Starkstrom...?

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Starkstrom...?

Beitragvon Karlsson » So 30. Jul 2017, 21:37

bubuli12 hat geschrieben:
Ich tröste mich mit einem kleineren Wertverlust......

Merke: Ein Auto kann genau den Wert verlieren, den Du dafür bezahlt hast. Vor 2 Jahren waren das beim Zoe 12.500€ vs 20.000€ beim kleineren E-Up mit geringerer Reichweite ohne Wärmepumpe und langsamer AC Ladung.
Dafür war für mich dann auch die beknackte Akkumiete ok.
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Re: Starkstrom...?

Beitragvon Berndte » Mo 31. Jul 2017, 08:02

Wo ist denn das Problem?
Nehme einen Zoe mit Kaufakku und gut ist.... als Alternative ein e-Up? Das kann ja nicht dein Ernst sein...
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Re: Starkstrom...?

Beitragvon bubuli12 » Mo 31. Jul 2017, 08:22

das Problem: Es gibt um ca. 15.000,-- keinen ZOE ohne Knebelvertrag......! zumind. in Ö.
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Re: Starkstrom...?

Beitragvon sensai » Mo 31. Jul 2017, 10:27

vor etwa 2 Jahren hatte ich die gleichen Gedanken wie du,
jetzt, nach 30 tkm mit der Zoe bin ich sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

ich fahren "schmerzbefreit" mit diesem Auto, ohne mir Sorgen oder Gedanken über Batterie, Motor oder Ladeeinheit
zu machen. Die gehört ja gar nicht mir. Ein Problem damit und die Röno Hotline wird angerufen und die hat das zu richten.
(war bis dato noch nicht notwendig, da die Zoe brav schnurrt wie ein Kätzchen :D )

Minder- oder Mehrkilometer (eher zweiteres), sind auch kein Problem. Mittels Kostenrechner kann ich zeitgerecht
meinen Vertrag anpassen. War bisher auch nicht notwendig, da ich dank des Forums hier bereits großzügig mit
Mehrkilometern gerechnet habe.

Und wegen der Vollkasko: In Österreich ist der Abschluss einer Vollkasko für das Fahrzeug/Batterie vertraglich nicht
vorgeschrieben. Ich habe keine. Das für mich persönlich sehr geringe Risiko, dass ich (!!) schuld an einem Unfall
mit einem Batterieschaden bin, sehe ich locker. Falls es passieren sollte, dann zahle ich halt den Restwert der
Batterie und gut ist. Somit 11,22 € im Monat sind genug.

Und dank günstiger Firmenlademöglichkeit fahren ich ~ 1300 km im Monat.
Die kosten mir ~ 22 Euros (Strom & VS) plus Batteriemiete.

In Summe ist die Zoe für mich das ideale Fahrzeug und sie wird auch bis zu ihrem letzten Tag in unserem Fuhrpark bleiben.
Niedrigstenergiehaus (17 kWh/m²) mit Wärmepumpe und Tiefenbohrung

Zoe Intens 12/2014 mit 17" TechRun und Folierung
IONIQ Premium schwarz: Bestellt November 2017 (#sangl 371) Liefertermin März 2018
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Re: Starkstrom...?

Beitragvon bubuli12 » Mo 31. Jul 2017, 12:05

...für Dich absolut o.k. - für mich ein Ausschlusskriterium. Es ist mein erstes E-Auto - wer weiß, ob es mir nach einiger Zeit so gefällt wie Dir? Wenn nicht, wer steigt mir als Privatverkäufer! in den Knebelvertrag ein?
Km....? keine Ahnung was ich fahren werde, möchte mich nicht an KM-Grenzen halten, die mir von einer Rönobank vorgeschrieben werden.
Vollkasko, meinte der Händler, sei unbedingt notwendig, schon wegen dem Vertrag hafte ich voll und ganz für den teuren Akku

Bin rechtlich kein Experte, aber habe mich mit einem Juristen abgesprochen: Finger weg, nicht unterschreiben - sein Rat!!

Vom Auto bin ich begeistert - vom Vertrag nicht!

Also kauf ich mir den Vw-up......bin mit VW eigentlich immer gut gefahren....beim Renault meiner Frau ist jedes Mal, wenn sie einen neuen kauft, ein riesen! Problem den alten an den Mann zu bringen.........ist aber ein anderes Thema, wie auch die ganze Dieselgeschichte mit VW - trifft mich aber nicht, habe meinen Diesel Tiguan innerhalb einer Woche verkauft, mit Schummelmotor (interessiert aber anscheinend nur die Presse..)
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Re: Starkstrom...?

Beitragvon Vanellus » Mo 31. Jul 2017, 12:27

Lokverführer hat geschrieben:
Die müssten doch alle 3,7 kW serienmäßig können, nur CCS ist eine Option


Hast Recht, ich habe es geändert.
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Re: Starkstrom...?

Beitragvon Vanellus » Mo 31. Jul 2017, 12:38

Was du kaufst ist natürlich deine Entscheidung. Und ein E-Auto ist besser als kein E-Auto.
Der Glaube: VW ist was ordentliches und Renault ist bäh, den haben zwar viele. Viele haben sich aber auch schon getäuscht. Ich bin kein VW Feind. Ich habe seit 1980 immer wieder Golf gefahren.

Bei E-Autos ist manches anders. Nicht alle e-Ups haben die Schnellladeoption, mit der zumindest an Tripleladern schnell Gleichstrom geladen werden kann. Wenn dein e-Up die nicht hat, hast du ein Problem. Wenn du nach 100 km Fahrt in der Fremde mit 3,7 kW nachladen musst ... dann lernst du, was es heißt, Geduld zu haben. Konkret kannst du dann nur 50 km weg fahren, um noch wieder zur heimischen Lademöglichkeit zurück zu kommen, es sei denn, du übernachtest alle 100 km.
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Re: Starkstrom...?

Beitragvon AUTOLOHRE-ZE » Mo 31. Jul 2017, 12:55

Zunächst einmal freue ich mich über jeden neuen E-Mobilisten. Wenn jemand Gründe gegen die ZOE hat, ist das auch in Ordnung. Nur an dem Wörtchen "Knebelvertrag" störe ich mich dann doch.

Der Batteriemietvertrag der ZOE ist doch alles andere als das! Aus welchem "Knebelvertrag" komme ich ohne Weiteres wieder raus? Beim Verkauf der ZOE ist das kein Problem.

Strafzahlungen für Mehr-Kilometer? Die Kilometer werden mit 5ct. vergütet und auch berechnet. Wenn Du 10.000 km p.a. angibst, aber 12.500 km fährst, dann gibt es eine Rechnung in Höhe von 125.- €. Wenn Du von vornherein 12.500 km angegeben hättest, hättest Du 120.- € mehr auf das Jahr gerechnet bezahlt. Die horrende "Strafzahlung" von 5.- € sind dann Bearbeitungsgebühren.

Der Verkauf einer gebrauchten ZOE ist auch kein Problem, wer eine gebrauchte ZOE sucht, weiß auch um die Batteriemiete (in der Regel zumindest).

Restwert? Ein Beispiel... Kaufe einen 2 Jahre alten gebrauchten e-Up und verkaufe ihn in 6 Jahren wieder. Wer kauft Dir ein e-Auto ab, bei dem der Akku a) schon ziemlich an Kapazität verloren hat oder b) bald Folgekosten im Wert des ganzen Autos mit sich bringt? Bei der ZOE kein Problem, da wird der Akku halt einfach getauscht.

Wenn Du Deine Gründe hast, einen e-Up zu kaufen, dann tu das. Ist kein schlechtes Auto. Aber die Vertragsmodalitäten bei der ZOE sind weit von einem "Knebelvertrag" entfernt.
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Re: Starkstrom...?

Beitragvon Super-E » Mo 31. Jul 2017, 14:18

OMFG, lasst Den Jungen seinen e-up kaufen und gut ists. Die üblichen Nogos bei einem Kauf eines EVs sollten sich eigentlich über das Nutzungsverhalten ableiten und nicht per se über die Lademöglichkeit und über das Nutzungsverhalten wurde nix mitgeteilt.

Ein e-up selbst ohne CCS KANN auch vollkommen OK sein.

Aber die Ausgangsfrage war die Starkstromgeschichte, Dazu kann man folgendes sagen:

Der e-up braucht es nicht. Wenn Du aber nicht an einer abgeregelten Schuko laden willst, wäre eine an CEE ansteckbare mobile Typ2 Ladestation oder eine an der vorhandenen hardware abgezweigte fest installierte Typ2 Wallbox trotzdem eine Option. Und hier bloß nicht sparen nur weil es der up nicht braucht. Vor allem eine fest installierte Wallbox wird das Auto wohl locker überleben!

Ach ja - theoretisch kann man an die CEE Dose auch einen käuflich erwerbbaren sündhaft teuren CCS Lader stecken. Dafür kann man aber lange Akkumiete bezahlen ;-)
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Re: Starkstrom...?

Beitragvon HHSprotte » Mo 31. Jul 2017, 14:32

AUTOLOHRE-ZE hat geschrieben:

Der Batteriemietvertrag der ZOE ist doch alles andere als das! Aus welchem "Knebelvertrag" komme ich ohne Weiteres wieder raus? Beim Verkauf der ZOE ist das kein Problem.




Ist dies so? Ich hab jetzt hier im Forum schon öfter das Gegenteil gelesen (unter Anderem vom Threadersteller).

Wie läuft das bei Privatverkäufen?

Meine Vorstellung ist, dass man selbst wenn man einen 3-Jahres Mietvertrag für die Batterie abschließt, ein Sonderkündigungsrecht o.Ä. hat und dann eben "abgerechnet" wird entsprechend der Fahrleistung.
Kommt dies der Realität nahe?
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