Welche Ladestrategie zuhause?

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Welche Ladestrategie zuhause?

Beitragvon Nothi » Di 15. Dez 2015, 21:38

@ Berndte
Jetzt muss ich doch mal fragen, da ich mir grad auch überlege was ich mir daheim ranbaue.
Deine Abneigung (aus welchen Gründen auch immer) gegen die NRG ist ja in vielen Beiträgen zu spüren,
aber im Bettermannshop sehe ich die mobile, nicht ganz so schöne Ladestation für schlappe 899€ plus
Adapter, was soll da entscheidend billiger sein und vor allem so viel besser.
Selbstbau kommt für Viele ja auch aus Sicherheitsgründen nicht infrage. Das Bessere ist halt des Guten Feind.

Ich werde auch 32er in nen schönen abschließbaren Schaltschrank installieren lassen und eine der mobilen Stationen
verwenden. Ob das jetzt 100€ mehr oder weniger kostet ist mir mehr Praktikabilität und Design schon wert.

Die Anieter nehmen halt im Schnitt nen Tausender, da können halt nur Stückzahlen was ändern, aber ich will jetzt
E Auto. :x :lol: :lol: :lol: :shock:
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Re: Welche Ladestrategie zuhause?

Beitragvon Berndte » Di 15. Dez 2015, 22:07

Ich habe im Prinzip von dem NRGkick wesentlich mehr erwartet.
Es ist einfach kein Quantensprung, sondern nur ein kleinere Gehäuse und Bluetooth Spielerei (wer´s braucht :? ).
Man muss immer noch den Strom selber vorwählen und es ist auch wegen dem kleinen Gehäuse kein echter FI möglich.

Meine Eierlegendewollmilch-Box hat schon weit vorher automatisch die passende Stromstärke gewählt und ist noch einmal wesentlich kompakter, auch weil man hier nicht wieder die Adapterstecker benötigt.
Es wird immer die leichte Bedienung gelobt, aber wäre denn gar keine Bedienung wie bei mir nicht noch wesentlich einfacher? Ich habe meine kompakte und multifunktionale Box gebaut, damit meine Frau sich einfach keine Gedanken und Sorgen machen braucht, was jetzt wie eingestellt und zusammengesteckt werden muss.
Aber manch einer will erst einmal Adapter zusammenstecken und dann sein Handy suchen um per Bluetooth den Strom einzustellen (ja, ich weis, das geht auch über den Knopf)

Für einen Preis weit über Tausend Euro ist das schon heftig, wenn man das mal in Relation zum Zoe-Gebrauchtpreis sieht.
Weiterhin kann man an dem Ding überhaupt nichts selber reparieren, ist für mich zB elementar wichtig.
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Re: Welche Ladestrategie zuhause?

Beitragvon Berndte » Di 15. Dez 2015, 22:10

most hat geschrieben:
...CEE ist klar, das lohnt sich. Aber Schuko...? Da langt ja auch das mittlerweile serienmäßige Notladekabel - oder hab ich was übersehen?...


Das Notladekabel am besten gleich bei eBay verticken... bringt dann ca. 270€.
Wenn du eine mobile Box hast brauchst das auch nicht mehr.

Und zum Thema Drehstromnetz: Es wäre blöd, wenn jeder so denken würde ;)
Also auch schon anmelden, auch wenn man es nicht gleich selber nutzen möchte.
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Re: Welche Ladestrategie zuhause?

Beitragvon most » Di 15. Dez 2015, 22:18

most hat geschrieben:
FI B habe ich gefunden, aber wegen festem Kabel muss ich wohl mal anrufen - das kann man nicht einfach auswählen.

@Bendte: Hab nochmal drüber nachgedacht, bin jetzt verunsichert. Laut Wiki http://www.goingelectric.de/wiki/Normgerechte_Errichtung_von_Ladeinfrastruktur soll doch der FI im Sicherungskasten sitzen!? Ich lass von da aus ja neu verkabeln.
Soweit ich Dich verstanden habe, nehme ich Typ A im Sicherungskasten. Dann muss ich eine Allstromsensivität in Form eines Typ A-EV oder Typ B für diesen Versorgungsstrang doch in Reihe schalten - wovon Du im Thread "Schutzschalter FI Typ B - welchen nehmen...?" aber abrätst.
Oder sollte ich ausschließlich Typ B im Sicherungskasten nehmen, so wie in dem im Wiki verlinkten Anschlußplan?

Berndte hat geschrieben:
Das Notladekabel am besten gleich bei eBay verticken... bringt dann ca. 270€.

Warum? Wo ist der Nachteil, wenn ich nur an Schuko laden kann? Vorteil über CEE ist mir wie gesagt bewußt...
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Re: Welche Ladestrategie zuhause?

Beitragvon Berndte » Di 15. Dez 2015, 22:35

Wirkungsgrad bei Schuko Q210 -> ca. 83% beim R240 auch nicht viel mehr -> 86%.
An Drehstrom, auch wenn nur geringe Ladeleistung mit 11kW (oder mit Tricks sogar wesentlich weniger) ->93%!
Wenn du über Schuko kostenlos bei deinem Arbeitgeber laden kannst ... Sche*** drauf, aber daheim würde mich 2kWh verschenkt pro Ladevorgang doch stören. Wenn man jeden Tag laden muss (wie ich), dann sind das ca. 150€ unnötiger Verlust pro Jahr! Schuko ist und bleibt beim Zoe die Notladung... sozusagen der Reservekanister. Auch wenn Renault behauptet, dass das jetzt schneller geht... klar, weil weniger Blindleistung (die man aber sowieso nicht bezahlen muss). In Summe günstiger ist die Schukoladung beim neuen Zoe nicht geworden. Man darf hier nicht den Fehler machen Effizienz und Sparsam zusammen zuwürfeln, das ist nämlich nicht so!

FI:
Du darfst keine FI hintereinander schalten, wenn du dazwischen noch Abgänge hast!
Dann muss vorn auch ein B drin sein.

Meine Empfehlung: LS Schalter B oder C32 3pol -> "normaler" FI TypA -> CEE Steckdose
Wenn dann in der Box noch ein FI drin ist, machst das nichts aus.
Selbst wenn der FI A in der Verteilung jetzt "erblindet" hast du ja immer noch den FI in der Box.
Deshalb ist es ja auch wichtig keine Abgänge zwischen den FI zu haben, denn die wären jetzt ungesichert.

Das ist aber alles sehr viel Theorie und deutsche 110%ige Sicherheit.
Aber was anderes werde ich hier auch nicht öffentlich schreiben.

PS: Sorry für die teilweise verschachtelten Sätze und Zusatzinfos, aber ich versuche immer gleich auf alles hinzuweisen.
Zuletzt geändert von Berndte am Di 15. Dez 2015, 23:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Ladestrategie zuhause?

Beitragvon most » Di 15. Dez 2015, 23:09

Danke für die Erklärung und Empfehlung - das kann ich dem Dorfelektriker an die Hand geben.

Eine Teilnahme am Drehstromnetz scheitert bei mir an einer wichtigen Kleinigkeit: Unser Haus liegt in der zweiten Reihe, wir haben dadurch nur 3m Straßenbreite - die Zugang zum Haus und Carport darstellen. Direkt links und rechts sind Zufahrten zu den Nachbarn.
Wenn nun ein Drehstromnutzer laden will, blockiert er entweder uns oder einen der Nachbarn. Und eine Bedingung lautet, dass der Zugang 24/7 ohne Voranmeldung nutzbar sein soll. Das passt einfach nicht. :|
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Re: Welche Ladestrategie zuhause?

Beitragvon Berndte » Di 15. Dez 2015, 23:13

Wenn du aber in die Beschreibung reinschreibst, dass man 10m Verlängerung mitnehmen soll, oder du die irgendwo verfügbar hinhängst spricht nichts dagegen. Ladegäste bleiben meist am Fahrzeug, ansonsten einfach Schild anbringen, dass man in der Nähe bleiben soll, wenn man die Zufahrt blockiert.

Glaub mir, diesen Fall gibt's nicht zu selten!
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Re: Welche Ladestrategie zuhause?

Beitragvon PowerTower » Di 15. Dez 2015, 23:14

Die manuelle Auswahl der Ladestromstärke hat durchaus ihre Vorteile. Habe nun schon ein paar mal CEE32 Dosen gesehen, die aber nur mit 25 A abgesichert waren. Wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe, müsste man bei automatischer Ladestromstärke nun den 16 A Stecker benutzen, weil man sonst den Leitungsschutzschalter abschießt. Da braucht man also noch einen weiteren Adapter von 32 auf 16 A und kann die ideale Ladeleistung nicht nutzen.

Diese Lösungen "made by Dorfelektriker" sind sicher in der Minderheit, aber sie existieren. :mrgreen:
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Re: Welche Ladestrategie zuhause?

Beitragvon most » Mi 16. Dez 2015, 06:08

Die Anfrage bzgl. Anschlusskasten habe ich gestern nich gestellt. Ich schau heute mal nach der exakten Kabellänge. Eine CEE-Verlängerung kost' ja fast nix...
Bin zwar kein E-Techniker, aber auf eine ordentliche Absicherung werd' ich garantiert achten ;)
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Re: Welche Ladestrategie zuhause?

Beitragvon Berndte » Mi 16. Dez 2015, 08:17

Leider bekommt man die zu schwache Absicherung ja auch erst mit, wenn selbige rausgeflogen ist.
An meiner Box, kann ich den Maximalstrom auch noch selber begrenzen.
Wenn man neu installiert sollte man also nicht so eine Schweinerei installieren und eine CEE32 mit 25A absichern.
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