Zoe für Stadtbewohner ohne Garagenplatz?

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Zoe für Stadtbewohner ohne Garagenplatz?

Beitragvon harlem24 » Sa 19. Mär 2016, 17:03

Das Typ2-Kabel ist bei der Zoe serienmäßig. Zusätzlich gibt's das Notladekabel.
Mit etwas Planung ist ein Alltagseinsatz auch ohne eigene Lademöglichkeit problemlos möglich.
Gruß

CHris

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Re: Zoe für Stadtbewohner ohne Garagenplatz?

Beitragvon TheralSadurns » Sa 19. Mär 2016, 17:29

Wir leben auch in einer Mietwohnung ohne eigenen Stellplatz und damit ohne eigene Lademöglichkeit zu hause. Auch auf der Arbeit können wie nicht direkt laden.
Da es aber doch einige Säulen in der Nähe gibt ist es bisher kein Problem.
Das Einkaufszentrum wo wir unseren Woche einkauf erledigen, z.B. bietet eine Lademöglichkeit. Mit leerer Zoe zum Einkauf. Anschließen. Einkaufen gehen. Wiederkommen. Zoe voll.

Wenn es für dich ähnliche Möglichkeiten gibt die externen Ladestationen sinnvoll in deinen Alltag zu integrieren, dann sehe ich absolut kein Problem.

Von mobilen Ladeboxen halte ich nur bedingt etwas. Überall wo ich hin muss/möchte ist eine Station mit Typ 2 Stecker in der Nähe. Für zuhause brauche ich keine, da ich hier, wie du, eh nicht laden kann.
Jetzt 600-1000€ für ne Crohm oder Nrgkick hinzulegen, nur falls ich vielleicht mal über ne CEE Kraftsteckdose stolpere sehe ich nicht so ganz ein.

Je nachdem wo du hin willst oder wenn du vielleicht auf der Arbeit ne CEE hast, sieht die Sache natürlich anders aus.


Wie auch schon von anderen hier richtig gesagt:

Deine Zoe wird mit Typ 2 Kabel für öffentliche Ladesäulen, sowie einem Notladekabel für Schukosteckdosen geliefert!
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Re: Zoe für Stadtbewohner ohne Garagenplatz?

Beitragvon MCantieni » Sa 19. Mär 2016, 18:17

Ich habe eine Garage zur Miete und dort ist ne Schuko, die auf meinen Zähler läuft (Naturstrom). Die Steckdose ist mit 16A abgesichert, laden mit dem Notladekabel sollte also funktionieren. Ich plane nun im Abstimmung mit dem Vermieter die 3x1.5mm Leitung durch eine passende Leitung zu ersetzen (Rohrinstallation zum Glück). Laden möchte ich dann mit einer NRGKick. Welchen Leitungsquerschnitt werde ich für 11KW benötigen, welchen für 22KW ? Reichen ein 5x2.5mm oder muss es ein 5x4mm sein?
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Re: Zoe für Stadtbewohner ohne Garagenplatz?

Beitragvon Robi » Sa 19. Mär 2016, 18:53

Das kommt auf die Leitungslänge an.
Bei 11 KW reichen in der Regel 5 x 2,5 mm²,
bei 22 KW sollten es 5 x 6,0 mm² sein.
Dazu kommen natürlich noch entsprechende LSS und ein FI.

Wenn du aber Zeit hast und über Nacht laden kannst, reicht natürlich das mitgelieferte Notladekabel von Renault.
Dafür reicht deine 3 x 1,5 mm² normalerweise aus. Mit der dazugehörigen Steckdose sind so 14 A sprich ungefähr 3 KW Ladeleistung möglich. Sprich eine Vollladung dauert ca. 8 Stunden. Natürlich darfst du wärend des Ladens keine weiteren großen Verbraucher in der Garage betreiben.

Gruß

Robi
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Re: Zoe für Stadtbewohner ohne Garagenplatz?

Beitragvon MCantieni » Sa 19. Mär 2016, 19:24

Vom LS-Schutzschalter in der Hausverteilung sind es ca. 30m. Wenn für 11 KW ein 5 x 2,5 mm² reichen würde, wäre ich zufrieden. Ein 5 x 6,0 mm² bekomme ich durch das verlegte Kunststoffpanzerrohr wohl eher nicht durch :-(
8h zum Laden hätte ich i.d.R. schon, da ich die Zoe zu 90% zum Pendeln (100km hin und zurück, eben) nutzen werde.

Danke!
Gruss
Marco
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Re: Zoe für Stadtbewohner ohne Garagenplatz

Beitragvon Catja » Sa 19. Mär 2016, 21:53

Vielen Dank für die sehr hilfreichen Antworten! Der Pioniergeist braucht sicher viel Motivation in meiner Lage, das ist wahr.
@TheralSadurns, die Ladesituation wäre bei mir ähnlich! So hatte ich mir den Alltag ungefähr vorgestellt. Sehr interessant!
Ich merke schon, man muss sich wirklich intensiv und lange mit dem Thema beschäftigen.
Gerade mein Arbeitsweg variiert sehr. Lässt sich nicht einfach planen. "Wäre schön wenn jede Tankstelle Ladesäulen anbieten würden" 8-) :D
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Re: Zoe für Stadtbewohner ohne Garagenplatz?

Beitragvon Robi » Sa 19. Mär 2016, 22:51

Na dann würde ich erstmal die 3 x 1,5 mm2 nutzen. Ist ja fast kostenneutral.
Wir haben bei uns im Hamburger Stammtisch auch jemanden der nur Öffentlich läd. Er kommt damit wunderbar klar.
Man muss eben schauen, wie die Infrastruktur in der Nachbarschaft aussieht.
Das E Auto ist eben doch etwas anders und man muss schauen, ob es eben passt.
Als Zweitwagen auf jeden Fall ja. Und wann man täglich Kurzstrecke fährt passt es schon.
Ich weis nicht ob es die 48 Stunden Testaktion bei Renault noch gibt. In den zwei Tagen sieht man schon, ob es für einen passen könnte.
Und die öffentliche Ladeinfrastrucktur wird von Tag zu Tag besser. :D
Gruß
Robi
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Re: Zoe für Stadtbewohner ohne Garagenplatz

Beitragvon novalek » So 20. Mär 2016, 07:59

Catja hat geschrieben:
Wäre schön wenn jede Tankstelle
Und wenn du in die Offensive gehst -frag bei einer Tanke in der Nähe, ob du dein Kfz nachts dort abstellen kannst und an einer 10 / 14 Ampere-SchukoSteckdose laden könntest - gegen Pauschalpreis oder ähnlich (Verbrauch pro Nacht max. 20kW = 5 €).
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Re: Zoe für Stadtbewohner ohne Garagenplatz?

Beitragvon graefe » So 20. Mär 2016, 09:12

Herr Fröhlich hat geschrieben:
Wobei ehrlicher Weise schon dazu gesagt werden sollte, dass ohne eigene "Tanke" in Form von einer Industriesteckdose, also einer Lademöglichkeit zu Hause oder am Arbeitsplatz mit eigener mobiler Wallbox, die eMobilität noch sehr aufwendig sein kann und schon einen bewundernswerten Pioniergeist verlangt. Erschwerend kommt hinzu, dass sehr oft die eSäulen zugeparkt sind. Zusätzlich macht es bei milden Temperaturen eventuell noch Spaß eine 20-30 Min. Stand & Wartezeit zu haben, im Winter bei eisigen Beeingungen und verlängerter Ladezeit ist es schlicht kaum auszuhalten.

Das möchte ich unterschreiben, auch um Enttäuschungen vorzubeugen. Die Zoe kann zwar je nach Modell mit bis zu 43kW geladen werden, die typische öffentliche Ladesäule kann aber nur 22 bzw. 11kW. Das bedeutet, dass Du 1 bzw. 2 Stunden warten musst, bis der Wagen von 0 auf 100 vollgeladen ist. Öffentliche Lasesäulen sollen nur während des Ladevorgangs belegt werden, das Auto über Nacht angeschlossen zu lassen ist keine Option. Du musst also warten! Wenn Du nicht so viel fährst und eine Ladesäule so günstig stehst, dass Du die Wartezeit sinnvoll nutzen kannst, dann könnte der Weg gangbar sein. Ansonsten: Finger weg!

Graefe
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Re: Zoe für Stadtbewohner ohne Garagenplatz?

Beitragvon harlem24 » So 20. Mär 2016, 09:28

Immer noch besser als mit nem Schnarchlader. Die sind ausschließlich öffentlich nicht zu gebrauchen...
Gruß

CHris

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