Stellt das Notladekabel ein Risiko dar?

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Stellt das Notladekabel ein Risiko dar?

Beitragvon Lord Blitz » Mo 29. Sep 2014, 19:52

Hallo Leute!

Heute habe wir endlich unseren Renault ZOE erhalten. Dazu hatten wir ein Notladekabel mitbestellt. Allerdings lese ich jetzt in der Bedienungsanleitung, dass der Leiterquerschnitt der elektrischen Installation im Gebäude dafür einen Querschnitt von mindestens 2,5 qmm haben soll. In unserem Haus (Standard von vor 4 Jahren) gibt's in jedem normalen Stromkreis nur Querschnitte von 1,5 qmm. Was soll das jetzt? Da kann ich doch gleich das Kabel zurückgeben! Wenn ich bei Freunden mal während des Besuchs nachladen will, brenn' ich womöglich gleich deren Bude mit ab...

Was haltet Ihr davon?

Grüße,

Lord Blitz
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Re: Stellt das Notladekabel ein Risiko dar?

Beitragvon mlie » Mo 29. Sep 2014, 20:29

Passt immer noch, beim Hausbau verschwindet das Geld halt eher in die Bäder, in den Fußboden und in der Aussengestaltung. Am Ende bleibt für den Elektriker nix mehr übrig, obwohl Elektrik das hochwertigste Gewerk ist (die Leitungen bleiben 50-60 Jahre in der Wand, bis dahin hat man 4 neue Heizungen, 8 neue Tapeten und 2 neue Fußböden und 4x neue Gärten). Und weils billig sein soll, wird eben B16 mit 1,5mm² verbaut. Und das reicht auch für den normalen Haushalt aus.

Versuche, einen Stromkreis mit möglichst wenig Klemmstellen zum laden zu benutzen (Waschmaschinensteckdose,
Trockner, Untertischgerät oder aus der Garage etwas), dann musst du dir mit dem Notladekabel keine Gedanken machen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann lass dir einen eigenen Stromkreis direkt ab Zähler verlegen, wenn das mit einigermassen vertretbaren Aufwand möglich ist.
Möglicherweise hast du in die Garage auch schon einen vernünftigen Querschnitt - das ist dann vor Ort zu ermitteln.

Also, lade beruhigt, bei einer 4 Jahre alten Elektroinstallation sollte/darf nichts passieren!

Viel Spaß mit deiner ZOE!
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Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Stellt das Notladekabel ein Risiko dar?

Beitragvon ZoePionierin » Mo 29. Sep 2014, 21:03

Das Notladekabel stellt vor allem eine Gefahr für deine Stromrechnung dar. Das Kabel lädt mit max. 70 % Effizienz. Ist die Zuleitung dann noch etwas länger gehen auch mal 44 kWh für eine Ladung von acht auf 100 Prozent (inkl. Balancing) drauf.

Wenn du dir also eine Leitung ab Sicherungskasten in die Garage legst, dann nimm etwas mehr und hänge dir eine (mobile) Wallbox in die Garage.
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Re: Stellt das Notladekabel ein Risiko dar?

Beitragvon sonnenschein » Mo 29. Sep 2014, 21:08

Ich glaube Lord Blitz geht es nicht um seine Garage sonder um die Häuser, und deren elektrische Leitungen, von Freunden.
Er wird kaum von seinem Kumpel verlangen wollen extra für ihn ein neues Kabel zu verlegen nur damit er dann 1 oder 2 mal im Jahr dort laden kann...
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Re: Stellt das Notladekabel ein Risiko dar?

Beitragvon Lord Blitz » Mo 29. Sep 2014, 21:16

Das ist richtig. Das Ladekabel soll nur für den Notbehelf bei Freunden/Verwandten dienen und zur Überbrückung der Zeit bis zur Installation der Wallbox. Trotzdem will ich aber auch beim gelegentlichen Laden auf diese Art kein Risiko eingehen...
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Re: Stellt das Notladekabel ein Risiko dar?

Beitragvon stromer » Mo 29. Sep 2014, 21:36

Mit dem Notladekabel des Zoe lädt man standardmäßig mit 10 A. Da reichen 1,5 qmm locker aus. Die mitgelieferte Steckdose sollten mit 2,5 qmm angeschlossen werden, da an dieser mit 14 A geladen werden kann.
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Re: Stellt das Notladekabel ein Risiko dar?

Beitragvon Zoe57 » Mo 29. Sep 2014, 22:41

@stromer,genauso ist es.Habe sogar schon an Stegleitungen und Mehrfachdose Notgeladen-überhaupt keine Probleme da ja nur 10 A.Der Stecker hat wohl auch noch einen Teperatursensor integriert der die Leistungsaufnahme bei Bedarf begrenzt.Für die 14 A Steckdose sollte es aber schon 2,5 qmm sein.Ist lt.Renault dann auch für das regelmäßige Aufladen geeignet.
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Re: Stellt das Notladekabel ein Risiko dar?

Beitragvon Lord Blitz » Di 30. Sep 2014, 07:28

Aber ist denn nicht die Leitungslänge von Bedeutung? Was ist, wenn der Strom 30 Meter bis zur Steckdose zurücklegen muss? Damit ist der Widerstand der Leitung relativ hoch. Die Sicherung löst nicht rechtzeitig aus, weil die Stromstärke gering ist, aber die Leitung erhitzt sich! Und zwar an einer ganz anderen Stelle (im Haus) als an der das Ladegerät die Temperatur misst (Steckdose). Oder sehe ich das jetzt falsch?
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Re: Stellt das Notladekabel ein Risiko dar?

Beitragvon eDriver » Di 30. Sep 2014, 07:59

Die Übergangswiderstände sind höher und werden wärmer (Steckdosen, Klemmstellen). Mit den 10A sollte keine Hausinstallation überfordert sein und mit der Thermosicherung im Stecker des Notladekabels bist Du auf der "sicheren Seite".
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Re: Stellt das Notladekabel ein Risiko dar?

Beitragvon TJ0705 » Di 30. Sep 2014, 09:08

Hm, also ich bin da auch vorsichtig. 10A sind beim Leaf immerhin 2,4 kW, und das auf Dauer. Es würde wohl niemand seine Waschmaschine an eine Mehrfachsteckdose anschliessen, obwohl die diese Leistung nur für ein paar Minuten zieht…

Ich würde mir in so einem Fall ein anderes Kabel holen, daß sich zwischen 8A oder ggfs. 6A und 16A schalten läßt. Damit ist man dann für alle Fälle gerüstet, kann auch mal schneller laden, und das ist dann auch sein Geld wert, imo.

Grüße Dirk
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