Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Funktioniert dein Renault ZOE nicht wie er soll? Hier wird dir geholfen

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon EVduck » Fr 8. Dez 2017, 11:06

Blue shadow hat geschrieben:
Euch mag das schmunzeln noch vergehen....was ist, wenn keiner eueren wagen mehr haben will?

Ich weiß ganz genau, worauf ich mich eingelassen habe. Ich fahre die Zoe solange, bis sie sowieso keiner mehr haben will. Ich habe noch nie verstanden, dass Leute sich ihre Autos nach dem Wiederverkaufswert kaufen. Bei mir war bisher der Wiederverkaufswert meiner Fahrzeuge immer 1000. Währung hat variiert, Betrag nicht, Alter kaum.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon e-mike » Fr 8. Dez 2017, 11:08

Ich vermute mal Dein Käufer wusste ganz genau Bescheid (Ze Miete) und nutzt das Ganze zu Deinem Schaden aus. Freundlichkeit hin oder her. Ich hatte bisher noch keinen Kunden, der nicht wusste dass die Batterie gemietet wird. Das ist echt ne miese Nummer und es tut mir leid für Dich. Ich kann nur zum Gang zum Rechtsanwalt raten. Kostet zwar was, aber immerhin kann dieser den Schaden vielleicht begrenzen. Was ist zB wenn der Käufer das Auto schon weiter verkauft hat. Vielleicht ins Ausland. Das wäre dann der Supergau für Dich.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Zoebr17 » Fr 8. Dez 2017, 11:26

Wer sich nicht an die Vertragsbestimmungen hält muss die Konsequenzen übernehmen. Im Nachhinein zu Schreien ist immer sehr leicht.
Das ding heiß BatteriemietVERTRAG also ganz klar geregelt.
Die Lösung sehe ich nur über die Renault Bank, mit der bitte über die Telemetriebox das laden zu unterbinden. Dann wird sich der Käufer melden.

Ich mache der Renault Bank keinen Vorwurf.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Langsam aber stetig » Fr 8. Dez 2017, 11:34

Ich denke Mal, dass sogar die Chance besteht, dass durch den Verkauf des Wagens ohne Erwähnung des Mietakkus der Verkäufer nun die Pflicht hat, die Miete weiterzuzahlen. Wenn er nicht weiter zahlt, und Renault die Batterie deaktiviert, dann kann der Käufer möglicherweise Schadenersatz verlangen, da das Auto wie gesehen verkauft wurde.

Sehr ärgerliche Situation. Rechtsanwalt unbedingt nötig.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Solarmobil Verein » Fr 8. Dez 2017, 11:36

Prius hat geschrieben:
und wieder ein Beitrag/Thema welches mich in der Entscheidung bestätigt: "Nie im Leben RENAULT BEV!!"
Ich sehe das nicht so eng. Ein Renault-BEV, wenn es meinen Ansprüchen genügt, wäre ok.

Ich würde mir nur generell kein Fahrzeug kaufen, bei dem die Batterie separat mit einem anderem Vertrag mit einem weiteren Vertragspartner gemietet werden muß. Eben genau aus diesen Gründen.
Hier und da war ja zu lesen, daß man sogar als Neuwagenkäufer Probleme mit der Renault-Bank bzgl. der Akkumiete haben kann.

Ich hoffe, der TO bekommt das noch geregelt. Geld für nix zahlen ist absolut ärgerlich.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Nordstromer » Fr 8. Dez 2017, 11:39

Mal unabhängig davon das Renault auch nur ein Konzern ist muss der Käufer aber recht blöde sein. Wenn der Akku wirklich still gelegt wird hängt er von Renault ab. Wenn die sich dann auch quer stellen was ich gut verstehen könnte hat er ein BEV ohne Akku. Das war dann eine komplette Fehlinvestition.
Und für solche Verkäufe muss doch seitens Renault was vorgesehen sein. Also ein Procedere das man am besten exakt einhält.
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Grüße aus dem DC-Paradies HH&Umland :D P.S. 3 Phasen werden überbewertet und verschwinden konsequenterweise bereits aus dem BEV :D
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Zoebr17 » Fr 8. Dez 2017, 11:57

ABER was ist wenn der Verkäufer nichts im Kaufvertrag von Mietakku oder Batteriemiete geschrieben hat, also somit das Fzg. mit Akku verkauft hat, dann kann sich das ganze noch sehr lange hinziehen.

Unter XVIII ist eine Kündigungsfrist von 3 Monate beiderseits erwähnt. bzw Außerordentiliche Kündigung. mit der bitte um abschaltung der Ladung.

Wichtig immer an den Vertrag halten!
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon mlie » Fr 8. Dez 2017, 12:28

Gut, hinterher ist man immer schlauer - aber bei den ZE-Fahrzeugen MUSS man zwingend immer von folgender Seite:
https://www.renault-bank.de/ze/ze

Das "Übergabeprotokoll zur Übertragung des Batteriemietvertrages" runterladen, 3x ausdrucken (Käufer, Verkäufer und Renault Bank) und unterschreiben lassen. Das Porto für das Einschreiben/Rückschein an die Renaultbank für den vom Käufer unterschriebenen Vertrag ist gut investiert.
Dazu noch die Ergänzung im Kaufvertrag: "Das Fahrzeug wird ohne Antriebsbatteriebatterie verkauft, die Antriebsbatterie ist zwingend über die Renaultbank zu mieten, da das Fahrzeug ansonsten nicht betriebfähig ist. Durch die Batteriemiete entstehen weitere vom Käufer zu tragende Kosten."

Wenn man das so macht, bekommt man nach ca 2 Wochen von der Renaultbank einen Brief mit dem Erledigungsvermerk und eine Rückzahlung/Nachzahlung, je nachdem.

In diesem Fall verarscht dich der Käufer nach Strich und Faden. Teile Renault mit, dass das Fahrzeug am x.x.2017 mit dem Kilometerstand xxx.000 km übergeben wurde, füge eine Kopie des unterschrieben Kaufvertrages bei und schreibt, dass du den Batteriemietvertrag wegen Verkauf des Fahrzeuges kündigst und weitere Ansprüche nur gegen den neuen Eigentümer des Fahrzeuges geltend zu machen sind.
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Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein. Beethovens Neunte war übrigens NICHT ein Fräulein Hochleitner aus Passau...
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon HubertB » Fr 8. Dez 2017, 12:37

mlie hat geschrieben:
Wenn man das so macht, bekommt man nach ca 2 Wochen von der Renaultbank einen Brief mit dem Erledigungsvermerk und eine Rückzahlung/Nachzahlung, je nachdem.

Ich habe heute mit der RCI Banque telefoniert und gesagt bekommen dass es eine Rückzahlung nur gibt wenn man den Vertrag bis zum Laufzeitende behält. Bei einer vorzeitigen Beendigung gibt es nichts zurück.
Steht wohl so im Batteriemietvertrag.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon bm3 » Fr 8. Dez 2017, 12:43

Ich überlege jetzt auch, wichtig wäre für dich jetzt schnellstmöglich die Kündigung des Akku-Mietvertrages auszusprechen. Gründe dafür gibt es ja inzwischen genug und sehr wichtig fände ich unter den Umständen auch dass der Akku der Zoe jetzt schnellstmöglich durch die Bank abgeschaltet wird. Dann hat zumindest der Käufer auch ein paar Probleme nachdem er dir schon welche bereitet hat.

VG:

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