Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und laden

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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Joe-Hotzi » Mo 3. Jul 2017, 09:11

Flowerpower hat geschrieben:
des Datenschutzes wegen solltest du die Nummern nicht öffentlich posten...

Ja, der Hiweis ist sicher richtig, solche Kontaktdaten also lieber per PN. Aber hier spielt es keine Rolle mehr - die Nummern sind alle "tot" bzw. "nicht (mehr) vergeben". Für mich zählt die Unterstüzung - danke dafür.

Was ich bräuchte, wären Tips und Hinweise, ob es überhaupt möglich ist, den /die Akkukästen in der Garage ohne Bühne /Grube abzubauen bzw. wie man überhaupt dabei vorgeht. Ich habe so etwas beim Stromos bisher noch nicht gemacht und wenn da jemand Hinweise hat ...
Werde jetzt erst einmal versuchen, das Auto aufzubocken und mich drunterzulegen. Evtl. sehe ich da ja zumindest die HV-Steckverbinder. Auch die hatte ich noch nie ab ... Evtl. kann man den Akkutrog mit mehreren Wagenhebern dann kontrolliert absenken? Was muss ich vorher alles lösen /beachten?

Was mich ein wenig irritiert:
Wenn keine HV-Spannung mehr vorn ankommt, wieso zeigt das BMS nach dem problemlosen Starten die korrekte Gesamt-Akkuspannung an? Könnte ich mir nur mit zwei Ursachen erklären:
- BMS errechnet die Gesamtspannung aus den Spannungen der Einzelzellen, die direkt vom BMS gemessen werden und bekommt daher Unterbrechungen in der Traktionsbatterie gar nicht mit
- BMS misst am Ausgang der drei Akkutröge noch die korrekte Traktionsspannung und die Unterbrechung liegt erst dahinter

Ich tendiere zu erster Erklärung, denn auch beim GK-BMS vom Hotzi werden die Zellspannungen summiert und nicht die Gesamtspannung gemessen. Hat eigentlich jamand Bilder ... ?
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Beitragvon sam » Mo 3. Jul 2017, 11:34

Hallo
zu Hause habe ich bestimmt noch Bilder vom geöffneten Trog. Kann aber auch sein das ich sie hier schon mal reimgestellt hatte.
Wenn du ein Rollbrett mir Ausgleichstücken unter den Trog schiebst, die mindestens 20 Muttern löst und dann das Fahrzeug hochhebst und auf Stützen stellst kannst du den Trog darunter rausschieben.
So könnte es ohne Hebebühne gehen.
Gruß Matthias
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon mictechnik » Mo 3. Jul 2017, 12:26

Hallo alias Joe-Hotzi,
wir hatten ja schon mal das Vergnügen... ;-)

Leuchtet die rote Diagnose LED inform eines Motor Symbols im Cockpit neben dem Tacho?

Hast du im hinteren Trog den Sicherungs-/Service Stecker überprüft - da zeigt sich Gleiches Phänomen.
Im Servicestecker ist noch eine große flache Schmelzsicherung verbaut.

Kannst du die Traktionsspannung, z. B. am Ladegerätstecker, oder an den Sicherungen in der schwarzen Box messen?
Wenn da nicht so ca. 320V messen kannst hast du eine Unterbrechung in oder zwischen den Akkutrögen.

Wenn du den hinteren Stecker am Trog unten ziehst, sollten da schon mal ca. 167V zu messen sein, die sind immer
fest vorhanden und werden nur durch den Servicestecker unterbrochen, hier ist aber höchste Vorsicht geboten!
Solltest du hier beim Messen abrutschen, entsteht ein enormer Lichtbogen und ein übler Kurzschluss, der die Kontakte
und die Mess Strippen abbrennt.

Viel Erfolg beim Suchen!

Gruß,
mictechnik



Joe-Hotzi hat geschrieben:
So, heute ist mir leider auf einem unbefestigten Weg ein Missgeschick passiert - ich bin auf einen schräg vorstehenden Stein aufgelaufen.
Er schaute nicht groß hervor - ich habe ihn vorher nicht gesehen - nur dann halt gehört. :o

Aber links war es etwas matschig und da ist der Stromos wohl etwas eingesunken und mit dem Prallblech vor dem Akkukasten aufgesetzt. Ich war nicht etwa schnell unterwegs, sondern vorsichtig und das Geräusch des Aufsetzens kennt durch den tief sitzenden mittigen Akkutrog wohl jeder Stromos-Fahrer.
Aber während die eine oder andere unsanfte Brührung bisher nie zu Problemen geführt hat, war es diesmal halt anders. Ich habe angehalten, um nachzuschauen und dann ging es einfach nicht mehr weiter! Keine Reaktion auf das Strompedal, obwohl alle Statusanzeigen normal aussehen!
Das "Prallblech" ist leicht angebogen - aber das war es auch wohl auch vorher schon. Der Akkukasten zeigt keine Beschädigungen. Hätte mich auch gewundert, denn ich bin nicht etwa frontal "drangeknallt", sondern wohl eher von oben aufgesessen.

Was habe ich probiert:
- Neustart: lässt sich problemlos starten, Fahrbereitschaft wird angezeigt, Fahrtrichtung lässt sich wechseln, nur kein Vortrieb ...
- Hochvolt- und 12V-System abgeklemmt in der Hoffnung, dass sich das System nach ca. 15min resettet - kein Erfolg

Ich habe den Stromos also erst mal heimgeschleppt und da steht er nun in der Garage und wartet auf Eure Ideen, mit denen ich Ihm hoffentlich wieder Bewegung einhauchen kann. Was habe ich daheim probiert:

- Ladeversuch am Schukoladekabel lässt die beiden Schütze klacken, BMS zeigt aber "Laden unterbrochen" ?!?
- Mit Drehstrom: Schütze klacken, will laden, BMS-Anzeige springt wild zwischen "Laden unterbrochen", Laden mit 1A, 0A, 16A hin und her ...?!?
- Startversuch lässt Schütze klacken, BMS völlig normal bis "Stromos fahrbereit" - nur eben keine Reaktion auf Strompedal ...
- 12V-Batterie hatte 12,6V Ruhespannung. Mit Ladegerät auf 13,2V gebracht, ändert auch nichts

Barthi hatte mal einen Ausfall des DC/DC mit ähnlichen Symptomen. Allerdings war seine 12V-Batterie tot ...
So, wenn das jemand liest und eine Idee hat - ich bin für jeden Hinweis dankbar!

Im letzten Monat sind wir 1.770km sehr zufrieden gefahren und nun so etwas! :cry:
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Joe-Hotzi » Mo 3. Jul 2017, 12:44

Nun nimmt die Angelegenheit ja wenigstens Fahrt auf ...
sam hat geschrieben:
zu Hause habe ich bestimmt noch Bilder vom geöffneten Trog.

Es hilft meist weiter, wenn man schon vorher gesehen hat, was auf einen zukommt ...

sam hat geschrieben:
Wenn du ein Rollbrett mir Ausgleichstücken unter den Trog schiebst, die mindestens 20 Muttern löst und dann das Fahrzeug hochhebst und auf Stützen stellst kannst du den Trog darunter rausschieben.

So in der Art habe ich mir das vorgestellt. Nur kann ich die Schrauben doch nicht lösen, ohne den Stromos vorher hochzuheben? Wie soll ich da rankommen?
Ich wollte ihn erst aufbocken, dann den Akkukasten von unten mit Wagenhebern Abstützen, die Muttern lösen und dann Absenken auf die "Möbelroller" ... :?:
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Joe-Hotzi » Mo 3. Jul 2017, 12:56

mictechnik hat geschrieben:
Leuchtet die rote Diagnose LED inform eines Motor Symbols im Cockpit neben dem Tacho?

Nein, der Stromos lässt sich wie gewohnt starten, es leuchten nur (solange halt der Motor nicht dreht) die gelbe runde "M-Warnlampe"

mictechnik hat geschrieben:
Kannst du die Traktionsspannung, z. B. am Ladegerätstecker, oder an den Sicherungen in der schwarzen Box messen? Wenn da nicht so ca. 320V messen kannst hast du eine Unterbrechung in oder zwischen den Akkutrögen.

Nein, keinerlei DC-HV-Spannung im HV-Verteiler (siehe Bild)

mictechnik hat geschrieben:
Wenn du den hinteren Stecker am Trog unten ziehst, sollten da schon mal ca. 167V zu messen sein, ... hier ist aber höchste Vorsicht geboten!

Das mache ich sofort und berichte dann. Ja, DC-Kurzschluss ist nicht ohne. Da brennt es schon bei den 180V vom Hotzi in Sekundenbruchteilen ein Stück von der Nuss weg wenn man von der Schraube rutscht - das Feuerwerk ist gratis ... :roll:

Also danke wieder einmal - Hinweise zum "Wie"/praktische Erfahrung sind weiter gesucht, gern auch telefonisch
(Tel.-Nr. per PN),
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Joe-Hotzi » Mo 3. Jul 2017, 14:37

Nachtrag:-> Es könnte so schön sein - doch jetzt wird es mystisch - leider noch nicht alles wieder OK ...
HEUREKA - ich habs gefunden !!! :hurra: . :hurra: . :hurra: (Bzw. "mictechnik" hats gefunden! ) :danke:

mictechnik hat geschrieben:
Hast du im hinteren Trog den Sicherungs-/Service Stecker überprüft - da zeigt sich Gleiches Phänomen.
Im Servicestecker ist noch eine große flache Schmelzsicherung verbaut.

Den habe ich gezogen zum Öffnen der HV-Box und gesteckt, um zu Messen. Gezogen wie gesteckt alles tot in der HV-Box.

Aber was ich bisher nicht wusste und nicht gedacht habe:
"Normal startbar" geht auch mit gezogenem "Sicherungs-/Service Stecker"!!! Alle Cockpitleuchten wie normal - nichts deutet darauf hin, dass HV fehlt ... Das hätte ich nicht gedacht, aber außer der HV geht eben trotzdem alles bei gezogenem HV-Stecker!

mictechnik - Du hattest also den richtigen Riecher - der ServiceStecker hatte keinen Durchgang - die Sicherung ist defekt! Ich wollte es nicht glauben, denn das war in etwa das Letzte, was ich vermutet hätte!!! Ich habe erst einmal testweise mit einem dünnen Stück Leitung gebrückt - siehe da - der Stromos will anrollen !!!

Zur Feier des Tages die Bilder:
Stromos_HV-Servicebrücke_mit Sicherung_1024.jpg
Das ist der geöffnete Service-Stecker /Not-Aus
Der Bügel Ist geclipst und der obere Deckel nur eingerastet

Stromos_HV-Sicherung_aus_Servicebrücke_1024.jpg
Das ist der Übeltäter: Keramik-DC-Sicherung 500V/180A,
Durchmesser etwa 15mm
2xM6, Lochabstand etwa 60

Nun die Frage in die Runde:
Wer kennt die genaue Bezeichnung und /oder kann mir so ein Teil beschaffen bzw. eine Bezugsquelle nennen?

Provisorisch könnte ich eine Drahtbrücke (Querschnitt?!?) einsetzen ... Oder eine "Mega"-Sicherung 200A aus dem PV-Akku. Die ist zwar auch nicht offiziell für HV gedacht, aber besser als nichts. Der Stromos muss halt jeden Tag rollen ...

Ihr glaubt gar nicht, welcher Felsblock der Erleichterung auf den Garagenboden gepoltert ist, als der Motor anzuckte ... :D

Ich versuche also den Hergang noch einmal zu rekapitulieren:
Ich bin ja mit dem Stromos nicht frontal gegen einen (bspw. Bord-) Stein gefahren, sondern bin mit dem Prallblech vorn mehr von oben auf den Schräg herausschauenden Stein aufgesessen. Es gab einen kurzen heftigen Schlag von unten nach oben, der natürlich direkt aufs Auto übetragen wurde. Das hat also ausgereicht um im Kofferraum die Keramiksicherung (vermutlich mechanisch) zu zerstören! Wenn man die beiden Schraubösen anfasst, lassen sie sich minimal bewegen ...
Zuletzt geändert von Joe-Hotzi am Di 4. Jul 2017, 08:05, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon marc71xxx » Mo 3. Jul 2017, 16:20

Joe-Hotzi hat geschrieben:
HEUREKA - ich habs gefunden !!! :hurra: . :hurra: . :hurra: (Bzw. "mictechnik" hats gefunden! ) :danke:

Stromos_HV-Sicherung_aus_Servicebrücke_1024.jpg

Nun die Frage in die Runde:
Wer kennt die genaue Bezeichnung und /oder kann mir so ein Teil beschaffen bzw. eine Bezugsquelle nennen?

Provisorisch könnte ich eine Drahtbrücke (Querschnitt?!?) einse


Hallo steht doch (fast) alles auf der Sicherung...
Hersteller ist socfuses http://www.socfuse.com/products/pdf/Catalog_20160329_55.pdf, also entweder nett in Amersfort, NL anrufen und nach einem Lieferanten fragen, oder als Alternative versuchen was bei Mouser, farnell, digikey zu finden. Immerhin hast Du die technische Spezifikation des Originals.
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Joe-Hotzi » Mo 3. Jul 2017, 17:17

Danke Dir! :danke: wenn man sich auskennt, ist manches kein Problem, was für den "Laien" ein schwieriges Problem ist.
Wieder ein Stück weiter.

Wenn ich nach der Produktbezeichnung google, kommen nur ein paar Datenblätter, aber kein Shop.
Suche ich in Shops, hört es oft bei geringeren Werten auf und /oder hat eine völlig andere Bauform ...
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Halreuther » Mo 3. Jul 2017, 18:27

Tach auch,
Joe-Hotzi hat geschrieben:
Suche ich in Shops, hört es oft bei geringeren Werten auf und /oder hat eine völlig andere Bauform ...

Kenne ich. Ich habe die nur mit Anschraub-Ösen.
Gut, dass du wenigstens weißt was Sache ist. Respekt für's rausfummeln !!! :lol:

Grüßles, Thommes
_ _ _
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Re: Stromos GEC (German e-Cars) will nicht mehr fahren und l

Beitragvon Joe-Hotzi » Di 4. Jul 2017, 07:51

Es könnte so schön sein - doch jetzt wird es mystisch:

Gestern noch völlig problemlos Probefahrt gemacht und nachgeladen.
Heute morgen ist das Frauchen Richtung Dresden abgedüst - aber nur gut 2km gekommen! Anruf: "Stehe im Nachbarort, Stromos ist ausgegangen und nicht mehr zu Starten ..."

Nun ist es bei uns nach allen Seiten etwas "hügelig" und Frauchen tritt auch gern mal ordentlich das Strompedal durch. Also habe ich gleich meine provisorische 200A Mega-Sicherung im Verdacht gehabt ... Multimeter geschnappt, Torxschlüssel für den Sicherungshalter, Stromkabel als Brücke und ab mit dem "zuverlässigen Verbrenner" :P in den Nachbarort. Natürlich war gleich jemand aus unserem Ort zur Stelle gewesen und hat geholfen, das E-Auto von der Straße zu schieben.
Ich kann also auch davon ausgehen, dass heute abend ziemlich der ganze Ort weiß, dass man mit Elektroautos des verrückten PVlers ganz unvermittelt stehen bleiben kann ... :roll:
Sie ist dann mit dem Stinker auf Arbeit und ich habe mir den Stromos vorgenommen.

Als erstes den Service-Stecker gezogen und geprüft - alles OK ! An der "falschen" Sicherung hat es also nicht gelegen! Danach Startversuch:
- kein Schütze klackern
- keine Unterdruckpumpe zu hören
- auf der linken Seite neben dem Tacho volle Weihnachtsbeleuchtung mit allen möglichen Warnlampen
- Tachonadel läuft auf Stellung 200km/h (?!?) und bleibt da stehen
- lediglich ein leses Brummen, als ob die Unterdruckpumpe loslaufen wolle aber nicht kann

Als nächstes 12V-Bordbatterie geprüft: 6,8V Batteriespannung ?!? Was soll das denn, gestern waren es >13V ...

Da war für mich vor Ort also erst einmal nichts mehr zu machen und ich habe mich zu Fuß auf den Heimweg gemacht. Natürlich hält heuzutage kein Schwein mit seinem "CityCruiser" an, um einen mitzunehmen. In keinem Auto saßem mehr als zwei Personen. In der bösen DDR bin ich hunderte Kilometer regelmäßig getrampt. Aber heute ist ein Mann ohne Jacke und Gepäck in Sandalen auf der Landstraße vermutlich schon fast ein potentieller Terrorist!
Gutes Frühstück mit Kaffee und danach ein kilometerlanger Fußmarsch - ich war sehr froh, als ich mich daheim endlich "setzen" durfte ... ;)

So, ich entwerfe einmal ein paar Theorien:

Theorie EINS:
Der Ausfall der 12V-Elektrik hat nichts mit der HV-Schiene zu tun, sondern ist wie der Defekt der Sicherung, ein verspäteter Schaden des Aufsetzens - durch einen Plattenschluss bei der 12V-Bordbatterie. Wäre mir natürlich das Liebste. Würde es Eurer Meinung nach auch ins Fehlerbild passen?

Theorie ZWEI
:
Auch der DC/DC hat etwas durch den Schlag abbekommen und so ging die Reise nur so lange, bis die (daheim nachgeladene) 12V-Batterie schlapp machte. Wäre natürlich schlecht, denn Ersatzteile sind wohl Mangelware. Kann die 12V-Bordbatterie auf so kurzer Strecke entladen werden?

Theorie DREI:
Es ist nicht nur ein Schaden an der Sicherung entstanden, sondern auch "anderswo" und das führt zu Folgefehler mit diesen Symptomen. Wäre für mich eher der "Gau" und fordert Eure Ideen und Erfahrungen an ...

Noch eine Beobachtung dazu, von der ich nicht weiß, ob sie mit dem jetzigen Fehlerbild zusammenhängt: Vor einigen Wochen kam es mehrmals dazu, dass der Stromos unvermittelt komplett ausging! Er ließ sich zwar problemlos wieder Starten, aber bspw. an einer Kreuzung macht so etwas keinen Spaß!
Es war dabei regelmäßig so, dass man davor direkt vom Gas auf die Bremse musste - also ohne rollen oder rekuperieren. Ich habe es auf einen "Elektronikfurz" geschoben und nach dem ich HV+12V länger unterbrochen hatte (Neustart der Stromos Elektronik), hielt ich das Problem für behoben. Wir sind danach etliche hundert Kilometer oproblemlos gefahren. Sollte sich da evtl. schon ein Plattenschluss der 12V-Bordbatterie angedeutet haben, oder kennt jemand andere Ursachen für ein solches Verhalten?

Ich werde natürlich eine geladene 12V-Batterie dabeihaben beim nächsten "Besuch" am Stromos. Mit etwas Glück komme ich so wenigstens auf eigener Achse heim ...

So, Ihr seid dran - Ideen, Vorschlägen und Erfahrungen ...
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