Renault führt 100 kW DC ein

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Renault führt 100 kW DC ein

Beitragvon moxl » Mo 24. Okt 2016, 15:24

BEV 2020 - ik warte dir. Solange fahre ich jetzt Pedelec...

70-100 km Reichweite
ca. 0,5kWh/100km Verbrauch

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Beitragvon Alex1 » Mo 24. Okt 2016, 15:50

Ob wir´s noch erleben? ;)

Ok, wir wohl schon, aber unsere Zoes? :oops:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Renault führt 100 kW DC ein

Beitragvon Ernesto » Mo 24. Okt 2016, 16:06

dann aber in einem größeren Fahrzeug als dem Zoe, bitte!
Gruß Tino
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Re: Renault führt 100 kW DC ein

Beitragvon Tho » Mo 24. Okt 2016, 16:22

Wenn schon kein 43kW mehr, dann bitte auch im Zoe.
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Re: Renault führt 100 kW DC ein

Beitragvon midimal » Mo 24. Okt 2016, 16:25

Mit dieser Entscheidung werden die 43kW Lader sehr schnell aussterben
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Re: Renault führt 100 kW DC ein

Beitragvon MineCooky » Mo 24. Okt 2016, 16:37

midimal hat geschrieben:
Mit dieser Entscheidung werden die 43kW Lader sehr schnell aussterben



Währe das denn, davon abgesehen, das die die noch eine alte damit haben angeschmiert wären, tatsächlich falsch oder ein richtiger Schritt?

Auf 3 Phasen da Drehstrom rein zu donnern macht ja nicht wirklich Sinn. Wenn an an den Technischen Aufwand dazu denkt um im auto den Strom auf Gleichstrom zu wandeln. Da machts doch mehr Sinn, den Wandler ein mal in der Säule zu verbauen anstatt in jedem Auto
Stolzer Fahrer seines Smart EDs, ohne 22kW-Lader. Warte zum neuem Smart guckend mit dem 3Phasigen-Ladekabel.
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Re: Renault führt 100 kW DC ein

Beitragvon Super-E » Mo 24. Okt 2016, 16:42

midimal hat geschrieben:
Mit dieser Entscheidung werden die 43kW Lader sehr schnell aussterben


Das Renault langfristig 22AC mit 100DC kombinieren wird und sich dafür CCS am besten eignet wurde schon vor Ewigkeiten hier Prophezeit, da es (spätestens mit dem 22kW Zoe) auch wie eine logische Kosequenz aussah. Und das dies mehr oder weniger das Ende für AC43 bedeutet auch.

Dem wurde hier damals aber heftigst Widersprochen, da nicht sein kann, was man nicht will...

Zum Thema Sinnhaftigkeit. Es wird gute Gründe geben, wieso Renault den Schritt macht (also die Aufgabe der 43kW AC). Für die anderen Hersteller wäre es eh sinnlos gewesen mit Ladegeräten AC über 22kW zu pushen. Kann man ja froh sein, wenn die mal bei 22kW ankommen. Vielleicht gibt es aber auch irgendwann mal eine Wiederauferstehung der 43kW, wenn Ladegeräte nix mehr wiegen/kosten und die Hersteller nach Absetzungsmöglichkeiten suchen...
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Re: Renault führt 100 kW DC ein

Beitragvon eDEVIL » Mo 24. Okt 2016, 16:44

Hätte es ja für R90/Q90 erwartet

100 kW DC sind ja bei 41 kWh netto zumindest für 15min kein Problem. Da könnte man dann mal 25 kwh rein bruzeln und flotte 100 km fahren

P.S. Wir werden sehen, wer noch mit auf springen wird. Sowas wie die 33 kW von Byd sind ja auch schon mal 50% schneller

Da die Mehrkosten für AC43 KW am Tripple marginal sind, wird doch kaum ein ladestationsbetreiber diese kunden ausschließen wollen.
MineCooky hat geschrieben:
Auf 3 Phasen da Drehstrom rein zu donnern macht ja nicht wirklich Sinn. Wenn an an den Technischen Aufwand dazu denkt um im auto den Strom auf Gleichstrom zu wandeln. Da machts doch mehr Sinn, den Wandler ein mal in der Säule zu verbauen anstatt in jedem Auto

Der Motoumrichter wird doch eh benötigt. ZOE kann ja auch mit 43kW Rekuperieren. Der mehraufwand den umrichter auch zum laden zu nehmen ist geringer als ein extra 3,7 kW Ladegeröt einzubauen
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Re: Renault führt 100 kW DC ein

Beitragvon The-Bug » Mo 24. Okt 2016, 18:24

woher kommt diese info? grundsätzlich zu begrüssen...
Grüße Alex


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Re: Renault führt 100 kW DC ein

Beitragvon Yorch » Mo 24. Okt 2016, 21:22

eDEVIL hat geschrieben:
Der Motoumrichter wird doch eh benötigt. ZOE kann ja auch mit 43kW Rekuperieren. Der mehraufwand den umrichter auch zum laden zu nehmen ist geringer als ein extra 3,7 kW Ladegeröt einzubauen


Genau. Weil es so schön ist, will ich es nochmal erwähnen. Man findet im Netz folgendes Rnault-Patent : https://www.google.com/patents/US20120286740

Darin findet man ein Schema, wie der Zoe-Lader aufgebaut sein könnte:
Zoe Lader.png


Rechts die Batterie, dann folgt ein 3 Phasen Umrichter, wie er wohl in jedem anderen Elektroauto auch verbaut ist. Dieser Umrichter muss den Strom für 65 kW liefern können, in welche Richtung die Energie dabei fließt, hängt nur vom Phasenwinkel ab, den Strom muss er ab können. Die Batterie könnte also aus Sicht des Umrichters auch mit 65 kW geladen werden beim Rekuperieren. Die Leistung muss beim Fahren komplett durch den Umrichter fließen.
Beim Laden aus dem Netz wird der Motorumrichter als 3 parallele Hochsetzsteller verwendet. In dieser Konfiguration sollte er ca. die 2 fache Leistung im Vergleich zum Fahrbetrieb übertragen können bei vergleichbarer Spannung.

Die Motorwicklung ist beim Fahren im Stern geschaltet, beim Laden sind die Wicklungen parallel. Sie sollten somit auch mehr Gesamtstrom aushalten als beim Fahren, dies sollte also auch kein Argument für die beschränkte Leistung beim neue Zoe sein.

Im Gleichrichter wird der Wechsel- in Gleichstrom gewandelt. Hier ist der Mehraufwand. Dieses Bauteil wird ausschließlich für das Laden verwendet und muss demnach entsprechend dimensioniert werden. Hier könnte man also beim R240 gespart haben.
Der Gleichrichter könnte technisch auch Gleichstrom verarbeiten, wie er z.B. von einem Solarmodul kommt oder aus einem Typ2 DC-Mid Stecker ( Tesla).

Da der Wechselstrom im Gleichrichter zerhackt wird und dadurch hässliche Stromformen entstehen, gibt es einen Filter zum Netz.
Hier müsste auch noch ein Schütz sein, das die Typ2 Dose bei Nichtbenutzung Spannungsfrei schaltet. Und da AC Schütze wesentlich billiger als gleichwertige für DC sind ( Lichtbogen reisst im Nulldurchgang ab), ist wahrscheinlich nur ein AC Schütz verbaut.
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