Audi e-tron quattro

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Re: Audi e-tron quattro

Beitragvon umberto » Do 20. Sep 2018, 18:47

Odanez hat geschrieben:
heißt das aber, dass wir ab jetzt immer mehr Autos sehen dürften mit Kameraaußenspiegeln, da diese ja scheinbar zulässig sind?


Vermutlich schon. Bietet ja einiges an Mehrwert und wird dann auch mit größerer Verbreitung billiger.
In der EU sind Kameraaussenspiegel seit ungefähr 2015 zulässig, in den USA glaub immer noch nicht.
VW hat für den XL1 m.W. noch eine Ausnahmegenehmigung gebraucht.
Zoe seit 2013 - Verbrauch ab Zähler mit allem (Ladeverluste) und scharf (Vorheizen) Bild
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Re: Audi e-tron quattro

Beitragvon Jens.P » Do 20. Sep 2018, 18:53

umberto hat geschrieben:
Ja, bei der Zoe liegt sie frei. Bei neueren Mercedes ist sie z.B. im hinteren Stern versteckt und bleibt so relativ sauber.


Und Audi verbaut Kameras, welche eine Spritzdüse aufnehmen könnten, aber diese gibt es nur bei Skoda...
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Re: Audi e-tron quattro

Beitragvon Naheris » Do 20. Sep 2018, 19:15

Ich habe den Audi e-Tron Quattro auch vorreserviert, wie jedes andere reservierbare Weitstrecken-BEV seit 2015. Es könnte der Erste werden, den ich auch wirklich umwandle und nicht wieder storniere. Knackpunkte könnte tatsächlich noch eine grottige Effizienz sein, <2h Fahrzeug bei 130 km/h sowie der Preis. Kona und Niro sind aber auch noch im Rennen, und ich tendiere derzeit so ein klein wenig zu Letzterem...

Somit wird neben Preis wohl dann bei meiner Bestellung auch die Lieferzeit ausschlaggebend sein. Alles <10 Monate ist für mich okay...

Weiß eigentlich jemand, ob das Gerücht von den bereits nächste oder übernächste Woche startenden Auslieferungen in Norwegen was dran sein könnte?

_________________________

@Drilling:

Ein Gebrauchtwagen-Qualitätsindex sagt vor allem etwas über ältere Fahrzeuge aus. Die Verwendbarkeit als allgemeiner Beleg ist extrem eingeschränkt. Man benötigt mehr Daten um hier etwas aussagen zu können.

Um das auf eine Marke herunter zu brechen müsste man nämlich auch wissen, wie alt die Flotten im Durchschnitt werden, und wie sich der Restwert entwickelt. Denn ein Fahrzeug mit geringem Restwert ist schneller ein wirtschaftlicher Totalschaden als ein Fahrzeug mit hohem Restwert. Fahrzeuge welche im Durchschnitt nach 8 Jahren ausgemustert werden sollten günstiger sein als Fahrzeuge, welche nach 20 Jahren ausgemustert werden. Panzer sind teurer zu warten als Kleinstwägen und haben mehr Teile als große Fahrzeuge, und belasten ihre Aufhängungen mehr - man müsste also auch wissen, wie die Fahrzeugverteilung ist. Zudem müsste man wissen, wie viele Kilometer die Fahrzeuge gefahren werden.

Premium-Fahrzeuge haben mehr technische Spielereien, welche weniger ausgereift sind und daher im Alter eher kaputt gehen.

Für eine genaue Einschätzung müsste man natürlich auch wissen, wie viele Personen für ein Fahrzeugtyp überhaupt eine Gebrauchtwagen-Garantie abschließen. Und man müsste auch wissen, wie gut oder schlecht die ursprünglichen Garantiebedingungen sind. Eine Firma mit 7 Jahren Neuwagen-Garantie hat andere Gebrauchtwagen-Qualitätsdaten als eine Firma mit nur einem Jahr Gewährleistung bietet, aber keine Garantien.

Über die Entwicklung der Qualität - oder wie Du unbedingt willst: Zuverlässigkeit inkl. Werkstatt- und Ersatzteilkosten - in der kürzeren Vergangenheit sagt es auch nichts aus, weil es da dann auch keinerlei Daten über Fahrzeuge gäbe, welche noch keine Gebrauchtwagengarantie haben. Bei Kia in Deutschland würde das heißen, dass wir erst Qualitätsdaten von mehr als sieben Jahre alten Fahrzeugen erhalten. Und die Kulanz von Herstellern ist auch relevant, weil mit Kulanz kein Antrag gestellt werden muss, oder dieser geringer ausfällt.

Der Nutzen einer Gebrauchtwagengarantie-Statistik ist also stark eingeschränkt, vor allem um die neueste Entwicklung von Herstellern zu erkennen. Man sieht einfach nur ein Fenster auf einen nicht näher spezifizierten Zeitraum der Vergangenheit, der mit reinen Annahmen gewichtet und zu einem Index erhoben wurde.

Das macht den britischen Index nicht schlecht. Es macht ihn nur sehr bedingt geeignet als Qualitäts- bzw. Zuverlässigkeitsmerkmal zu dienen.
___________________________

Synonyme sind übrigens nicht nur Worte mit gleicher sondern auch nur ähnlicher Bedeutungen.
Duden hat geschrieben:
Adjektiv - mit einem anderen Wort oder einer Reihe von Wörtern von gleicher oder ähnlicher Bedeutung, sodass …


Prüft man direkt auf die Bedeutung von verschiedenen Synonymen für Prognose, dann findet man, dass "Vorhersage" nur in drei von vier Kategorien ein Synoym ist, nämlich in "Weissagung", "Voraussage" und "Vorhersage". Es ist kein Synonym im Bereich "Abschätzung". Ich meinte genau das: Prognose im Sinne einer Abschätzung. Und genau das macht Consumer Reports auch: sie prognostizieren die Qualität einer Automarke basierend auf Teilanalysen.
https://synonyme.woxikon.de/synonyme/prognose.php

Und das ist genau der kleine aber feine Unterschied, den ich beschrieben habe - den man natürlich aber auch nur dann erkennen und verstehen kann, wenn man weiß, was der Unterschied zwischen einer Voraussage und einer Abschätzung ist. :mrgreen:
https://www.duden.de/suchen/dudenonline/Absch%C3%A4tzung

Es wäre übrigens gut gewesen, wenn Du die Definition von Vorhersage und Prognose im Duden mal angesehen hättest:
- Vorhersage: etwas, was jemand sagt in Bezug auf etwas, was sich zukünftig ereignen oder darauf, wie etwas in nächster Zeit verlaufen wird
- Prognose: [wissenschaftlich begründete] Voraussage einer künftigen Entwicklung, künftiger Zustände, des voraussichtlichen Verlaufs (z. B. einer Krankheit)
https://www.duden.de/rechtschreibung/Vorhersage
https://www.duden.de/rechtschreibung/Prognose
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Re: Audi e-tron quattro

Beitragvon zitic » Do 20. Sep 2018, 20:10

Man-i3 hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben:
Was ist so schlimm daran eine Plattform zu nutzen die man bereits hat? Verstehe das Problem nicht. Ist der Wagen etwa noch zu billig?


man hat sie also... das ist gut! Du scheinst aber zu vergessen dass die Plattformen für Verbrenner ausgelegt sind. Motor (schwer) vorne, Kardantunnel (Steifigkeit) usw. Man muss also die Komponenten des e-Antriebs auf die Plattform anpassen... und das kann technisch nur ein Kompromiss sein. ähnlich: Die beste Transe wird nie eine echte Frau sein.
Tesla, BMWi3, Jaguar I-Pace, die kommenden VEB-VW Plattformen MEB, PPE .... sind von Grund auf auf e-Antrieb ausgelegt. Der Akku kommt mittig flach unters Auto, das Crashverhalten, zig andere Anforderung können optimal geplant und umgesetzt werden.
wenn es wenigstens billig wäre.... siehe Asia.... die Asia EVs auf Verbrenner Plattformen sind billig. EQC und e-Tron sind nicht billig

Da bastelt sich jeder seinen Plattformbegriff um irgendwie Kritik zu äußern. Eine Plattform dient allein dazu über Gleichteile/Produktion zu sparen. Eine reine E-Plattform ist also für sich genommen kein wirkliches Gütekriterium. Die Problematik ergab sich aus der All-in-One-MQB-Strategie für alle drei Kategorien, die nur beschränkt abgewichen sind. Dadurch sind die Kompromisse relativ groß gewesen. Daraus hat man im Konzern auch entsprechende Lehren gezogen.

Bei Daimler und wohl auch bei BMW (was man über den iX3 hört) ist das aber nicht ganz so verinnerlicht. Vielleicht ergeben sich da aber im Vergleich zum VW-Konzern auch Probleme bei den Größen für komplett eigenständige Plattformen und Produktionslinien.

Wenn man in einem bestehenden Konzern schon Autos baut, wäre man aber aber schön blöd gar keine Teile zu übernehmen, wenn man dafür keine größeren Kompromisse eingehen muss. Warum das Bordsystem hinter dem Erzeuger (Lichtmaschine vs. DC-Wandler) nicht teilen etc.? Also bei all dem was nicht direkt am Verbrennungs- oder Elektrosystem hängt.

Der Wagen hat den berühmten flachen Akku. Motoren direkt an den Achsen angeordnet wie bei Tesla. Kein Kardantunnel für Akku und auch nicht für eine Kardanwelle. Interieur ist immer Geschmackssache. Die Mittelkonsole geht deutlich tiefer hinein (mit Durchblick), hat wohl deutlich mehr Stauraum, hinten hast du den klassischen Kardanhubbel gar nicht. Das geht also konstruktiv schon seinen eigenen Weg. Die finanziellen Synergieeffekte wären aber natürlich größer, wenn man damit noch mehr als das zusätzliche Coupe bedienen würde. Viel besser sieht es diesbezüglich bei Tesla aber dann auch nicht aus.

Der e-tron GT soll übrigens im Wesentlichen auf der Taycan-Basis fußen. Mit der PPE möchte man noch deutlich mehr Synergien entwickeln. Sie bedient dann sowohl das Hoch- als auch das Flachbodensegment, während die erste Generation bei Audi (SUV) und Porsche (Limousine) noch relativ separat entstanden ist, was wohl auch dazu gedient hat deutlich mehr Know How und konzeptionell auch unterschiedliche Ansätze zu entwickeln um so besser für die Zukunft aufgestellt zu sein. Für die kleineren Flitzer wie den Q3 hat man ja bereits die MEB-Plattform, die man ab 2020 bedienen will.
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Re: Audi e-tron quattro

Beitragvon drilling » Do 20. Sep 2018, 20:21

Naheris hat geschrieben:
Ein Gebrauchtwagen-Qualitätsindex sagt vor allem etwas über ältere Fahrzeuge aus. Die Verwendbarkeit als allgemeiner Beleg ist extrem eingeschränkt. Man benötigt mehr Daten um hier etwas aussagen zu können.


Deine Wortwahl (extrem eingeschränkt? genau das Gegenteil ist der Fall!) zeigt schon wie du dich abquälen mußt um noch Argumente zu finden. :roll:
Du hattest nicht erwartet das ich dir eine besseren Index liefern würde (hast ja selbst gesagt das du gar keinen von mir erwartetest) und jetzt mußt du irgendwas finden um ihn kleinzureden.
Hast du echt nichts besseres zu tun als alles zu Tode zu argumentieren, sogar wenn du unrecht hast? :roll:

Der Reliability Index ist in UK der bekannteste und am meisten respektierte Zuverlässigkeitsindex (nicht Qualitätsindex!)
Ich kannte den schon zur Zeit als ich in UK wohnte weil englische Kollegen mir den empfohlen hatten.

Und natürlich geht es um Gebrauchtwagen, jedes Auto ist ein Gebrauchtwagen ab dem Moment wo es vom Händlerhof auf die Straße fährt. In dem Index sind sowohl junge als auch ältere Gebrauchte enthalten wobei jüngere dominieren weil nur relativ wenige Leute eine Gebrauchtwagengarantie für 10 Jahre alte Kisten abschließen.

Und ob ein Auto zuverlässig ist oder nicht zeigt sich ja gerade erst nach einigen Jahren, ab Werk sind/sollten eigentlich alle zuverlässig sein (obwohl auch da gibt es leider unrühmliche Ausnahmen, wobei mir anekdotisch besonders BMW aufgefallen ist).

Ich hoffe das war's dann zu diesem Thema obwohl so ich dich kenne wirst du keine Ruhe geben und weiter versuchen den Index kleinzureden denn PLatz 34 von 40 für Audi paßt dir natürlich gar nicht. :roll:
Zuletzt geändert von drilling am Do 20. Sep 2018, 20:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Audi e-tron quattro

Beitragvon zitic » Do 20. Sep 2018, 20:21

umberto hat geschrieben:
Odanez hat geschrieben:
heißt das aber, dass wir ab jetzt immer mehr Autos sehen dürften mit Kameraaußenspiegeln, da diese ja scheinbar zulässig sind?


Vermutlich schon. Bietet ja einiges an Mehrwert und wird dann auch mit größerer Verbreitung billiger.
In der EU sind Kameraaussenspiegel seit ungefähr 2015 zulässig, in den USA glaub immer noch nicht.
VW hat für den XL1 m.W. noch eine Ausnahmegenehmigung gebraucht.

Interessanterweise kommt der Actros (großer LKW von Mercedes) nächstes Frühjahr auch mit konstruktiv sehr ähnlichen Kameraußenspiegeln ("MirrorCam") und das sogar serienmäßig.
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Re: Audi e-tron quattro

Beitragvon Naheris » Do 20. Sep 2018, 23:43

@Drilling:
Du selber beschwerst Dich in anderen Fäden über Leute, welche Deine geliebten Marken angreifen - machst aber genau dasselbe dauernd selber. Wie wäre es einmal damit, mit einem guten Beispiel voran zu gehen? Gehe doch einfach mal auf Argumente ein, anstatt sie abzuwerten, wie z.B. Deine seltsam faktenlose Abwertung von "Consumer Reports" ("die sind das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben sind"), einer groß genügenden U.S.-Verbraucherorganisation, die sogar auf der deutschen Wikipedia einen Eintrag hat.
https://en.wikipedia.org/wiki/Consumer_Reports
https://de.wikipedia.org/wiki/Consumer_Reports
Dur würdest meiner Meinung nach etwas professioneller und glaubwürdiger wirken, wenn Du wenigstens so tun würdest, als ob Du auf Argumente Deines Gegenüber eingingst - wie z.B. ich auf Deinen "Gegenbeleg". Und es wäre nett, wenn Du nicht immer wieder irgendwelche Nutzer persönlich irgend etwas unterstellen würdest (*).
(*) Ich hatte einen Audi, der von der Qualität die ersten Jahre sehr schlecht war, wonach es aber besser wurde. Danach hatte ich einen Lexus, der war noch viel schlechter und nach drei Jahren und zwei Rückrufen und insgesamt 8% Werkstattzeit zurück ging. Und dann hatte ich zwei Volvo, die waren perfekt. Meine zwei VW danach waren ganz okay. Vergleich das mal mit dem Consumer Reports Index. Das ist genau invertiert. Aber ich weiß, dass ich eine Stichprobe von 1 bin. CR dürfte viel besser liegen als mein beschränkter Horizont mit einem inzwischen über 15 Jahre alten Audi.

Nun tust Du gerade so, als müsse ich den "U.K. Reliability Index" aus irgend einem Grund widerlegen. Wenn wir uns aber genau in Erinnerung rufen, wie diese Diskussion anfing, dann wird klar, dass ich nichts widerlegen muss. Wenn dann musst Du belegen, warum "Consumer Reports" nicht gilt. Denn ursprünglich ging es nicht darum, dass Audi und die Deutschen Hersteller die in der Qualität besten sind. Es ging darum, dass behauptet wurde, dass nur Fans das behaupten würden.

Und das habe ich mit "Consumer Reports" widerlegt.

Das es Skeptiker gibt halte ich für offensichtlich. Mein Audi war ja auch nicht der zuverlässigste. Aber es sind halt nicht nur Fans, die Audi eine recht hohe Qualität zusprechen. Hier die Quote, auf welche hin ich den Consumer Reports Bericht verlinkt habe:
Odanez hat geschrieben:
Audi und höchstem qualitativen Niveau - noch ein Oxymoron :lol: - die Luxusklasse sicher, also die Fahrzeuge, die eh jenseits der 75000EUR Marke liegen, aber bei den kleineren kann man das wirklich nicht behaupten.
Dass die deutschen Premiumhersteller alle auf höchstem qualitativen Niveau liegen kommt nur von deren Fans. Alle anderen sind da eher skeptisch. BMW z.b. hat in den USA nicht gerade einen guten Ruf, v.a. im Bereich Zuverlässigkeit. Und das ist auch ein Faktor von qualitativen Niveau.

Darauf habe ich geantwortet. Es ging also um vornehmlich um Qualität, nicht Zuverlässigkeit. Und es ging vornehmlich um die USA, nicht Großbritannien. Womit dann auch der "U.K. Reliability Index" irgendwie nicht mehr so relevant erscheint. Aber für die Diskussion war er sowieso irrelevant.

Auf Deine typischerweise nur provokante Argumentation (das war echt früher mal besser) bin ich nur eingegangen, weil Du Consumer Reports so unglaublich herabgewürdigt hast. Alleine das diskreditiert Dich. Denn mit dem "U.K. reliability Index" nutzt Du etwas sehr ähnliches, lobst es aber über allen Klee. Man sieht also, dass es Dir nicht um Fakten geht, sondern nur Belege Deiner Meinung. Koste es was es wolle, selbst wenn Du dafür das Diskussionsziel im Nachhinein verändern musst und Dich durch den Verlust der Übersicht, um was es ging, selbst diskreditierst.

Weil laut Dir geht der "U.K. Reliability Index" ja nur und ausschließlich um Zuverlässigkeit, nicht Qualität. Er ist für die Diskussion also komplett irrelevant. Danke auch.

Es ist schon verwunderlich das so viele Personen, die angeblich unbedingt die Elektromobilität fördern wollen, bei bestimmten Marken irgendwie rot sehen. Wie wäre es denn einfach mal mit Klappe halten, wenn man nichts positives oder konstruktives beitragen kann? Muss es denn unbedingt destruktiv sein?

Und wenn Du jetzt behauptest, ich würde das auch tun, sei so gut und hänge einen Link an, bei dem ich ohne irgendwelche Fakten mich pauschal negativ über einen Hersteller oder ein Elektrofahrzeug äußere, so wie Du hier über Audi und den e-Tron. Ansonsten würde ich Dich wirklich bitten jetzt wieder zum e-Tron zurück zu kehren, und ein bisschen mehr Fakten zu liefern als reine destruktive Meinungen.
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Re: Audi e-tron quattro

Beitragvon 150kW » Fr 21. Sep 2018, 05:54

Tesla Model S 135 hat geschrieben:
Supercharger 3.0 ist ja angekündigt und wird auch umgesetzt,
Ja, mit 200-250kW

Tesla Model S 135 hat geschrieben:
Selbst der Misson E ist von den Zahlen her auf dem Niveau vom ersten Roadster. Hello Porsche, is 2019, welcome to 2008. :lol:
Da lehnst du dich ja wieder sehr weit aus dem Fenster :)

Tesla Model S 135 hat geschrieben:
Und wer glaubt, das man den E-tron in jeder x beliebigen Audi Werkstatt warten lassen wird, taugt als Gesprächspartner nicht mal im Ansatz. Selbst bei Renault kann das nur jede 7 oder 8 Werktstatt! Und die sind Massenhersteller. Meine Zoe muss ich 2 Std. zum warten hinfahren, zum Tesla nicht mal 45 Min.!
Selbst wenn nur 10% der Audi Werkstätten berechtigt wären, wäre das immer noch um Größenordnungen mehr als Tesla hat.
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Re: Audi e-tron quattro

Beitragvon Jens.P » Fr 21. Sep 2018, 07:08

zitic hat geschrieben:
Da bastelt sich jeder seinen Plattformbegriff um irgendwie Kritik zu äußern. Eine Plattform dient allein dazu über Gleichteile/Produktion zu sparen. Eine reine E-Plattform ist also für sich genommen kein wirkliches Gütekriterium. Die Problematik ergab sich aus der All-in-One-MQB-Strategie für alle drei Kategorien, die nur beschränkt abgewichen sind. Dadurch sind die Kompromisse relativ groß gewesen. Daraus hat man im Konzern auch entsprechende Lehren gezogen.


Alle Modelle mit quer eingebauten Motor basieren auf dem MQB. Die einzige Verbindlichkeit zwischen allen MQB ist der der Abstand Lenkrad - Achsmitte Vorderachse. Damit wird erreicht, dass alle Motoren/ Getriebekombinationen immer an gleicher Stelle sitzen. Ebenso ist der Achsträger, welcher die Lenkung aufnimmt, immer gleich (von den Befestigungspunkten). Das ist notwendig für die Hochzeit, um verschiedene Modelle über eine Linie zu fahren.

Der e-tron basiert auf dem MLB evo. Dabei ist es egal, ob es ein B oder C Reihen Auto ist. Das gemeinsame Konstruktionsmerkmal ist wie beim MQB.

Was geändert wurde beim MLB evo, das der Motor mehr Platz bekommen hat um eine Hybridversionen zu bauen. Hier sitzt ja der E- Motor zwischen Getriebe und Motor und dieser zusätzliche Platz wurde bei der Weiterentwicklung berücksichtigt.

Der fehlende Mitteltunnel macht da schon mehr "Probleme". Dieser ist konstruktiv eingebunden, sowohl für den Front, als auch für den Seitenaufprall. Einen Nutzen durch den Entfall des Tunnels hat man bei Audi aktuell wohl eher nur bei SUV welche als 5 Sitzer ausgewiesen sind. Limousinen sind zum Teil nur 4 Sitzer und da ist der Mitteltunnel egal.
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Re: Audi e-tron quattro

Beitragvon glasi70 » Fr 21. Sep 2018, 08:05

wäre klasse, wenn wir hier die Diskussion ob der Tesla besser ist oder nicht, beenden könnten. Nachdem wir hier über ein Auto das noch keiner gefahren ist, ist es sicherlich etwas zu früh. Ich gönne hier jedem die Freude an seinem tollen Amerikanischen EV. Er war sicherlich der Vorreiter, wir werden es in in ein paar Jahren sehen, ob es Tesla wie Nokia oder eher wie Apple gehen wird. (Ja ich weiß, die bauen Mobiltelefone und keine Autos :D)

Bin mal gespannt, wann ich den ersten e-tron in echt sehe...
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