Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Funktioniert dein Renault ZOE nicht wie er soll? Hier wird dir geholfen

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Twizyflu » So 11. Feb 2018, 17:29

Dann hoffen wir für dich, dass es eine außergerichtliche gütliche Einigung für dich gibt und Renault hier auch einlenkt.
Ansonsten kannst du ja immer noch versuchen, alle Kosten und Aufwendungen im Zuge eines zivilrechtlichen Verfahrens vom neuen ZOE Käufer einzuklagen.
Ich würde ihn direkt klagen über die Rechtsschutz.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon geko » So 11. Feb 2018, 17:46

Welche Stelle vom ADAC hat dich angesprochen? Also welche Abteilung?
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon zoppotrump » So 11. Feb 2018, 19:49

mvan hat geschrieben:

Anmerkung: ich habe die Angelegenheit schon länger an einen Anwalt übergeben. Jedoch bin ich auch weiter noch aktiv.

Und der macht nun was?
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Vanellus » So 11. Feb 2018, 20:22

Du hattest mit der Renault Bank zu tun, nicht mit Renault. Die ganze Zeit. Man muss nur den Briefkopf anschauen der Schreiben, die du bekommen hast. Die Renault Bank hat die Forderung vermutlich an das Inkasso-Unternehmen verkauft und jetzt hast du mit denen zu tun, nicht mehr mit der Renault Bank.
Wenn du die geforderte Summe nicht an das Inkassounternehmen zahlst, wirst du anschließend einen gerichtlichen Mahnbescheid bekommen. Entweder gehst du gegen den vor, vor Gericht mit anwaltlicher Hilfe, oder du tust auch nach Erhalt des gerichtlichen Mahnbescheides nichts, dann steht eines Tages der Gerichtsvollzieher mit einem vollstreckbaren gerichtlichen Titel, der 30 Jahre gilt, vor deiner Tür und schaut, was er pfänden kann, falls du nichts zahlst. Einen Eintrag bei der SCHUFA gibt es gratis dazu. Viel Spaß.

Wie der ADAC dabei helfen soll, ist mir schleierhaft. Das Inkassounternehmen interessiert sich nicht für den ADAC.
Ich finde auch nichts Anstößiges an dem Vorgehen. Wie soll sonst jemand seine Schulden eintreiben können? Die letzte Möglichkeit, da rauszukommen, ist das anwaltliche Vorgehen gegen den kommenden Mahnbescheid.
Wie das vor Gericht ausgeht, kann dir Niemand sagen.
Zuletzt geändert von Vanellus am So 11. Feb 2018, 23:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon thomasfm » So 11. Feb 2018, 20:39

Hab mir den Tread jetzt mal halbwegs durchgelesen. Verstehe da doch einiges nicht.
Vor allem was die Presse oder Medien da machen sollen?
Ich möchte eine Lösung für ein Problem, das ich verursacht habe. Diese Lösug soll von dem kommen, der den Schaden hat.
Und um das durchzusetzen wende ich mich an die Medien um den Geschädigten blos zu stellen, oder so.
Sorry, aber das ist doch quatsch.

Jetzt stell dir vor du vermietest eine Wohnung, inklusive Einrichtung. Der Mieter verkauft deine Möbel nach einem Jahr und zieht dann aus. :)
Also du würdest dich auch am ehemaligen Mieter schadlos halten!

Erstens gibt es normalerweise (zumindest in Öserreich) ein sehr gutes Gesprächsklima zwischen RCI und Kunden. Ausser die drohen gleich mal mit sämtlichen rechtlichen Schritten ;-)
Meist findet man im Gespräch miteinander Lösungen.
Zweitens ist das ein rechtliches Problem mit dem Käufer der ZOE, da geht es nicht ohne Anwalt. Das ab Beginn, wenn erkenntlich ist das sich der Käufer ziehrt.
Drittens ist der Preis für den Akku in Ordnung. Laut meiner Liste dürfte er wohl einer der ersten Modelle sein, sonst wre er teurer. Man kann beim Kauf des Mietakkus nicht einfach die bezahte Miete abrechnen und fertig. Dann wären auch Mietwohnungen schnell mal abbezahlt ;-)

Eine Abschaltung des Akkus sollte schon möglich sein, das müsste man mit der RCI entsprechend Abklären. Aber da sind wohl auch die Fronten schon etwas verhärtet :-(
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Berndte » So 11. Feb 2018, 21:17

Dass der ADAC die Geschichte gern aufgreift erklingt logisch... mal wieder einen Bericht, warum Elektroautos einfach nicht taugen nimmt man gern. Selbstverständlich verkauft man deine Story dann auch noch an AutoBild und dergleichen weiter.

Echt mal... extra naiv?

Mache am Besten erst einmal gar nichts... abwarten, was passiert.
So ist es wenigstens für uns unterhaltsam.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon novalek » So 11. Feb 2018, 22:39

geko hat geschrieben:
Der übliche Ablauf bei einer Rechtschutzversicherung ist: 1. Anwalt suchen (wenn man keinen kennt, kann die Versicherung ggf. Empfehlungen aussprechen)

Und, schon jemals das AGB gelesen?
Die Rechtschutz will wissen, was los ist.
Man muß deren Freigabe zur eigenen Suche nach einem Anwalt abwarten....
Anderfalls ist Hängen im Schacht.
Ich kann doch nicht anwaltliche Lasten produzieren und der Versicherer zahlt alles ungesehen, egal, ob Gutachter, ob sonstwas.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Fluencemobil » So 11. Feb 2018, 22:53

Berndte hat geschrieben:
Dass der ADAC die Geschichte gern aufgreift erklingt logisch... mal wieder einen Bericht, warum Elektroautos einfach nicht taugen nimmt man gern. Selbstverständlich verkauft man deine Story dann auch noch an AutoBild und dergleichen weiter.

Echt mal... extra naiv?

Mache am Besten erst einmal gar nichts... abwarten, was passiert.
So ist es wenigstens für uns unterhaltsam.

+1
Der adac will ja auch die Käufer vor Elektroautos mit mietbatterie warnen, nicht die Verkäufer.
Welchen Nachteil hatte denn der Käufer hier? Außer das der Kaufvertrag evt. Wegen Irrtum des Verkäufers rückabgewickelt Weden muss.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon DeJay58 » Mo 12. Feb 2018, 01:48

Respekt an mvman dass er hier uns immer noch am Laufenden hält. Geht ihn doch nicht so an! Seid froh dass es Infos gibt.
Video: i3 geht auch quer (neu 2018): https://youtu.be/yZzz71pzOQA


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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon drilling » Mo 12. Feb 2018, 08:14

thomasfm hat geschrieben:
Eine Abschaltung des Akkus sollte schon möglich sein, das müsste man mit der RCI entsprechend Abklären. Aber da sind wohl auch die Fronten schon etwas verhärtet :-(

Die Renault Bank darf zum jetzigen Zeitpunkt den Akku nicht mehr abschalten, denn sie haben die Forderung des Zeitwerts längst an das Inkassounternehmen weiterverkauft, somit hat die Renault Bank kein recht auf den Akku mehr. Für die Renault Bank ist die Angelegenheit erledigt, sie habe jetzt weder Rechte am Akku noch sonstige Ansprüche.

Eine Abschaltung wäre rechtlich nur möglich gewesen bevor sie von mwan den Ersatz des Zeitwerts forderten.
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