Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Funktioniert dein Renault ZOE nicht wie er soll? Hier wird dir geholfen

Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon bm3 » Sa 19. Aug 2017, 23:28

Ja, meine Erfahrungen sind jetzt wieder so ganz anders, meine Renault bisher liefen alle gut über Jahre und meine Elektroautos waren ausgereift, beispielsweise der Leaf , Zoe hatte ich noch keine.
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon benwei » Sa 19. Aug 2017, 23:29

mvan, sorry, aber - hör auf, hier im Forum zu jammern. Das bringt nichts, zumindest nicht in der aktuellen Form deiner Äußerungen. Würde sich meine ZOE so lange in der Werkstatt aufhalten und die Werkstatt respektive der Hersteller nicht regen, hätte ich schon meine Rechtsschutzversicherung um Kostenübernahme angefragt.
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon mvan » Sa 19. Aug 2017, 23:30

bm3 hat geschrieben:
So wie du es schreibst ist natürlich nicht, es gibt nicht die Möglichkeit ein Ladegerät eines anderen Herstellers einzubauen, jedenfalls keines mit dieser hohen Leistung, das sogenannte "Ladegerät" ist bei der Zoe nur ein halbes und nutzt die Leistungsendstufe des Motorcontrollers , die normalerweise den Motor ansteuert, beim Laden mit. Ist aber trotzdem interessant, wenn er noch fährt aber nicht mehr läd muss ja eben diese Leistungsendstufe noch in Ordnung sein. Auch werden die Oberwellen von der Zoe verstärkt produziert, das ist bekannt, schadet aber der Zoe nicht, der fehlt halt nur ein guter Filter damit die Wellen nicht von der Zoe ins öffentliche Netz gelangen können, jedenfalls den älteren Modellen, bei den neuen weiß ich es nicht.
Jedenfalls sind aber von einem Ladegerät produzierte und ans Stromnetz abgegebene Oberwellen nicht schädlich für das Gerät selbst.


Also beim Ladegerät hatte ich gelesen, das sei im Grunde nicht schwer: Wechselstrom auf Gleichstrom. Da gibt es einige Ladegeräte. Mag sein, nicht mit dieser Leistung. Und vielleicht nicht als halbes Gerät sondern dann als Ganzes. Aber letztlich wird doch der Akku dann einfach mit Gleichstrom gefüttert wie bei jedem anderen Elektroauto auch. Diese Akkuladegerätetechnik gibt es schon lange und sollte auch ausgereift sein. Und Ströme von 32 Ampere sind auch nicht die Welt.
Kann mir nicht vorstellen, dass man dafür nicht Ersatz finden könnte. Und dann ist das auch eine Marktlücke: wenn andere Hersteller davon erfahren, bauen die dann schnell so ein Ladegerät als Alternativangebot. Aber wenn Renault das wegen der Batteriemiete eben unterbindet, funktioniert es ohnehin nicht.
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon bm3 » Sa 19. Aug 2017, 23:34

mvan hat geschrieben:
bm3 hat geschrieben:
So wie du es schreibst ist natürlich nicht, es gibt nicht die Möglichkeit ein Ladegerät eines anderen Herstellers einzubauen, jedenfalls keines mit dieser hohen Leistung, das sogenannte "Ladegerät" ist bei der Zoe nur ein halbes und nutzt die Leistungsendstufe des Motorcontrollers , die normalerweise den Motor ansteuert, beim Laden mit. Ist aber trotzdem interessant, wenn er noch fährt aber nicht mehr läd muss ja eben diese Leistungsendstufe noch in Ordnung sein. Auch werden die Oberwellen von der Zoe verstärkt produziert, das ist bekannt, schadet aber der Zoe nicht, der fehlt halt nur ein guter Filter damit die Wellen nicht von der Zoe ins öffentliche Netz gelangen können, jedenfalls den älteren Modellen, bei den neuen weiß ich es nicht.
Jedenfalls sind aber von einem Ladegerät produzierte und ans Stromnetz abgegebene Oberwellen nicht schädlich für das Gerät selbst.


Also beim Ladegerät hatte ich gelesen, das sei im Grunde nicht schwer: Wechselstrom auf Gleichstrom. Da gibt es einige Ladegeräte. Mag sein, nicht mit dieser Leistung. Und vielleicht nicht als halbes Gerät sondern dann als Ganzes. Aber letztlich wird doch der Akku dann einfach mit Gleichstrom gefüttert wie bei jedem anderen Elektroauto auch. Diese Akkuladegerätetechnik gibt es schon lange und sollte auch ausgereift sein. Und Ströme von 32 Ampere sind auch nicht die Welt.
Kann mir nicht vorstellen, dass man dafür nicht Ersatz finden könnte. Und dann ist das auch eine Marktlücke: wenn andere Hersteller davon erfahren, bauen die dann schnell so ein Ladegerät als Alternativangebot. Aber wenn Renault das wegen der Batteriemiete eben unterbindet, funktioniert es ohnehin nicht.


Dann schau dir bitte mal an mit wieviel Ladeleistung die E-Autos anderer Hersteller so an AC laden können.
22 oder gar 43kW gehen da richtig ins Geld, sogar schon 7kW Ladeleistung, dazu werden schon doppelte Ladegeräte eingebaut.
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon mvan » Sa 19. Aug 2017, 23:36

Vanellus hat geschrieben:
Von was für einem Ladegerät sprichst du? Soweit ich weiß, hat die Zoe kein separates Ladegerät, sondern nutzt die Wicklungen des Motors, der somit auch "Ladegerät" ist. Da kann man wohl kein "separates" Ladegerät einbauen.

Ich fahre meine Zoe seit Mitte 2013, jetzt über 73.000 km. Weder war die Ladefunktion jemals defekt, noch gab es überraschende Ladeabbrüche. Ich würde mich also gegen den Eindruck verwehren, dass alle (alten) Zoes dein geschildertes Problem haben. Nur bei rund 55.000 km wurde die Motor-Getriebeeinheit auf Garantie ausgetauscht wegen des bekannten Defekts der Getriebe-Zahnräder und zunehmender Mahlgeräusche.


Soweit ich gelesen habe, könnte man wohl schon ein vollständiges Ladegerät einbauen. Das interessiert den Akku weniger, wie der Gleichstrom aufbereitet wird.

Wenn Du bislang keine Probleme mit dem Ladegerät hattest, wäre es mal interessant zu erfahren, wo Du auflädst? Daheim? Ich lade nur öffentlich auf an verschiedenen Stellen. Das hat mein Vorgänger auch so gemacht.
Kann sein, dass wenn jemand nur in der Garage auflädt, das Problem nicht unbedingt entsteht.
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon mvan » Sa 19. Aug 2017, 23:41

bm3 hat geschrieben:
mvan hat geschrieben:
bm3 hat geschrieben:
So wie du es schreibst ist natürlich nicht, es gibt nicht die Möglichkeit ein Ladegerät eines anderen Herstellers einzubauen, jedenfalls keines mit dieser hohen Leistung, das sogenannte "Ladegerät" ist bei der Zoe nur ein halbes und nutzt die Leistungsendstufe des Motorcontrollers , die normalerweise den Motor ansteuert, beim Laden mit. Ist aber trotzdem interessant, wenn er noch fährt aber nicht mehr läd muss ja eben diese Leistungsendstufe noch in Ordnung sein. Auch werden die Oberwellen von der Zoe verstärkt produziert, das ist bekannt, schadet aber der Zoe nicht, der fehlt halt nur ein guter Filter damit die Wellen nicht von der Zoe ins öffentliche Netz gelangen können, jedenfalls den älteren Modellen, bei den neuen weiß ich es nicht.
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Also beim Ladegerät hatte ich gelesen, das sei im Grunde nicht schwer: Wechselstrom auf Gleichstrom. Da gibt es einige Ladegeräte. Mag sein, nicht mit dieser Leistung. Und vielleicht nicht als halbes Gerät sondern dann als Ganzes. Aber letztlich wird doch der Akku dann einfach mit Gleichstrom gefüttert wie bei jedem anderen Elektroauto auch. Diese Akkuladegerätetechnik gibt es schon lange und sollte auch ausgereift sein. Und Ströme von 32 Ampere sind auch nicht die Welt.
Kann mir nicht vorstellen, dass man dafür nicht Ersatz finden könnte. Und dann ist das auch eine Marktlücke: wenn andere Hersteller davon erfahren, bauen die dann schnell so ein Ladegerät als Alternativangebot. Aber wenn Renault das wegen der Batteriemiete eben unterbindet, funktioniert es ohnehin nicht.


Dann schau dir bitte mal an mit wieviel Ladeleistung die E-Autos anderer Hersteller so an AC laden können.
22 oder gar 43kW gehen da richtig ins Geld, sogar schon 7kW Ladeleistung, dazu werden schon doppelte Ladegeräte eingebaut.


50 kW gehen an den DC-Ladesäulen (135 kW sogar bei Tesla). Dort findet die AC-DC Wandlung halt in der Säule statt und nicht im Auto. Solche Ladegeräte gibt es. Aber ich weiß nicht, was das kostet und wie groß diese Geräte sind.
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon bm3 » Sa 19. Aug 2017, 23:49

mvan hat geschrieben:

50 kW gehen an den DC-Ladesäulen (135 kW sogar bei Tesla). Dort findet die AC-DC Wandlung halt in der Säule statt und nicht im Auto. Solche Ladegeräte gibt es. Aber ich weiß nicht, was das kostet und wie groß diese Geräte sind.


Eben ! An den DC-Säulen mit eigener teurer Technik und kaum noch Ladetechnik dazu im Auto ! Die Zoe läd aber mit AC und kann deshalb an viel mehr Ladestellen Schnellladen !
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon Martin206 » So 20. Aug 2017, 07:01

Twizyflu hat geschrieben:
Sicherung F27 ist es glaube ich - bitte nachschauen - vom Rlink ziehen
Evtl nur ein Bug oder das GPS hängt eh auch mit der TCU zusammen

Dann bitte TCU checken

Einstellungen schauen ob Verbindung noch da oder getrennt ...


Was ist TCU?

Du meinst es wär evtl. die Sicherung durch?
Sind Ersatzsicherungen im Kasten?
-Maddin-
seit 23.6.17: rote Zo(e)ra Z.E.40 Intens, SH, DAB+, Gar. 72M/100Tkm, RH-ZO41E ;-)
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon Lewis » So 20. Aug 2017, 18:52

Was ist TCU?

Telematik-Steuergerät (control unit)
Du meinst es wär evtl. die Sicherung durch?

Wenn F26 durch ist wäre das R-Link komplett dunkel
Sind Ersatzsicherungen im Kasten?

Nein, nur das Ziehwerkzeug
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2017er Q90 INTENS (MB 17R) 07/17
Wer hört noch gerne Schiller (CvD) im BEV ?
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon Martin206 » So 20. Aug 2017, 20:36

Nur Meldung "kein GPS Signal". Smartphone hat eins.

GPS Sensor ist aber nicht an Außenantenne gekoppelt?
Die hatte ich bei Bootstransport länger gebogen.
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