durchzuführen.


Das ist durchaus beeindruckend, definitiv ein Fortschritt. Den durfte vor nem Jahr nur ein Externer tauschen, der kam zusammen mit dem Gefahrgutbehälter.

Schade finde ich das die nicht die Zellen gleich vor Ort tauschen, locker möglich wäre es. Musst halt den Leuten sagen wie es geht.
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Re: Tatsächliche Reichweite von 77km

Beitragvon Helfried » Di 7. Aug 2018, 15:15

net1st hat geschrieben:
Sofern die Batterie als "defekt" deklariert wurde, sehen die Richtlinien wohl erstmal vor, dass ein Spezialbehälter geordert werden muss.


Hintergrund ist die Brandgefahr. Vielleicht will man mit den Spezialbehältern vermeiden, dass das Versandpersonal dümmlich mit dem Akku rumspielt. Es dürfen auch keine Akkus von großen Modellfliegern versendet werden.
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Re: Tatsächliche Reichweite von 77km

Beitragvon net1st » Fr 10. Aug 2018, 12:07

MineCooky hat geschrieben:
Das ist durchaus beeindruckend, definitiv ein Fortschritt. Den durfte vor nem Jahr nur ein Externer tauschen, der kam zusammen mit dem Gefahrgutbehälter.


In der derzeitigen Form eher ein Armutszeugnis und Rückschritt.
Möglicherweise war der Prozess vor einem Jahr besser weil effektiver.
Der Externe war vermutlich halbwegs spezialisiert, mindestens wohl geschult, kannte das Prozedere, brachte Werkzeug und KnowHow mit und war wohl auch kurzfristig verfügbar,

Ich warte jetzt seit gut 6 Wochen auf die Batterie. Dass diese nicht kurzfristig (wie nahezu jedes andere Bauteil) verfügbar ist -> ok, zähneknischend akzeptiert. Der Neuwagenabsatz sticht in den Augen der BWLer nun mal die Bedürfnisse aus der Garantieabwicklung aus.

Dass ich mich nach der Urlaubsplanung des einzig befähigten Servicemitarbeiter richten muss -> extrem ärgerlich.

Dass man aber im SC noch immer auf das notwendige, jetzt erst bestellte Equipment warten muss, um die HV-Batterie spannungsfrei zu schalten -> einfach nur traurig

MineCooky hat geschrieben:
Schade finde ich das die nicht die Zellen gleich vor Ort tauschen, locker möglich wäre es. Musst halt den Leuten sagen wie es geht.


Das ist künftig definitiv erforderlich...
Wir reden hier nicht von einem Hersteller, der _auch_ BEVs im Sortiment hat, sondern von einem Unternehmen, dass in grob 1,5 Jahren ausschließlich BEVs verkaufen möchte.

Helfried hat geschrieben:
Hintergrund ist die Brandgefahr. Vielleicht will man mit den Spezialbehältern vermeiden, dass das Versandpersonal dümmlich mit dem Akku rumspielt. Es dürfen auch keine Akkus von großen Modellfliegern versendet werden.


Der Versand an sich ist nicht das Problem. Die neue kommt ja auch ohne Rahmen und ohne Spezialbehälter/-transport.
Es geht hier darum, dass der interne Prozess bei smart nicht exakt zwischen einer potentiell gefährlichen, physikalisch beschädigten Batterie und unversehrten Batterien mit unzureichender Zellspannung unterscheidet. Meine Batterie wurde bereits ausführlich gemessen - bei ihr ist nur letzteres diagnostiziert worden. Dennoch sehen die Vorschriften angeblich das Bereithalten eines Spezialbehälters und -transport vor.

Am schlimmsten finde ich bei dem ganzen Theater, dass man in einem mittelgroßen SC nicht mal das aktuell notwendige Werkzeug für den Batterietausch vor Ort hat.
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