Technische Vorraussetzungen für 43kw

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon heitzer75 » Di 20. Jan 2015, 09:33

Guten morgen,

Ich hätte von fachkundigen Usern mit eigener Lademöglichkeit mal eine Auskunft,
da ich mittlerweile auch von verschiedenen Elektikern verschiedene Auskünfte erhalten habe.
Daher würde mich mal eure Meinung/Erfahrung oder sogar Berechnungen interessieren.
Fakt:
Renault Zoe, Garage, Strecke bis Sicherungskasten EFH ca. 30 Meter.
Daher meine Frage.
Welche Panzersicherubgen, welche Kabelquerschnitte, welche Sicherungen.
FI-Frage is bereits geklärt.
Hintergrund: vorrausschauende Installation für ggf. 43kw-Lademöglichkeit.

Danke und viele Grüsse

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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon michaell » Di 20. Jan 2015, 09:38

heitzer75 hat geschrieben:
Guten morgen,

Ich hätte von fachkundigen Usern mit eigener Lademöglichkeit mal eine Auskunft,
da ich mittlerweile auch von verschiedenen Elektikern verschiedene Auskünfte erhalten habe.
Daher würde mich mal eure Meinung/Erfahrung oder sogar Berechnungen interessieren.
Fakt:
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Daher meine Frage.
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Hintergrund: vorrausschauende Installation für ggf. 43kw-Lademöglichkeit.

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1. Hausanschluss mindestens 63A, besser 80A, sonst hat man keine Reserven fürs Haus, wenn gerade der ZOE alles saugt.
2. Querschnitt bei 30m, 16 qmm
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon eDEVIL » Di 20. Jan 2015, 10:41

Wie alt ist die vorhandene Installation? Fotos?
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon heitzer75 » Di 20. Jan 2015, 21:42

Hi,

das Haus ist von 1981. In der Garage habe ich derzeit einfach nur ein Verlängerungskabel für Licht.
Dieses soll dann jetzt durch ein Starkstromkabel ersetzt werden (sobald es wärmer wird :lol: )
Würde rein vom Kabel (Erdkabel) ein 5x16m2 reichen, um damit mit 43 kw zu laden, unabhängig davon was die Hausinstallation sagt?
Hier habe leider widersprüchliche Aussagen.
Manche sagen, ja es reicht, manche sagen, nein es reicht nicht,
wieder andere sagen, theoretisch würde es reichen, aber der Rückleiter ist dafür zu schwach.
Ich werd bald verrückt. :roll: :roll: :roll:
Die Aussagen stammen wohlgemerkt von ausgebildeten Elektrikern.
Wenn Ihr hierfür stichhaltige Aussagen habt, dann bitte uch mit Quellenangabe, damit ich mir das selbst
mal ansehen kann.

Zur Hausinstallation selbst lege ich hier einmal ein paar Bilder.
Hier erhalte ich hoffentlich bald von den Stadtwerken eine Aussage, welche Haupt (Panzer)sicherungen
möglich wären.
Hier ist geplant, direkt hinter dem Zähler eine Leitung abzuzweigen, die dann über Sicherung und FI in die Garage führt,
damit, für den Fall, das währed der Ladung mal die Sicherung fliegt, nicht gleich die ganze Bude dunkel ist.

Was sagt Ihr zu dem Thema?

viele Grüsse

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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon michaell » Di 20. Jan 2015, 21:56

Oh Hausanschluss nur 36 A,
Erst abklären mit EVU ob der Anschluss 63A verträgt,
Wenn das geklärt dann die Nächsten Schritte
Wobei ich eher auf 80A Anschluss gehen würde, die 63A waeren mir zu knapp,
ZOE mit 43 kW und ein großer Verbraucher im Haus zusätzlich im haus dann kann es knapp werden.

Ist halt eine Preisfrage was die Anschlusserhoehung kostet.
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon Solarstromer » Di 20. Jan 2015, 21:57

Dein Hausanschluß hat 3*36A, jetzt brauchst du Sicherheiten um den Stromverbrauch im Haus abzudecken. Ohne Änderung am Hausanschluß wirst du da maximal 3*16A für ein Elektroauto abzweigen können, d.h. 11 kW.

Jetzt wäre natürlich interessant zu wissen, welche Zuleitung vom Energieversorger zu deinem Hausanschlußkasten liegt.
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon Solarstromer » Di 20. Jan 2015, 22:03

michaell hat geschrieben:
Wobei ich eher auf 80A Anschluss gehen würde, die 63A waeren mir zu knapp, ...


3*63A sind ja schon 43KW, damit kannst du gar keinen Verbraucher im Haus mehr parallel betreiben. Auch die 80A sind eigentlich zu knapp.
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon heitzer75 » Di 20. Jan 2015, 22:51

Hi,

vielen Dank erstmal vorab.

Grosse Verbraucher im Haus hab ich eigentlich keine.
Nur Sauna, welche 2-4 mal im Monat benutz wird, aber das kann man ja so
planen daß das Fahrzeug in den 1-2 Stunden nicht lädt.
Und der E-Eerd mit Backofen, wobei dieser auch nicht so oft benutz wird, auch hier ist es eine Timingfrage,
denn nachts wenn das Fahrzeug geladen wird, wird nicht gekocht :lol:
Sonst habe ich keine grossen Verbraucher, denn erstens läuft bei mir hier alles mit LED,
Kühlschrank is Energieklasse A+, und Trockner und Druchlauferhitzer o.ä. habe ich nicht.
Heitzung und Warmwasser wird über Brennwertheizung erzeugt.
Ansonsten gibts nichts was meine Spitzenlast erhöhen könnte.
Mal sehen was die Stadtwerke morgen sagen.
Bin gern für weitere Tipps und Infos dankbar.
Hat jemand Erfahrungen was eine Anschlusserhöhung kosten würde?

Grüsse

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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon Berndte » Mi 21. Jan 2015, 07:47

Hallo,

wie schon geschrieben 80A wäre ideal, aber 63A gehen auch.
Frage beim EVU nach wie stark deine Zuleitung zum Haus ist und wie hoch man gehen kann.
Selbst 50A wären ja auch was.
Als Ladesteuerung bietet sich eine OpenEVSE an, hier kannst du auch jeden Zwischenwert beim Ladestrom einstellen.
Also wenn als Hausanschluss nur 63A möglich sind, dann gibst du eben 55A ans Auto ab.
Man kann auch was mit Lastmanagement machen... aber das ist eigentlich nicht wirklich nötig.

Als Zuleitung zur Garage würde ich ein 5x16mm² nehmen. Das passt.
Wer sagt denn sowas mit Rückleiter? Das ist Quatsch.
Der Zoe lädt Drehstrom und auf dem Neutralleiter fließt so theoretisch kein Strom. Praktisch minimal.
Selbst bei 230V Ladung reichen die 16mm² dicke aus!
Wer dir schon was von "Rückleiter" sagt disqualifiziert sich mit dem Wort gleich als Fachmann.

Ich würde den FI aber in die Garage setzen und im Haus nur einen Neozed-Block.
Sicher kommen dann auch Licht und Schuko-Steckdosen in die Garage und wenn beim Basteln oder Rasen mähen mal der FI fliegt braucht man nicht in den Keller zu gehen.

Schau dir mal meinen Beitrag dazu an:
infrastruktur/neuer-43kw-typ2-ladepunkt-direkt-am-bremer-kreuz-t7272.html

Gruß Bernd
Sep 2014: Renault Zoe
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Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon rollo.martins » Mi 21. Jan 2015, 08:01

Hey, bevor du hier ganz gross Geld ausgibst. 43 kW ist ein ganz dicker Schnelllader. Ich habe hier einen 22 kW Schnelllader zu Hause am Parkplatz. Ich habe ihn, seit das Auto hier ist (11 Monate) genau einmal geschätzt, wobei 11 kW aber im Prinzip auch gereicht hätten. Die Wahrscheinlichkeit, dass du mit einem Auto nach Hause kommst und eine Stunde gleich wieder weiter musst an einen Ort, wo unterwegs keine Schnellladung möglich ist, sodass diese Installation Sinn macht, ist jetzt schon sehr klein, und sie sinkt mit jedem Jahr weiter.

M. a. W. : 22 kW kann ich unter der Perspektive Nachhaltigkeit noch knapp verstehen. 43 scheinen mir aber echt übertrieben.

Aber wenn dein Hausanschluss nicht mehr hergibt, sind 11 kW (16A dreiphasig) auch schon ganz passabel und durchaus alltagstauglich. Das hätte ich vor meinem Autokauf auch nicht gedacht, aber es ist so.
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