Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon zeolit » Fr 25. Dez 2015, 20:06

wie sieht es denn mit der Stromerzeugung für Elektroautos aus? Photovoltaik benötigt Flächen, (auf dem Boden installierte) müssen zur Unkrautbeseitigung chemische Mittel eingesetzt werden. Wieviel CO2 ensteht bei der Produktion, Recycling? Windkraftanlagen beeinflussen die Windströmungen und benötigen auch Fläche.
Ist es nicht so, dass das beste Auto, das ist das nicht benötigt wird?
Jemand macht den Vorschlag, Häuser mit immobilen Strom zu heizen ... statt schwere Akkus durch die Gegend zu fahren.
Am meisten noch fasziniert mich ein Twike, wo ich noch sportlich unterstützen kann.
Ich denke, egal welche Energie wir nutzen (umwandeln, nicht verbrauchen), es kommt unterm Strich immer dasselbe heraus.
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon Joe-Hotzi » Sa 26. Dez 2015, 12:28

zeolit hat geschrieben:
wie sieht es denn mit der Stromerzeugung für Elektroautos aus?

Wo lebst Du? Elektrische Energie wird mannigfaltig "geerntet" - lies Dir doch mal ein paar Quellen durch. Falls Du sie auf der vorherigen Seite nicht findest, kleiner Einstieg: Wasserstoff löst keine Energieprobleme und Eines der klimafeindlichsten Autos überhaupt. Fakten prüfen - dann sachlich argumentieren.

zeolit hat geschrieben:
Photovoltaik benötigt Flächen, (auf dem Boden installierte) müssen zur Unkrautbeseitigung chemische Mittel eingesetzt werden.

Freifläche ist i.d.R. gar nicht nötig. Es gibt genug Dächer und Fassaden - ohne "Unkraut". Aber für die Freiflächen gibt es bspw. Schafe und Bienen im Solarpark - nix Chemie ...

zeolit hat geschrieben:
Wieviel CO2 ensteht bei der Produktion, Recycling? Windkraftanlagen beeinflussen die Windströmungen und benötigen auch Fläche.

Oh Gott - meinst Du diese Argumente ernst?!?

zeolit hat geschrieben:
Ist es nicht so, dass das beste Auto, das ist das nicht benötigt wird?

Sicher doch. Mit weniger Komfort /Lebensstandard gäbe es weniger Probleme. Wie willst Du dies den Menschen vermitteln?

zeolit hat geschrieben:
Jemand macht den Vorschlag, Häuser mit immobilen Strom zu heizen ... statt schwere Akkus durch die Gegend zu fahren.

:?: Wer ist "Jemand" und was hat dies mit dem Thema zu tun? "Jemand" hat auch vorgeschlagen, mit H2 /Erdgas /Methan stationäre BSZ-KWK zu betreiben und damit den Wirkungsgrad deutlich zu erhöhen, statt H2 +Akkus durch die Gegend zu fahren.

zeolit hat geschrieben:
Am meisten noch fasziniert mich ein Twike, wo ich noch sportlich unterstützen kann.

Tja, die Dinger sind käuflich - also ran! Ich bin mehrere Wochen Probe gefahren und habe (nicht nur wegen des Preises) keins gekauft ...

zeolit hat geschrieben:
Ich denke, egal welche Energie wir nutzen (umwandeln, nicht verbrauchen), es kommt unterm Strich immer dasselbe heraus.

Was wollen uns diese weisen (?) Worte sagen? Das gut, schlecht, und sehr schlecht dasselbe sind und wir auf "optimal" warten sollen?
Zuletzt geändert von Joe-Hotzi am Sa 26. Dez 2015, 12:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon Karlsson » Sa 26. Dez 2015, 12:31

zeolit hat geschrieben:
Ist es nicht so, dass das beste Auto, das ist das nicht benötigt wird?

Defintiv. Ganz viele Autofahrten könnte man auch mit dem Fahrrad erledigen. Ist billiger (sowohol für einen selbst, als auch für die Allgemeinheit) und gesünder.
Aber da versuch mal, Mehrheiten für zu finden.
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon Twizyflu » Sa 26. Dez 2015, 12:36

Die Menschen lassen sich eine "egozentrischen Komfort" nicht nehmen.
600 statt 1000 km Reichweite - das könnte ja noch klappen für 95% der Menschen.

Oder eben elektrisch fahren statt mit Verbrenner - wird immer beliebter, wie wir wissen.

Aber zu sagen: Du darfst gar nicht mehr fahren ist so wie DU BIST NICHT FREI (was wir ja in Wirklichkeit so nicht sind denn es gibt da ja noch das SYSTEM *Verschwörungstheorie online* <- scherz).

Auch ich möchte mein Auto haben, dazu stehe ich. Ohne, würde locker gehen aber will ich schlicht nicht.
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon Karlsson » Sa 26. Dez 2015, 12:53

Twizyflu hat geschrieben:
Auch ich möchte mein Auto haben, dazu stehe ich. Ohne, würde locker gehen aber will ich schlicht nicht.

Dito. Ich könnte im Jahr 3300km weniger Auto fahren, wenn ich stets das Fahrrad nutzen würde. Ein Kollege von mir macht das auch, bei jedem Wetter.
Aber ich hab da ehrlich gesagt keinen Bock drauf, bei Wind und Wetter Rad zu fahren. Bei schönem Wetter fahre ich auch durchaus gern Rad, aber wenn ich so Montag-Mittwoch nur Rad gefahren bin und dann Donnerstag bei Regen wieder uns Auto steigen....der Komfort ist so herrlich! 8-)
Nach ein paar Tagen Verzicht weiß ich das wieder ganz besonders zu schätzen.

Wobei da natürlich auch ein 1.000kg Auto reichen würde. Ein >2.000kg Radpanzer muss es auch nicht sein. Aber ein Twike oder City El wären mir zu wenig.
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon redvienna » Sa 26. Dez 2015, 13:00

Radfahren ist cool wenn keine anderen PKWs oder LKWs in der Nähe sind. ;)

Sonst ist mir das viel zu gefährlich. Bei Regen bin ich schon gestürzt.

Ganz Co2 frei wird es nicht gehen.

Es geht um eine deutliche Reduzierung und die ist mit E-Autos möglich.

Beim Brennstoffzellenauto ist die recht geringe Effizienz das Problem.

Wenn der Strom sauber erzeugt wird, ist es nicht ganz so ein Problem, aber im Vergleich zum E-Auto verliert es trotzdem deutlich da eben die fast 3fache Energiemenge notwendig ist. (Ähnlich wie beim Verbrenner)

PS: Trotzdem ist mir ein FCEV lieber als ein ICE. :D
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon Karlsson » Sa 26. Dez 2015, 13:06

redvienna hat geschrieben:
Radfahren ist cool wenn keine anderen PKWs oder LKWs in der Nähe sind. ;)
Sonst ist mir das viel zu gefährlich. Bei Regen bin ich schon gestürzt.

Nasses Herbstlaub ist mit Vorsicht zu genießen. Ich fahre zur Arbeit mit dem Rad durch mehrere Parks und Kleingärten. Keine kritischen Berührungspunkte mit Autos.
Das S-Pedelec ist für mich zur Arbeit auch das schnellste Verkehrsmittel und braucht ca 95% weniger Strom als der Zoe.
Mit dem Rad ohne Motor dauert es 5-10 Minuten länger als mit dem Zoe.
Was ich gar nicht mag, ist im Winter diese Kombi aus schwitzen und frieren.
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Re: Toyotas Brennstoffzellenauto klimafeindlich?

Beitragvon Twizyflu » Sa 26. Dez 2015, 14:06

Ja nasses Herbstlaub da rutscht man nur so dahin.
Ich denke mir halt einfach, dass mir das E-Fahren sehr viel Freude bereitet und ich es deshalb sehr gerne mache.
Es ist nicht nur ein Auto, es ist Lebensfreude und mir macht es Spaß. Das ist es mir Wert, das Geld auszugeben dafür.
Und das wird auch in Zukunft so sein. Ich habe ja noch keinerlei familiäre Verpflichtungen, obwohl das ja mit dem Leaf auch ginge. Dennoch. Jetzt ist erstmal "ICH Zeit" noch und die genieße ich im EV.
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