Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Funktioniert dein Renault ZOE nicht wie er soll? Hier wird dir geholfen

Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Helfried » Do 7. Dez 2017, 17:18

wp-qwertz hat geschrieben:
er zahlt weiter


Ich meinte natürlich, dass er nicht weiter zahlen soll.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Blue shadow » Do 7. Dez 2017, 17:23

Dann bist du nur auf der sicheren seite, wenn der wagen wieder von renaulthändler aufgekauft wird....aber ob die gut zahlen?

Andere händler wollen ihn nicht, weil sie die miete weiter zahlen müssen bis er verkauft ist....
ExKonsul leaf blau winterpack ca 34.000 km Spannung und Spass mit Akku und Golfball punktierter Oberfläche zur cw reduzierung....brusa booster in arbeit...in warteschleife auf upgrade 40 kwh in 24 monaten
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon mvan » Do 7. Dez 2017, 17:32

TomTomZoe hat geschrieben:
mvan hat geschrieben:
Die Zoe war mehrfach in der Werkstatt und ist vermutlich mit der Software auf dem neusten Stand.
Der Käufer gibt die Reichweite bei seinem Fahrstil bei den aktuellen Temperaturen mit 70 km an.

80% SOC :roll:
70 km Reichweite :roll:

Ich behaupte weiterhin: Dem Fahrzeug fehlt das BMS Update, und zwar 100%ig!

Du magst Recht haben. Ich kenne mich damit nicht aus. Aber warum sagt das keiner von der Renault Bank dem Käufer?
Die holen einfach nur den großen Prügel heraus und haben jetzt schon den Käufer so auf die Palme gebracht.
Ich bin recht gutmütig. Aber diese Leute von Renault und Renault Bank haben mich regelmäßig zur Raserei gebracht.
Und bei dem neuen Eigentümer haben die das innerhalb weniger Wochen auch geschafft.
Schon mit meinem Vorbesitzer gab es Ärger: obwohl ich den Akku-Vertrag sofort unterschrieben hatte und die Akkumiete ab Kaufdatum komplett beglichen hatte, hat die Renault Bank den Vorbesitzer über Monate nicht aus dem Vertrag entlassen und einige Monate doppelt abkassiert. Der Vorbesitzer glaubte natürlich, ich hätte den Vertrag nicht unterschrieben. So war ich gleich von Beginn in ständigem Kontakt mit den Leuten der Renault Bank und es war nur Ärger. Mein Vorbesitzer meinte zum Ende: nie wieder Renault. Mir geht es ähnlich. Und bei dem nächsten Besitzer ist das nach wenigen Wochen fast die gleiche Situation.

Manchmal habe ich den Eindruck, Renault tut alles, diese Zoes nicht zu verkaufen.
Da überlege ich dann, ob es da nicht irgendeinen Renault-Manager gibt, der von der Ölindustrie bezahlt wird, damit Renault möglichst allen Elektroauto-Fans das Leben schwer macht. Ich kann mir einfach nicht erklären, wie man mit solchem Verhalten erfolgreich Autos verkaufen will. Die Zoe selbst ist sehr gut. Das sagt jetzt auch der neue Käufer. Aber das Drumherum passt nicht.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon mvan » Do 7. Dez 2017, 17:39

Heavendenied hat geschrieben:
Also auch wenn es dir nichts hilft mal ein Tip an alle die ein Fahrzeug mit Batteriemiete verkaufen:
Den Vertrag für das umschreiben des Mietvertrags direkt mit dem Kaufvertrag zusammen vorbereiten und unterschrieben lassen. So habe ich das beim Twizy damals gemacht (die Unterlagen gibt es von der Renault Bank) und das ist auch die einzig sichere Variante, die meines Wissens nach auch so von der Renault bank vorgeschrieben ist. Das ist viel Schreibkram, aber man ist eben auf der sicheren Seite.
(100% sicher leider auch nicht, denn wenn der Käufer in den Augen der Renault Bank nicht solvent genug ist könnten sie den wohl theoretisch ablehnen, aber da ist mir persönlich kein Fall bekannt)
...

Tja und vermutlich hat so ein Käufer aus Verbraucherschutzgründen auch ein Rücktrittsrecht von so einem Vertrag innerhalb von 14 Tagen. Das hilft glaube ich nicht viel.
Und meist läuft so ein Autoverkauf auch innerhalb weniger Tage ab: Inserat aufgeben, Käufer melden sich, wer zuerst kommt, bekommt das Auto. Die Renault Bank braucht sehr lange, bis die solche Unterlagen zugeschickt hat. Das passt einfach nicht zu so einem schnellen Autoverkauf. Die Renault Bank verschickt die Verträge ja schon vorausgefüllt und man muss nur noch die Unterschriften einsetzen und ich denke, blanko bekommt man die eventuell gar nicht.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Elektro-Bob » Do 7. Dez 2017, 17:40

Das ist ja eine schöne Sch... :(

Mach dem Käufer - am besten schriftlich - klar, daß die Renault-Bank die Auflademöglichkeit für den Akku sperren wird, wenn sie keine Akku-Miete mehr bekommen. Kündige dem Käufer an, daß Du zum xx.xx. die Mietzahlung an die Renaultbank einstellen wirst. Mache ihm auch klar, daß es dieses Auto ohne Batteriemietvertrag nicht geben kann. D.h. er hat nicht die Wahl, ob er die Batterie weitermietet oder nicht !!!
Es gibt also nur zwei Möglichkeiten:
1) Der Käufer übernimmt zu dem Auto den Batteriemietvertrag
2) Der Käufer tritt vom Kaufvertrag des Autos zurück

Neben der Beratung durch einen Anwalt gibt es mitunter auch die Möglichkeit einen Mediator (also einen Schlichter zu beauftragen, ist meist die günstigere Alternative)

Viel Glück!
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon bm3 » Do 7. Dez 2017, 17:41

Helfried hat geschrieben:
wp-qwertz hat geschrieben:
er zahlt weiter


Ich meinte natürlich, dass er nicht weiter zahlen soll.


Wie jetzt "...nicht weiter zahlen soll..." :?:

Er hat unterschrieben dass er so lange zahlt bis der neue Käufer den Vertrag übernommen hat. Die Renault Bank hat sich da vertraglich schön abgesichert und lässt ihn da nicht mehr raus bis es soweit ist . Die Bank wird ihm, falls er nicht zahlt schon entsprechend gerichtlich ankommen. Das ganze Programm halt bei säumigen Miet-Zahlungen .

Das ist ja genau das Problem weshalb ich bei Renault keinen Akku mehr miete, wenn dir dein neuer Käufer dann so dumm ankommt wie hier passiert, bist du im Endeffekt der Angeschmierte. Es sollte deshalb unbedingt auch in den Kaufvertrag hineingenommen werden dass der neue Käufer sich verpflichtet auch den Mietvertrag für den Akku mit der Renault Bank ab dem Zeitpunkt der Fahrzeug- und Akkuübergabe an ihn umgehend zu übernehmen. Das wurde hier scheinbar versäumt hineinzunehmen. Außerdem sollte der Verkäufer vor dem Verkauf schon mit der Renault Bank Kontakt aufnehmen und sich alle Unterlagen für den Käufer schon zuschicken lassen und was geht schon mit ihm zusammen ausfüllen und auch unterzeichnen. Er sollte (muss) sich in seinem eigenen Interesse kümmern dass der Akku-Mietvertrag mit dem Käufer so schnell als möglich unter "Dach und Fach" kommt. Solange das noch nicht passiert ist zahlt er vertraglich schön weiter Miete und steht auch weiter für eventuelle Akkubeschädigungen nach dem Verkauf oder den Diebstahl gegenüber der Vermieterin gerade.
Lest euch doch bitte mal richtig durch was ihr da Alles unterschrieben habt !
Ich habe das jetzt zweimal mitgemacht und das reicht mir auch jetzt, genug Renault Z.E. .

Ich bin allgemein aber der Meinung dass sich die Renault Bank hier zuviel gegenüber ihren Kunden vertraglich herausgenommen hat. Sowas kann man eigentlich nur in diesem Stil machen wenn man auf die Kundschaft keinen Wert legt.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon Helfried » Do 7. Dez 2017, 17:44

bm3 hat geschrieben:
Er hat unterschrieben dass er so lange zahlt bis der neue Käufer den Vertrag übernommen hat.


Ach so, danke, das war natürlich naiv. Wusste ich nicht.
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon BED » Do 7. Dez 2017, 17:55

Es gibt eine Formblatt von Renault für den Zoe-Verkauf, auf dem der Verkäufer unterschreibt, wenn er die Zoe ummeldet. Das Formular bekommst Du bei der Renault Bank. Hilft Dir jetzt natürlich nicht.
Der Käufer muss ganz schön dumm sein...daher würde ich noch ein letztes Mal Kontakt suchen und ruhig erklären, dass er die Batterie mieten muss, weil Du sonst mit Schadenersatz auf Ihn zukommst - was für den Käufer am Ende noch teurer wird.
Wenn er das nicht kapiert würde ich zum Anwalt gehen und zwei Dinge tun:
1) Zahlung an Renault einstellen mit Hinweis auf Eigentümerwechsel - sollen sie Dich doch verklagen - gibt bestimmt gute Presse und wirkt Verkaufsfördernd für das Zoe Mietbatterie-Konmzept
2) den Käufer auf Schadenersatz verklagen

Punkt (2) kannst Du auch ohne Anwahl mittels Mahnbescheid für ein paar Euro probieren.

Viel Erfolg.
BED
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon SvenWal » Do 7. Dez 2017, 18:04

Das blöde könnte dann nur sein, dass Renault völlig durchdreht und Dir als Verkäufer auch noch einen Negativeintrag in der Schufa reinwürgt. Dann viel Spaß beim nächsten Handyvertrag oder gar Kredit

Ich hatte den Spaß mal, weil bei einem automatischen Datenabgleich irgendjemand mit gleichen Namen den Offenbarungseid geleistet hatte. Saß ich blöd da, als ich das Geld für den Wohnwagen besorgen wollte. War kein Spaß...
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Re: Käufer übernimmt Akkuvertrag nicht

Beitragvon bm3 » Do 7. Dez 2017, 18:08

Richtig BED, entweder ist der Käufer hier nur dumm aber freundlich, oder er ist überschlau aber freundlich-arglistig. :mrgreen:
Wenn man von jemandem Geld zu bekommen hat kann man einen gerichtlichen Mahnbescheid gegen ihn beantragen.Der kostet noch nicht viel und das kann man sogar online machen. Wenn derjenige nicht zahlt und widerspricht gehts dann automatisch weiter vors Gericht. Falls derjenige nicht innerhalb einer Frist widerspricht wird der Mahnbescheid automatisch gerichtlich vollstreckbar und man kann den Gerichtsvollzieher schicken. Wenns vor Gericht geht sollte man schon die rechtliche Situation vorher genau geklärt haben, das können meistens Anwälte.
Gegenüber der Renault Bank muss man wohl erstmal weiterzahlen, ob man sich das bei dem Käufer wiederholen kann hängt wahrscheinlich auch vom abgeschlossenen Kaufvertrag ab. Zumindest sollte im Kaufvertrag sinngemäß stehen dass der Akku nicht mitverkauft wird und im Eigentum der Renault Bank steht.
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