Warum gibts das Schuko Ladekabel bei der 40kW Batterie nicht

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Warum gibts das Schuko Ladekabel bei der 40kW Batterie n

Beitragvon Jack76 » Sa 1. Okt 2016, 15:58

Tja, da sieht man es mal wieder. Die Marktforscher von Röno DE haben doch Recht, der Kunde braucht keine AC43-Schnellladung, werft Schuko's unter das Volk, das ist offensichtlich massentauglicher. Kann man sich den ganzen Kram mit Chameleon und Co. schenken, 2KW Lader reicht...
Was spricht denn dagegen ne günstige 3,7KW Wallbox zu montieren (dabei kann ja evtl. bestehende Verkabelung weiterbenutzt werden, weiß Dein Elektriker am besten!), gibt auch definitiv eine sauberere und sicherere E-Installation, oder würdest Du auch alle paar Tage in Deiner Garage den 2000W Wasserkocher 12 Stunden am Stück betreiben? Ich nicht.
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Re: Warum gibts das Schuko Ladekabel bei der 40kW Batterie n

Beitragvon 1fcb » Sa 1. Okt 2016, 16:18

Jack76 hat geschrieben:
Tja, da sieht man es mal wieder. Die Marktforscher von Röno DE haben doch Recht, der Kunde braucht keine AC43-Schnellladung, werft Schuko's unter das Volk, das ist offensichtlich massentauglicher. Kann man sich den ganzen Kram mit Chameleon und Co. schenken, 2KW Lader reicht...
Was spricht denn dagegen ne günstige 3,7KW Wallbox zu montieren (dabei kann ja evtl. bestehende Verkabelung weiterbenutzt werden, weiß Dein Elektriker am besten!), gibt auch definitiv eine sauberere und sicherere E-Installation, oder würdest Du auch alle paar Tage in Deiner Garage den 2000W Wasserkocher 12 Stunden am Stück betreiben? Ich nicht.


Dem würde ich absolut beipflichten. Der "normale" Zoe-Fahrer braucht absolut keine 43kW. 95% werden den Wagen (wie wir) nur als Zweitwagen benutzen. Dafür ist 43kw sinnfrei, außer ich kann beim Aldi mit 43 kW laden und ein paar € sparen, weil er schneller lädt.

Ich glaube Dein Denkfehler ist, dass Du als Elektro-Pionier von Dir auf andere schließt. Aber die Zoe wird immer "nur" ein Zweitwagen sein, außer für ein paar wenige Enthusiasten. Aber für die einen anderen Charger/Motor? Das würde ich aus betriebswirtschaftlicher Sicht nie machen.
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Re: Warum gibts das Schuko Ladekabel bei der 40kW Batterie n

Beitragvon Mike » Sa 1. Okt 2016, 16:25

Wozu brauchst du dann eigentlich den großen Akku, wenn er doch nie mehr als zu Hälfte genutzt wird und nie ("ZOE bleibt immer ein Zweitwagen") größere strecken fährt?
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Re: Warum gibts das Schuko Ladekabel bei der 40kW Batterie n

Beitragvon JoDa » Sa 1. Okt 2016, 16:35

Warum gibts das Schuko Ladekabel bei der 40kW Batterie nicht?
Antwort: Weil Renault lernfähig ist ;)
So wie in Österreich schon immer, gibt es nun auch in Deutschland das Renault-Notladekabel (Ladeziegel, Spezialsteckdose und FI) als Zubehör für die 41kWh ZOE um zusätzlich 600€.
Für den Kunden hat das den Vorteil, dass er sich stattdessen einen Ladeziegel mit CEE16-Stecker kaufen kann.
Dieser ist mit ca. 400€ nicht nur günstiger, sondern man kann mit 16A*230V=3,7kW auch etwas schneller laden. (Details dazu im wiki)

In einem anderen von dir gestarteten Thema hast du geschrieben, dass du vor hast dir eine dreiphasige Ladelösung für zu Hause zuzulegen :?
Durch deine Unentschlossenheit hast du so lange gewartet, das du jetzt die Möglichkeit hast die ZOE mit 41kWh-Akku zu kaufen. Glück gehabt. ;)
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Re: Warum gibts das Schuko Ladekabel bei der 40kW Batterie n

Beitragvon Janowl » Sa 1. Okt 2016, 16:36

1fcb hat geschrieben:
Jack76 hat geschrieben:
Aber die Zoe wird immer "nur" ein Zweitwagen sein, außer für ein paar wenige Enthusiasten.


Das kann man so nicht stehen lassen. In vielen Fällen wird entweder der Verbrenner verkauft und ZOE zum Erstwagen.
Oder der Verbrenner steht sich die Reifen platt, warum sollte man ihn noch nehmen? Manche haben sich schon zwei ZOE angeschafft. Erst recht mit dem neuen 41er Akku dürfte es kaum noch Einschränkungen geben, ausser falls das Auto an sich zu klein ist.
Wir selbst fahren oft mit drei Kindern, da wünscht man sich schon mal ein etwas größeres E-Auto.

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Re: Warum gibts das Schuko Ladekabel bei der 40kW Batterie n

Beitragvon Lokverführer » Sa 1. Okt 2016, 16:42

Statt dem teuren Notladekabel kann man ja auch den Volvo/Mennekes ICCB für 400€ nehmen und an einer CEE blau mit 16 A laden. Die hält das auch dauerhaft aus. Und Schukodose gegen CEE blau tauschen ist Kinderkram.
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Re: Warum gibts das Schuko Ladekabel bei der 40kW Batterie n

Beitragvon 1fcb » Sa 1. Okt 2016, 17:14

JoDa hat geschrieben:
Warum gibts das Schuko Ladekabel bei der 40kW Batterie nicht?
Antwort: Weil Renault lernfähig ist ;)
So wie in Österreich schon immer, gibt es nun auch in Deutschland das Renault-Notladekabel (Ladeziegel, Spezialsteckdose und FI) als Zubehör für die 41kWh ZOE um zusätzlich 600€.
Für den Kunden hat das den Vorteil, dass er sich stattdessen einen Ladeziegel mit CEE16-Stecker kaufen kann.
Dieser ist mit ca. 400€ nicht nur günstiger, sondern man kann mit 16A*230V=3,7kW auch etwas schneller laden. (Details dazu im wiki)

In einem anderen von dir gestarteten Thema hast du geschrieben, dass du vor hast dir eine dreiphasige Ladelösung für zu Hause zuzulegen :?
Durch deine Unentschlossenheit hast du so lange gewartet, das du jetzt die Möglichkeit hast die ZOE mit 41kWh-Akku zu kaufen. Glück gehabt. ;)


Ja, Sohn wird 18 und bekommt den Fiat Punto Verbrenner Zweitwagen. Unser Bike-Fuhrpark ist schon rein elektrisch (bis auf die Downhill Bikes der Jungs), jetzt kommt der Zweitwagen dran. Laufleistung pro Werktag: Zwischen 25 und 100 km. Natürlich würde der kleinere Akku reichen, aber wenn beide mal längere Strecken fahren müssen, wäre das Reichweitenplus des größeren schon schön.

So paradox es klingt, aber beim kleineren Akku hätten wir definitiv eine 22kw Ladestation genommen, damit er zwischengeladen werden kann, bevor die Kids zum Sport oder wir zum Yoga kutschiert werden (kann im Winter halt knapp werden bie 100km tagsüber). Beim großen Akku bräuchten wir die Schnellladung nicht. Der reicht immer für einen vollen Tag.

Tja, jetzt haben wir die Qual der Wahl und wenn wir preislich (Akkukauf mal gerechnet), eh in die Mittdreißiger kommen, dann macht mich persönlich der Ampera optisch soooo viel mehr an. Daher solle der Zoe schon mindestens 5000-6000 billiger kommen, sonst ist er wider Erwarten aus dem Rennen.
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Re: Warum gibts das Schuko Ladekabel bei der 40kW Batterie n

Beitragvon JoDa » Sa 1. Okt 2016, 19:56

... Mit dem Kauf eines Elektroautos zu warten scheint sehr attraktiv zu sein, da sie immer günstiger werden:
BMW i3 mit 33kWh Kaufakku um ca. 45.000€ wird seit September ausgeliefert.
ZOE Intense mit 41kWh Kaufakku um 35.000€ wird vermutlich ab Jänner 2017 ausgeliefert.
Opel Ampera E mit 60kWh Kaufakku um ca. 40.000€? wird ab Ende 1.Quartal 2017? ausgeliefert.
(Listenpreise bei mittlerem Ausstattungsniveau, inkl. MwSt., exkl. Förderungen.)
Anderseits stellt sich bei den neuen Modellen die Frage, ob man eine so hohe Reichweite bezahlen möchte.

Vermute, dass es für die 22kWh-ZOE auch die Möglichkeit geben wird auf den 41kWh-Akku zu wechseln. (In meiner Glaskugel sehe ich, das das in spätestens einem Jahr der Fall sein wird, und der Wechsel mindestens 5000€ kosten wird. ;) ) Werde wohl den 22kWh-Akku behalten, da ich mit der Reichweite (Sommer: 150km, Winter: 110km) auskomme. Das flächendeckende Schnelladenetz entlang der Autobahnen in Österreich mit 43kW AC Schnellladern benötige ich sowieso nur selten.
Zuletzt geändert von JoDa am So 2. Okt 2016, 12:01, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Warum gibts das Schuko Ladekabel bei der 40kW Batterie n

Beitragvon barneby » Sa 1. Okt 2016, 20:27

Stimmt warten ist preislich attraktiv.
Am meisten spart man wenn man gar nichts kauft.
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Re: Warum gibts das Schuko Ladekabel bei der 40kW Batterie n

Beitragvon JoeElectric » Sa 1. Okt 2016, 20:33

Dann hast du eine andere Preisliste. In der Deutschen steht es ganz normal unter der Basisausstattung des Life ohne Einschränkung drin.

Siehe
renault-zoe-allgemeines/neue-broschuere-jetzt-t19134.html
Und ansonsten nimmst du ein anderes Schukokabel mit ICCB, z.b. das von Mennekes
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