The Mobility House lädt Zoe strombörsenpreisabhängig

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: The Mobility House lädt Zoe strombörsenpreisabhängig

Beitragvon eDiver » Di 17. Nov 2015, 12:21

HubertB hat geschrieben:
Schade dass das auf Renault Mitarbeiter begrenzt ist. Das hätte ich gerne mit getestet.



Hallo Hubert

Der Twizy hat doch garkein PWM-Signal (auf'm Schuko :? ) - geschweige die grosse "telefoniere zu BigBrother"
Funktion ... wie willst'e denn da mittesten ?
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Re: The Mobility House lädt Zoe strombörsenpreisabhängig

Beitragvon HubertB » Di 17. Nov 2015, 13:16

Der Twizy soll über kurz oder lang eine große Schwester bekommen. Ich warte nur noch auf den richtigen Anlass. Entweder ein gutes Angebot oder dass jemand den Prius abnimmt.
Spätestens dann brauche ich eine Wallbox an der Garage, die bisher noch keinen Stromanschluss hat.
Wenn man dann schon alles neu machen muss, incl. Neuanschluss ans Netz, kann man auch gleich aktuelle Technik verbauen.
(Die Garage steht abseits, keine Möglichkeit ein Kabel vom Haus zu verlegen.)
Das wird zwar ziemlich teuer, aber ich will auch die nächsten 20-30 Jahre dort laden.
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Re:OT

Beitragvon eDiver » Di 17. Nov 2015, 13:30

@Hubert ...
Wenn man da in ein PROJEKT kommen koennte (welches dann an der Garage eine Station aufstellt) .... ;)
Neben der Garage ist doch ein Trafo-Haeuschen (von RheinEnergie?)
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Re: The Mobility House lädt Zoe strombörsenpreisabhängig

Beitragvon HubertB » Di 17. Nov 2015, 14:45

Leider war die RheinEnergie bisher alles andere als kooperativ, die verhalten sich eher wie ein Beamtenapparat.
Deshalb ist jeder Kooperationspartner willkommen.
Wenn die RWE mir eine öffentliche Säule in die Einfahrt stellt, hey, ich bin dabei 8-)
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Re: The Mobility House lädt Zoe strombörsenpreisabhängig

Beitragvon The Mobility House » Di 17. Nov 2015, 18:44

Hallo zusammen,

Da hat sich ja wieder einiges an Fragen und Kommentaren angesammelt, im Nachgang daher unser Versuch auf die einzelnen Punkte einzugehen:

"Wird dazu ein gesonderter Stromzähler benötigt?"
Für die Abrechnung ist ein RLM Zähler erforderlich, der den Stromverbrauch je ¼ Stunde erfasst. Somit können die verschiedenen Strompreise verrechnet werden.

"Die Frage wäre, welche Ladeinfrastruktur (wie viel kW-Ladeleistung?) man dafür bräuchte. Wenn man 8h steht, wäre die Ladeleistung zwar nicht sooo wichtig, außer der Strompreis würde während der Zeit sehr schwanken und damit das Aufladen unkalkulierbar machen."
Je höher die Ladeleistung, desto größer ist die Flexibilität zu günstigen Zeiten zu laden. Wenn beispielsweise bei einer Standzeit von 8 h die Ladezeit 4 h beträgt ergibt sich eine Flexibilität von 4 h. Bei doppelter Ladeleistung reduziert sich die Ladezeit auf ca. 2 h und die Flexibilität erhöht sich auf 6 Stunden.

Vor allem wäre es aber wichtig, wenn diese Daten (SoC) nicht pro Hersteller oder Automodell proprietär zur Verfügung stehen würden, sondern standardisiert.
Wir sind ganz deiner Meinung und können uns auch gut vorstellen, dass die Reise in diese Richtung geht. Schon heute bekommt man mittels dem CHAdeMO Standard den SoC übermittelt und auch die 15118 (wenn auch mit kleinen Abstrichen) geht in diese Richtung. Ob, wie und wann die Hersteller den Ladezustand auch generell freigeben können wir leider auch nicht beantworten. Klar ist allerdings auch, dass ohne genaue Kenntnisse des Ladezustandes manche Produkte reine Theorie bleiben.

"Aus meiner Sicht braucht es keine "zwei Ladesäulen", also "netzverträgliche" und "schnelle", sondern es braucht nur einen "ASAP-Taster", also eine Auswahlmöglichkeit, dass ich mein Auto so schnell wie möglich geladen haben möchte anstelle von so netzverträglich (kostengünstig) wie möglich."
Wir stimmen in diesem Punkt voll und ganz zu. Aus diesem Grund ist es im aktuellen Pilotprojekt möglich den Ladevorgang per Smartphone direkt und mit maximaler Leistung zu starten. Somit ist die verwendete Ladestation für beide genannten Einsatzzwecke nutzbar.

"Längerfristig dürfte der Nutzen auch weniger bei den paar Zehntel-Cent liegen, die der Arbeitspreis rauf oder runter geht, sondern er liegt in der Netzverträglichkeit."
Das ist einer der Hauptgründe weshalb wir an Lösungen für gesteuertes Laden arbeiten. Die Regelgröße im diskutierten Projekt ist der Strompreis. In Zukunft oder bei anderen Anwendungsfällen (Netzengpässen/ große Fahrzeugflotten) können andere Regelgrößen höhere Potentiale bieten.

"Wie sieht es mit dem Verschleiß aus wenn das EV den ganzen Tag am Ladekabel hängt......Nur mal als Beispiel ein Luefter vom Lader - was kostet der als Ersatzteil"
Da der Ladevorgang über die Ladestation gesteuert wird, wird der ZOE nur dann aus dem Schlafmodus geweckt, wenn tatsächlich geladen wird. Im Anschluss an den Ladevorgang wechselt der ZOE wieder in den Schlafmodus. Aus diesem Grund kommt es zu keiner merklichen Mehrbelastung in diesem Projekt. Die verwendeten Ladestationen sind 22kW AC Ladestationen und haben keinen Lüfter.
Sicherlich sind diese Punkte im Bezug auf V2G zu evaluieren, am Besten ist es aber aus unserer Sicht, dass man es einfach mal versucht und dann die gewonnen Daten entsprechend auswertet.

Ich hoffe wir konnten die meisten Fragen entsprechend beantworten.

Viele Grüße
Euer TMH Team
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Re: The Mobility House lädt Zoe strombörsenpreisabhängig

Beitragvon Alex1 » Di 17. Nov 2015, 21:31

tango hat geschrieben:
Solange wir E-Mobilisten noch Exoten sind, ist alles wunderschön. Aber wenn mal in einem (Trafo-) Quartier 20 E-Autos abends um 18.00 Uhr heimkommen und dann alle mit 22 kW geladen werden, gehen reihenweise die Ortsnetztrafos in die Knie. Oder bei einem Unternehmen, dass mal 20 E-Autos auf dem Mitarbeiterparkplatz stehen hat, wird sich morgens um 9:00 Uhr über die Lastspitze von 400 kW herzlich bedanken.
Das wäre ja nun wirklich ein unSmartGrid :roll: Kann mir nicht vorstellen, dass das System so doof ist. DAS war doch gerade einer der Gründe für SmartGrid, dass eben NICHT alle gleichzeitig ein- oder ausschalten. Und dass der Verbrauch besser auf die Erzeugung abgeglichen wird.
Herzliche Grüße
Alex
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