Zuhause laden, aber wie optimal

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Zuhause laden, aber wie optimal

Beitragvon feldy » Fr 13. Okt 2017, 20:45

Moin, Moin,

in Januar oder Februar wird mein neuer ZOE 40 geliefert und ich möchte schon mal einiges Zuhause vorbereiten.

der Verkäufer hat mich auf dieses Ladegerät aufmerksam gemacht:
https://www.amazon.de/Renault-Ladecontroller-Notladeadapter-Drehstrom-Nissan/dp/B00W25V0GY/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1507922367&sr=8-2&keywords=zoe+ladeger%C3%A4t

Kennt das jemand von Euch und hat welche Erfahrungen gemacht? Man könnte es mitführen und an jedem Starkstromanschluß nutzen in Gegensatz zum von Renault angebotenen Schuko-Kabel.

Oder macht doch eine eigene Wallbox mehr Sinn?

Ich werde jeden Tag ca. 100-120 km fahren und brauche eine schnelle Nachlademöglichkeit.

Freue mich auf Eure Rückmeldungen.

Gruß
Der Neuling ;)
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Re: Zuhause laden, aber wie optimal

Beitragvon Jack76 » Fr 13. Okt 2017, 20:58

Typ2-Ladesäulen findest Du mittlerweile in DE relativ viele, insofern macht ne feste Wallbox mit fixem Kabel daheim durchaus Sinn erst Recht auch aus Komfortgründen (aussteigen, Kabel von der Wand nehmen und einfach einstecken, fertig - Feierabend). Das Notladekabel, naja, kann gelegentlich Sinn machen (Hotel bzw. Verwandschaftsbesuche "über Nacht" o.ä.) wobei auch dort u.U. die nächste Bürgermeistersäule oder ähnliches oft nicht weit bzw. auf dem Wege liegt...
Du kannst besagte Box natürlich auch fix an die Wand dübeln, wobei dieser Box auch der vorgeschriebene allstromsensitive FI (FI-B oder FI-A/EV) fehlt. Das Ding noch spazieren zu fahren kannst Du Dir eigentlich schenken, wenn Du nicht in den E-Auto düsteren Ecken Deutschlands wohnen solltest (siehe auch https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/ )
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Re: Zuhause laden, aber wie optimal

Beitragvon Zoebr17 » Sa 14. Okt 2017, 06:57

Die Wallbox ist okay. Sie ist mobil und per schuko, Camping und Kraftstorm zu nutzen. Fest an die Wand würde ich sie nicht montieren, sonst nehme ich mir die Mobilität. Klar fehlt der FI ist ja auch eine Mobile günstige Lösung. Auf jeden Fall besser als das Renault Ladekabel.
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Re: Zuhause laden, aber wie optimal

Beitragvon Spider » Sa 14. Okt 2017, 07:51

Da würde ich lieber diesen hier kaufen.
https://go-e.co/
Kann viel mehr für sein Geld. Und maximal 22kW nicht nur 11kW
Bist du auf Strecken abseits von öffentlicher Ladeinfrastrucktur schneller unterwegs.
Ich persönlich würde mir nie im Leben ne Wallbox fest in die Garage hängen. Wenn es was gibt was genau soviel kostet und ich mitnehmen kann schränke ich mich doch selber nicht ein. Da wäre ich ja selten dämlich.

Durch Software Updates ist der go-e zukunftssicher und soll später auch in Haussterungen eingebunden werden können.
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Re: Zuhause laden, aber wie optimal

Beitragvon novalek » Sa 14. Okt 2017, 10:16

Experimente mit unbekannten Teilen, die nicht ZE-zertifiziert sind, mögen Frust und Geld kosten.
ZOE will einen FI-TypB (Gleichstrom) und spezielle Erdungsmaßnahmen.
Zunächst wer kann, sollte unbedingt daheim mit 11kW Drehstrom arbeiten - im Winter sofort nach der Fahrt und im heißen Sommer des nachts - weniger Ladeleistung oder gar Schuko verleidet Jedem die Nutzung des Fahrzeugs vollkommen.

Und man sollte, wenn man selbst kein Fachmann ist, das Kabel zur Garage von einem Fachmann anschließen lassen (per Daumen ein Preismoment von 500 €)
Wie und womit ?
CEE-Steckdose:
Die Flexibilität pur scheint auf den schnellen Blick ein Typ2-Ladesystems mit CEErot32 & CEErot16 & CEEblau8 & Schuko mitsamt eines FI-TypB und Sicherung. Aber:
- verlangt gewisse elektrische Maßnahmen zur Wahl der Ladestromstärke (sonst fliegen die Sicherungen in der HausVerteilung).
- Nutzertoleranz bzgl. der riesigen Stecker und Steckadapter (auch wegen des Stecker-Kraftaufwandes)
- meist nur innerhalb der Garage nutzbar bzw. erlaubt
- einzige feste Installation, eine CEE-16-Anschlußdose in der Garage (mehr als 11-kW erlauben die Grundversorger meist nicht)
- Der Backslash: früher waren E-Mobilisten auf CEE-Anschlüsse bei Reisen angewiesen - die Welt hat sich vollkommen geändert, nur noch wenige Hotelbetriebe und Privatleute bieten CEE als Ladeoption an - und wer will den Koffer mit Adaptern und Ladesteuerung schon mitnehmen ?
- ich habe mein CEE-Typ2-System seit 2 Jahren noch nie benutzt!

Feste TYP2-Wallbox:
- mein Ladesystem; 20A-Sicherung in Hausverteilung, festes ZE-Ladesystem in der Garage mit festem Typ2-Kabel (man muß dann nicht immer das Kabel aus dem Auto kramen).
**
Vor Preis sind beide Varianten fast identisch, wenn man geprüfte Qualität will.
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Re: Zuhause laden, aber wie optimal

Beitragvon macfan » Sa 14. Okt 2017, 12:52

Ich habe eine Bettermann-Box mit den entsprechenden Adaptern. Die kann auch 22 kW, nicht nur 11 kW. Sie ist in der Garage an der Wand montiert, lässt sich aber mit einem Griff auch abnehmen und mitnehmen. Ich habe also den Komfort der Wallbox und die Flexibilität der mobilen Box. Bei Nachfragen ist Herr Bettermann übrigens sehr hilfreich und nimmt sich viel Zeit.

Gruß, Horst
ZOE R90 Intens, blau, Bettermann-Box B3200RD
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Re: Zuhause laden, aber wie optimal

Beitragvon novalek » Sa 14. Okt 2017, 15:58

So begeistert man von seiner transportablen Box sein mag...hab ja selber eine...
PRO: für den CEE-Anbieter natürlich die minimalste Investition *)
Kontra1: ob öffentlich zugängliche Kraftsteckdosen (CEE16/32), sei es an einer Hauswand, als unverschlossener Kasten am Parkplatz oder in einer Tiefgarage zulässig sind, bzw. unbewacht genutzt werden können (Kinder können an allem herumspielen) - darüber gab es schon viel zu lesen.
Kontra2: ist die Installation fehlerhaft, bzw. fällt während des Ladens eine CEE-Phase aus, raucht(?e?) die ZOE-Ladesteuerung ab.

*)
wobei man nur hoffen kann, daß dessen Kabel für die Dauerlast richtig dimensioniert sind (Wenn's brennt, kommt die Schieflage in Betracht "ich hatte doch gesagt,nur 10 Ampere maximal" - wobei die ladende Person plötzlich den schwarzen Peter bekommt, denn der muß an seiner Box die Stromstärke einstellen - "ach was, passiert schon nix". Guckt man in die Realität, werden nachträglich die Kabelsicherungen stark überdimensioniert, um den ständigen Gang zum Sicherungskasten zu vermeiden.
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