ZOE Lader typ2 und/oder CCS?

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Welche Ladelösung für ZOE bevorzugt?

0 EUR - AC22
9
8%
300 EUR - DC50 kW only (kein AC)
2
2%
700 EUR - AC43
22
20%
1000 EUR - AC22 + DC50
11
10%
1700 EUR - AC43 + DC50
10
9%
1700 EUR - AC22 + DC100
31
28%
2400 EUR - AC43 + DC100
18
17%
4500 EUR - AC43 + AC43 (Allrad ZOE) 180PS
6
6%
 
Abstimmungen insgesamt : 109

Re: ZOE Lader typ2 und/oder CCS?

Beitragvon eDEVIL » Di 25. Okt 2016, 09:12

Imho ein akzeptabler Kompromiss, da ja die max. Ladeleistung nicht gesunken ist. Die steigerung von 22 Netto auf 41 netto in 3 Jahren ist ja schon beachtlich.

Mich deucht, das daher die 65min für eine 80% Ladung an 43 KW rühren d.h. es wird schon vor 80% gedrosselt.

Kleine Anmerkung: die 100 KW DC wären effektiv nicht sehr viel mehr als die 50 kW DC, da LG Akkus liefert, die max. 1C Laderate gut vertragen
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Beitragvon m.k » Di 25. Okt 2016, 09:14

Exakt.

Verstehe ich persönlich nicht warum man so krass in Richtung Energiedichte geht, 60min 0-80% finde ich ärgerlich langsam.
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Re: ZOE Lader typ2 und/oder CCS?

Beitragvon eDEVIL » Di 25. Okt 2016, 09:29

Naja man muss s auch sicht des zellherstllers einfahc so sehen, dass ja pot. die Akkus größer werden.
Wenn man die Akkumodule vom ZOE in einem größeren Fahrzeug verbauen würde, passen da da 60-70 kwh rein und dann passt es wieder mit der Ladeleistung. Bei 300 km Sommerreichweite kann man ja mit ner 10-70% Ladung 150km Etappen fahren und kann nach 40 min Ladepause weiter.
Wenn man den Akku auf Ladeleistung optimiert hätte, wäre vlt. nur 33 kwh netto raus gekommen und man hätte dann 50 KW CCS laden können, aber dann 10-85% Laden müssen, was effektiv dann auch nicht schnell gehen würde.

Im nahbereich ohne zwischenladung ist großer Akku immer besser
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Re: ZOE Lader typ2 und/oder CCS?

Beitragvon Joe-Hotzi » Di 25. Okt 2016, 09:37

m.k hat geschrieben:
... 60min 0-80% finde ich ärgerlich langsam.

Das sagt so aber nicht viel aus.

Wichtig ist die Ladeleistung im Verhältnis zum Verbrauch des Fahrzeuges. Kann man sogar als Ladegeschwindigkeit (geladene Reichweite je Lade-Zeiteinheit) in "km/h" ausdrücken.
Wenn Du in 60min 80% eines 100kWh-Akkus gelden hast, sind das etwa 400km Reichweite. Da musst Du also quer durch Deutschland maximal einen Ladestopp nach mehreren Stunden Fahrzeit (sowieso) planen. Bei 80% eines 40kWh-Akkus sieht es logischerweise anders aus ...

Ich meine, 100km/h Ladeleistung überall an AC ist Voraussetzung für eine praktikable Nutzung. An Schnellladesäulen sind Teslas knapp 400km/h schon sehr praktikabel. Viel weniger als 300km/h sollten es auf Langstrecke nicht sein, sonst wird es zumindest bei kleineren Akkus eine zähe Reise.
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Re: ZOE Lader typ2 und/oder CCS?

Beitragvon Turbothomas » Di 25. Okt 2016, 12:03

Wenn, dann in die vollen. 22kW ist für mich keine Option. Die 43kW waren und sind für mich Kaufentscheidend.
Allrad wäre schon beim Verbrenner Klasse gewesen und hat im Model S auf der Probefahrt überzeugt. Der Teslaschnarchlader mit 16,5kW AC hat den Wagen dann aus dem Rennen geworfen.
Und wenn schon Unvernunft, dann 100kW DC, wer weiß was in 3 Jahren akkutechnisch los ist.

Wäre um 1900 so in der Akkutechnik geforscht worden wie heute, hätte es die Verbrenner so nie gegeben (betrachtet auf die letzten 6 Jahre).
Ciao
Thomas
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Re: ZOE Lader typ2 und/oder CCS?

Beitragvon eDEVIL » Di 25. Okt 2016, 12:18

Turbothomas hat geschrieben:
Und wenn schon Unvernunft, dann 100kW DC, wer weiß was in 3 Jahren akkutechnisch los ist.

ja, wenn man dann in 5 Jahren auf den 65 kwh netto upgraded möchte man ja dann nicht mit 43kW Schnarchladen :lol:
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Re: ZOE Lader typ2 und/oder CCS?

Beitragvon jo911 » Di 25. Okt 2016, 13:11

Die mögliche Ladeleistung geht im Moment nunmal erheblich in die mögliche Reisegeschwindigkeit ein.

Wenn ich in dem Bereich komme, wo dann eh eine Pause nach gewisser Zeit angesagt ist und die Ladeleistung hoch genug, um in meiner vorgesehenen Pause eine weitere solche Zeitspanne nach der Ladung fahren zu können, dann habe ich genug Ladeleistung und genug Akkukapazität. Egal wieviel C-Rate dazu nötig sind, ein Hersteller sollte sie irgendwann liefern können.
Das ist natürlich abhängig von der Fahrgeschwindigkeit bzw. dem Verbrauch und meinem persönlichen Wünschen.

Aber eine Erhöhung der Akkukapazität sollte mit einer Erhöhung der Ladeleistung einhergehen. Man kann Zellen durchaus für 2C optimieren, BMW hatte ja 2,3C bei der 60Ah Zelle, wenn mich nicht alles täuscht. Es ist klar, daß da Kompromisse eingegangen werden müssen, denn eine Kapazitätserhöhung ist eigentlich schädlich für die C-Rate und umgekehrt. Das ist ja das spannende an Akkuentwicklung.

Im übrigen war die Aussage von Renault für 100kW CCS nicht im Bezug auf den 41kW(45kW brutto) Akku(da wären 90kW dann 2C), sondern für ein künftiges Fahrzeug. Das kann auch einen größeren Akku haben.(Natürlich: Hier ging es um Zoe)
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Re: ZOE Lader typ2 und/oder CCS?

Beitragvon kai » Di 25. Okt 2016, 13:20

Messe ist gelesen:

http://insideevs.com/renault-to-equip-f ... -charging/

22kw und 100kw CCS ist Beschlossen!

Gruß

Kai
BildZOE Zen, CrOhm Box mit 22kw, PV seit 2009 mit Eigenverbrauch und 9,43 kWp (Hausspeicher mit 25 kWh geplant)
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Re: ZOE Lader typ2 und/oder CCS?

Beitragvon Super-E » Di 25. Okt 2016, 14:03

Der Punkt ist, dass das alles immer nicht so einfach ist, wie sich das manche gerne machen. Es ist derzeit alles ein Kompromiss zwischen Energiedichte, Leistungsdichte, Haltbarkeit und Kosten indem sich die Auslegung bewegt. Daher gibt es ja auch Unterschiede zwischen BEV und PHEV Akkus. Wenn man LiFePO Akkus verwendet vertragen die deutlich mehr…

Es ist dann immer eine Frage des Gesamtpakets wie sich das auswirkt. So vertragen manche Akkus durchaus größere C-Raten, aber dies verringert die Lebensdauer. Wenn man nun einen großen Akku drin hat, ist zum einen die generell mögliche Leistung natürlich größer. Zusätzlich kann man es sich dann aber auch leisten die ein oder andere „akkuschädliche“ Ladung vorzunehmen, wenn man das nicht so oft macht. Also überwiegend zellschonendes Laden mit <0,5C mit 22kW AC und selten zellschädliches Laden mit 2C. Ob ein Akku mit 500km Reichweite nun 1500Zyklen oder nur 1000 überlebt sollte für die meisten absolut irrelevant sein. Oft ist es auch nur eine Frage der optimalen Zellkühlung. Das kann aber wieder den Preis erhöhen.

Ich würde das als Hersteller aber trotzdem nicht machen, wenn ich den Akku nur verliehen habe. Habe ich ihn verkauft kann der Kunde ihn ja gerne früher Schrotten…

Gerade die Zyklenhaltbarkeit ist derzeit ein verstärktes Feld der Forschung. Ich bin ja gespannt, ob BASF mit ihren Zellen die selbst gesetzte Wunschspezifikation mit 250Wh/kg bei 4C erreichen. Wenn die Hersteller aber hier keine Lösungen sehen würden, dann würde die ganze 350kW Technik keinen Sinn machen. VW sagt ja, dass die Zellen für Ihren MEB noch nicht verfügbar sind, aber bis 2020 fertig sein werden.

Auf jeden Fall erklärt sich damit auch die zurückhaltung von Opel beim AmperaE. Die werden wohl ähnliche Probleme haben.
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Re: ZOE Lader typ2 und/oder CCS?

Beitragvon JuergenII » Di 25. Okt 2016, 15:33

kai hat geschrieben:
22kw und 100kw CCS ist Beschlossen!

Wobei ich das als optimal empfinde, auch wenn die Akkugrößen steigen. 22kW AC Lader sind in vielen privaten Häusern möglich. Damit können auch zukünftige große Akkus über Nacht locker geladen werden. Und auch die CCS Leistung dürfte ausreichen um auch zukünftig lange Strecken ohne großen Zeitverlust zu absolvieren.

Denke aber es wird wohl noch bis Ende des Jahrzehnts dauern, bis Renault die entsprechenden Fahrzeuge auf dem Markt anbietet.
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