Zweiter 43kW-Schnelllader Deutschlands im Münsterland

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Zweiter 43kW-Schnelllader Deutschlands im Münsterland

Beitragvon Efan » Mi 31. Jul 2013, 17:33

stromer hat geschrieben:
...
Schon traurig, daß Privatpersonen bisher, im Bezug auf 43 KW-Ladestationen, mit relativ geringem Aufwand mehr erreicht haben als alle großen Netzbetreiber zusammen.
...


Ich finde es Klasse, daß wenigstens die Benutzer sowas schaffen!

Von den EVUs erwarte ich, daß sie von den Subventionen ein einheitliches Bezahlsystem entwickeln, es kann doch nicht angehen, daß jedes Stadtwerk und jedes EVU sein eigenes Süppchen kocht.

Bin nun wirklich kein Freund von Regulation, aber wenn die EU es schafft, die Handy-Roaming-Gebühren und Ladegeräte zu regeln, dann hat die EU die verdammte Pflicht, das gleiche beim Strom und zwar europaweit zu regeln. Eine Ladestation der Stadtwerke Hintertupfing, die ich nicht nutzen kann mit meinem RWE-Vertrag, ist quasi nie gebaut worden. Daher sollten nur öffentliche Ladestationen gefördert werden, die auch europaweit genutzt werden können.
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Beitragvon futtie » Mi 31. Jul 2013, 19:19

Efan hat geschrieben:
Von den EVUs erwarte ich, daß sie von den Subventionen ein einheitliches Bezahlsystem entwickeln, es kann doch nicht angehen, daß jedes Stadtwerk und jedes EVU sein eigenes Süppchen kocht.


Ein einheitliches Bezahlsystem muss nicht entwickelt werden, das gibt's doch schon - es heisst Master-/VISA-/EC-Card... Die dafür notwendige Elektronik ist Standard (kostet wohl das gleiche wie die jetzigen RFID-Systeme) und die Infrastruktur könnte pauschal mit x ct pro kWh Aufpreis auf die normale kWh finanziert werden. Ein anderes Berechnungssystem könnte auch integriert werden (Parkzeit, Rabatte für Kunden beim Anbieter usw.), das wesentliche ist aber die Art und Weise wie für den Strom bezahlt wird... Mehr Ladestationen für die Kunden, mehr Kunden für die Anbieter... Win-win.

Alternativ könnte Bargeld auch als Zahlungsmittel benutzt werden, das kompliziert die Sache um einiges, da die Stationen auch entleert werden müssen...

/Michael
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Re: Zweiter 43kW-Schnelllader Deutschlands im Münsterland

Beitragvon eDEVIL » Mi 31. Jul 2013, 19:25

Efan hat geschrieben:
Daher sollten nur öffentliche Ladestationen gefördert werden, die auch europaweit genutzt werden können.

Da stimme ich zu.

Von handling her ideal wäre eine Geldkarte, da es ja eher Kleinbeträge sind oder Alternativ Anmeldung/Abrechnung per App.
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Re: Zweiter 43kW-Schnelllader Deutschlands im Münsterland

Beitragvon ATLAN » Mi 31. Jul 2013, 20:37

futtie hat geschrieben:
Ein einheitliches Bezahlsystem muss nicht entwickelt werden, das gibt's doch schon - es heisst Master-/VISA-/EC-Card...


Genau so ist es ... :!: :twisted:

Aber warum einfach wenns auch kompliziert geht ... :wand:

Wir in D und AT sind eben die Meister im Verkomplizieren... :roll:

MfG Rudolf
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Re: Zweiter 43kW-Schnelllader Deutschlands im Münsterland

Beitragvon Yardonn » Mi 31. Jul 2013, 21:57

futtie hat geschrieben:
Ein einheitliches Bezahlsystem muss nicht entwickelt werden, das gibt's doch schon - es heisst Master-/VISA-/EC-Card...


kurze Frage: welche Fixkosten (Telefonleitung, Elektronik, Mechanik, Vandalismus und Pishing sicherer Verbau, Gebühren vom Systembetreiber) und welche variablen Kosten bei Benutzung (Telefonleitung, Gebühren, Verschleiß..) entstehen den so bei den bekannten Systemen... ?????

Technisch ist das alles kein Problem, nur ein Finanzielles.
Also, Butter bei die Fische, was kostet mich als DSn-Kisten betreiber ein Abrechnungsystem in Anschaffung und Monatlichen Kosten, und wiviele kWh (bzw. eher MWh) kann ich dafür lieber verschenken ???

Stromspende ist momentan das einzige System, das in der Praxis sebststragend funktionieren kann (ohne Sponsoring so wie das RWE-Ladesäulen-Netz...).
Wer was anderes meint, möge bitte mal ein paar Zahlen vorlegen.
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Re: Zweiter 43kW-Schnelllader Deutschlands im Münsterland

Beitragvon ATLAN » Mi 31. Jul 2013, 23:54

Yardonn hat geschrieben:
kurze Frage: welche Fixkosten (Telefonleitung, Elektronik, Mechanik, Vandalismus und Pishing sicherer Verbau, Gebühren vom Systembetreiber) und welche variablen Kosten bei Benutzung (Telefonleitung, Gebühren, Verschleiß..) entstehen den so bei den bekannten Systemen... ?????


Langsam wird's jetzt OT ;) man möge mir verzeihen:

Im Grunde sind es genau dieselben Kosten für EC wie für die Betriebsinterne RFID-Lösung. Online-Anbindung benötigst du für beide Lösungen, Vandalensicher ist die neue NFC-Bankkartennorm genauso wie die jetzigen RFIDs , dann kommen noch die Kosten für Disagio & Grundgebühr beim EC-Provider, dafür spart sich der Säulenbetreiber aber das gesamte RFID-AAA inhouse . Im Grunde ein Nullsummenspiel, aber der Säulenbetreiber kann (theoretisch) die Kundenkartendaten wieder zu Geld machen, wahrscheinlich kocht deswegen jeder seine eigene Suppe. :evil:

Prinzipiell hast du aber recht, das Prinzip hinter der DSL zB. oder diversen "Promotion-Säulen" ist da (derzeit noch) sinnvoller...

MfG Rudolf
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Re: Zweiter 43kW-Schnelllader Deutschlands im Münsterland

Beitragvon Leftaf » Do 1. Aug 2013, 13:50

Ganz Ehrlich warum den Energie Unternehmen die Macht geben.

Die fangen dann auch an wie die Ölindustrie den Preis zu bestimmen.

Lieber einen REINER SCT cyberJack RFID Basis-Personalausweis-Leser in die Ladestation integriegen und dann über den Personal Ausweis ausweisen. Und per PAYPAL QR-Code bezahlen.

Das wäre die low budget Lösung Vorraussetzung Die Person besitzt den Neuen Personalausweis und ein Smartphone.
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Re: Zweiter 43kW-Schnelllader Deutschlands im Münsterland

Beitragvon Efan » Do 1. Aug 2013, 17:05

Leftaf hat geschrieben:
...
Lieber einen REINER SCT cyberJack RFID Basis-Personalausweis-Leser in die Ladestation integriegen und dann über den Personal Ausweis ausweisen. Und per PAYPAL QR-Code bezahlen.

Das wäre die low budget Lösung Vorraussetzung Die Person besitzt den Neuen Personalausweis und ein Smartphone.


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Re: Zweiter 43kW-Schnelllader Deutschlands im Münsterland

Beitragvon mark32 » Sa 17. Aug 2013, 14:29

Heute haben wir vier ZOEs in Reihe mit 43kW aufgeladen. Die crOhm-Box lief wie am Schnürchen, es gab keinen Stress mit den FIs oder einem pfeifenden Induktionsherd. Wir haben mit der zweiten Box von Nino die zu 90% geladenen Autos mit 11kW auf 99% bekommen. Da reichte die Zeit gerade für einen Kaffee und die Akkus waren voll, wir kamen mit dem Umstecken kaum nach ;) .
Den Härtetest hat die große Box und der Chamäleonlader mit Auszeichnung bestanden. Soviel zu den Bedenken gegenüber der Ladetechnik, das Ganze fand an einem privaten Hausanschluß statt.

Fotos folgen, ich habe in der Hektik wenig geknippst, Nino um so mehr 8-)
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Re: Zweiter 43kW-Schnelllader Deutschlands im Münsterland

Beitragvon evchab » So 18. Aug 2013, 08:19

mark32 hat geschrieben:
Den Härtetest hat die große Box und der Chamäleonlader mit Auszeichnung bestanden. Soviel zu den Bedenken gegenüber der Ladetechnik, das Ganze fand an einem privaten Hausanschluß statt.


Super Privatinitiative - aber 100A Hausanschluss??? Standard sind da eher 35A.
Bin gerade dabei meine AC Verkabelung auf grössere Aufgaben vorzubereiten und musste meine Pläne nach unten tunen.
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