Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Funktioniert dein Renault ZOE nicht wie er soll? Hier wird dir geholfen

Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon Alex1 » Mo 17. Jul 2017, 11:21

Zoe 1: 65.000 km in 3 Jahren, Lader, Rhombe, Querlenker.
Zoe 2: 2.000 km...
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon rolandk » Mo 17. Jul 2017, 11:37

Martin206 hat geschrieben:
Denke da hat sich nur einer (in fb) ausgekotzt oder wollte Bashing betreiben:

"Abfallende Türgriffe, Brechender Hebel (Modus wähler), Nicht starten, spontan stoppende Ladevorgänge, Renault-App zickt, Stromverbrauch teils höher als bei einem Tesla S, völlig überteuert, schlecht verarbeitet, unfähige servicestellen die Monatelang fehler nicht beheben können..."


ja, das sieht stark nach bashing aus, und außerdem von jemandem, der keine Ahnung hat, wie man elektrisch fährt.

Abfallende Türgriffe? Davon habe ich noch nie gehört

Brechender Hebel? Der Fahrmodus??? Was soll da brechen?

Nicht starten? Ja, wenn man sich nicht an die Regeln hält und die Bremse drückt.... dann klappt das nicht. RTFM (read the fine (oder fucking) Manual)

spontan stoppende Ladevorgänge? Das kann auch ein Fehler der Ladeinfrastruktur oder des Kabels sein. Also nicht Schuld des Fahrzeugs, jedenfalls nicht immer ... kann vorḱommen, dann sollte der Service sich darum kümmern.

Renault-App zickt? Ja, R-Link ist gerade wenn man es intensiv nutzen will problematisch. Aber he, Renault ist kein IT-Unternehmen. Außerdem fährt sich der Wagen wunderbar ohne R-Link. Das R-Link wird überbewertet. Aber das Navi ist teilweise besser als das vom Tesla. Außerdem kann man das pimpen....

Stromverbrauch höher als beim Tesla? Ja, wenn man mit dem Zoe bergauf und mit dem Tesla bergab fährt und das miteinander vergleicht. Wenn man den Zoe vernünftig fährt (und nicht wie einen typischen Verbrenner), dann kann man den Verbrauch auf unter unter 12 kWh/100 km drücken. Das ist beim Tesla zwar auch nicht unmöglich, aber weit aus schwieriger. Aussage ist also blödsinnig.

Völlig überteuert? Das muß jeder mit sich selber ausmachen. Aber der Service der Renaultbank ist unterirdisch, und so bald man das Auto gekauft hat, ist man der Arsch, darüber sollte man sich im klaren sein. Aber da unterscheidet sich Renault nicht von den anderen Autoherstellern. Die anderen tarnen es aber evtl. besser.......

Schlecht verarbeitet? Bei dem was ich sonst so über Renault gehört habe, kann ich das für die Zoe nicht bestätigen. Aber auch da gibt es ja auch Leute die bei Stereoanlagen den Unterschied hören können, ob das Musiksignal über vergoldete Stecker ins System kommt. Sowas gibt es bei Fahrzeugbesitzern natürlich auch. Den Einen ist es egal, den Anderen eben nicht, also auch eher Geschmackssache. Da hilft nur: selber schauen, und nicht darauf hören, was Andere sagen.

Unfähiger Service? Naja, unfähig würde ich das nicht unbedingt nennen. Eher lernresistent. Zum Glück muß ein E-Fahrzeug relativ selten zum Service, da fällt es dann nicht auf. Und wenn es wirklich Hart auf Hart kommt, haben sich mittlerweile einige Servicestellen bundesweit heraus kristallisiert, denen man das Fahrzeug anvertrauen kann. Wurde hier im Forum schon des öfteren angesprochen.



Natürlich fallen auch hier im Forum Probleme eher auf. Das liegt aber auch daran, das die Zoe sich hier recht gut verkauft hat, d.h. die Anzahl der Fahrer und damit auch der Problemfälle wird höher sein, als bei anderen Fahrzeugen. Der e-UP von VW muß dann ja ein Top-Fahrzeug sein....... zumindest lese ich nichts von Problemen. Liegt aber wahrscheinlich daran, das die meisten Fahrzeuge davon sich wegen der langsamen Ladung die Reifen platt stehen und der Wagen auch nicht so verbreitet ist.

In der Summe kann ich sagen: Ich hätte nie gedacht, jemals Renault zu fahren, aber ich bereue den Kauf vor vier Jahren nicht und habe mittlerweile über 95.000 km runter und dabei sind auch einige Fahrten mit über 1000 Strecke dabei gewesen.

Allerdings werde ich mir aufgrund der seltsamen Gebaren der Renaultbank und der Geschäftpolitik von Renault (Stichwort Akkuupdate) überlegen, ob ich bei einem neuen Fahrzeug bei Renault bleiben werde. Aber dafür kann das Fahrzeug ja nichts.

Roland
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon 1111 » Mo 17. Jul 2017, 11:41

Über 10000km seit 09/16 ohne Probleme. :P
Aufgeladene Grüße
Klaus
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon André » Mo 17. Jul 2017, 11:44

Nein. Ich glaube nicht.
Drei ZOE habe ich bisher gelenkt. Die erste war ein Vorführer von meinem freundlichen AH. Eine Zen Q 210. Anfangs mit ca. 4 Tkm. Bei Eintausch gegen die neue Intens hatte sie ca. 65 Tkm auf dem Tacho. 1 x wurde die TCU auf Garantie gewechselt. Sonst nur die Sommer- bzw. Winterreifen. (Ohne Radsensoren!)
Die zweite Zicke fuhr ich als R 240 von 01/2016 bis ca. 01/2017. Und mehr als 35 Tkm. Es wären bestimmt noch mehr Kilometer geworden. Aber ohne viel Tamtam hat Renault dieses Auto, meinem Wunsch folgend, zurückgenommen und gewandelt. Nach Antrag hat denn auch die Renault Bank großzügig die Batteriemiete für die Werkstattzeiten erstattet. Null Problemo. Ärgerlich nur, das ich von der Assistance immer nur Verpenner gestellt bekommen habe.
Die Ankündigungen um den größeren Akku und einem Hauch von Luxus hab ich mir dann im freundlichen AH Vorndran erfüllen dürfen. Das sind seit Ende März d. J. über 11 Tkm. Diesmal mit dem großem Garantiepaket. Ist nachvollziehbar, oder? Zumal Renault die Garantiezeit verkürzt hat.
P.s.: Den Hype um den massenhaften Austausch von Armaturenbrettern und abblätternden Klarlack an der Rhombe vernachlässige ich um meiner persönlichen Prioritäten willen, elektrisch unterwegs zu sein.
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https://3.tesla.com/model3/design?redirekt=no#battery
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon McFly3 » Mo 17. Jul 2017, 13:34

rolandk hat geschrieben:
Brechender Hebel? Der Fahrmodus??? Was soll da brechen?


Der Wahlhebel war bei Twizyflu (!?) gebrochen, aus zu schließen ist das nicht...

Allgemein gilt aber in Foren, auf eine Positive Meldung kommen 10 (!) negative Meldungen!

Wer keine Probleme hat, fährt halt und sucht nicht im Forum nach lösungen ;)
Zoe Z.E. 40 Bose Edition
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon tyman » Mo 17. Jul 2017, 13:52

Moin Folks,
fahre meinen Zoe seit knapp 4 Jahren und bin in Summe zufrieden. Aber das liegt eher an der Tatsache, dass der kleine elektrisch fährt.
Bei meinem Zoe wurde ebenfalls alles ausgetauscht, was hier im Forum so zu lesen ist (Motor/ Getriebe, Armaturenbrett, TCU, Koppelstangen, etc.).
Und wäre der Kleine eben nur ein normales Auto, hätte ich den längst wieder verkauft und mir geschworen nie wieder einen Renault zu kaufen. Ich bin Feuer und Flamme für elektrisches Fahren aber nicht selbiges für den Zoe. Dafür hat der einfach zu viele Wehwehchen gehabt.
Würde ich mir wieder einen Zoe kaufen... hm, eher nicht.
Aber in meinen Augen ist die Entscheidung welches Auto (solange es elektrisch ist), weitestgehend vom Fahrprofil und den täglichen Anforderungen abhängig. Das Argument der Schnelladung z.B. ist bei mir eher zweitrangig. Aber das liegt eben an meinem Fahrprofil...
Gruß
Olaf
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon Martin206 » Mo 17. Jul 2017, 13:55

Danke für die klaren Aussagen ;)
-Maddin-
seit 23.6.17: rote Zo(e)ra Z.E.40 Intens, SH, DAB+, Gar. 72M/100Tkm, RH-ZO41E ;-)
2x CEE 32A, 1x Schuko, NRGkick-Mobillader, laden nach Rücksprache (max. 1x22kW + 1x11kW zeitgleich).
KfW40-Haus m. Erdwärme/Ökostrom. PV in Überlegung.
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon Flünz » Mo 17. Jul 2017, 14:18

Seit drei Jahren nahezu problemlos unterwegs, mit einigen Pimps wie LED-Innenbeleuchtung, Isolierung von Türen, Heck- und Frontklappe, Dach, Gummilippe vorne an der Frontklappe, Hupe anstatt Kindertröte.
Upps, da habe ich ja doch Einiges individualisiert...
120 Kühe weniger ergeben 120 Kilometer mehr Reichweite :D (Q210 -> Q90 = 135km -> 255km)9,9KWp PV + 12KWh Sonnenbatterie
Håbt's Ihr de Gerddää gsäng? :lol:
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon Alex1 » Mo 17. Jul 2017, 15:39

...aber nicht tiefer gelegt... :lol:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Ist die Zoe eher "problembehaftet"?

Beitragvon St.Redlin » Mo 17. Jul 2017, 18:11

Also wir haben unsere erste ZOE seit Nov 2013. Bis auf den auf Garantie erfolgten Austausch des hellen Armaturenbrettes gab es sonst keinerlei Vorkommnisse. Läuft seit inzwischen 44000 Kilometern. Hat bereits nach 1,5 Jahren so viel Spass verursacht bei mir, dass ich mit meiner Frau auch nicht mehr teilen wollte und hab ihr im April 2015 eine Gebrauchte von Juni 13 besorgt. Und auch das Fahrzeug funktioniert bei uns seit inzwischen 15000 eigenen Kilometern einwandfrei. Hat nun insgesamt 47000 runter. Dieser wagen gehörte wohl definitiv zu einen der ersten in Deutschland. Als wir ihn übernahmen hatte er bereits auf Garantie einen neuen Motor und das dunkle Armaturenbrett. Bei uns läuft er ohne Probleme. Bezüglich der blauen bröckelnden Rhomben kann ich bis jetzt nur sagen, ja man sieht feine Risse im Blauchrom, aber noch ist alles dran. Würde die ZOE jederzeit wieder kaufen. Mein Händler weiss das und bot mir neulich eine Q90 an. Jedoch hätte ich Zuviel zuzahlen müssen, trotz Abgabe der ZOE meiner Frau, und auf Langstrecke (größer 500-600 Kilometer) wär ich damit nicht viel schneller. Also lass ich das diesmal und warte auf die nächste Generation. Meine beiden Kisten funktionieren ja wie geschmiert.
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