Wie kann man die R240 zu Hause am effizientesten laden?

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Re: Wie kann man die R240 zu Hause am effizientesten laden?

Beitragvon BernhardLeopold » Sa 23. Jul 2016, 08:18

mbrod hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
mbrod hat geschrieben:
Drehstrom weniger Leistungsverluste? Kann ich nicht nachvollziehen.

Höhere Spannung, also höhere Leistung bei gleichem Strom, bzw gleicher ohmscher Verlustleistung.

Die höhere Spannung besteht nur zwischen den Außenleitern auf Grund der Phasenverschiebung. Da die Zoe Gleichstrom braucht, wäre der einfachste Bezugspunkt der Neutralleiter und damit würde es bei 230 V bleiben.
Ob die Zoe die Spannung zwischen den Außenleitern nutzt?


Das ist tatsächlich eine interessante Frage. Die Motor/Ladelektronik müsste es können, fraglich ist, ob es auch so gemacht wird.
Weiß das jemand? Ich habe nicht dazu gefunden...
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Re: Wie kann man die R240 zu Hause am effizientesten laden?

Beitragvon mbrod » Sa 23. Jul 2016, 08:40

Es sieht so aus, dass die Elektronik dies ausnutzt. Siehe die beiden Posts vor deinem.
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Re: Wie kann man die R240 zu Hause am effizientesten laden?

Beitragvon Karlsson » Sa 23. Jul 2016, 09:27

mbrod hat geschrieben:
Es sieht so aus, dass die Elektronik dies ausnutzt. Siehe die beiden Posts vor deinem.

Wenn B6 stimmt, ja eben doch, siehe Link zuvor. Also im Zwischenkreis kommt das gleichgerichtete an und der Lader wird dann wohl per Pulsweitenmodulation die Spannung für den Akku aufbereiten
Frage mich da nur, wie das 1-phasig geht, da die Spannung Ud dann doch geringer als die des Akkus ist.

http://www.energie.ch/leistungselektronik

B2
b2_kurven.gif
b2_kurven.gif (6.29 KiB) 721-mal betrachtet



B6
b6_kurven.gif
b6_kurven.gif (7.42 KiB) 721-mal betrachtet


Er muss dann die Spannung wohl noch hochsetzen können.

Weniger Verluste sind es neben der höheren Spannung dann aber halt auch noch theoretisch bei bei gleicher Leistung über 3 statt 1 Phase, weil der summierte Strom eben mehr Kupfer nutzt.
Theoretisch weil gleiche Leistung 1 vs 3 Phasen beim Zoe schwer zu machen ist.
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Re: Wie kann man die R240 zu Hause am effizientesten laden?

Beitragvon mbrod » Sa 23. Jul 2016, 17:16

Karlsson hat geschrieben:
Er muss dann die Spannung wohl noch hochsetzen können.

Ja, das geht mit einem Aufwärtswandler.
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Re: Wie kann man die R240 zu Hause am effizientesten laden?

Beitragvon Karlsson » Mo 25. Jul 2016, 12:24

Klar geht das. Bedeutet aber wieder Aufwand und auch Verluste.
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Beitragvon novalek » Sa 5. Nov 2016, 17:09

Es ist erstaunlich, man traut den Augen und der Uhr garnicht.
Im Frühjahr / Sommer habe ich, um den Akku zu schonen, erst nächtens geladen. Die Folge, recht lange Zeit wird der 10,5 kW-Maximalstrom gezogen und ab 99% geht es mit 1,5 kW in die Ausgleichsladung für 1-1,5 Stunden.
Macht man das auch bei tiefen Temperaturen unter 10°C Außentemperatur, wird nur relativ kurz mit Maximalstrom geladen, um dann lange Zeit bei 3kW und schließlich in der Ausgleichsladung zu verharren - für 70% bis 100% also 3,5 Stunden.
http://www.goingelectric.de/w/images/Von70auf100bei4Grad.JPG
Folglich stelle ich das Lade-Regime um, auf <Sofort-Laden nach der Fahrt> und siehe da - es wird bei heute 5°C Außentemperatur zügig in kürzester gesehener Zeit mit Maxmalstrom auf 100% geladen - ein Absenken oder die Ausgleichsladung entfällt. Für 70% bis 100% in 1:05 Stunden - Suppi !
http://www.goingelectric.de/w/images/72-auf100bei6.JPG

Ursache ist natürlich der Thermo-Gesundhaltungs-Algorithmus der Batteriesteuerung.
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Re: Wie kann man die R240 zu Hause am effizientesten laden?

Beitragvon Jack76 » Sa 5. Nov 2016, 21:25

@novalek: ist auch eigentlich logisch und ja, so stehts übrigens auch in der BA:
screenshot.png
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Re: Wie kann man die R240 zu Hause am effizientesten laden?

Beitragvon novalek » Sa 5. Nov 2016, 23:42

Jack76 hat geschrieben:
ist auch eigentlich logisch und ja, so stehts übrigens auch in der BA:

Danke - BA, das kleine Sätzchen muß in mein Langzeit-Memo.
Ist wirklich logisch, nach der Fahrt hat der Akku Wohlfühltemperatur - bei strammer Sommerhitze müßte man noch mal grübeln.
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Re: Wie kann man die R240 zu Hause am effizientesten laden?

Beitragvon felix52 » So 6. Nov 2016, 00:56

Sehr gut erklärt.Kann ich auch glauben.
Bei mir läuft die Zoé ca. 80 km pro Tag. Meistens mit ner Zwischenladung direkt nach einer längeren Fahrt zuletzt an der
benachbarten 22 kw Ladesäule in 20 bis 25 Minuten wieder bis auf ca. 90 % aufgeladen, während ich shoppe!. Dann 70 Meter weiter nach Hause und an die Schuko-Ladung ohne Magnet für die Restladung bis einschliesslich des vollendeten Balancings und der Vorklimatisierung am nächsten Morgen am Stecker bleibend.
So als Anfänger seit einem Jahr frage ich mal: Ist das ENDLICH die optimale Lösung für zu Hause!
Na klar, die jeweilige Verlustleistung muss minimal sein. Ist sie das nicht bei meinem Beispiel? Ist sie tatsächlich bei "betriebswarmem Akku" dann für die Restladung durch Schuko zu hoch?

Ihr machts nem Neuling echt schwer. ;)

A guts Nächtle wünsch ich. :)
Jeder Zweck muß den Zweck haben, etwas zu bezwecken. Bezweckt der Zweck nichts Bezwecktes, so hat der ganze Zweck keinen Zweck und ist somit zwecklos.
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Re: Wie kann man die R240 zu Hause am effizientesten laden?

Beitragvon Toumal » So 6. Nov 2016, 00:58

Kommt drauf an. Eigentlich ist dem Akku selbst tiefe Temperatur wurscht, nur bekommst du halt nicht die volle Kapazitaet raus. Laden im Hochsommer direkt nach einer 140km/h Autobahnfahrt wuerde ich nicht machen.
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