Selber gebaute Ladestation

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Selber gebaute Ladestation

Beitragvon overunity » Sa 17. Okt 2015, 21:10

Berndte hat geschrieben:
Ist die Lademöglichkeit öffentlich? Dein Ladeziegel ist ja sonst nicht vor Langfingern geschützt.


Ich werde sie öffentlich machen bzw. halböffentlich mit Anmeldung. Ich kann die Station jederzeit über meine App freischalten. Ich möchte mich da aber noch ein wenig vorbereiten. Der Parkplatz ist Videoüberwacht und genau solche Sachen möchte ich "Beschriften".

gruss Andi
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Re: Selber gebaute Ladestation

Beitragvon novalek » So 18. Okt 2015, 10:16

"Ach der Spaßverderber schon wieder" ...
Ich sag's mal gerade aus:
- Außenanlagen brauchen Spritzschutz IPxyz" - da spritzt doch sicher mal jemand mit nem Gartenschlauch die SpinnenNetze vom Gebäude - oder - was ist bei Schneehucken - es kniet sich einer hin, stellt den Strom ein, kommt nicht richtig auf die Beine, will sich wo festhalten - Wupps - ??
- Hoffe mal auf nen FI-B in der Hauptverteilung
- Zugangssicherung per Magnet-Schließer und dann noch öffentliche Besucher ??
( Wenn ein Lade-Interessent mal Kinder mitbringt, Vatter trinkt Kaffe(e) und die Kits wuseln dort rum, Klappe auf / Klappe zu, guck mal da blink's ... ich mag nicht weiter denken )

Für sowas gibt es keine haftende Versicherung.

Meiner Meinung, die einzig konstruktive Lösung wäre, alle Drehstrom-Komponenten in eine geschlossene IP-Installations-Box.
Die Raspberry-Box verschließen und darunter setzen.
Die CEE-rot-Steckdose in Griffhöhe neben die Ladesteuerung.
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Re: Selber gebaute Ladestation

Beitragvon simonhard » Mo 19. Okt 2015, 19:35

Super Idee.. Kannst Du mir etwas über die Software sagen, die Du auf der Raspberry einsetzt?

Danke und Gruß!
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Re: Selber gebaute Ladestation

Beitragvon Cavaron » Di 20. Okt 2015, 07:30

novalek hat geschrieben:
"Ach der Spaßverderber schon wieder" ...

Hallo Bedenkenträger - ich warte immernoch auf deine Antwort, ob du nach deiner eigenen Definition zum Sachkenner geworden bist:
http://www.goingelectric.de/forum/allgemeine-themen/statistik-brandfaelle-personenschaeden-t13006-10.html
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Re: Selber gebaute Ladestation

Beitragvon overunity » Di 20. Okt 2015, 07:41

Cavaron hat geschrieben:
Hallo Bedenkenträger - ich warte immernoch auf deine Antwort, ob du nach deiner eigenen Definition zum Sachkenner geworden bist:
http://www.goingelectric.de/forum/allgemeine-themen/statistik-brandfaelle-personenschaeden-t13006-10.html



Interessant ist auch, dass so viele denken, dass Drehstrom "was ganz Gefährliches" ist. Vielleicht kann mir novalek kurz erklären warum das gefährlicher ist als eine handelsübliche Steckdose.
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Re: Selber gebaute Ladestation

Beitragvon overunity » Di 20. Okt 2015, 07:52

simonhard hat geschrieben:
Super Idee.. Kannst Du mir etwas über die Software sagen, die Du auf der Raspberry einsetzt?
Danke und Gruß!


Das Rasperry Gebiet ist recht gross. Möchtest Du mir sagen was genau Dich interessiert? Unter dem Raspi läuft ein python skript welches die Impulse des Stromzählers erfasst. Ich zähle die Impulse und sende sie nach einer gewissen Zeit zu meiner Haussteuerung. Dabei wird die kumuliert Anzahl Impulse und deren benötigte Zeit (in ms) übermittelt. Alles andere wird dann durch meine Haussteuerung (ip symcon) ermittelt.

Der Schütz und die Kontrollleuchten werden zwar auch vom Raspi geschalten, aber der "trigger" ist in diesem Fall auch meine Haussteuerung. Diese macht auch in diesem Fall einen "REST" call auf den Raspi und dieser schaltet die Outputs bzw. die Relais.

Ich gebe Dir gerne noch mehr Infos aber Du musst mir sagen in welchem "Gebiet". ;)
gruss Andi
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Re: Selber gebaute Ladestation

Beitragvon Harrywa » Di 10. Nov 2015, 13:19

Hi,
tolle Arbeit, echt großen Respekt. Abgesehen von den gewissen Mängeln, die bereits erwähnt wurden, (die du ja aber auch selbst tragen musst, im Endeffekt) finde ich die Arbeit echt sehr, sehr cool und interessant!
Vor allem, da ich zuhause ähnliche Vorrausetzungen habe wie du. Für die Auswertung des Stromzählers gibt es ja dann viele Möglichkeiten, durch den Impulsausgang.
Was mich mehr interessiert:

overunity hat geschrieben:
Das Ganze wird gesteuert über einen Rasperry PI (kleinen Linux Rechner) und ist angebunden an meine Haussteuerungsanlage. Ich erfasse damit meine Ladekosten und kann meine ZOE zeitlich gesteuert aufladen.


Du sagst du "steuerst" das Ganze über den PI? D.h. was machst du wirklich noch mit dem PI als nur eine Auswertung der Ladekosten? Kannst du mit dem NRGkick über BT kommunizieren und dann z.B. über dein Hausnetz oder App eine Ladung starten/stoppen oder den Ladestrom einstellen? Das wär mal was!
Ich hab mir über so eine Steuerung nämlich auch schon einmal kurz Gedanken gemacht, aber laut Aussage vom NRGkick Support ist es nicht sonderlich ratsam, dem NRGkick z.B. einfach über ein Schütz die Versorgung zu geben und wieder zu kappen (dies wäre ja als Steuerung vom PI noch recht einfach zu erledigen). Wobei das Kappen/Ausschalten anscheinend das Kritische ist.

Richtig cool wäre noch eine Kopplung mit der Renault App, die den SOC des Autos abfrägt (oder geht das sonst irgendwie?) und dann einen Ladevorgang auf z.B. 95% startet.... *träum* 8-)
lg Harry

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Re: Selber gebaute Ladestation

Beitragvon overunity » Di 10. Nov 2015, 16:51

Harrywa hat geschrieben:
tolle Arbeit, echt großen Respekt.

danke! ;)

Harrywa hat geschrieben:
Du sagst du "steuerst" das Ganze über den PI? D.h. was machst du wirklich noch mit dem PI als nur eine Auswertung der Ladekosten?

Ich schalte den Schütz ein bzw. aus. Wobei das Ausschalten erst beim Hochtarif erfolgt. Dann ist die ZOE bereits schon lange geladen.
Harrywa hat geschrieben:
Kannst du mit dem NRGkick über BT kommunizieren und dann z.B. über dein Hausnetz oder App eine Ladung starten/stoppen oder den Ladestrom einstellen?

Leider hat mir der Hersteller das Protokoll bzw. das BT Passwort nicht herausgeben wollen. Interessant wäre es, aber zur Zeit habe ich keinen wirklichen Bedarf und somit habe ich es gelassen mehr zu recherchieren.

Harrywa hat geschrieben:
Wobei das Kappen/Ausschalten anscheinend das Kritische ist.

Gut, in meinem Fall mache ich das nicht wirklich. Aber ich frage mich warum? Ich kann es mir auch nicht wirklich vorstellen, dass damit an der Elektronik was kaputt gehen sollte. Ich denke der Hersteller ist hier einfach sehr vorsichtig - ist ja klar, er muss in einem Garantie-Fall dafür aufkommen.


Harrywa hat geschrieben:
Richtig cool wäre noch eine Kopplung mit der Renault App, die den SOC des Autos abfrägt (oder geht das sonst irgendwie?) und dann einen Ladevorgang auf z.B. 95% startet.... *träum*

Den SOC kann ich über das Renault-Backend abfragen. Leider funktioniert die Kommunikation zwischen Renault und meiner ZOE nicht richtig, daher habe ich hier nichts automatisiert.
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Re: Selber gebaute Ladestation

Beitragvon unityportal » Di 10. Nov 2015, 20:27

Bin auch der Meinung wer zu deppat ist zum hackeln den kanns ruhig a Watschn obihaun.

Ne im ernst, sehr tolle Arbeit, ein optischer Leckerbissn, bin mir aber sicher das der Andi zu Testzwecken und zur besseren Einsicht für unsere Spezies die ganze Elektronik vorerst so betreibt und später in schönen Elektrokästen mit Anbauverschraubungen verbaut. :roll:
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Re: Selber gebaute Ladestation

Beitragvon Harrywa » Mi 11. Nov 2015, 11:47

overunity hat geschrieben:
Gut, in meinem Fall mache ich das nicht wirklich. Aber ich frage mich warum? Ich kann es mir auch nicht wirklich vorstellen, dass damit an der Elektronik was kaputt gehen sollte. Ich denke der Hersteller ist hier einfach sehr vorsichtig - ist ja klar, er muss in einem Garantie-Fall dafür aufkommen.

Naja, eigentlich nicht, denn im Manual steht ja ganz klar, dass zuerst das NRGkick versorgt sein muss, bevor das Auto angesteckt wird. Beim Ausschalten genau anders rum. D.h. es wäre dann ein nicht-sachgemäßer Gebrauch. Aber zumindest wohl ein Streitfall, den der Hersteller verständlicherweise vermeiden will. ;)

Warum was kaputt gehen sollte? Könnte mir schon vorstellen, dass das nicht soooo prickelnd ist, wenn du einer geregelten Stromquelle plötzlich die Last nimmst. Da sind dann sicher Spannungsspitzen möglich, die irgendwo was töten.

Nochmal schnell zu deiner Lösung: D.h. du ladest einfach immer über Nacht (Nachttarif?) bis 100% und schaltest erst in der Früh dann aus, wo kein (großer) Strom mehr fließt, der was kaputt machen könnte?
lg Harry

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