ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon BuzzingDanZei » Fr 1. Mär 2013, 00:17

Du kannst damit ja auch Zuhause laden, dann sparst du dir die Wallbox. Da sehe ich also kein Problem!
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon wasserkocher » Fr 1. Mär 2013, 00:21

Stimmt, da brauche ich dann nur noch einen Adapter für meine rote Dose.
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon evolk » Fr 1. Mär 2013, 02:18

lingley hat geschrieben:
Hallo fröhliches Adapterland ...

adapter-zukunft.jpg
)


Was ist denn das für ein Kabel ganz oben? Ist das Camping-Stecker auf Typ 2 Mennekes, oder? Das geht ja dann auch direkt auf den ZOE oder?

Wo gibt’s das denn? Das wär ja praktisch, wenn man bei einem Campingplatz laden möchte. Ist da das ICCB in dem kleinen Sicherungskasten drinnen?

Die 2 ICCB-Kabel von Mennekes (13 Ah, 16 Ah) - funktionieren die mit dem ZOE?

Ich war ja 4 Wochen mit dem Leaf am Weg u. ähnlich wie tom - ca. 200 km zu (nicht Schwiegereltern) meinen Eltern. Also die Schukodosen sind schon auch mit dem ZOE sehr wichtig. Aber, da eigentlich die meisten Haushalte Steckdosen haben, die mit 16 Ah abgesichert sind, sollte das ja auch nicht das Problem sein, wenn der ZOE min. 13 Ah braucht.

Was ich nur nicht verstehe, warum sich das Notladekabel für den ZOE verspätet, wenn es doch von Mennekes Kabel gibt? :?: :?:
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon evolk » Fr 1. Mär 2013, 02:27

Noch was interessantes zu dem einstellbaren IC-CPD-Kabel von Mennekes:

http://www.mennekes.de/aktuell_details.html?tx_ttnews[tt_news]=874&cHash=810829fc389b55f9fa9660412582d9f0

Ich habe ein Mail bzgl. dem Kabel an Mennekes geschrieben, auf das ich über 3 Wochen keine Antwort erhalten habe. :(

Siehe da ein Eintrag in Facebook und ein Anruf haben dann Erfolg gebracht. Hier die Antwort - zu Antwort 3 - war meine Frage 3) Gibt es oder wird es so ein Kabel auch für 400 V Drehstrom/Starkstrom geben, wo man die Stromstärke dann von 16 bis 32 Ah einstellen könnte mit Adapter zu CEE-Kabeln? Das wäre innovativ, könnte es dann mehr als die meisten 400 V-Ladesäulen, die nur einen Stromstärke drauf haben.

Guten Tag Herr Adamietz,

vielen Dank für Ihre Email und Ihre interessanten Schilderungen.

Zu Ihren Fragen:

1) Das Kabel wird vorrausichtlich ab April erhältlich sein. Sie können es am besten über Ihren örtlichen Elektrogroßhändler bei uns anfragen, da wir leider nicht direkt an Privatkunden liefern können.

2) Da sowohl das Ladekabel als auch der ZOE auf Basis der gültigen Normen gebaut sind, sollte das Laden mit unserem Kabel ohne Probleme möglich sein.

3) Nein, das wird nicht funktionieren, da das Ladekabel Mode 2 einen mobilen FI-Schutzschalter enthält. Diese Schutzschalter gibt er derzeit nur als einphasige Ausführung.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen hinreichend beantworten,
Mit freundlichen Grüßen / Kind regards
i. A. Michael Richard


Jetzt wäre noch der Preis interessant und was passiert, wenn man bei dem Kabel unter 13 Ah einstellt? Wahrscheinlich lädt er dann eben nicht, oder?

eGruß,
eVolk
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon Oeko-Tom » Fr 1. Mär 2013, 07:10

wasserkocher hat geschrieben:
Da entwickelt sich der Zoe zum teueren Spaß. 600€ für das eine Kabel, mindestens nochmal so viel für die Wallbox zuhause, jeden Monat 79€ Miete für den Akku...
Dass es teuerer wird als mit meinem Verbrenner, war mir klar. Mal sehen was da noch alles dazu kommt.


Wenn du ein ICCB-Kabel für 1-3 phasiges Laden hast (zB Bettermann oder Chrome) brauchst du zu Hause nur eine CEE-Steckdose (3-phasig 16A oder 32A, 1-phasig 16A, je nachdem was deine Hausinstallation zulässt) und keine Wallbox.
Ich zB. lege mir das Bettermann-Kabel für zu Hause und unterwegs zu. Später einmal, wenn die Preise für regelbare Wallboxen gefallen sind, kommt wahrscheinlich auch zu Hause eine fixe Wallbox zum Einsatz wegen der Bequemlichkeit.
Eine Aufstellung was es alles gibt mit Preisen findest du hier:
ladeequipment/uebersicht-der-ladeboxen-und-iccb-ladeloesungen-t392.html

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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon wasserkocher » Fr 1. Mär 2013, 07:33

Montiert habe ich eine rote CEE Dose, mit 32A abgesichert und einen FI ABB F374. Muss ich den FI auch noch tauschen?
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon Oeko-Tom » Fr 1. Mär 2013, 07:59

wasserkocher hat geschrieben:
Montiert habe ich eine rote CEE Dose, mit 32A abgesichert und einen FI ABB F374. Muss ich den FI auch noch tauschen?


Ein allstromsensitiver FI Typ B ist bei 3-phasigem Laden zwingend vorgeschrieben. Wenn das ICCB-Kabel einen FI Typ B nicht eingebaut hat mußt du deinen FI tauschen.
Mir baut Bettermann einen FI Typ B in die ICCB-Box ein, damit bin ich auch auswärts beim Laden an Drehstromsteckdosen optimal geschützt. Und zu Hause im Hausanschlusskasten kommt nur ein normaler FI Typ A.
Die Experten hier im Forum für solche Fragen sind aber zB. Jogi, lingley und EVPlus.

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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon EVplus » Fr 1. Mär 2013, 08:38

Oeko-Tom hat geschrieben:
Die Experten hier im Forum für solche Fragen sind aber zB. Jogi, lingley und EVPlus.


Also ich bin kein Experte.....

Denn je mehr man sich mit diesem Thema befasst, umso mehr merkt man die Wissenslücken.

Den FI Typ habe auch ich nur widerwillig eingebaut, da er so teuer ist. Aber nach dem Lesen mehrer Artikel ist trotzdem der Entschluss dazu gefallen, er wird jetzt auch in die mobile Ladebox von mir eingebaut.

Wie die Funktion des FI Typ B durch einen vorgeschalteten FI Typ A beeinflusst wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

Es gibt ebenso Leitungssicherungsschalter mit unterschiedlichen Auslösecharakteristiken. Davon sollen auch nicht alle für das Aufladen von E-Autos geeignet sein.

Also es geht sehr schnell ans "Eingemachte".

Ich behaupte jetzt mal, daß da recht wenige Leute sich wirklich auskennen. Ich gehöre ( leider ) nicht dazu. Bisher habe ich auch nur eine Person persönlich getroffen, die sich damit auszukennen scheint....Ab und zu unterhalten wir uns und dann merke ich ganz schnell wo mein "Halbwissen" angesiedelt ist. Ich bin da mehr der Praktiker...


Aber wenn Du die Installationen einem "Fachmann" machen lässt mit dem entsprechend formuliertem schriftlichem Auftrag, kannst Du ihn ja nachher vor Gericht verklagen.....
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon Jogi » Fr 1. Mär 2013, 09:35

EVplus hat geschrieben:

Wie die Funktion des FI Typ B durch einen vorgeschalteten FI Typ A beeinflusst wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

So geht mir's auch.
Man liest das nur immer wieder...

Ich hab' festgestellt, dass manche FIs eine gewisse Wärmeentwicklung aufweisen, auch wenn kein Verbraucher da Strom drüber zieht.
Daher nehme ich an, dass der FI selber einen geringen Strom fliessen lässt, und ein nachgelagerter weiterer FI diesen bereits in seine Fehlerstrommessung einbezieht.
Unabhängig von Typ A oder B.
Aber bisher hab ich auch mit zwei hintereinander arbeitenden FIs (beider Typen) keine Probleme.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon EVplus » Fr 1. Mär 2013, 09:53

Jogi hat geschrieben:
Ich hab' festgestellt, dass manche FIs eine gewisse Wärmeentwicklung aufweisen, auch wenn kein Verbraucher da Strom drüber zieht.
Daher nehme ich an, dass der FI selber einen geringen Strom fliessen lässt, und ein nachgelagerter weiterer FI diesen bereits .


Mein im Verteilerschrank montierter Siemens FI Typ B wird auch recht warm. Da habe ich auch keine Möglichkeit einfach mal den Ruhestromverbrauch zu messen.

Das werde ich dann bei meinem Selbstbau der mobilen Ladebox ( mit FI Typ B ) mal messen.

Wäre auch bei den "Fertigprodukten" mal interessant zu wissen wie hoch der Ruhestromverbrauch der ganzen Installationen ist .

Bei der Circontrol Wallbox ist der von mir gemessene Ruhestromverbrauch bei 4 bis 5 Watt pro Stunde. Ich habe darüber aber schon im letzten Jahr berichtet . Derzeit ist bei mir alles ausgeschaltet....

Grüsse EVplus
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