Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und laden

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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Joe-Hotzi » Di 4. Jul 2017, 13:53

NewsUpdate:
Theorie DREI kann glücklicherweise verworfen werden. Als ich nach dem Mittag zum Stromos kam, ließ sich dieser wieder problemlos starten! :o
Ich habe natürlich gleich die 12V-Batterie-Spannung gemessen: 10,8V. Deutlich höher als am Morgen, aber immer noch zu tief. Nun hatte ich eine Austauschbatterie aus meinem E-Roller (LiFePO4) dabei und habe die Bleibatterie ausgebaut. Letztes Messen am Bleiakku: 12,2V ?!?

Entweder hat sich die durch den defekten DC/DC während der Fahrt entladene Batterie in der Sonne erholt (Theorie ZWEI), oder ein vorübergehender Plattenschluss war vorbei (Theorie DREI). Für mich stellt sich nun immer noch die Frage, ob die Bleibatterie einen Plattenschluss hatte, oder der DC/DC nicht mehr nachlädt. Für ersteres sprechen die in kurzer Zeit schwankenden Spannungen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ohne Nachladen ein Akku so schnell erholt. Oder bringt das kurze Nachladen mit dem DC/DC während der Startversuche so einen Spannungssprung?

Ich habe die Rollerbatterie provisorisch eingesetzt (13,28V). Wie zu erwarten kein Startprblem und ich konnte problemlos nach Hause fahren, daheim 13,2V. Tja, wie nun sinnvollerweise weiter ,,,

Kann man eigentlich den DC/DC 12V-seitig problemlos abziehen und die Ausgangsspannung messen? Oder nimmt er es krumm, wenn da kein Akku angesteckt ist? Ich will natürlich nicht Gefahr laufen, etwas zusätzlich zu zerstören ...
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Beitragvon Tho » Di 4. Jul 2017, 13:55

Kannst du die Rollerbatterie etwas entladen und dann wieder ins Auto einsetzen und schauen ob sie aufgeladen wird?
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Joe-Hotzi » Di 4. Jul 2017, 14:00

LiFePO4 hält bis kurz vor Schluss die Spannung ziemlich konstant. Außerdem gehen bei jedem Startversuch Unterdruckpumpe, Umwälzpumpe Kühlflüssigkeit u.a. Verbraucher mit an. Ich werd wohl noch mal den alten Akku einbauen, der hatte ja nur 12,2V zuletzt. Da kann ich ja beim Laden meinen "Innenlichttest" machen - sprich beim Einstecken des Ladekabels muss nach dem Zuschalten der beiden Schütze auch der DC/DC angehen und dann sollte das Innenlicht etwas heller werden ...
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Barthi » Di 4. Jul 2017, 14:29

Insgesamt hört es sich für mich nach einer defekten 12V-Batterie an, die die Folge eines defekten DC/DC-Wandlers ist.
Ich würde mal die 12V-Batterie an einen Batterietester anschließen, sowas sollte jede Werkstatt haben.

Der Schütz, der HV aktiviert, wird ja von 12V geschalten.
Kann es sein, dass durch plötzliches Öffnen des Schützes unter Last (beim Fahren), Spannungsspitzen erzeugt werden, die Schäden im HV-System anrichten? Vielleicht ist dadurch die Sicherung im Service-Disconnect-Stecker geflogen.
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Joe-Hotzi » Di 4. Jul 2017, 15:13

Ja, ich tippe auch auf einen schlappen /defekten 12V-Varta-Akku. Weiß nicht einmal, ob es noch der originale ist.

Oh je, wie schusselig kann man sein ?!? . :oops: . :oops: . :oops:

Nein, das Innenlicht wurde nicht heller - konnte es auch nicht, wenn die 12V-Kabel vom DC/DC abgezogen sind ... :lol:
Ich hatte sie bei meinen vorhergehenden Versuchen abgezogen und da die Kabel recht dick und steif waren, lagen die Steckkontakte trotzdem übereinander und bei flüchtigem Hinsehen konnte man meinen, sie wären verbunden ... :roll:
Also richtig zusammengesteckt, Multimeter an den 12V-Bleiakku und das Ladekabel angesteckt: Brav geht nach dem Zuschalten der Schütze die Spannung auf ca. 13,2V hoch und die Ladung beginnt - (fast) alles i.O.!

Es war also Theorie ZWEI - der 12V-Bleiakku wurde nicht nachgeladen. Aber glücklicherweise ist der DC/DC nicht defekt ...
Warum nur FAST alles OK?
Was mir ein wenig suspekt ist, ist die kurze Fahrstrecke bis zur fast totalen Entladung des Bleiakku. Zieht die 12V-Elektrik tatsächlich so viel Strom oder könnte es ein Hinweis sein, dass durchaus auch der Bleiakku am Ende ist? Licht war keines an, nur die LED-TFL (ca. 10W) und ab und an natürlich die Unterdruckpumpe, ein Blinker oder die Bremslichter. Ach ja - die Lüftung war auf 2 oder drei und die zieht tatsächlich einiges an Strom - aber kann das für eine Entladung innerhalb 3km Fahrstrecke ausreichen?
Ob der Bleiakku randvoll war weiß ich nicht genau, aber fast. Denn ich hatte ein externes Ladegerät am Vortag angeklemmt.

Ich werde jetzt mal auf Probefahrt gehen (den LiFePO4 nehme ich mit ;) ) und danach überlege ich, mit welchen Auto mein Frauchen morgen lösdüst ...
Zuletzt geändert von Joe-Hotzi am Di 4. Jul 2017, 18:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon HubertB » Di 4. Jul 2017, 15:19

Wie alt ist der Bleianker denn?
Du weißt ja wie schnell die bei Elektroautos kaputt gehen, langweilen sich zu Tode.
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon sam » Di 4. Jul 2017, 16:23

Hallo
Lade den Bleiakku mal extern und belaste ihn dann definiert durch parallel geschaltete 50 Watt Halogenlampen.
Überprüfe die Spannung beim entladen mit einem Voltmeter.
Gruß Matthias
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Halreuther » Di 4. Jul 2017, 17:07

Ich fasse zusammen - Blei im Auto = Probleme :o
_ _ _
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Swente » Mi 5. Jul 2017, 06:16

Hallo ich bin auch ein Stromosfahrer mit eueren Leiden und verfolge eure Beträge mit Spannung.
Vielleicht kannst du noch folgendes versuchen .
Hinter dem Verteilerkasten wo du die Steckverbindungen gelöst hast sind noch
Sicherungen verbaut (auf der Platine).

Diese hatte ich mal gewechselt als meine E-Heizung den
Geist aufgehen hatte und ich sie gegen eine 4KW getauscht habe.
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Joe-Hotzi » Mi 5. Jul 2017, 10:05

Hallo "Swente" und willkommen im Forum! ;)
Über Deinen Heizungsumbau würde ich gern mehr erfahren ...

Da ja die fehlende HV-Spannung mit der defekten Sicherung im Service/Not-Aus-Stecker gefunden und behoben wurde, musste ich den HV-Verteiler nicht öffnen. Ja, dort sitzen dann Sicherungen für den AC230V und den DC350V-Bereich.

Die 12V-Bordbatterie habe ich gestern geladen und ausgiebig getestet - auch im Verbrenner zum Starten - alles normal.
Ich gehe nun davon aus, dass der "Bumser" die HV-Sicherung mechanisch zerstört hat. Dadurch konnte der DC/DC schon während des Abschleppens die 12V-Batterie nicht mehr laden. Bei der Fehlersuche habe ich dann versehentlich den DC/DC abgeklemmt und das 12V-Netz lief weiter nur aus der Bordbatterie und die war dann halt gestern leer ...

Nachdem ich also den DC/DC wieder angesteckt habe, ist alles wieder OK. Der DC/DC lädt maximal bis 14,2V. Mein Stromos hat bei den Probefahrten gestern die 49.000km überschritten und da mein Frauchen sich nicht gemeldet hat, ist sie heute morgen wohl auch gut auf Arbeit angekommen. :D

Was mir tatsächlich noch fehlt, ist eine neue HV-Sicherung DC500V/180A. Die scheint wirklich nicht so einfach zu bekommen zu sein, mein Elektriker /Solarteur hat nach Suche /Anfrage bei 4 Lieferanten erst einmal aufgegeben! Wenn also jemand da eine Lösung hat ...
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