ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon Oeko-Tom » Do 28. Feb 2013, 07:19

BuzzingDanZei hat geschrieben:
Ich bin da ganz EV+ Meinung. Die Zukunft sind die Schnellladesäulen und nicht das Anschnorren nach Strom von Freunden und Bekannten. Das kann man mal machen, aber immer damit zu agieren? Nein, dann lieber 20 Minuten Pause an einer Ladesäule.


Das ist auch ganz meine Überzeugung. Außerdem wird die Ladeinfrastruktur immer besser.

mahogani hat geschrieben:
und wie bitte schaut es aus mit meiner Fotovoltaikanlage, meinem Wechselrichter kann ich sagen bei 2kW Strom ein für meinen ZOE, wenn der aber min. 3kW braucht und drunter nicht ladet kann ich mir meinen Strom bis ich die 3kW oder mehr erreicht hab, sonst wo hin stecken :evil:


Wenn die PV-Anlage netzparallel läuft verbrauchst du dann die 2 kW von der PV zu 100% und lädst 1 kW aus dem Netz.
Oder willst du dein EV nur dann benutzen können wenn vorher genug Sonnenschein war?

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Beitragvon BuzzingDanZei » Do 28. Feb 2013, 15:05

Oeko-Tom hat geschrieben:
Das ist auch ganz meine Überzeugung. Außerdem wird die Ladeinfrastruktur immer besser.


Der Massenmarkt dürfte so langsam beginnen und spätestens 2015 spürbar sein. Heute ist das noch was besonderes, wenn man gefragt wird: "Ey, haste mal Strom für meine Karre?". Wenn man das aber "jeden Tag" gefragt wird, ist das nicht mehr witzig.
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon mark32 » Do 28. Feb 2013, 17:31

Ich will nicht pessimistisch sein, aber das Laden via Schuko ist in vielen Situationen wichtig. Gerade im Winter ist das Laden mit niedriger Leistung beim Besuch von Freunden und Verwandten sehr hilfreich wegen der Batterieheizung und dem Reichweitenverlust. Ich fahre zwar bisher einen Ampera mit RE, doch ich habe das Laden an vielen Orten praktisch getestet. Die Ladesäulen sind nie wirklich in Laufweite des Zieles und gerade das Zwischenladen an einer Ladesäule nervt gewaltig auch wenn es "nur" 20-30 Minuten sind.
Ich habe schon Kabel über Balkone, durch gekippte Fenster oder aus einer Garage von einer Schuko zum Ampera gelegt und konnte während des Besuches die notwendige Reichweite auffüllen. Meiner Meinung nach kann man durchaus mit 13A aus den meisten Schukos laden wenn man eine Blick auf die Dose und das Kabel hat (nach halber Stunde Wärmeentwicklung prüfen). Der ZOE sollte das zumindest beherrschen sonst sehe ich in der Praxis ein Problem. Zumindest aus meiner Erfahrung betrachtet...
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon EVplus » Do 28. Feb 2013, 18:10

mark32 hat geschrieben:
Meiner Meinung nach kann man durchaus mit 13A aus den meisten Schukos laden wenn man eine Blick auf die Dose und das Kabel hat (nach halber Stunde Wärmeentwicklung prüfen). Der ZOE sollte das zumindest beherrschen sonst sehe ich in der Praxis ein Problem. Zumindest aus meiner Erfahrung betrachtet...


Wenn die Beschreibungen mit 3kW Ladeleistung beim ZOE stimmen, sind 13A ( 13x230 =2990 ) ja ausreichend. ( Was auch ich für eventuelle Notladesituationen hoffe, es sollte aber keine Dauerlösung sein ).

Für die normalen CH Steckdosen, welche mit 10A abgesichert sind, ist das für kurze Zeit wahrscheinlich machbar bis sich die Leitungsschutzschalter erwärmen und auslösen. Es wird dann wohl eine " Schaltschrankbelüftung " wie auf nachstehendem Foto nötig ....

Schaltschrankventilation.jpg
..aus den Tiefen des Internets....
Schaltschrankventilation.jpg (11.21 KiB) 290-mal betrachtet

( Das ist nicht ernst gemeint, obwohl es funktioniert. Aber eher etwas für unterentwickelte Länder/ Installationen mit weniger Rechtsvorschriften.... :mrgreen: )
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon wasserkocher » Do 28. Feb 2013, 18:38

Für mich ist die Lademöglichkeit an normalen Steckdosen schon sehr wichtig. Ich muss immer wieder zu verschiedenen Niederlassungen meines Arbeitgebers und habe auch schon die Erlaubnis, mein Auto dort zu laden. Während meiner Arbeitszeit (oft mehr als 8 Stunden) hätte er genügend Zeit, nachzuladen.
Auch bei den öffentlichen Ladestationen, die nicht soweit weg sind, dass ich mit dem Taxi von meinem Auto zur Arbeitsstelle fahren müsste, haben keinen Typ2-Anschluss.
Sicherheitshalber behalte ich mein derzeitiges Auto noch und wenn das mit dem Nachladen nicht funktionieren sollte, muss ich mich wieder von meinem ZOE trennen.
Aber ich hoffe immer noch, dass es doch geht.
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon Oeko-Tom » Do 28. Feb 2013, 20:09

wasserkocher hat geschrieben:
Auch bei den öffentlichen Ladestationen, die nicht soweit weg sind, dass ich mit dem Taxi von meinem Auto zur Arbeitsstelle fahren müsste, haben keinen Typ2-Anschluss.


Eine öffentliche Ladestation mit Schuko sollte auch 16A aushalten wenn sie als solche gekennzeichnet ist. Normalerweise sollte eine öffentliche Ladesäule für einphasiges Laaden mit 16A mit einem 3-poligen CEE-Stecker (balu) ausgerüstet sein.

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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon tom » Do 28. Feb 2013, 21:10

Ich verstehe ja, dass alle vom ZOE begeistert sind. Ich bin es ja auch (ja, immer noch :D ). Aber es ist kontraproduktiv, sich die Situation schön zu reden. Einer der GANZ grossen Vorteile von Elektromobilen war bisher, dass man eben nicht zwangsläufig auf eine öffentliche Infrastruktur angewiesen ist. Man kann überall laden. Ganz im Gegensatz zu Verbrennern, welche eine Tanke ansteuern müssen und die 23 Stunden die sie täglich rumstehen könne sie nicht nutzen um den Tank wieder zu füllen.

Mein Fall ist folgender: Ich brauchen ein EV nur im Nahbereich. Bin also auf eine öffentliche Infrastruktu kaum angewiesen. Alle ein oder zwei Monate steht jedoch ein Besuchen bei den Schwiegereltern auf dem Programm. Das sind ca. 200km. Am Samstag hin, am Sonntag wieder zurück. Auf der Hin- und der Rückfahrt jeweils einmal eine Stunde laden auf der Autobahn-Raststätte, die es zum Glück ziemlich genau in der Mitte gibt inkl. 22KB Station 8-) . Dann übernacht natürlich eine Volladung vor Ort. Wie mach ich das jetzt mit dem ZOE? Muss ich meine Schwiegereltern bitten, eine Wallbox installieren zu lassen? :lol:
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon wasserkocher » Do 28. Feb 2013, 21:18

Oeko-Tom hat geschrieben:
wasserkocher hat geschrieben:
Auch bei den öffentlichen Ladestationen, die nicht soweit weg sind, dass ich mit dem Taxi von meinem Auto zur Arbeitsstelle fahren müsste, haben keinen Typ2-Anschluss.


Eine öffentliche Ladestation mit Schuko sollte auch 16A aushalten wenn sie als solche gekennzeichnet ist. Normalerweise sollte eine öffentliche Ladesäule für einphasiges Laaden mit 16A mit einem 3-poligen CEE-Stecker (balu) ausgerüstet sein.

Tom

Aber auch dort kann ich den Zoe doch nicht anschließen, wenn ich das richtig verstanden habe. Der Stecker passt doch nicht dazu, oder sehe ich das falsch?
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon Jogi » Do 28. Feb 2013, 21:27

tom hat geschrieben:
Muss ich meine Schwiegereltern bitten, eine Wallbox installieren zu lassen?

Eine simple CEE-blau-Steckdose tut's auch.
Da kommt dann noch 'n bißchen Installation dazu, aber das kostet wirklich kein Vermögen.
Natürlich musst du dann ein entsprechendes Ladekabel mit ICCB im Auto haben, aber das empfiehlt sich ja eh grundsätzlich.

Noch besser wäre eine CEE-rot (5-polig), da ist der Installationsaufwand halt 'n bißchen größer, aber dafür kannst du mit 11kW laden, entsprechende ICCB natürlich wieder vorausgesetzt.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: ZOE in der Schweiz, Aufladen mit 3kW

Beitragvon Jogi » Do 28. Feb 2013, 21:30

wasserkocher hat geschrieben:
Der Stecker passt doch nicht dazu, oder sehe ich das falsch?

Kein Problem, wozu gibt's Adapter...
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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