Routenplanung: Geschwindigkeit vs. Ladezeit

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Routenplanung: Geschwindigkeit vs. Ladezeit

Beitragvon Alex1 » Di 24. Mai 2016, 11:58

Bremsen bergab, also Rekuperieren, macht schon Sinn, wenn es auf die Reichweite ankommt. Du bist natürlich schneller, wenn Du es "sausen" lässt, aber das gibt Luftwiderstand im Quadrat. Mit Reku hast Du am Fuß des Berges mehr Elektronen im Akku. Sieht man auch gut an der Reichweite.

Im Modus "D"(Drive) bremst die Zoe ja immer, egal, welches Begrenzertempo eingestellt ist. Der einzige Unterschied ist, dass sie bei mehr als 4 kmh Überschreitung des Begrenzertempos meckert. Und das egal, ob Du in D oder N (Neutral/Leerlauf) bist.

Damit die Sache nicht zu "nervös" wird, lasse ich ihr meist mindestens 10 kmh Hysterese. Also, wenn 80 kmh eingestellt ist, lasse ich sie laufen, bis der Alarm bei 84 ertönt (nach Reaktionszeit ist sie dann mindestens bei 85...), dann wird runter rekuperiert auf 75 und wieder losgelassen ("N").

Wenn sie trotz Rekuperieren weiter über die 80 hinausgeht, mache ich das Selbe mit der Bremse.

Das geht natürlich nur bis zu einem gewissen Gefällegrad, sonst muss die Dauerbremse/-reku ran. Und es sollte nicht allzu viel nervöser Verkehr im Rücken sein... :lol:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Routenplanung: Geschwindigkeit vs. Ladezeit

Beitragvon roberto » Mo 12. Jun 2017, 14:42

Ich habe in den letzten Jahren einige längere Strecken mit meiner Q210 zurück gelegt und dabei folgendes festgestellt:

Das Fahren mit maximaler Geschwindigkeit auf der Autobahn bringt keinerlei Zeitersparnis gegenüber dem Fahren mit 80-90 km/h im Windschatten eines LKW, ist jedoch deutlich anstrengender und stressiger.

Obwohl die Durchschnittsgeschwindigkeit ca.105 gegenüber 75 km/h beträgt, wird das durch nur halb so viele Ladestops wieder ausgeglichen.

Eine geringfügige Zeitersparnis ergibt sich nur, wenn man im Windschatten eines Reisebusses mit 100-110 km/h fährt. Jedoch nur wenn die Ladestationen günstig liegen und man das Glück hat, immer einen Bus zu erwischen. Dann spart man etwa 10 min auf 100 km, hat jedoch fast den selben Stress mit dauerndem Spurwechsel als wenn man noch schneller fährt.

Ich möchte betonen, dass dies praktische Erfahrungen sind und ich sehr wohl weiss, dass sich durch theoretische Berechnungen vielleicht was anderes ergibt.
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