Renault ZOE Notladekabel

Zubehör für den Renault ZOE

Re: Renault ZOE Notladekabel

Beitragvon Jogi » So 12. Mai 2013, 19:58

stromer hat geschrieben:
Geht es Dir nun ums Schuko laden oder uns langsam laden ?
Auch wenn die Frage nicht mir galt:
Mir geht es um höchstmögliche Flexibilität.
Und da muss man eben die aktuelle Realität zur Kenntnis nehmen, daß ich z. B. bei einem Verwandtschaftsbesuch, wo weit und breit keine öffentliche Ladestation und auch keine Drehstromdose zur Verfügung steht, sehr gerne die Schukodose des Schwagers in Anspruch nehme, da spielen mehrere Stunden Ladezeit auch keine Rolle.
Hauptsache, ich kann am nächsten Morgen in die Karre steigen und nach Hause fahren.

Mit dem ZOE ohne CRO muß ich da schon wieder irgendwo unterwegs mindestens einen Ladehalt einlegen.
Das nervt, weil man weiß daß es auch anders geht...
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Renault ZOE Notladekabel

Beitragvon Itzi » So 12. Mai 2013, 20:04

stromer hat geschrieben:
Geht es Dir nun ums Schuko laden oder uns langsam laden ?

Sowohl als auch! Die Spezifikationen von "damals" bescheinigten dem Fahrzeug volle Flexibilität. Jetzt ist man sogar beim normalen Mode-3-Laden eingeschränkt verunsichert.

Wegen der hohen Ableiteströme die im Raum stehen, wird es nun keinerlei passende Mode-2-Kabelgarnituren geben, auch nicht von Drittanbietern. Für den mobilen Einsatz (z.B. auf Baustellen) wäre eine Kabelgarnitur mit CEE 3~/16A mit ICCB ideal gewesen. Quasi das was jetzt mit mobilen Ladeboxen nachgebildet wird.
Für mich privat wäre nach wie vor Schuko am wichtigsten gewesen, vereinzelt CEE5/16. Habe wechselnde, teilw. öffentliche Stellplätze, lade in der Arbeit und sämtliche öffentl. Tankstellen haben aus verständlichen Gründen zur Zeit Schuko, CEE3/16 und CEE5/16.

Wie schnell oder langsam ich lade ist mir prinzipiell egal. Ich kanns mir gut einteilen.
Aber ich fühle mich jetzt schon eingeschränkt. PV-Überschussnutzung wird swahrscheinlich auch mal ein Thema bei mir.
Außerdem möchte ich es vermeiden Leistungsspitzen im Netz zu erzeugen wenn ich keinen Vorteil davon habe. Das ist das gleiche wie beim CO2. Jeder kann einen Betrag leisten auch wenn man persönlich nicht direkt profitiert (außer man hat schon einen zeitlich abhängigen Tarif). Dazu finde ich die Idee von ZOE mit Transparenzdatenverknüpfung sehr spannend: http://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-themen/renault-nutzt-eex-transparenzdaten-fuer-zoe-t891.html
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Re: Renault ZOE Notladekabel

Beitragvon stromer » So 12. Mai 2013, 20:18

Jogi hat geschrieben:
stromer hat geschrieben:
Geht es Dir nun ums Schuko laden oder uns langsam laden ?
Auch wenn die Frage nicht mir galt:
Mir geht es um höchstmögliche Flexibilität.
Und da muss man eben die aktuelle Realität zur Kenntnis nehmen, daß ich z. B. bei einem Verwandtschaftsbesuch, wo weit und breit keine öffentliche Ladestation und auch keine Drehstromdose zur Verfügung steht, sehr gerne die Schukodose des Schwagers in Anspruch nehme, da spielen mehrere Stunden Ladezeit auch keine Rolle.
Hauptsache, ich kann am nächsten Morgen in die Karre steigen und nach Hause fahren.

Mit dem ZOE ohne CRO muß ich da schon wieder irgendwo unterwegs mindestens einen Ladehalt einlegen.
Das nervt, weil man weiß daß es auch anders geht...


Ich wohne schon in einer ziemlich ländlichen Gegend und selbst bei uns findet man in maximal 15-20 km Abstand mehrere Ladesäulen mit Typ2 22 KW.
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Re: Renault ZOE Notladekabel

Beitragvon Jogi » So 12. Mai 2013, 20:23

stromer hat geschrieben:

Ich wohne schon in einer ziemlich ländlichen Gegend und selbst bei uns findet man in maximal 15-20 km Abstand mehrere Ladesäulen mit Typ2 22 KW.

Ich hab' aber keine Lust, extra eine Ladesäule anzufahren und dort eine Stunde Däumchen zu drehen, wenn das Fahrzeug an dem Platz, an dem es eh' mehrere Stunden steht, währenddessen auch laden könnte.
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Re: Renault ZOE Notladekabel

Beitragvon tom » So 12. Mai 2013, 20:28

Jogi hat geschrieben:
stromer hat geschrieben:

Ich wohne schon in einer ziemlich ländlichen Gegend und selbst bei uns findet man in maximal 15-20 km Abstand mehrere Ladesäulen mit Typ2 22 KW.

Ich hab' aber keine Lust, extra eine Ladesäule anzufahren und dort eine Stunde Däumchen zu drehen, wenn das Fahrzeug an dem Platz, an dem es eh' mehrere Stunden steht, währenddessen auch laden könnte.


Exakt das ist es Jogi! Vielleicht hat man ja auch noch Frau und Kinder dabei. Die einen kwengelig und die anderen eh schon immer skeptisch ob das für weitere Fahrten was taugt. ;)
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Re: Renault ZOE Notladekabel

Beitragvon pierrot » So 12. Mai 2013, 20:32

Itzi hat geschrieben:
stromer hat geschrieben:
Geht es Dir nun ums Schuko laden oder uns langsam laden ?

Wegen der hohen Ableiteströme die im Raum stehen, wird es nun keinerlei passende Mode-2-Kabelgarnituren geben, auch nicht von Drittanbietern.

Gibt es. Z.B das EVR01 von Davide R (Elpa). Einstellbar von 6 bis 30A. In Frankreich laden bestimmt schon 30 Personen ihr Zoe damit..
http://renault-zoe.forumpro.fr/t838-30a-cro
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Re: Renault ZOE Notladekabel

Beitragvon Twizyflu » So 12. Mai 2013, 20:44

Jetzt weiss ich was die Leute teilweise hier meinen wenn sie sagen sie überlegen es sich doch noch mitm zoe weil sie hier Sachen lesen die sie abschrecken.
Ernsthaft ich bemühe mich mitzukommen aber voll vieles ist schwer verständlich
Das Thema Zoe ist für absolute Laien also wirklich net einfach
Ein Auto kaufen kann jeder aber beim Zoe da is enorm viel Arbeit mit verbunden und wirklich super gelöst ist dessen Ladeproblematik echt net :/
Halbe Stunde laden ok aber bereits 1 std irgendwo bei ner Säule im niemandsland sein bzw warten? Tzzz
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Re: Renault ZOE Notladekabel

Beitragvon Jogi » So 12. Mai 2013, 20:51

Damit wir uns richtig verstehen:

Die Probleme, die der ZOE bei der einphasigen Ladung mit 10A macht, sind entweder technisch lösbar oder man kann sie (unter Inkaufnahme der kalkulierbaren Risiken) auf eigene Verantwortung hinnehmen.

Für das Blindstromproblem kann man sich eine Kompensation basteln.

Die 7-8mA DC-Ableitstrom kann man bewußt(!) in Kauf nehmen, die damit evtl. einhergehenden Risiken sind an einer Installation, die man kennt und kontrollieren kann (z. B. daß nicht wirklich während des Ladevorgangs jemand in der Badewanne den Fön benutzt) überschaubar.
Wenn früher alles besser war,
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Re: Renault ZOE Notladekabel

Beitragvon ZoeZen1 » So 12. Mai 2013, 21:06

Wenn Mode 2 und mobiele Mode 3 Lösungen eines Drittanbieters, die an nicht-ZOE-konformen Hausinsterlationen angeschlossen werden können, aus sicherheistechnischen Gründen nicht erlaubt sind, dann ist es halt ein Risiko, wenn man es doch macht. Vieleicht wenn´s schlimm kommt nicht nur ein Finanzielles, wenn jem. zu Schaden kommt!

Wenn Renault das Notladekabel wirklich nicht weiter verfolgt, kann ich mir die ZOE nicht kaufen und das wird sicher für viele andere auch so sein.

Ein Elektroauto soll doch angeblich auf Grund seiner deringen Reichweite für Stadtbewohner konzipiert sein. Dies wird immer wieder von allen propagiert.Jetzt verrat ich euch mal was:
Die meisten Stadtbewohner wohnen zur MIETE !!! und haben keine Möglichkeit sich eine Box irgendwo hinzuhängen die an einem separaten Kabel angeschlossen werden muss.
Es ist schon eine enorme Mühe eine Mietgarage zu finden, die dann auch noch ne Schuko-Dose hat.
Die private Schukoladung ist hier nötig, da die öffendliche Ladeinfrastruktur hier quase nicht vorhanden ist.

Zudem wird ich langsam zum Gespött der Leute in meinem Umkreis:
- Was kaufst du dir so ein teures Auto?
- Wie lange musst du denn noch auf dein Auto warten?
- Na, hat sich was neues ergeben?
- Wie, du kannst das Auto nicht laden?

Es ist so deprimierend und eine Alternative giebt´s für mich nicht, die hätt ich längst genomm.
Naja, vieleicht dann doch noch 5 Jahre mein Lupo weiterfahren müssen, so er denn solang noch hällt
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Re: Renault ZOE Notladekabel

Beitragvon agentsmith1612 » So 12. Mai 2013, 21:23

Die Sache ist doch einfach die, wo immer man für kurze Zeit steht bietet es sich an aufzuladen.
Schuko hat jeder und ist auch schnell mal ein Verlängerungskabel gefunden.
Egal ob nun eine Stunde oder mehr als 8 Stunden weil man wo übernachtet.

Alle anderen Stecker und Stromquellen sind wenn das nicht gerade gute Bekannte sind nur mit ziemlich viel Aufwand verfügbar.
Typ 2 Ladeboxen hat erst Recht niemand mal eben so.

Und ehrlich gesagt mir wäre es ziemlich peinlich, wenn ich bei jemandem zu Besuch bin meine Mitfahrer erstmal dort abzusetzen um das Auto dann an der nächsten Typ 2 Ladesäule abzustellen um dann zu Fuß zum Besuch zu gehen oder mich sogar von dem dann wieder abholen zu lassen, statt einfach über ein paar Stunden per Schuko zu laden.

Kann jemand jetzt mal den genauen technischen Hintergrund erklären wieso Renault das mit dem Schuko nicht hinbekommt.
Wie hier im Thread steht geht das ja mit der Crohm Box irgendwie schon, oder?
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