Technische Vorraussetzungen für 43kw

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon Berndte » Mi 21. Jan 2015, 08:18

Man weis ja nie, was mal werden kann.
Ich z.B. kam auch schon mit leerem Akku von meiner Arbeitsstrecke, an dem Freitag ging es gleich weiter nach Bremerhaven zum Fischmarkt. Mit 11kW hätte die Familie jetzt nicht abreisefertig an der Tür stehen können, sondern die Fahrt wäre einfach so nicht möglich gewesen... bei 11kW jetzt 2,5 Stunden später los, anstatt 30 Minuten Ladezeit?

Mehrkosten? Der Preisunterschied von 6 oder 10mm² zu 16mm² des Kabels ist nicht wirklich riesig.
Wenn am Hausanschluss nur die Sicherungen erhöht werden ist das auch marginal.
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon eDEVIL » Mi 21. Jan 2015, 08:28

Selbst wenn aktuell nicht mehr als die 36A möglich wären, würde ich die 5x16 legen, da die Kabelkosten bei Erdverlegung ja nicht der entscheidende Kostentreiber sind.Würde auf jedenFall gleich noch 2 Cat Kabel mitlegen. Gibt essonst nochwas,wasmanin derGarage brauchen könnte? sowas ändert man doch nicht nochmal.JetzteinKabel mehr kostet kaum etwas mehr.
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon Spüli » Mi 21. Jan 2015, 08:34

Neben den Cat-Kabeln würde ich auch noch 3x1,5 oder so legen. Dann ist nicht gleich das Licht aus, wenn das Auto die Sicherung fliegen lässt. Also Ladesäule und den Rest der Garage immer schön getrennt absichern.
Gruß Ingo
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon mlie » Mi 21. Jan 2015, 10:34

Da tut es doch auch ein FI/LS im Garagenunterverteiler.
Wenn man schon buddelt, am besten ein-zwei 1,25Zoll PE Wasserrohre oder KG100 mit reinwerfen, dann kann man Netzwerk, Telefon, Glasfaser, Druckluft, whatever relativ einfach nachziehen. Ist JETZT kein echter Kostenfaktor, aber sich zu ärgern, weil man was vergessen hat, ist doch leicht vermeidbar.
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon heitzer75 » Mi 21. Jan 2015, 16:33

Hi zusammen,

vielen Dank schonmal für die vielen hilfreichen Tipps.
Leider hat sich mein EVU noch nicht zurückgemeldet, obwohl ein
Rückruf versprochen war, aber ich bleibe dran.

Was das Kabel betrifft, so habe ich jetzt auf euren Rat hin 5*16 mm bestellt,
der Unterschied war minimal.

Die Aussage wegen des Rückleiters, kam leider ebenfalls von einer Fachkraft,
wobei mich das als Laie ehrlich gesagt auch etwas gewundert hat, denn obwohl ich keine
elektrotechnische Ausbildung habe, hat mich Physik und Strom seit jeher interessiert,
und ich mache auch sonst alles selbst, quasi als Hobby.

Die 43 KW sind derzeit noch übertrieben, zugegeben, aber wir stehen gerade am Anfang,
d.h. wenn Renault in 1-2 Jahren mit einem Akku-Upgrade um die Ecke kommt
und das Fahrzeug dann statt 22kw plötzliche 38 KW speichern kann, dann dauert die Ladung auch etwas länger,
und dann will ich mit der Installation nicht nochmal von vorne anfangen.

Weitere Infos jederzeit willkommen.

grüsse

Heitzer75
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon fbitc » Mi 21. Jan 2015, 17:52

...bleibt die Frage, wie Renault künftig ohne 43kW Lader laden will... aber das nur am Rande
Grüße Frank
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon Robi » Mi 21. Jan 2015, 21:50

Hallo.
Übrigens mehr als 3 x 63 A vom EVU zu bekommen wird sehr teuer. Alle herkömmlichen Zähler die in Einfamilienhäuser verbaut sind können max. 3 x 63 A. Ich betreibe hier auch seit einiger Zeit eine 43 KW Ladestation an 3 x 63 A.
Zur Zeit gibt es noch kein Lastmanagement. Alle Zoe die bis dato hier waren (und das waren schon ein paar mehr) haben max. 41,5 KW gezogen. Und das auch nur max 20 min lang. Dannach regelt die Zoe eh runter. Du darfst dann eben nicht den Wasserkocher, Backoffen oder die Sauna in den 20 min. anmachen. Und wenn Du eine PV Anlage hast, sind die Reserven bei Sonne eher noch größer.
Ich würde auf jeden Fall 16 mm² Kabel verlegen. Natürlich im Leerrohr. Natürlich alles Separat absichern und FI Typ B.
Ab Du nun eine 11, 22 oder 43 KW Box verbaust ist dann egal.
Und nicht vergessen. Die Akkus werden größer. Für eine Zoe mit 66 KW/h Akku sind 11 KW fast schon Schnarchladung! :D
Ich für meinen Teil muss allerdings gestehen, das ich hier bei mir fast ausschlieslich mit 3,7 KW laden (möglichst mit PV Strom). Nur wenn es ausnahmsweise mal schnell gehen muss (bis dato 3 x), dann mit 43 KW.

Die 43 KW Stromtankstelle ist mehr für die Öffentlichkeit da. So ein bis zwei Zoe kommen die Woche vorbei. Das ist dann eben mein Beitrag zur Ennergiewende.
Wenn Du deine Stromtankstelle öffentlich machen willst/kannst, dann würde ich natürlich sagen. 43 KW sind ein muss..... :D

Viele Grüße

Dirk

PS: Wo wird den die Tankstelle errichtet?
Zoe 12/2013 - 04/2016, Twizy ab 01/2015, Leaf ab 04/2016, Smart ED 453 ab 06/2017, 10 KWP Solar Anlage ab 11/2013, Stromtankstelle 43 KW Typ 2, Ladepunkt mit CEE rot 22 KW und Schuko, 24 Std. zugänglich. Mittlerweile 14 Länder elektrisch bereist :D
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon mark32 » Mi 21. Jan 2015, 22:47

Mich hat das ein 100A Hausanschluß garnichts gekostet, weil die Zuleitung und das Netzsegment dafür ausreichend waren. Nur um die teure Wandlermessung zu vermeiden, welche über 63A notwendig wäre, haben wir einen Trick angewendet. Mit Zustimmung der Stadtwerke wurde ein zweiter 63A-Hauszähler nur für die Zuleitung zur 43kW-Wallbox eingebaut und die Panzersicherung auf 100A für beide Hauszähler heraufgesetzt. So muß ich zwar eine zweite Zählermiete zahlen, kann aber durch einen enspannten Gleichzeitigkeitsfaktor die vollen 63A an der großen Wallbox nutzen => Es bleiben 37A für das Haus übrig. Zuleitung ist bei mir 16qmm-Kupfer mit 12m Länge => wird nicht mal warm bei vier ZOE-Vollgasladungen am Stück.
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon mlie » Mi 21. Jan 2015, 23:10

Hast du nicht mal Leistungszuschuss bezahlen müssen für das Upgrade 43kVA(63A) auf 69kVA(100A) am Hausanschluss?
Das teure ist hier der notwendige HAK-Wechsel, alles in allem würde mich der 100A Anschluss mit Wandler knapp 2k€ kosten bis zu den Abgangsklemmen der Wandler, danach kann ja die bestehende Hausinstallation nach leichten Anpassungen weiterverwendet werden.
2 getrennte Zähler gehen natürlich auch, man muss eben durchrechnen, ab wann die Einmalkosten die doppelten Zählerkosten überholen.
Wenn ich mir allerdings die fossile Installation (ist nicht böse gemeint) vom Ursprungsposter ansehe, werden da für 3x63A schon genug Umbaumaßnahmen notwendig, über 100A reden wir da gar nicht.
Das sollte sich ein Elektriker vor Ort ansehen und sinnvoll entscheiden, man kann ja auch 5x16 legen und zunächst mit 3x20A absichern, um 11kw laden zu können. dann kann man immer noch an der Hauptverteilung rumfummeln. In der Praxis heist bei den meisten EVU die Leistungserhöhung nämlich "einmal Zählerschrank und Hausanschlusskasten neu bitte"...
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Re: Technische Vorraussetzungen für 43kw

Beitragvon rolandk » Do 22. Jan 2015, 00:21

Bei mir hätte ich die 50kVA ohne Wandlermessung bekommen.

Es scheint also nicht durchgängig ab 63A Wandlermessung zu geben. Mir wurde gesagt, das es bis 100A ohne Wandlermessung möglich wäre. Das entspricht dann auch den Werten der Zähler z.B. von Easymeter und Eastron.

Meine EVU wollte aber für die Versorgung eine neue dicke Leitung von der Hauptverteilung ziehen und nicht an den Ring gehen, an dem die anderen Häuser hängen. Das hätte dann aber bedeutet, das da zwei Muffen reingebaut werden müssen: Einmal Hauptleitung bis Grundstücksgrenze, dann Leitung zum Haus, und dann zur Verteilung. Dafür hätte dann eine zweite Verteilung aufgebaut werden müssen, da zwei Muffen hintereinander nicht zulässig sind. Das war mir dann doch zuviel. Da das Haus mit 63A abgesichert ist, gibt's halt maximal 50A für's Fahrzeug. Das ist auch ganz ordentlich. Sobald ich die Programmierung des Lastmanagements fertig habe, darf es dann auch mal mehr werden.

Gruss
Roland
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